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WETTERBURG. Durch das schnelle Eingreifen der DLRG am Twistesee konnte am Sonntagnachmittag Schlimmeres verhindert werden.

Badegäste beobachteten eine Frau im Wasser, die offensichtlich in Not geraten war - daraufhin wurde über eine Notrufsäule der Notruf abgesetzt. Unter dem Alarmkürzel "HWASS Y, unklare Hilferufe" rückten gegen 14.10 Uhr die Wehren Wetterburg, Neu-Berich und Bad Arolsen mit etwa 34 Einsatzkräften unter Einsatzleitung des Stadtbrandinspektors Karl-Heinz Meyer aus. Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden die DLRG, der Rettungsdienst mit einem RTW und einem NEF sowie ein Funkwagen der Polizeistation Bad Arolsen.

Die Person hatte sich in den Algen verfangen und konnte sich nicht mehr aus eigener Kraft befreien. Durch die DLRG wurde die Frau gerettet und anschließend dem Rettungsdienst übergeben, der weitere Untersuchungen durchführte - ins Krankenhaus musste die Betroffene nicht gebracht werden. Die alarmierten Wehren konnten die Alarmfahrt abbrechen und wieder in ihre Standorte einrücken. Somit konnte der Einsatz Dank aufmerksamer Badegäste und routinierter Einsatzkräfte schnellstmöglich beendet werden.

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FLECHTDORF/KORBACH. Auf der Landesstraße 3076, zwischen Flechtdorf und Korbach, ereignete sich am Donnerstagvormittag ein schwerer Verkehrsunfall. Ursächlich war ein riskantes Überholmanöver im kurvigen Streckenbereich.

Eine 51-Jährige aus der Gemeinde Diemelsee war am Donnerstag gegen 10.30 Uhr mit ihrem dunkelroten Nissan Micra auf der Landesstraße von Flechtdorf in Richtung Korbach unterwegs. Kurz hinter der Helmscheider Höhe wollte die Frau einen Lastkraftwagen mit Anhänger überholen - als sie auf Höhe des Gespanns war, kam der 51-Jährigen allerdings ein roter Ford C-MAX entgegen, der von einem 60-Jährigen aus dem Hochsauerlandkreis gesteuert wurde.

Die beiden Fahrzeugführer konnten nicht mehr ausweichen und kollidierten miteinander. Beide wurden nach ersten Erkenntnissen schwer verletzt und nach der Erstversorgung vor Ort in Krankenhäuser transportiert. An den Fahrzeugen entstand Totalschaden - der Anhänger des Lastkraftwagens wurde ebenfalls leicht beschädigt. Den Gesamtsachschaden schätzen die Beamten der Korbacher Polizeistation auf etwa 8000 Euro.

Zwölf Einsatzkräfte der Feuerwehren Helmscheid und Korbach rückten um 10.55 Uhr zum Unfallort aus, um ausgelaufene Betriebsstoffe aufzunehmen und die Unfallstelle abzusichern. Über die Dauer der Einsatzarbeiten kam es zu Verkehrsbehinderungen auf Landesstraße, für den Abtransport der Fahrzeuge wurde sie zeitweise sogar komplett gesperrt.

Link: Unfallstandort Landesstraße 3076 (22. Juli 2021)

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BAD AROLSEN. Zu einem Scheunenbrand wurde die Feuerwehr Bad Arolsen am frühen Mittwochmorgen alarmiert - der Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf etwa 40.000 Euro.

Um 0.50 Uhr meldete die Leitstelle Waldeck-Frankenberg einen Scheunenbrand in der Straße "Am Vorhof" in Bad Arolsen - ein Bewohner hatte den Brand bemerkt und die Notrufnummer 112 gewählt. 

Unverzüglich machten sich unter der Einsatzleitung von Wehrführer Stefan Richter 27 Einsatzkräfte auf den Weg zum Einsatzort. Dort angekommen, erkannten die Kräfte, dass eine Lagerscheune in Vollbrand steht  - unter Atemschutz und mit drei C-Rohren wurde der Kampf gegen die Flammen eingeleitet.

Die Kameradinnen und Kameraden evakuierten das angrenzende Wohnhaus, da zu diesem Zeitpunkt ein Übergreifen der Flammen noch nicht ausgeschlossen werden konnte. Um im Ernstfall schnell handeln zu können, wurde die Drehleiter bereitgestellt - glücklicherweise wurde das Wohnhaus aber nach ersten Erkenntnissen nicht beschädigt. Eine Person wurde mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in das Korbacher Krankenhaus gebracht.

Um etwa 3.45 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Kriminalpolizei Korbach übergeben, die derzeit zur Brandursache ermittelt. Der entstandene Sachschaden auf etwa 40.000 Euro geschätzt. 

Hinweise zum Brand nimmt die Korbacher Polizeistation unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen.

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BRILON. Die Briloner Feuerwehr hat Montagmorgen (19. Juli) eine rund 1000 Meter lange Ölspur an der Jakobuslinde und auf der Altenbürener Straße beseitigt.

Ein Mobilbaukran hatte gegen 7 Uhr auf der Anfahrt zu einer Baustelle im Stadtgebiet vermutlich einen technischen Defekt - der Fahrzeugführer stoppte das 48 Tonnen schwere Fahrzeug in Höhe des Sportplatzes an der Jakobuslinde und stellte Hydrauliköl unter dem Fahrzeug fest. Nach Alarmierung der Feuerwehr wurde das auslaufende Öl aufgefangen und das Einlaufen in die Kanalisation verhindert.

Die rund 1,5 Meter breite Ölspur konnte durch die Feuerwehr und den Bauhof der Stadt Brilon mit Ölbindemittel abgestreut und beseitigt werden.

Während der Einsatzmaßnahmen gab es im Bereich der Altenbürener Straße kurzfristige Behinderungen, eine Sperrung der Straße war aber nicht erforderlich. Zehn Einsatzkräfte waren rund drei Stunden lang im Einsatz.

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MENGERINGHAUSEN. Gegen 15.20 Uhr meldete die Leitstelle Waldeck-Frankenberg am Mittwochnachmittag, dass in Mengeringhausen ein Schornstein eingestürzt sei. Unverzüglich machten sich die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren aus Bad Arolsen und Mengeringhausen auf den Weg zum Einsatzort in der Landstraße. 

Dort angekommen, stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein Schornstein vom Dach eines Wohn- und Geschäftshauses in die Seitenstraße "Am Berge" gekracht und auf dem Weg nach unten mehrfach im Dach eingeschlagen war. Hierbei wurde das Dach stark beschädigt.

Zunächst brachten die Einsatzkräfte die Bewohner aus dem Haus - glücklicherweise war niemand verletzt worden. Da auf die Schnelle keine Dachdeckerei erreicht werden konnte, wurden unter Zuhilfenahme der Bad Arolser Drehleiter zunächst alle lockeren Trümmerteile vom Dach entfernt und anschließend die entstandenen Löcher provisorisch mit einer Plane abgedeckt. Um den Abtransport der Trümmerteile kümmerte sich der Bad Arolser Bauhof.

Insgesamt waren 13 Kameradinnen und Kameraden unter der Einsatzleitung von Dennis Kastenhuber im Einsatz.

Über die Sachschadenshöhe liegen bislang keine Informationen vor.

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WALDECK-FRANKENBERG. Die enormen Regenmassen haben im Landkreis Waldeck-Frankenberg am Dienstagabend und am Mittwoch für unzählige Einsätze von Feuerwehren und THW gesorgt. Vielerorts bedurfte es keiner Alarmierung und die Kameradinnen und Kameraden schritten direkt zur Tat - diese Einsätze sind nicht abgebildet.

Frebershausen (22.43 Uhr)

Der erste Unwettereinsatz ereignete sich am späten Dienstagabend in Frebershausen. Hier wurde in der Straße "An der Glashude" Hochwasser gemeldet.

Wellen (23.18 Uhr)

In Wellen wurde nur kurze Zeit später gemeldet, dass Wassermassen die Straßen überschwemmen.

Bad Arolsen (23.55 Uhr)

Die Leitstelle Waldeck-Frankenberg meldete kurz vor Mitternacht, dass in der Otto-Hahn-Straße in Bad Arolsen massive Wassermassen in ein Wohnhaus eintreten.

Mengeringhausen (0.03 Uhr)

Nur acht Minuten später, am frühen Mittwochmorgen, wurden die Wehren zu einem vollgelaufenen Keller in dem Amselweg nach Mengeringhausen alarmiert.

Reinhardshausen (0.21 Uhr)

Im Bad Wildunger Stadtteil Reinhardshausen wurde um 0.21 Uhr gemeldet, dass in der Straße "Zum Hahnberg" Wasser durch das Dach eines Wohnhauses dringt. 

Wiesenfeld (0.31 Uhr)

Zehn Minuten später wurden die Wehren nach Wiesenfeld alarmiert - auch hier waren Wassermassen im Ort ursächlich.

Bad Wildungen (0.40 Uhr)

Der Bad Wildunger Feuerwehr wurde um 0.40 Uhr gemeldet, dass Wasser in die Schrebergärten läuft.

Massenhausen (0.44 Uhr) 

Mehrere vollgelaufene Keller wurden den Einsatzkräften um 0.44 Uhr im Kampweg in Massenhausen gemeldet.

Bad Arolsen (1.48 Uhr)

Zu einem weiteren Unwettereinsatz wurden die Bad Arolser Kräfte um 1.48 Uhr in die Mengeringhäuser Straße alarmiert.

Dalwigksthal (2.07 Uhr)

Um 2.07 Uhr wurde in Dalwigksthal ein überlaufender Bach gemeldet, dessen Wasser in ein Wohnhaus einzudringen drohte.

Mehlen (2.53 Uhr)

Eine ähnliche Einsatzlage wie in Dalwigksthal wurde den Wehren um 2.53 Uhr in Mehlen gemeldet.

Kohlgrund (3.16 Uhr)

Zu einem weiteren vollgelaufenen Keller wurde die Feuerwehr um 3.16 Uhr in die Erlinghäuser Straße in Kohlgrund alarmiert.

Dalwigktsthal (3.38 Uhr)

Auch in Dalwigksthal konnten Bewohner um 3.38 Uhr einen vollgelaufenen Keller in der Orketalstraße feststellen.

Kohlgrund (5.15 Uhr)

Erneut mussten die Einsatzkräfte am Mittwochmorgen nach Kohlgrund ausrücken - in der Stricker Straße waren Schlamm und Geröll auf die Fahrbahn gespült worden.

Mehlen (5.34 Uhr)

Eine zweite Alarmierung nach Mehlen ereignete sich um 5.34 Uhr. In der Straße "In der Netze" war Wasser in einen Keller gelangt.

Frankenberg (8.27 Uhr)

Ein weiterer überfluteter Keller wurde den Kräften am Mittwochmorgen um 8.27 Uhr im Willersdorfer Weg in Frankenberg gemeldet.

Haubern (9.30 Uhr)

In Haubern waren gegen 9.30 Uhr mehrere Straßenzüge überflutet. 

Altenlotheim (10.35 Uhr)

Um 10.35 Uhr wurde in Altenlotheim ein Wassereinbruch im Sportlerheim gemeldet.

Bottendorf (10.48 Uhr)

Ein Wasserrohrbruch sorgte um 10.48 Uhr für eine Alarmierung der Einsatzräfte in den Stennernring in Bottendorf.

Röddenau (11.18 Uhr)

Überflutete Keller und Grundstücke wurden in Röddenau um 11.18 Uhr gemeldet.

Volkmarsen (11.19 Uhr)

Nur eine Minute später meldete die Leitstelle einen vollgelaufenen Keller in der Volkmarser Schulstraße.

Korbach (11.44 Uhr)

In der Korbacher Bahnhofstraße wurde zur Mittagszeit ein weiterer überfluteter Keller gemeldet.

Gembeck (11.48 Uhr)

Weitere überflutete Straßenzüge und Keller meldete die Leitstelle bei Gembeck um 11.48 Uhr.

Herbsen (12.03 Uhr)

Auch in Herbsen war kurze Zeit später ein volllaufender Keller ursächlich für eine Alarmierung.

Massenhausen (12.24 Uhr)

Eine Vielzahl an überfluteten Straßen und Kellern sorgte um 12.24 Uhr für die Alarmierung der Wehren nach Massenhausen. Die Ortslage Massenhausen ist seitdem voll für den Verkehr gesperrt.

Willingen (12.48 Uhr)

Auch die Willinger Wehr war im Einsatz - die Kameradinnen und Kameraden mussten um 12.48 Uhr in die Straße "Zum Hohen Eimberg" zu einem Unwettereinsatz ausrücken.

Halgehausen (12.51 Uhr)

Der nächste Unwettereinsatz ereignete sich wenige Minuten später in Halgehausen.

Adorf (12.53 Uhr)

Auch in Diemelsee-Adorf meldete die Leitstelle am Mittwoch einen vollgelaufenen Keller in der Hauptstraße. 

Rhena (13.08 Uhr)

Ein weiterer Unwettereinsatz ereignete sich am frühen Mittwochnachmittag in Rhena.

Allendorf (Hardberg) & Külte (13.45 Uhr)

Um 13.45 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Wassereintritt in ein Gebäude in Allendorf (Hardberg) und zu einem Unwettereinsatz in Külte alarmiert.

Twiste (14.13 Uhr)

Überflutete Straßen und ein Wasserrohrbruch riefen die Einsatzkräfte um 14.13 Uhr nach Twiste. Hier fließt der Verkehr derzeit stockend. 

Bad Arolsen (14.22 Uhr)

Ein weiterer Unwettereinsatz ereignete sich um 14.22 Uhr der Mengeringhäuser Straße in Bad Arolsen.

Korbach (14.37 Uhr)

Um 14.37 Uhr wurde die Korbacher Wehr erneut in die Bahnhofstraße alarmiert - wieder war Wasser in einen Keller gelaufen.

Bömighausen (15.06 Uhr)

Der dritte Wasserrohrbruch im Landkreis ereignete sich um 15.06 Uhr in Bömighausen.

Altenlotheim (15.10 Uhr)

In Altenlotheim drohte um 15.10 Uhr Wasser in ein Gebäude zu fließen. Auch hier rückten die Einsatzkräfte aus.

Haine (15.42 Uhr)

Steigendes Wasser in einem Keller in der Hainstraße rief um 15.42 Uhr die Feuerwehr auf den Plan.

Altenlotheim (16.29 Uhr)

Zu einem weiteren Unwettereinsatz mussten die Kräfte um 16.29 Uhr in die Korbacher Straße ausrücken - auch hier war ein Keller vollgelaufen.

Hommershausen (17.18 Uhr)

Auch im Frankenberger Stadtteil Hommershausen war in der Rengershäuser Straße Wasser in einen Keller geflossen.

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KORBACH. Zu einem mutmaßlichen Kellerbrand wurde die Korbacher Kernstadtwehr am Montagnachmittag alarmiert.

Unter der Einsatzleitung des stellvertretenden Wehrführers Holger Figge machten sich um 17.34 Uhr 18 Einsatzkräfte auf den Weg in die Gelsenkirchener Staße - dort war Rauch im Keller eines Mehrfamilienhauses gemeldet worden.

Bei Ankunft konnten die Einsatzkräfte die starke Rauchentwicklung bestätigen - die Bewohner hatten das Haus zu diesem Zeitpunkt bereits verlassen. Zunächst gingen die Kräfte davon aus, dass die Elektrik ursächlich sein könnte - dies bestätigte sich aber nicht. Bei der Untersuchung konnte dann eine heißgelaufene Waschmaschine ausfindig gemacht werden. Unverzüglich trennten die Kräfte das Gerät von Strom und Wasser und brachten es vor das Gebäude, um ein Abkühlen zu ermöglichen. Abschließend wurden Lüftungsmaßnahmen durchgeführt, um den Keller vom Rauch zu befreien.

Nach etwa 45 Minuten war der Einsatz für alle Beteiligten beendet und die Kräfte rückten wieder ein. Verletzt wurde niemand.

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EDERSEE. Am 10. Juli 2021 übte die Fachgruppe Absturzsicherung der Feuerwehr Stadt Waldeck die Personenrettung am Steilhang auf der Halbinsel Scheid am Edersee - die angenommene Lage war, dass eine Person am Hang abgestürzt war.

Die beiden auf dem Hilfeleistungstanklöschfahrzeug mitgeführten Absturzsicherungssätze wurden nach Ankunft am Übungsort vorbereitet und der erste Trupp legte die Absturzsicherungsausrüstung an. Aufgrund der Gegebenheiten des Steilhangs entschied sich der Einsatzleiter für eine Rettung der Person den Hang hinab. Da die abgestürzte Person nur liegend den Hang hinab transportiert werden konnte, wurde eine Schleifkorbtrage mit abgeseilt.

Nachdem ein Anschlagpunkt gefunden wurde, stieg der Trupp mittels Absturzsicherungsausrüstung den etwa 45 Meter langen, teilweise fast senkrechten Steilhang mit der Schleifkorbtrage im Gepäck herab bis zum Ufer des Edersees. Dort wartete ein Boot der DLRG, welches von Einsatzkräften der Feuerwehr Waldeck besetzt wurde. Anschließend wurde die Schleifkorbtrage mit dem am Steilhang geretteten fiktiven Patienten an Bord verladen.

Die Bootsbesatzung steuerte das Boot mit Schleifkorbtrage und dem abgestiegenen Trupp an Bord um die Halbinsel Scheid herum zum Westufer. Dort konnte der fiktive Patient wieder an Land gebracht werden.

Die gesamte Ausbildung wurde von vier weiteren Trupps wiederholt - somit ist die Fachgruppe Absturzsicherung, bestehend aus speziell ausgebildeten Einsatzkräften der Feuerwehren Sachsenhausen und Höringhausen, auch weiterhin sehr gut vorbereitet für Einsätze dieser Art.

An den Steilhängen des Edersees finden rund um Scheid und Fürstental jährlich durchschnittlich zwei Einsätze statt, an denen Personen von Wanderwegen an den Steilhängen des Edersees herabstürzen. Hierbei kommt die Fachgruppe Absturzsicherung der Stadt Waldeck sowie in Fürstental zusätzlich das Absturzsicherungsteam der Gemeinde Vöhl zum Einsatz. Je nach Wasserstand des Sees, Position des Verletzen, Beschaffenheit und Tiefe des Hangs kommt bei den Einsätzen entweder eine Rettung den Steilhang hinauf oder, so wie in dieser Übung, eine Rettung herab zum Ufer mit Weitertransport per Boot in Frage.

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Donnerstag, 08 Juli 2021 09:02

Auto landet auf dem Balkon eines Hauses

HÖXTER. Bei einem Unfall in Bad Driburg ist ein Auto auf dem Balkon eines Wohnhauses gelandet.

Die 31-jährige Fahrerin eines weißen Skoda wollte am Mittwoch, 7. Juli, eigentlich auf dem Parkplatz eines Krankenhauses an der Elmarstraße einparken. Gegen 6.50 Uhr verlor sie dabei aus noch ungeklärten Gründen die Kontrolle über ihren Wagen und fuhr in einer scharfen Rechtskurve geradeaus über eine Böschung. Hierdurch wurde der Skoda in die Luft katapultiert und flog gegen ein Fenster im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses. Danach rutschte der Pkw mit der Front auf dem direkt angrenzenden Balkon des 1.OG und landete mit dem Heck in das Gebüsch darunter.

Die Fahrerin konnte sich aus dem senkrecht stehenden Fahrzeug befreien und wurde aufgrund ihrer Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Der Skoda wurde erheblich beschädigt, der Sachschaden an dem Auto wird auf rund 15.000 Euro geschätzt. Der Gebäudeschaden muss noch beziffert werden.

Durch die Feuerwehr Bad Driburg musste der Balkon abgestützt werden, die Feuerwehr unterstützte auch die anschließende Bergung des Fahrzeuges durch ein Abschleppunternehmen. (ots/r)

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ANTFELD.Ein folgenschwerer Verkehrsunfall hat sich am Montagnachmittag auf der B 480 bei Antfeld in der Nähe der Eisenbahnunterführung ereignet. Zunächst war außer vielen Einsatzfahrzeugen und dem Rettungshubschrauber, der auf der Straße gelandet war, nichts zu erkennen, was zum Einsatz geführt haben könnte.

Nach einer kurzen Einweisung durch einen jungen Polizeibeamten und den Pressesprecher der Feuerwehr Olsberg, Edgar Schmidt, steht fest: Ein Lkw ist aus unklarer Ursache auf dem Weg aus Richtung Altenbüren in den Gegenverkehr geraten und dabei frontal mit zwei Pkw, einem dunklen Ford und einem weißen Dacia kollidiert. Der Ford ist dabei gegen das Mauerwerk der Eisenbahnbrücke gedrückt worden. Der Laster kollidierte dann noch mit einem Dacia, der schwer beschädigt unter der Brücke, direkt vor dem Lkw zum Stehen kam. Der Fahrer des Dacia hatte nach Angaben des Feuerwehrpressesprechers noch einigermaßen Glück und konnte an der Unfallstelle von seiner Ehefrau abgeholt werden. Der Fahrer des Lasters und sein Beifahrer überstanden den Unfall unverletzt. Die Insassen des Fords wurden beim Aufprall leider schwer verletzt.

Die Feuerwehren des Löschzuges Bigge-Olsberg, und der Löschgruppen Antfeld und Gevelinghausen mussten die Fahrerin, die in dem total zerstörten Ford eingeklemmt worden war, befreien. Der Beifahrer wurde ebenfalls schwer verletzt, war glücklicherweise aber nicht eingeklemmt. Er wurde ins Krankenhaus nach Meschede gefahren. Die Frau wurde nach der Rettung durch Feuerwehr und Rettungsdienst medizinisch versorgt und anschließend mit dem ADAC Rettungshubschrauber „Christoph 8“, der direkt an der Unfallstelle gelandet war, in eine Dortmunder Klinik geflogen. Die Kameraden der Feuerwehren kümmerten sich aber nicht nur um die Rettung der Frau aus ihrem Fahrzeug, sie streuten auch auslaufende Kraftstoffe ab, halfen bei den Aufräum- und Bergungsarbeiten und stellten an der Einsatzstelle den Brandschutz sicher. Außerdem unterstützten die die Polizei bei der anschließenden Unfallaufnahme mit der Drehleiter, um das so genannte Monobildverfahren durchführen zu können. Dabei kann die Unfallstelle nach einer genauen Vermessung in Quadrate eingeteilt und von oben fotografiert werden, um später genaueste Rückschlüsse auf die Spuren vor Ort ziehen zu können. Zur genauen Klärung des Unfallherganges wurde ein Gutachter vor Ort eingesetzt.

Die Unfallstelle musste über viele Stunden komplett gesperrt werden, die Lkw stauten sich mehrere Kilometer lang in Richtung Altenbüren, Pkw konnten umdrehen und die Unfallstelle umfahren.

Publiziert in HSK Feuerwehr
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