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Donnerstag, 22 September 2011 21:53

Kaminbrand: Wehr unter schwerem Atemschutz

BERGHAUSEN. Schnell beendet war am Donnerstagnachmittag ein Feuerwehreinsatz in Berghausen. Gegen 15.30 Uhr wurden die Kameraden der Löschgruppe Berghausen und aus Bad Berleburg zu einem Kaminbrand auf die Berghäuser Straße alarmiert. "Bei unserem Eintreffen brannte der Kamin noch. Wir haben dann alles nach innen in den Kamin hinein abgeschiebert und so war das Feuer schnell aus", berichtete Berghausens Löschgruppenführer Mike Radenbach vor Ort.

Nicht nur mehrere Kameraden unter schwerem Atemschutz waren im Einsatz, auch wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, von deren Korb aus der Kamin von oben begutachtet wurde. Nachdem ein herbeigerufener Schornsteinfeger den Kamin in Augenschein genommen und wieder frei gegeben hatte, war der Einsatz nach etwa einer dreiviertel Stunde beendet. Während des Feuerwehreinsatzes kam es zu Verkehrsbehinderungen, und die Berghäuser Straße musste zeitweise komplett gesperrt werden. Verletzt wurde niemand.

Publiziert in SI Feuerwehr

BERGHAUSEN. In einer dramatischen Rettungsaktion haben Feuerwehrleute aus Berghausen und Polizeibeamten der Wache Bad Berleburg einem 31 Jahre alten Mann aus Berghausen das Leben gerettet. In dem Wohnhaus des Mannes war aus unklarer Ursache ein Feuer im Obergeschoss ausgebrochen. Der Mann lag schwer verletzt unter einem Fenster. Über ein Vordach haben Feuerwehrleute und Polizisten den Mann befreit und dem Rettungsdienst übergeben. Um 18.30 Uhr wurde die Feuerwehr mit dem Einsatzstichwort „Zimmerbrand“ nach Berghausen in die Straße „Im Krimmelsbach“ alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Kameraden nach wenigen Minuten schlugen die Flammen bereits aus den Fenstern der Rückseite und kurze Zeit später auch aus dem Dachstuhl. Nachdem der Hausbewohner gerettet worden war, begannen die rund 80 Feuerwehrkameraden aus Berghausen, Aue, Raumland und Bad Berleburg mit den Löscharbeiten von mehreren Seiten und von der Drehleiter aus. Außerdem wurden mehrere Tiere aus dem Haus gerettet, da der Hausbewohner eine Tierpension betreibt.

Für die Löscharbeiten musste Wasser von weit abliegenden Hydranten aus der Lindenstraße zum unwegsamen Brandort gepumpt werden. Schnell erkannten die Kameraden aber, dass das Haus nicht mehr zu retten war. Zu schnell fanden die Flammen im trockenen Dachstuhl und im Holzbau Nahrung. Der DRK-Rettungsdienst aus Bad Berleburg, weitere Rettungswagen aus Bad Laasphe und der Notarzt aus Bad Berleburg waren nach Berghausen geeilt, um sich um den Verletzten Hausbewohner und die Retter zu kümmern, die im Rauch waren. Außerdem waren ein 46-jähriger Ersthelfer und die Mutter des Verletzten im Haus gewesen, um den Hausbewohner zu retten. Dieser wurde durch den Rauch und das Feuer so schwer verletzt, dass er mit dem Rettungshubschrauber „Christoph Hessen“ in eine Bochumer Spezialklinik geflogen werden musste.

Rund um den Brandort hatten sich zahlreiche Schaulustige versammelt, die die Löscharbeiten und die dramatische Rettungsaktion verfolgten. Bis spät in die Nacht dauerten die Nachlöscharbeiten noch an. Zur Brandursache konnten noch keine Angaben gemacht werden. Ein Zeuge hatte Rauch aus dem Dachstuhl gesehen und die Feuerwehr alarmiert. Die Kriminalpolizei hat noch am Abend die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Publiziert in SI Feuerwehr
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