Pflegestützpunkt und Gemeindepflege organisieren sich neu

Freitag, 24. Juli 2026 00:07 geschrieben von  Michael Fränkel
Pflegestützpunkt und Gemeindepflege sind personell verstärkt worden: (von links nach rechts) Mitarbeitende des Pflegestützpunktes Petra Schnellbächer, Matthias Engel, Kathrin  Hartmann und Sina Zembellini (5. v. l.) sowie die Gemeindepflegerinnen Catrin Eberle, Ta- bea Zembellini, Brigitte Saure, Kathrin Kornemann und Lisa Rampe bilden ein starkes  Team. Pflegestützpunkt und Gemeindepflege sind personell verstärkt worden: (von links nach rechts) Mitarbeitende des Pflegestützpunktes Petra Schnellbächer, Matthias Engel, Kathrin Hartmann und Sina Zembellini (5. v. l.) sowie die Gemeindepflegerinnen Catrin Eberle, Ta- bea Zembellini, Brigitte Saure, Kathrin Kornemann und Lisa Rampe bilden ein starkes Team. Foto: Landkreis Waldeck-Frankenberg

WALDECK-FRANKENBERG. In den Teams des Pflegestützpunkts und der Gemeindepflege hat es eine personelle Änderung gegeben. Gemeindepflegerin Sina Zembellini unterstützt seit Kurzem als Pflegefachkraft auch die Kolleginnen und Kollegen im Pflegestützpunkt.

Dadurch war es erforderlich, eine weitere Gemeindepflegerin für das engagierte Team zu gewinnen. Auch die Gebiete, die von den nunmehr sechs Gemeindepflegerinnen betreut werden, mussten neu verteilt werden.

Als neue Kollegin betreut Tabea Zembellini nun Frankenau, Gemünden (Wohra), Haina (Kloster) und Rosenthal.

Beratung im häuslichen Umfeld

Das Projekt „Gemeindepflege“ im Landkreis Waldeck-Frankenberg wird durch das Land Hessen gefördert. Gemeindepflegerinnen sind Pflegefachkräfte. Sie beraten trägerneutral und kostenfrei im häuslichen Umfeld, fungieren als Wegweiser und schaffen Orientierung im Alltag.

Dafür stehen sie in ständigem Kontakt mit Leistungsanbietern in der Region wie Pflege- und Betreuungsdiensten, Essen auf Rädern, Hausnotruf oder Pflegeeinrichtungen.

Nachdem der individuelle Unterstützungsbedarf geklärt wurde, können Angebote vermittelt werden. Dazu gehören beispielsweise Pflegedienste zur häuslichen Pflege oder Hilfsmittelversorgungen.

Auch die Stärkung der Prävention, um die Eigenständigkeit zu erhalten, gehört laut SGB XI künftig zu den Aufgaben der Gemeindepflege. Die Beratungen erfolgen überwiegend in Form von Hausbesuchen, können bei Bedarf aber auch in den regionalen Büros durchgeführt werden.

Gemeindepflege per Telefon und E-Mail erreichbar

Die Gemeindepflegerinnen sind per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder montags bis freitags telefonisch erreichbar.

Weitere Informationen gibt es über den Pflegestützpunkt, dem die Gemeindepflege angegliedert ist. Ansprechpartner sind Herr Engel unter der Telefonnummer 05631/9541881 und Frau Hartmann unter der Telefonnummer 05631/9541556.

Ein Flyer mit den Gebietszuständigkeiten und den Telefonnummern der Gemeindepflegerinnen liegt zudem an relevanten Stellen wie Kommunen und Einrichtungen aus. Er kann auch beim Pflegestützpunkt angefordert werden.

Hintergrund: Pflegestützpunkt

Der Pflegestützpunkt Waldeck-Frankenberg befindet sich in Korbach, Am Hauptbahnhof 6. Träger sind die Pflegekassen (Krankenkassen) und der Landkreis.

Die Beratungsstelle bietet Pflegebedürftigen und deren Angehörigen eine kostenlose Beratung zu

  • allen Themen der Pflege,
  • dem Aufzeigen von Leistungsansprüchen,
  • Versorgungsmöglichkeiten,
  • der Vermittlung von Hilfsangeboten
  • und vielem mehr.

Die Beratung erfolgt individuell und ausführlich, bei Bedarf auch begleitend. Das heißt, dass Folgekontakte möglich sind.

In der Regel finden die Beratungen im Pflegestützpunkt oder telefonisch statt. Wenn es erforderlich ist, kann aber auch ein Hausbesuch vereinbart werden.

Seit der Einrichtung des Pflegestützpunkts im Jahr 2012 wurden bereits mehr als 22.000 Beratungen durchgeführt.

Die Beratungsstelle ist montags bis donnerstags von 9 bis 15 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr erreichbar.

Montags von 9 bis 15 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr finden zudem Sprechzeiten in Frankenberg, Bahnhofstraße 17–19, statt.

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