Lastzug steckt 10 Stunden im Graben

Montag, 26. Januar 2026 23:08 geschrieben von  Michael Fränkel
Stundenlang versuchte der Fahrer vergeblich, seinen Lkw mit Anhänger eigenständig flottzumachen, bevor die Polizei schließlich die professionelle Bergung anordnete. Stundenlang versuchte der Fahrer vergeblich, seinen Lkw mit Anhänger eigenständig flottzumachen, bevor die Polizei schließlich die professionelle Bergung anordnete. Fotos: Michael Fränkel / 112-magazin

FRANKENBERG. Infolge der winterlichen Witterungsverhältnisse ist ein polnischer Lastzug im Bereich der Abfahrt von der Bundesstraße 253 zur Landesstraße 3073 in Richtung Friedrichshausen von der Fahrbahn abgekommen und im Straßengraben stecken geblieben.

Gegen Mittag am Montag (26. Januar 2026) rutschte der Mercedes Actros mit seinem Anhänger beim Abbiegevorgang auf der schneeglatten Fahrbahn nach links weg, woraufhin das Gespann im Graben feststeckte. Erfolglos versuchte der Fahrer über mehrere Stunden, sein Fahrzeug eigenständig zu befreien, wobei er unter anderem den Anhänger abkoppelte. Erst gegen 21 Uhr wies die Polizei den Mann schließlich darauf hin, dass er die Verkehrsbehinderung nicht weiter fortsetzen könne und ein professioneller Abschleppdienst beauftragt werden müsse.

Beauftragt wurde daraufhin Ralf Schmidt, Inhaber der Firma AVAS, der gegen 22 Uhr mit seinem Bergungsfahrzeug an der Einsatzstelle eintraf. Zunächst wurde der Anhänger beiseitegezogen, um anschließend den Lastwagen mit einer 20-Tonnen-Seilwinde sicher aus dem Graben zu ziehen. Nachdem der Anhänger wieder angekoppelt worden war, konnte der polnische Fahrer seine Fahrt nach einer unfreiwilligen Standzeit von über 10 Stunden schließlich fortsetzen.

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