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DIEMELSEE. Die starken Schneefälle der vergangenen Tage haben nicht nur Straßen und den Bahnverkehr in Waldeck-Frankenberg strapaziert, sondern führten am Dienstag auch zu einem Hilfeleistungseinsatz an Telefonleitungen bei Adorf.

Gemeindebrandinspektor Karl-Wilhelm Römer und weitere elf Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Adorf wurden gegen 8.45 Uhr zu einem Hilfeleistungseinsatz in die Bredelarer Straße beordert. Zuvor mussten aber noch die Zuständigkeiten geklärt werden. Zunächst wurde der Telekom gemeldet, dass sich entlang der Bredelarer Straße zwischen Adorf und Padberg Überlandleitungen stark in Richtung Straße geneigt haben. Daraufhin wurde die Straßenmeisterei mit der Begutachtung beauftragt, die wiederum meldete den Fall an die Leitstelle Waldeck-Frankenberg.

Während die Feuerwehr ausrückte, sperrte Hessen-Mobil die Bredelarer Straße in beiden Richtungen ab und sorgte für einen ungehinderten Anfahrtsweg der Einsatzkräfte in Richtung Besucherbergwerk. Die unter Spannung stehenden Leitungen wurden mit Einreißhaken Schnee- und eisfrei geschlagen, sodass der Einsatzleiter gegen 10 Uhr Entwarnung geben konnte.

Parallel dazu fiel in einigen Teilen von Adorf der Strom aus. Dies hatte aber nichts mit dem Einsatz der Feuerwehr zu tun, vielmehr führte die EWF Wartungsarbeiten durch. 

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Publiziert in Feuerwehr

ADORF. Ein Motorradfahrer ist am späten Freitagnachmittag mit einem Auto zusammengestoßen und schwer verletzt worden. Der Autofahrer hatte in einer unübersichtlichen Kurve unweit des Besucherbergwerks gewendet - der Biker hatte laut Polizei keine Chance, die Kollision noch abzuwenden.

Der 64 Jahre alte Autofahrer aus Bad Bentheim an der niederländischen Grenze befuhr gegen 17.30 Uhr die Landesstraße 3076 von Adorf kommend in Richtung Padberg. Wenige hundert Meter vor dem Besucherbergwerk "Grube Christiane" bemerkte der Feriengast, dass er in die falsche Richtung unterwegs ist, und wollte wenden - dazu setzte er ausgerechnet in einer scharfen und unübersichtlichen Rechtskurve an.

In dem Moment, in dem der VW Passat Kombi sich quer auf der Fahrbahn befand, durchfuhr ein nachfolgender Motorradfahrer die Kurve. Der 55 Jahre alte Mann aus Detmold bremste zwar seine ältere Moto Guzzi noch ab, dies bewahrte ihn aber nicht vor einem Zusammenstoß: Das Motorrad prallte frontal in die Fahrertür des Wagens, dabei erlitt der 55-Jährige schwere Verletzungen. Eine junge Frau, die gerade nach einer Führung das Besucherbergwerk verlassen und einen Knall gehört hatte, wählte sofort den Notruf.

Die Besatzung des in Adorf stationierten Johanniter-Rettungswagens und der Korbacher Notarzt eilten zur Unfallstelle und versorgten den Verletzten. Er war laut Polizei ansprechbar und schwebt nicht in Lebensgefahr. Der Autofahrer wurde bei der Kollision leicht verletzt. Die Besatzung eines weiteren Rettungswagens des DRK aus Korbach brachte den 64-Jährigen vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus der Kreisstadt.

Einige Helfer sicherten die Unfallstelle in der Kurve in beiden Richtungen ab. Später übernahm das die Adorfer Feuerwehr, die wegen ausgelaufener Betriebsstoffe nachträglich auch noch angefordert worden war. Die 18 Brandschützer unter der Leitung des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Torsten Behle streuten ausgetretenes Benzin ab, fegten Trümmerteile von Auto und Motorrad zusammen und stellten Warnschilder auf.

Nach der Bergung der Fahrzeuge war die Strecke gegen 19 Uhr wieder frei. Den Schaden am Motorrad gab ein Polizist mit 1000 Euro an, den am Wagen schätzte er auf 5000 Euro.

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Publiziert in Retter
Samstag, 27 April 2013 17:29

Nach Tauchgang umgekippt: Hubschrauber

WILLINGEN. Nach einem Tauchgang durch einen Willinger Stollen ist am späten Samstagmittag ein 35-Jähriger zusammengeklappt. Mit Christoph 7 kam er in ein Krankenhaus zur näheren Untersuchung.

Das "Besucherbergwerk" in Willingen bietet Interessierten die Möglichkeit, die ehemaligen Bergmannsstollen, die inzwischen vollgelaufen sind, per Tauchgang zu erkunden. Nicht zum ersten Mal nahm dieses Angebot am Samstag eine vierköpfige Gruppe aus Mühlheim an. Rund 25 Meter unter der Erde begaben sich die erfahrenen Taucher auf Unterwassertour und erkundeten die Stollen.

Nach rund 100 Minuten begaben sie sich wieder an die Wasseroberfläche. Dabei hielten sie laut Polizei die nötige Zeit für den Druckausgleich ein. "Unten lief alles problemlos", berichtete ein Polizist gegenüber 112-magazin.de.

Als der junge Mann allerdings wieder festen Boden unter den Füßen hatte, sackte er zusammen. Seine Freunde kümmerten sich um ihn und riefen den Rettungswagen. Vorsorglich forderte die Leitstelle auch einen Rettungshubschrauber an. Da die Ursache für den Kreislaufkollaps unklar war, sollte er in einer Druckkammer untersucht werden.

Auf dem Schwalefelder Sportplatz setzte Christoph 7 mit seiner Mannschaft auf und wartete hier auf den Krankentransport. Der Mann wurde in eine Spezialklinik geflogen. Zum Gesundheitszustand lagen noch keine Angaben vor. "Er ist aber ansprechbar", versicherte ein Ordnungshüter vor Ort.

Im Einsatz war neben Polizei, Rettungsdienst, Notarzt und Rettungshubschrauberbesatzung auch die Willinger Bergwacht.

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Publiziert in Retter

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