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EDERTAL. Ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr beschäftigt derzeit die Beamten der Polizeistation Bad Wildungen. Wie die Ordnungshüter auf Nachfrage mitteilten, ereignete sich am späten Samstagabend ein Vorfall, der schlimm hätte enden können.

Gegen 23.55 Uhr erreichte die Polizeistation ein Anruf eines aufgebrachten Fahrzeugführers, der mit seinem VW-Golf über die Öffnung eines Kanalschachts gefahren war. Der 32-jährige Edertaler befuhr nach eigenen Angaben die Bahnhofstraße in Bergheim in Fahrtrichtung Giflitz. In Höhe Rathausweg übersah der Golffahrer den vorher durch Unbekannte  herausgehobenen und zur Seite gelegten Schachtdeckel und krachte mit dem rechten Hinterrad in die runde Öffnung. Dabei platzte der Hinterreifen, die Felge wurde deformiert. 

Die sofort eingeleiteten Maßnahmen der Beamten zur Ergreifung der Täter am Einsatzort brachten keinen Erfolg. Selbst die Befragung von Teilnehmern einer Feier in unmittelbarer Nähe des Unfallortes blieb ergebnislos. Allerdings kam heraus, dass zuvor ein anderer Pkw durch diese Kanalöffnung gefahren war. Dieser Verkehrsteilnehmer könnte der Polizei wichtige Informationen liefern, die zur Ergreifung der Rowdys führen.

Erste Schätzungen der Polizei gehen von einem Sachschaden an dem Golf von 250 Euro aus; allerdings war in der Nacht nicht feststellbar, ob weitere Anbauteile oder gar der Rahmen des Volkswagens Beschädigungen aufweisen. In der Regel bestehen diese Gullydeckel aus Eisenguss mit einer Betonfüllung und sind sehr schwer. Die Täter müssen also sehr viel Kraft  bei der Aushebung der Schachtabdeckung aufgebracht haben. 

Wer Hinweise zu den Tätern liefern kann, möchte sich bitte bei der Polizeistation Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/70900 melden. (112-magazin) 




Publiziert in Polizei
Donnerstag, 23 Februar 2017 15:11

Sturm trifft Karneval: An die Sicherheit denken

WALDECK-FRANKENBERG. Angesichts der Wetterwarnungen für die nächsten Tage rät der Deutsche Feuerwehrverband zu Vorsicht bei den nun anstehenden Karnevalsumzügen.

"Veranstalter müssen die Besucherinnen und Besucher rechtzeitig vor herannahenden Gewitterfronten warnen und Züge gegebenenfalls in Absprache mit den örtlichen Behörden rechtzeitig absagen oder verschieben", fordert Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Dazu gehöre, dass sich die Ausrichter regelmäßig selbst über die aktuelle Wetterlage informieren.

Der Deutsche Feuerwehrverband gibt Tipps für die Sicherheit beim Karnevalsumzug:

  • Informieren Sie sich im Vorfeld und während der Veranstaltung über die Wetterlage. Smartphone-Apss wie NINA oder KatWarn können hierbei helfen
  • Falls es zu schwerem Unwetter während der An- oder Abfahrt kommt, sollten Autofahrer auf einem baumfreien Platz parken, da Bäume oder schwere Äste auf das Auto fallen könnten
  • Meiden Sie überflutete Straßen und Gehwege
  • Halten Sie ausreichend Abstand zum Festwagen
  • Genießen Sie Alkohol in Maßen. Unfälle und Erkrankungen durch Trunkenheit sind die häufigsten Ursachen für Einsätze des Rettungsdienstes im Umfeld von Festveranstaltungen
  • Parken Sie verantwortungsbewusst und halten Sie Rettungswege frei
  • Viele Feuerwehren helfen bei der Sicherung und dem Ablauf von Karnevalsumzügen mit. Bitte unterstützen Sie die ehrenamtlichen Einsatzkräfte, indem Sie sie nicht behindern

In Waldeck-Frankenberg wird es in der kommenden heißen Phase des Karnevals viele Umzüge geben, nicht nur in Narrenhochburgen wie Volkmarsen. (Quelle: DFV)


Vergangenes Jahr machte das Wetter den Veranstaltern beim Korbacher Kiliansmarkt einen Strich durch die Rechnung:
Aus Sicherheitsgründen: Viehmarkts-Festzug abgesagt (01.06.2016)

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Publiziert in Feuerwehr

KASSEL. Ein nur als "David" bekannter junger Mann ist auf einer privaten Feier von zwei Gästen beim Klauen von Alkohol erwischt worden. Daraufhin sprühte er den beiden 19 und 23 Jahre alten Männern Pfefferspray ins Gesicht und flüchtete.

Wie die Opfer später gegenüber den hinzu gerufenen Polizisten berichteten, hatten sie gemeinsam mit dem späteren Täter die kleine Party in der Geibelstraße im Kasseler Stadtteil West gegen kurz vor 2 Uhr verlassen. Noch im Hausflur bemerkten sie, dass er Spirituosen gestohlen hatte und stellten ihn zur Rede. Anstatt zu reden, zog dieser ein Pfefferspray aus der Tasche und sprühte beiden jungen Männern direkt ins Gesicht, die daraufhin zu Boden gingen. Der Täter flüchtete in Richtung Kölnische Straße.

Der Rettungsdienst rückte aufgrund der ersten Informationen zunächst mit einem Rettungswagen an. Als vor Ort klar war, dass zwei Patienten zu versorgen sind und einer der beiden einen sehr schlechten Gesundheitszustand aufwies, forderten sie einen Notarzt und einen weiteren RTW an. Die beiden Opfer wurden anschließend in Kasseler Krankenhäuser gebracht.

Der Täter wird wie folgt beschrieben: Er soll mit Vornamen David heißen und kurze, braune Haare haben. Zudem sei er um die 20 Jahre alt und etwa 1,85 Meter groß. Er war zur Tatzeit dunkel gekleidet und hatte Inlineskates dabei. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Diebstahls. Die Beamten bitten Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.


Erst vorgestern hatte die Polizei in Kassel mit einer Party zu tun:
Private Feier eskaliert: Partygäste gehen auf Polizisten los (02.02.2015)

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Publiziert in KS Polizei

FREUDENBERG. Im Laufe einer privaten Party kam es am frühen Sonntagmorgen zu mehreren Ruhestörungen.

Beim ersten Polizeieinsatz wurden die Gäste zur Ruhe ermahnt. Aufgrund der Intensität der Störungen wurde im Rahmen des Einsatzes angekündigt, dass im Falle weiterer Ruhestörungen die Feier aufgelöst wird.

Gegen 03.00 Uhr gingen weitere Beschwerden ein, die zu einem weiteren Polizeieinsatz vor Ort führten. Der Aufforderung, die Feier zu beenden und die Örtlichkeit zu verlassen, wurde nicht nachgekommen. Statt dessen kam es zu Beleidigungen der eingesetzten Polizeibeamten. Im Rahmen der Auflösung kam es durch drei der Gäste zu Widerstandshandlungen gegen die Polizisten, die glücklicher Weise zu keinen Verletzungen führten.

Eine Person musste in Gewahrsam genommen werden, um weitere Straftaten zu verhindern. Gegen insgesamt vier Personen wird nun wegen Beleidigung und Widerstand ermittelt.

Publiziert in SI Polizei

SIEGEN. Der am Jung-Stilling-Krankenhaus in Siegen stationierte Rettungshubschrauber „Christoph 25“ feiert in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag. Aus diesem Anlass gibt es am 25. August einen Tag der offenen Tür am Hangar des Hubschraubers.

In der Zeit vom 10 bis 17 Uhr stehen dann für alle Interessierten Besucher, Türen und Tore offen. Weiterhin gibt es ein buntes Rahmenprogramm, bestehend aus Hubschrauberrundflügen mit einer „Bell 206“, die Besichtigung des Einsatzhubschraubers aus nächster Nähe, eine Ausstellung einiger Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr Siegen, RC-Scale Modelle einer EC 135 und einer BO 105, Hubschraubergemälde in Öl von Dr. Martin Schiffarth sowie eine Besichtigungstour durch die neue Notaufnahme des Jung-Stilling-Krankenhauses.

Neben all diesen Aktivitäten steht den ganzen Tag auch die Besatzung des Rettungshubschraubers für Fragen zur Verfügung.

Die Rettungshubschrauber-Besatzung freut sich auf Ihren Besuch.

Publiziert in SI Retter
Sonntag, 24 Juni 2012 19:28

Feuerwehr-Drehleiter feiert 60. Geburtstag

GEISWEID. Einen ganz besonderen Geburtstag feierten am Samstag die Feuerwehrleute aus Geisweid, denn die historische Drehleiter des Löschzuges wurde 60 Jahre. Aus diesem Anlass kamen neben dem Geburtstagskind auch zahlreiche andere historische Feuerwehroldtimer sowie Lkw- und Nutzfahrzeugveteranen auf den Geisweider Marktplatz. Auch alte Handruckspritzen, Feuerwehranhänger und Gerätschaften aus dem 19. Und 20. Jahrhundert wurden ausgestellt.

Nach der offiziellen Eröffnung erwartete das Publikum den ganzen Tag über ein buntes Rahmenprogramm, angefangen mit einer historischen Löschübung der Handdruckspritzenmannschaft Klafeld-Geisweid, gefolgt von einer Übung der Spritzenmannschaft Eiserfeld und vielen weiteren Schauübungen. Selbstverständlich kamen bei der Fahrzeug- und Geräteausstellung auch die Oldtimerliebhaber voll auf ihre Kosten. Sie führten Fachgespräche über die alte Fahrzeugtechnik im Nutzfahrzeugbereich.

Neben den historischen Einsatzfahrzeugen konnten auch die aktiven Einsatzfahrzeuge des Löschzuges Geisweid sowie die neue Drehleiter der hauptamtlichen Wache aus nächster Nähe besichtig werden. Mit von der Partie waren auch die Brandschutzerzieher der Feuerwehr Siegen zum Thema Rauchmelder, die Interessengemeinschaft Modellbau und die Verkehrswacht Siegerland mit einem Informationsstand und der Möglichkeit zu einem kostenlosen Sehtest.


Drehleiter ging 1988 in Besitz der Feuerwehr Geisweid über
Die alte Drehleiter 25 ging im Jahre 1988 in den Besitz der Feuerwehr Geisweid über. Im Jahr 1952 wurde die Drehleiter durch die Werkfeuerwehr Krupp Stahl in Duisburg-Rheinhausen in Dienst gestellt. Nach einigen Jahren wechselte sie dann zu den Krupp Stahlwerken (heute DEW) nach Geisweid über. Hier war bis 1987 im Einsatzdienst. Anschließend stand sie ein Jahr im Außengelände der Firma und verwitterte. Sie war teilweise sogar durchgerostet. Im Januar 1988 hat Manfred Schneider die Drehleiter obligatorisch für eine Mark kaufen können. Danach wurde die Drehleiter drei Jahre lang durch fünf Oldtimerbegeisterte Feuerwehrkameraden restauriert.


Erste Ausfahrt 1991
Im Jahr 1991 hatte die Oldtimerdrehleiter dann ihre erste Ausfahrt zu einem Oldtimertreffen nach Dibbersen bei Hamburg. Hier gewann die Fahrzeugbesatzung den zweiten Platz beim Publikumsentscheid für das schönste ausgestellte Fahrzeug. 1992 wurde die Drehleiter dann im Rahmen einer kleinen Feierstunde offiziell an den Löschzug übergeben.

Im Juni 1993 wurde im Deutschen Feuerwehrmuseum in Fulda für die Drehleiter der erste Preis für das beste restaurierte Oldtimerfahrzeug erzielt. Im Mai 1995 ging es zur 11. Internationalen Feuerwehrsternfahrt nach Meppen im Emsland.

Auch in der holländischen Partnerstadt Rinjsburg war die Drehleiter schon. Hier wurde sie zum Blumen Corso eingesetzt. Weiterhin hat sie schon zahlreiche Hochzeitsfahrten bei Hochzeiten von Feuerwehrkameraden sowie Jubiläumsfahrten im Kreisgebiet mitgemacht.


Eine Fotostrecke mit allen Bildern von diesem Ereignis finden Sie auf unserer Partnerseite: www.BLAULICHTFOTOS.net

Publiziert in SI Feuerwehr

ACHENBACH. Am Wochenende feierte der Löschzug Achenbach der Freiwilligen Feuerwehr Siegen sein 75-jähriges Jubiläum. Dazu präsentierten sich die Kameradinnen und Kameraden am Samstag und Sonntag auf dem Gelände der Achenbacher Hauptschule.

Los ging es am Samstagmorgen um punkt 10 Uhr mit einer Großübung der Jugendfeuerwehr. Hierbei wurde die Jugendfeuerwehr Achenbach durch die Nachbarjugendfeuerwehren aus Gosenbach, Oberschelden und Niederschelden unterstützt.
 
Weiter ging es dann um 13 Uhr mit einer Großübung der aktiven Wehr. Hieran nahmen neben dem Jubiläumslöschzug Achenbach die Einheiten aus Hammerhütte, Gosenbach, Oberschelden, Niederschelden sowie die neue Drehleiter der hauptamtlichen Wache teil. Es war sozusagen die „Feuertaufe“ für die neue Drehleiter der hauptamtlichen Wache. Sie wird Ende des Monats offiziell ihren Einsatzbetrieb aufnehmen. Für die Übung angenommen wurde ein Brand im unteren Teil der Hauptschule. Hier kam es bei Arbeiten im Werkstattbereich der Schule zu einem Brand. Binnen von wenigen Augenblicken war der untere Teil der Hauptschule stark verqualmt und mehrere Personen wurden in dem brennenden Gebäude vermisst. Unter schwerem Atemschutz gelang es den Wehrleuten, die vermissten Personen zu retten und ins Freie zu bringen. Auch der Brandherd konnte schnell lokalisiert und gelöscht werden. Über die Drehleiter wurde eine Person vom Dach der Schule gerettet.

Nach der Großübung konnten die eingesetzten Einsatzfahrzeuge der Einheiten auf dem Schulhof aus nächster Nähe besichtigt werden. Ein weiterer Höhepunkt waren die Vorführungen der Rettungshundestaffel der Johanniter. Sie demonstrierten, wie die Rettungshunde vermisste und verschüttete Personen aufspüren können. Für die kleinen Gäste stand derweil die Brandschutzerziehung auf dem Programm. Hier erklärten die Wehrleute den Kindern, wie sie sich im Brandfall richtig zu verhalten haben. Selbstverständlich wurde auch das richtige absetzen eines Notrufes über die Bundesweit einheitliche Notrufnummer 112 geübt. Natürlich durften sich die kleinen Besucher auch anschließend mal selber als Feuerwehrmann (-frau) versuchen und mit einem richtigen Strahlrohr auf ein Hindernis spritzen.  

Am Abend trafen sich die Kameradinnen und Kameraden gemeinsam mit rund 300 Gästen zum Festkommers anlässlich  ihres 75-jährigen Jubiläums, in der Turnhalle der Hauptschule wieder.

Eröffnet wurde der Festkommers durch Löschzugführer Michael Norbert. Nach einigen Grußworten durch Siegens Bürgermeister Steffen Mues, dem Leiter der Feuerwehr Siegen Matthias Ebertz und Kreisbrandmeister Bernd Schneider, der dem Löschzug Achenbach unter anderem die Ehrenurkunde des Landes Nordrhein-Westfalen überreichen konnte, konnte Matthias Ebertz einige Kameradinnen und Kameraden befördern. So  wurden Ramona Behrens, Kathrin Jansen und Yvonne Mader zur Oberfeuerwehrfrau befördert, Sven Norbert und Manuel Klein wurden zum Feuerwehrmann befördert, Daniel Spitzer zum Hauptfeuerwehrmann, Andre Böcking, Patrick Hoffmann und Michel Klinkert zum Unterbrandmeister und Stefan Rieß zum Oberbrandmeister.

Selbstverständlich hatten die Gäste auch einige Geschenke für die Jubiläumsgastgeber im Gepäck. So wurden Michael Norbert als Löschzugführer des Löschzuges Achenbach, neben zahlreichen Flachgeschenken die Ehrengabe des Kreises Siegen-Wittgenstein, ein Barometer in Form von Feuerwehrarmaturen des Kreisfeuerwehrverbandes, ein Rettungsrucksack durch den Schützen- und Heimatverein sowie eine akkubetriebene Beleuchtungseinheit für die Einsatzstellenbeleuchtung durch den Förderverein des Löschzuges überreicht.

Nachdem Festkommers sorgte dann die Gruppe „Meteor“ bis weit nach Mitternacht für gute Stimmung unter den Festgästen.

Am Sonntagmorgen waren die Achenbacher Feuerwehrleute dann aber schon wieder früh auf den Beinen. Um 10 Uhr startete der zweite Tag der Feierlichkeit mit einem ökumenischen Gottesdienst. Ab 11 Uhr ging es weiter mit einem musikalischen Frühschoppen begleitet durch den Spielmannszug des TV Gosenbach.

Ein großes Fußballturnier und eine Feuerwehr-Olympiade für Kids rundeten die Jubiläumsfeierlichkeiten dann am Sonntagnachmittag ab. Kurz vor Schluss stieg die Spannung jedoch nochmal kurzeitig an. Hier wurden die Gewinner der großen Tombola gezogen.

Während der gesamten Feierlichkeiten war natürlich für das leibliche Wohl der Festgäste bestens gesorgt.

Publiziert in SI Feuerwehr

NEHDEN. Einige Mühe hatte die Polizei Brilon am Sonntagmorgen einen Unfallort zu finden. Eine 40-Jährige war auf einem Wirtschaftsweg mehrmals nach links und rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt.

Nach einiger Suche fanden die Beamten die Unfallstelle dann doch auf einem Weg zwischen Nehden und Radlinghausen. Gegen 8.30 Uhr hatte die 40-jährigen Frau aus Brilon ihre Trunkenheitsfahrt jäh beendet. Sie war nach Angaben der Polizei nach einer Feier auf dem Wirtschaftweg mit ihrem Auto unterwegs gewesen.

Während der Fahrt sie sie zunächst nach links, dann nach rechts und anschließend erneut nach links vom Weg abgekommen. Erst ein Baum habe die Fahrt einige hundert Meter später beendet. Die Frau zerstörte nicht nur ihren eigenen PKW, sondern auch zwei Zäune, eine Baumschonung und Teile eines Rapsfeldes. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 6.000 Euro.

Den Alkoholkonsum bestritt die Frau nicht, Blutprobe und Strafanzeige folgten.

Publiziert in KS Polizei
Dienstag, 28 Februar 2012 21:48

THW hatte gleich zwei Gründe zum Feiern

SIEGEN. Das technische Hilfswerk in Siegen hatte am Freitagabend gleich zwei Gründe zum Feiern. Zum einen konnten drei Mitglieder für ihre 50-jährige Helfertätigkeit geehrt werden und zum anderen erhielt der Ortsverband eines neues Einsatzfahrzeug.


Um 19 Uhr starteten die Feierlichkeiten mit einem Grußwort durch den Ortsbeauftragten des THW Reiner Senner, gefolgt von Siegens Bürgermeister Steffen Mues , Landrat Paul Breuer und dem THW-Vizepräsidenten Gerd Friedsam, der unmittelbar nach seiner Begrüßung auch die Ehrungen der langjährigen Helfer vornahm.


Die Ehrungen liefen unter dem Motto: „150 Jahre THW!“ Hier fragten sich einige der Gäste wie kann das sein, denn das THW, und das war allen Helfern klar, wird in diesem Jahr erst 60 Jahre alt. Das Geheimnis  wurde schnell gelüftet, denn im Ortsverband Siegen begehen gleich drei Kameraden ihr 50-jähriges Dienstjubiläum. Diese drei haben zusammen 150 Jahre THW-Geschichte in Siegen geschrieben. Somit sind Dipl. Ing. Dietrich Kessler, Dietmar Keune und Bertold Trautes für ihre 50-jährige Helfertätigkeit im THW Siegen mit den sogenannten Jahresurkunden und einer Ehrennadel ausgezeichnet worden.


Im Anschluss daran gab es eine weitere Ehrung, die wirklich bis zu ihrer Ausführung streng geheim blieb. Der Ortsbeauftrage des THW Siegen Reiner Senner bekam durch den Vizepräsidenten Gerd Friedsam das Ehrenzeichen in Bronze verliehen. Diese Überraschung war zu einhundert Prozent geglückt, denn auch seine Frau Andrea schwieg bis zur letzten Minute über das Vorhaben der Kameraden.


Im zweiten Festakt  wurde dann das neue Einsatzfahrzeug des Ortsverbandes offiziell in Dienst gestellt. Es handelt sich um einen Lkw mit Ladebordwand für die Fachgruppe Logistik – Verpflegung. Dieses Fahrzeug dienst zur Beförderung von Personal und Ausstattung der Fachgruppe Logistik und zum Transport von Arbeits- und Baumaterial. Auch als Zugfahrzeug für eine mobile Feldküche soll der neue Lkw eingesetzt werden Das neue Fahrzeug ist auf einem MAN-Fahrgestell aufgebaut, hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 18 Tonnen und verfügt über einen geländegängigen Vierradantrieb und 290 PS. Die Anschaffungskosten belaufen sich auf rund 160.000 Euro.

Publiziert in Archiv - Sammlung

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