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Sonntag, 20 September 2020 08:29

Vorfahrt missachtet: Unfall bei Neu-Berich

NEU-BERICH. Ein Verkehrsunfall ereignete sich am Samstagnachmittag auf der Landesstraße 3080.

Ein 64-Jähriger befuhr gegen 17.15 Uhr mit seinem weißen VW Polo die Bericher Straße in Richtung Landesstraße 3080. Er beabsichtigte dort nach links in Richtung Wetterburg abzubiegen.

Beim Abbiegevorgang übersah der Mann allerdings einen 35-Jährigen aus dem Landkreis Kassel, der die Landesstraße mit seinem weißen Mercedes von Wetterburg in Richtung Volkmarsen befuhr. Im Kreuzungsbereich kollidierten die Fahrzeuge miteinander.

An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 2750 Euro. Verletzt wurde niemand.

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Publiziert in Polizei
Freitag, 03 August 2012 11:32

Wurfgranate: Taucherzone wieder freigegeben

EDERSEE. Nach dem erfolglosen Versuch, eine Wurfgranate aus dem Weltkrieg zu bergen, hat die Wasserschutzpolizei die Taucherzone 1 bei Berich wieder freigegeben. Am Donnerstag hatte es noch geheißen, der betroffene Seeabschnitt bleibe auch weiterhin abgesperrt.

Wie berichtet, war die Suche nach der Mitte Juli von einem Sporttaucher entdeckten Granate am Donnerstag nach mehreren Stunden erfolglos abgebrochen worden. Taucher des beauftragten Spezialunternehmens Bitek aus Syke bei Bremen hatten das Überbleibsel aus dem letzten Weltkrieg nicht auffinden können.

Bei zwei Tauchgängen unter schwierigen Bedingungen konnte die 30 Zentimeter lange Wurfgranate  weder in dem markierten Bereich noch im Umfeld aufgefunden werden. Der Suchbereich wurde noch einmal nach Rücksprache mit dem Sporttaucher, der den Fund gemeldet hatte, verifiziert. Möglicherweise liegt die Granate tiefer im schlammigen Grund.

Kampfmittelräumdienst sieht keine akute Gefahr
Nach Rücksprache mit dem Kampfmittelräumdienst ist die Taucherzone ab sofort wieder zum Tauchen freigegeben, da von der Wurfgranate im Ruhezustand keine Gefahr ausgeht. "Erst bei unsachgemäßer Behandlung entsteht entsprechendes Gefahrenpotential", sagte am Freitag ein Sprecher der Wasserschutzpolizei zur Erklärung. Der Kampfmittelräumdienst warnt generell davor, verdächtige Munition anzufassen oder die Lage zu verändern. In jedem Fall solle sofort die Polizei verständigt werden.

Die Experten des Kampfmittelräumdienstes regten an, bei Niedrigwasser die Taucherzone großflächig abzusuchen, da dort möglicherweise weitere Munition aus dem Zweiten Weltkrieg liegt.

Publiziert in Polizei

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