Unfall auf A 44: Hubschrauber

Mittwoch, 30 September 2009 14:08 geschrieben von

DIEMELSTADT. Ein 30-jähriger Autofahrer ist bei einem Unfall auf der A 44 schwer verletzt worden. Ein Hubschrauber landete.

Der 30-Jährige aus Kassel musste mit Verdacht auf eine Rückenverletzung in eine Kasseler Klinik gebracht werden, wie Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch berichtete. Ein an dem Unfall ebenfalls beteiligter Autofahrer aus Dortmund blieb den Informationen der Polizeiautobahnstation Baunatal nach äußerlich unverletzt. Er wurde vorsorglich zur Untersuchung in das Krankenhaus nach Warburg transportiert. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden, der insgesamt bei etwa 60.000 Euro liegen soll.

Kurzzeitig wurde die Autobahn in Fahrtrichtung Kassel sogar voll gesperrt, weil vorsorglich der Rettungshubschrauber zum Unfallort beordert worden war. Der Pilot landete in Höhe des Beschleunigungsstreifens. Daraufhin wurde eine Fahrspur in Richtung Kassel wieder freigegeben.

Beide am Unfall beteiligten Fahrzeuge waren am Mittwoch gegen 10.45 Uhr auf der A 44 in Richtung Kassel unterwegs. Der 30-Jährige befuhr dabei mit seinem BMW die rechte Fahrspur, der 37-Jährige aus Dortmund mit seinem Audi den linken Fahrsteifen. Wie der Dortmunder den Polizeibeamten später sagte, sei der rechts von ihm fahrende Wagen dann plötzlich aus für ihn nicht nachvollziehbarem Grund zunächst kurz nach rechts auf den Seitenstreifen geraten.

Beim Gegenlenken sei dieser Wagen dann aber plötzlich über den rechten Fahrstreifen hinaus in seine linke Fahrspur hinein geschleudert worden. Dabei, so der Dortmunder, wurde sein Wagen getroffen, geriet selber unkontrolliert ins Schleudern und stieß gegen die rechte Schutzplanke. Beide Fahrzeuge blieben total beschädigt liegen.

Die Feuerwehren aus Wrexen und Rhoden rückten auf die Autobahn aus, um die Unfallstelle abzusichern und den Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu betreuen. Außerdem trennten die Brandschützer das Dach des BMWs ab, damit der Verletzte möglichst schonend befreit werden konnte. Das teilte Feuerwehrsprecherin Stefanie Tepel auf Anfrage von 112-magazin.de mit.

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