Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Erdhausen

ERDHAUSEN. Nach dem schamlosen Ausnutzen der Hilfsbereitschaft einer 70-jährigen Frau ermittelt nunmehr die Polizei und bittet um Hinweise.

Gesucht wird ein silberblauer 5'er BMW mit einem zur Tatzeit montierten bulgarischen Kennzeichen. Der seriös wirkende, gut gepflegte und mit Anzug bekleidete, alleinige Insasse des Autos stand am Dienstag, den 12. Juni gegen 20.30 Uhr am Ortseingang von Weidenhausen. Die Seniorin bot dem scheinbar in Not geratenen Mann ihre Hilfe an. Dieser erklärte, dass er für die notwendige Weiterfahrt in die Niederlande Geld für Benzin benötige, seine Karte aber leider defekt sei. Die Seniorin ließ den Mann auf ihre Kosten für fast 80 Euro tanken. Zum Dank fuhr dieser dann weg, ohne seine zuvor zugesagten Kontaktdaten zu hinterlassen.

Erste Hinweise auf dieses Auto erhielt die Polizei gegen 18.15 Uhr. Die Polizei konnte den offenbar in Bewegung befindlichen Wagen dann aber am angegebenen Ort, in der Nähe und auch bei der späteren Fahndung nach dem Trickbetrug nicht finden. Wo steht ein solcher silberblauer 5'er BMW mit bulgarischem Kennzeichen oder eventuell auch mit demontierten Kennzeichen?

Entsprechende Hinweise bitte an die Polizei in Biedenkopf unter der Telefonnummer 06461/92950 oder an die Kriminalpolizei in Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060. (ots/r)

- Anzeige -


Publiziert in MR Polizei
Mittwoch, 06 Juli 2016 12:24

Mehrere tausend Liter Maschinenöl ausgelaufen

ERDHAUSEN. Mehrere tausend Liter eines speziellen Maschinenöls sind am Mittwoch bei einem Störfall in einer Firma im Gladenbacher Ortsteil Erdhausen ausgelaufen. Für die Bevölkerung besteht nach Auskunft der Polizei trotz des Großeinsatzes der Feuerwehr keine Gefahr.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei kam es am Mittwochmorgen gegen 8.20 Uhr an einer Erodiermaschine einer Firma im Blaumühlenweg zu dem Störfall. Hier sollen 3000 bis 8000 Liter eines Maschienenöls aus der Maschine ausgetreten sein. Das Öl, dessen Bezeichnung Polizeisprecherin Claudia Knappl mit Meta-Rol 2150 angab, ist demzufolge zwar nicht brennbar, jedoch gewässergefährdend. Es besteht die Möglichkeit, dass das Öl durch einen Abfluss der Halle in die Salzböde, einen Lahn-Zufluss, gelangen kann. Die Feuerwehr hat auf der Salzböde erste Vorsichtsmaßnehmen getroffen, um eine eventuelle Verbreitung des Öls über den Fluss zu minimieren.

Die Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot vor Ort, ebenso die Fachkräfte des Regierungspräsidiums und der Unteren Wasserbehörde.

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in MR Feuerwehr

GLADENBACH. Vor allem in der Karnevalszeit hat die Polizei immer wieder vor dem Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss gewarnt. Bei einer 24 Jahre alten Frau aus dem Hinterland sind diese Warnungen offensichtlich nicht angekommen: Sie fuhr nicht nur ihr Auto zu Schrott, sondern stand bei dem Unfall, wie die Polizei berichtete, auch erheblich unter Alkoholeinfluss. Nach Angaben der Beamten musste sich die junge Frau nicht nur einer Blutprobe unterziehen, sondern auch ihren Führerschein abgeben.

Laut Polizeibericht war die 24-Jährige an Altweiberfasching gegen 20.35 Uhr mit ihrem Wagen auf der Bundesstraße 255 zwischen Gladenbach und Erdhausen unterwegs, als sie in einer Linkskurve die Kontrolle über ihr Auto verlor. Der Wagen kam von der Straße ab, überfuhr einen Pfosten mit Warnbake und gelbem Blinklicht und fuhr auch noch durch eine Böschung bis auf ein angrenzendes Wiesengelände. Dort überschlug sich das Auto mehrfach, sogar vier kleinere Bäume wurden entwurzelt.

Ersthelfer befreien Frau aus Autowrack
Ersthelfer holten die glücklicherweise nur leicht verletzte Frau aus dem Autowrack. Weil der Atemalkoholtest positiv reagierte, veranlasste die Polizei eine Blutprobe und stellte den Führerschein sicher.

Auch nach diesem Unfall macht die Polizei darauf aufmerksam, dass sie während der Karnevalshochzeit in den nächsten Tagen verstärkt Verkehrskontrollen vornehmen wird.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in MR Polizei

GLADENBACH. Zwei benzinbetriebene Motorsägen der Marke Stihl im Gesamtwert von 1000 Euro sind aus der Lagerhalle einer Firma in Erdhausen gestohlen worden.

Wie Polizeisprecher Jürgen Schlick am Dienstag berichtete, war es bereits zwischen Montag, 29. Dezember, und Mittwoch, 31. Dezember, zu dem Einbruch in der Straße Im Seckbach gekommen. Die Einbrecher drangen gewaltsam in die Lagerhalle ein und verschwanden mit den beiden vorgefundenen Stihl-Motorsägen.

Die Polizei hofft nun darauf, dass Zeugen verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind. Hinweise erbittet die Polizeistation Biedenkopf, die unter der Rufnummer 06461/92950 zu erreichen ist.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in MR Polizei

ERDHAUSEN. 100 evakuierte Arbeiter und eine Firma, in der der Betrieb stillstand, sowie eine kurzzeitig gesperrte Bundesstraße: Diese Auswirkungen hatte eine brennende Gasflasche heute Nachmittag in Erdhausen. 

Eine Flasche mit Acetylengas war bei der Firma "Shapers'" in Brand geraten - die Ursache dafür war laut Feuerwehrsprecher Stephan Schienbein unklar. "Im Normalfall würde man die Flasche einfach zudrehen und sie anschließend kühlen - und das Problem wäre gelöst", so Schienbein. Doch das sei in diesem Fall nicht möglich gewesen: Das Feuer hatte die Armatur zum Schließen zerstört.

Also war der Erfindungsreichtum der Feuerwehr gefragt: Kurzerhand schafften die Einsatzkräfte Crushed Ice von der nächstgelegenen Tankstelle heran, mischten dies in der Schaufel eines Radladers mit Wasser und hatten so eine perfekte Kühlung für die Flasche. So konnten die Feuerwehrleute das Gas weiter abbrennen lassen - doch die finale Lösung war dies noch nicht. Es musste eine dauerhafte Kühlung sicher gestellt werden.

Kurzerhand luden die Kameraden die Flasche in die Schaufel des Radladers und fuhren sie über die von der Polizei kurzzeitig gesperrte Bundesstraße einen knappen Kilometer von der Firmenhalle entfernt in ein Feld, um die Flasche dort in der Salzböde im fließenden Gewässer abkühlen zu lassen. Dies müsse laut Vorschrift für mindestens fünf Stunden geschehen, ein längerer Zeitraum sei jedoch besser.

Während der Arbeiten der Feuerwehr mussten rund 100 Mitarbeiter das Firmengelände verlassen. (as)

Publiziert in MR Feuerwehr

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige