Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: A7

Freitag, 26 August 2022 08:26

Sattelzug aus Waldeck-Frankenberg festgesetzt

KASSEL. Die gefährliche Fahrt eines Sattelzugs auf der A 7 bei Niestetal beendete am Dienstagnachmittag eine Zivilstreife der Direktion Verkehrssicherheit und Sonderdienste des Polizeipräsidiums Nordhessen.

Neben erheblichen Mängeln des Sattelzugs mit einem Gesamtvolumen von 40 Tonnen stellten die Beamten fest, dass die Bremsen des Aufliegers offenbar keine Bremswirkung mehr hatten. Der Sattelzug wurde aus diesem Grund außer Betrieb gesetzt. Erst nach Reparatur aller Mängel und Vorführung bei einem Gutachter wäre eine erneute Inbetriebnahme des Sattelzugs möglich. Gegen die Spedition aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg leiteten die Polizisten ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein.

Die Zivilstreife war um 13.30 Uhr auf der A 7 in Fahrtrichtung Nord unterwegs, als ihnen am Sandershäuser Berg der Sattelzug wegen seiner geringen Geschwindigkeit von 30 km/h auffiel. Hinter dem Gespann stauten sich bereits mindestens 20 weitere Lkw. Bei der anschließenden Kontrolle des Sattelzugs offenbarten sich den fachkundigen Beamten zahlreiche erhebliche Mängel, weshalb sie das Fahrzeug bei einem Gutachter in Lohfelden vorführen ließen: Mehrere Bremsscheiben waren verrostet, Bremsbelege und -sattel fehlten, sodass der Auflieger offenbar keine Bremswirkung mehr hatte. Darüber hinaus wiesen einige Reifen kaum noch Profil auf, scharfkantige Teile der Außenwand ragten heraus und die Abgasanlage war verrostet. Zu guter Letzt wurde festgestellt, dass der Sattelzug bereits bei der letzten Hauptuntersuchung im Dezember 2021 gefährliche Mängel aufwies, weshalb keine TÜV-Plakette erteilt worden war. Seitdem führte die Spedition die Fahrzeugkombinationen nicht wieder vor und setzte den Sattelzug bisherigen Erkenntnissen zufolge täglich zur Güterbeförderung ein, bis er nun von den Polizisten aus dem Verkehr gezogen wurde. Die Ermittlungen dauern an. (ots/r)

-Anzeige-

Publiziert in Polizei

KASSEL. Einen nicht alltäglichen Fall erlebten am gestrigen Montagabend die Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal.

Gegen 22.50 Uhr hatte der Betreiber eines Busunternehmens aus Hannover bei der Kasseler Polizei telefonisch mitgeteilt, dass vom Betriebshof seines Unternehmens ein Linienbus gestohlen wurde und er diesen nun anhand des eingebauten GPS-Senders auf der Autobahn 7 bei Kassel geortet habe. Eine Streife der Polizeiautobahnstation hatte den Omnibus bei der sofort eingeleiteten Fahndung nur wenige Minuten später am Kreuz Kassel Mitte entdeckt, nahm daraufhin die Verfolgung auf und stoppte das Fahrzeug am Autohof Guxhagen.

Bei der anschließenden Kontrolle staunten die Polizisten nicht schlecht, als hinter dem Steuer des Busses ein 17-Jähriger saß, dessen Fahrt ohne Führerschein nach über 150 Kilometern ein Ende hatte. Glücklicherweise war nach derzeitigem Kenntnisstand niemand zu Schaden gekommen. Auch am Bus, dessen Schlüssel die Polizisten sicherstellten, konnten keine Schäden festgestellt werden. Den Jugendlichen aus Hildesheim brachten die Beamten auf das Revier, wo er später von einer Sorgeberechtigten abgeholt wurde.

Wie genau der 17-Jährige an den Schlüssel für den Omnibus gelangt war und was ihn zu der Fahrt bewogen hatte, ist bislang nicht bekannt und Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Er muss sich nun wegen des Verdachts des Diebstahls, unbefugten Gebrauchs eines Fahrzeugs sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. (ots/r)

-Anzeige-

Publiziert in KS Polizei
Dienstag, 24 Mai 2022 11:18

Sattelzug nach Windböe auf A 7 umgekippt

KNÜLLWALD. Ein von einer Windböe erfasster Sattelzug ist am gestrigen Montagabend auf der A 7 zwischen den Anschlussstellen Homberg/ Efze und Malsfeld nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und auf die Seite gekippt.

Der 21-jährige Fahrer aus Serbien zog sich schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen zu und wurde durch einen Rettungswagen in ein Kasseler Krankenhaus gebracht. Der Sattelzug verlor bei dem Unfall seine Ladung und blockierte alle drei Fahrstreifen, sodass die Autobahn wegen der aufwendigen Aufräum- und Bergungsarbeiten bis zum heutigen Dienstagmorgen voll gesperrt werden musste. 

Wie die aufnehmenden Beamten der Baunataler Polizeiautobahnstation berichten, hatte sich der schwere Unfall gegen 21.10 Uhr ereignet. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der Sattelzug mit serbischer Zulassung aufgrund des starken Seitenwinds nach rechts gedrückt, kam dann von der Fahrbahn ab, rutschte über den Grünstreifen und kippte letztlich auf die Seite. An der Sattelzugmaschine und dem Auflieger entstand wirtschaftlicher Totalschaden, der sich insgesamt auf rund 200.000 Euro summiert. Aufgrund der Vollsperrung kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und mehreren Kilometern Stau. Gegen 8:30 Uhr konnten alle Fahrstreifen in Richtung Kassel wieder freigegeben werden. (ots/r)

-Anzeige-

Publiziert in HR Polizei

KASSEL. Die Feuerwehr Kassel wurde am Montagvormittag um 11.48 Uhr zu einem Verkehrsunfall zwischen einem LKW und einem PKW auf der Bundesautobahn 7 alarmiert. Am Einsatzort war ein PKW auf einen LKW aufgefahren und hatte sich unter diesem verkeilt. Der Fahrer des LKW blieb unverletzt, der Autofahrer hingegen erlitt schwerste Verletzungen und wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt.

Zur Befreiung wurde der Lastkraftwagen zunächst mit dem Feuerwehrkran angehoben und der PKW mittels einer Winde unter dem Sattelauflieger herausgezogen. Die Rettung des Fahrers konnte erst dann mittels hydraulischer Rettungsgeräte durch die Feuerwehr erfolgen. Der Verunfallte wurde an den Rettungsdienst zur weiteren Behandlung und zum Transport in ein Kasseler Krankenhaus übergeben. Die Autobahn war während der Rettungsmaßnahmen in Fahrtrichtung Nord voll gesperrt. Über die Dauer der Einsatzarbeiten war die Autobahn zeitweise komplett gesperrt.

- Anzeige -

Publiziert in KS Feuerwehr

KASSEL. Der Ladungsverlust eines Lkw sorgt derzeit für eine Vollsperrung der A 7 in Richtung Norden bei Niestetal. Wie die vor Ort eingesetzten Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal berichten, hat der Lkw gegen 9.35 Uhr zwischen den Anschlussstellen Kassel-Nord und Lutterberg, in Höhe des Parkplatzes Herkulesblick, nach ersten Schätzungen ca. 200 volle Kisten Bier auf der Autobahn verloren.

Diese liegen nun auf allen drei Fahrspuren verteilt. Die Gründe für den Ladungsverlust sind derzeit noch nicht bekannt. Der Fahrer ist unmittelbar danach offenbar aus Schreck noch mit seinem Lkw nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Leitpfosten gefahren. Die Autobahnmeisterei ist mit Blick auf die Reinigung der Autobahn verständigt. Wie lange die Arbeiten andauern werden, kann momentan noch nicht verlässlich eingeschätzt werden. 

Derzeit gilt folgende Umleitungsempfehlung: U 47 von Kassel-Nord zur Anschlussstelle Hann. Münden-Lutterberg. (ots/r)

-Anzeige-

Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Zu einem Verkehrsunfall mit der Beteiligung von Großfahrzeugen wurde die Feuerwehr Kassel am Samstag gegen 17 Uhr alarmiert. Die Unfallstelle befand sich auf der BAB 7 in südlicher Fahrtrichtung zwischen dem Dreieck Kassel Süd und Guxhagen.

Bei Eintreffen der Feuerwehr stellte sich Unfall zwischen einem Pkw und einem LKW mit Sattelauflieger dar. Der Lkw hatte die Leitplanke durchbrochen und war neben der Autobahn seitlich zum Liegen gekommen. Zwei Personen wurden rettungsdienstlich behandelt. Aus dem verunfallten Lkw waren bereits mehrere hundert Liter Dieselkraftstoff ausgelaufen. Durch die Feuerwehr konnten noch ca. 400 Liter Diesel abgepumpt werden. Ein Entstehungsbrand im Bereich des verunfallten Pkw konnte bereits durch Ersthelfer an der Unfallstelle abgelöscht werden. Während des Einsatzes blieb die A7 in südlicher Fahrtrichtung komplett gesperrt.

Insgesamt waren der Rüstzug der Berufsfeuerwehr mit Kranwagen, zwei Rettungswagen, der Rettungshubschrauber Christoph 7 sowie mehrere Streifenwagen im Einsatz.

-Anzeige-

Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Die gefährliche Fahrt eines in Polen zugelassenen Sattelzugs auf der Autobahn 7 im Bereich Lohfelden beendete am Dienstagmorgen eine Streife der Baunataler Polizeiautobahnstation.

Wie die Polizisten bei der Kontrolle feststellten, war die Lenkung der Zugmaschine beschädigt und die Achsaufhängung des Aufliegers an mehreren Stellen gebrochen und gerissen. Auch die Ladung des Sattelzugs, etwa 20 Tonnen Schnittholz, war nur unzureichend gesichert. Gegen den 24-jährigen Fahrer aus Polen leiteten die Polizisten ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein.

Der Polizei war der auf der A 7 in Richtung Kassel in Schlangenlinien fahrende Sattelzug gegen 10 Uhr von einem Lkw-Fahrer gemeldet worden. Nachdem die Streife der Polizeiautobahnstation zu dem auffällig fahrenden Gespann aufschließen konnte, hielten sie den Sattelzug am Rasthof Kassel Ost an. Bei der Kontrolle offenbarte sich den fachkundigen Beamten schließlich der Grund für die Fahrweise: Neben der beschädigten Lenkung war die Stirnwand des Sattelaufliegers eingerissen und verrostet. Die Bremsen funktionierten nur teilweise, wodurch das Gespann im Steigungsbereich der Autobahn nur noch 40 km/h erreichte.

Wegen der technischen Mängel, die am selben Tag durch einen Gutachter bestätigt wurden, untersagten die Polizeibeamten die Weiterfahrt. Erst wenn ein Nachweis über die Reparaturen erbracht und die Ladung entsprechend gesichert wird, darf der Sattelzug wieder in Betrieb genommen werden. (ots/r)

-Anzeige-

Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Nach dem tödlichen Auffahrunfall zwischen zwei Sattelzügen auf der A7 am Autobahnkreuz Kassel-Mitte ist die Vollsperrung in Richtung Süden aufgehoben worden. Ein Gutachter, der mit der Rekonstruktion des Unfallhergangs beauftragt wurde, hat seine Arbeiten vor Ort abgeschlossen.

Die Bergungsarbeiten sind nun ebenfalls beendet. Aufgrund der mehrstündigen Vollsperrung war es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen mit mehr als 10 Kilometern Stau gekommen. Die Identität des verstorbenen Fahrers des Sattelzugs mit ungarischer Zulassung konnte noch nicht zweifelsfrei geklärt werden. Wie die zur Unfallaufnahme eingesetzten Beamten der Polizeiautobahnstation berichten, war er gegen 6.15 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache auf den vorausfahrenden Sattelzug mit polnischer Zulassung aufgefahren, der wegen eines Rückstaus verkehrsbedingt mit geringer Geschwindigkeit fuhr. Dieser Sattelzug wurde von einem 38-jährigen Mann aus Polen gesteuert, der unverletzt blieb.

Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt und mussten von Abschleppunternehmen geborgen werden. Die Zugmaschine des auffahrenden Sattelzugs wurde vollständig zerstört. Der Schaden beläuft sich auf rund 80.000 Euro. Die Schadenshöhe an dem vorausfahrenden Sattelzug kann noch nicht beziffert werden. (ots/r)

Link: A7-Trucker stirbt bei Auffahrunfall

-Anzeige-

Publiziert in Polizei
Schlagwörter
Dienstag, 02 März 2021 09:15

A7: Trucker stirbt bei Auffahrunfall

KASSEL. Auf der A 7 ereignete sich am heutigen Dienstagmorgen zwischen dem Kreuz Kassel-Mitte und dem Dreieck Kassel-Süd gegen 6.15 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall.

Nach bisherigen Erkenntnissen der an der Unfallstelle eingesetzten Streifen der Polizeiautobahnstation Baunatal war es dort infolge stockenden Verkehrs zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Sattelzügen gekommen.  Ein mit Schottersteinen beladener Sattelzug ist auf einen am Stauende haltenden Sattelzug aufgefahren. Der Fahrer des auffahrenden Sattelzugs erlitt hierbei so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Seine Identität ist derzeit noch nicht abschließend geklärt. Für die weiteren Ermittlungen und Rekonstruktion des Unfallhergangs wird ein Gutachter hinzugezogen.

Feuerwehr im Einsatz

Auch die Feuerwehr Kassel wurde alarmiert. Bei dem Unfall wurde das Fahrerhaus des auffahrenden LKW so weit deformiert, dass der Fahrer schwer eingeklemmt wurde. Die Feuerwehr setzte technisches Gerät ein, um den Fahrer aus der Kabine zu befreien. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen verstarb der Patient an der Einsatzstelle. 26 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und des Rettungsdienstes waren über 90 Minuten im Einsatz.

Aktuell ist die A 7 in Richtung Süden voll gesperrt. Eine Dauer der Sperrung kann derzeit nicht abgesehen werden.  (ots/r)

-Anzeige-

Publiziert in KS Polizei
Sonntag, 13 Dezember 2020 09:41

200 Motorsägen und Freischneider aus Lkw gestohlen

KASSEL. Unbekannte haben in der Nacht zum Donnerstag, auf dem Lkw-Parkplatz am Rasthaus Kassel an der A 7, aus einem geparkten Sattelzug etwa 200 Motorsägen und Freischneider der Marke "Stihl" im Wert von  160.000 Euro gestohlen. Die Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal sind nun auf der Suche nach Zeugen, die Hinweise zur Tat, auf die Täter oder auf den Verbleib des Diebesguts geben können.

Wie die Polizei angab, hatte der 56-jährige Fahrer des polnischen Sattelzuges den Ladungsdiebstahl erst nach Fahrtantritt mitbekommen und daraufhin Anzeige bei der Polizei in Göttingen erstattet. Der 56-Jährige hatte  zwischen Mittwochabend, 19 Uhr, und Donnerstagmorgen, 5 Uhr, Rast an der Rastanlage Kassel an der A 7 gemacht. Während der Ruhezeit haben unbekannte die Plane des Sattelaufliegers aufgeschnitten. Durch die großflächigen Öffnungen gelangten sie an die Ladung und entwendeten 200 Geräte.

Vermutlich transportierten sie diese mit einem Lkw oder größeren Fahrzeug ab. Der 56-Jährige hatte eigenen Angaben zufolge von der Tat nichts mitbekommen. Zeugen, die den Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal Hinweise zur Tat, auf die Täter oder auf den Verbleib des Diebesguts geben können, melden sich bitte unter Telefonnummer 0561/9100 bei der Polizei. (ots/r)

-Anzeige-

 

Publiziert in KS Polizei
Seite 1 von 2

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige