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FRANKENBERG. Ein Wohnungsbrand sorgte am Samstagabend für einen Einsatz in Frankenberg. Ein fünfjähriger Junge hat laut Polizei eine Matratze im Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Straße Auf der Heide angezündet. Dies führte schnell zur Brand- und Rauchentwicklung innerhalb des Gebäudes.

Umgehend wurde der Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg abgesetzt, welche gegen 16.55 Uhr die Wehren Frankenberg und Röddenau unter dem Alarmkürzel "F2 Y" alarmierte. Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden ein Streifenwagen der Polizeistation Frankenberg, drei RTWs und ein NEF; auch der stellvertretende Kreisbrandinspektor war vor Ort. Bei Eintreffen der ersten Rettungskräfte hatte sich die 34-jährige Mutter mit ihren Söhnen im Alter von drei und fünf Jahren bereits ins Freie begeben können, auch alle anderen Bewohner des Mehrfamilienhauses hatten bereits ihre Wohnungen verlassen, sodass sich niemand mehr im Haus befand. Eigene Löschversuche blieben bis dahin erfolglos.

Unter der Einsatzleitung des Frankenberger Stadtbrandinspektors gingen zwei Trupps unter Atemschutz über das Treppenhaus in die Wohnung zur Brandbekämpfung vor. Zwischenzeitlich wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, die Mutter mit ihren beiden Söhnen vor Ort durch den Notarzt und dem Rettungsdienst medizinisch versorgt. Niemand erlitt eine Rauchgasvergiftung, auch ins Krankenhaus musste niemand gebracht werden.

Nachdem das Feuer gelöscht war, wurde nach weiteren Glutnestern gesucht, die Suche verlief zum Glück ohne Befund. Zu guter Letzt wurde die verbrannte Matratze aus der Wohnung entfernt und das Wohnhaus mittels Hochleistungslüfter rauchfrei geblasen. Hierfür wurde ein dritter Trupp unter Atemschutz ins Gebäude geschickt. Die Brandwohnung ist nun unbewohnbar. Eine Schadenshöhe liegt uns nicht vor. Nach fast drei Stunden war der Einsatz beendet und die rund 40 Einsatzkräfte konnten wieder abrücken. (112-magazin)

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Publiziert in Feuerwehr
Sonntag, 13 Oktober 2019 18:36

Ausweichmanöver: Lkw kollidiert mit Haus

GEMÜNDEN. Ein nicht alltäglicher Einsatz beschäftigte die Feuerwehren Gemünden, Grüsen und Sehlen am Sonntagmorgen. Der Lkw-Fahrer einer spanischen Firma war aus Richtung Wohra kommend unterwegs, bis er in einer leichten Linkskurve einem Traktor ausweichen wollte. Dabei kollidierte sein Auflieger mit dem Erker eines Mehrfamilienhauses im Steinweg.

Durch die Kollision wurde der Erker stark beschädigt. Teile der Wände sowie ein Heizungskörper wurden abgerissen. Auch der Auflieger des Lkw, der mit Salatgurken beladen war, wurde beschädigt. Gegen 9.25 Uhr rückten die Wehren unter dem Alarmkürzel "H2, LKW in Haus gefahren" zur besagten Einsatzstelle aus - ebenfalls alarmiert wurden ein Streifenwagen der Polizeistation Frankenberg und ein RTW aus der Nachbargemeinde Gilserberg.

Unter Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor André Boucsein wurde die Einsatzstelle zunächst nach Verletzen abgesucht. Glücklicherweise kam bei dem Unfall trotz der stark frequentierten Straße niemand zu Schaden und die Besatzung des RTW konnte wieder abrücken.

Um den Einsatzkräften ein gefahrloses Arbeiten zu ermöglichen, wurde daraufhin die Landesstraße 3073 innerorts komplett gesperrt. Anschließend wurden die Trümmerteile von der Straße geräumt, der Schutt wurde zum städtischen Bauhof gebracht.

Währenddessen befragten die Beamten der Polizei den 47-jährigen Lkw-Fahrer zum Unfallhergang. Das Fahrzeug war durch den Schaden am Auflieger vorerst nicht fahrtüchtig, Einsatzkräfte der Feuerwehr entfernten abstehende Teile und lose Gebäudeteile, sodass die Polizei eine Weiterfahrt dann aber genehmigte.

Ein Heizungsmonteur kümmerte sich derweil um die Heizungsanlage, da durch den abgerissenen Heizungskörper das System beschädigt wurde. Nachdem die Einsatzstelle gesäubert worden war, wurden, nach Angaben des stellvertretenden Kreisbrandinspektors, mit Hilfe des GW-L Holzsparren aus der örtlichen Schreinerei organisiert, um den Erker zu stützen. Außerdem wurde eine Plane angebracht, um das Wohnhausinnere vor Wind und Regen zu schützen.

Zur Unterstützung wurde für diese Arbeiten der Steiger des städtischen Bauhofs herangezogen. Nach Abschluss dieser Arbeiten war der Einsatz für die rund 40 Einsatzkräfte nach etwa 3 Stunden beendet. Der stellvertretende Kreisbrandinspektor sowie der Bürgermeister aus Gemünden waren vor Ort, um die Einsatzarbeiten zu verfolgen.

Der erste stellvertretende Stadtbrandinspektor Harald Stehl fungierte als Pressesprecher und versorgte uns mit den Informationen zum Einsatzgeschehen. 

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Publiziert in Feuerwehr
Mittwoch, 18 April 2018 15:57

Haus besprüht - Polizei sucht Zeugen

ROSENTHAL. Am Dienstagmorgen bemerkte der Besitzer eines Einfamilienhauses in der Straße "Obertor" das ein Unbekannter im Laufe der Nacht eine Wand seines Hauses mit silbergrauer Farbe besprüht hat. Auch ein Zaun im Hainbachsweg wurde geringfügig besprüht. Der Schaden wird auf einen dreistelligen Betrag geschätzt.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeistation in Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030 entgegen. (ots/r)

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Publiziert in Polizei
Dienstag, 15 Januar 2013 14:52

Bewohner überrascht Einbrecher

BORGENTREICH-MANRODE. Ein unbekannter Mann ist am Montagabend in ein Haus in Manrode eingebrochen. Ein Bewohner traf den Täter im Hausflur an. Der Einbrecher entkam unerkannt.

Gegen 18.20 Uhr hörte der 21-jährige Bewohner des Einfamilienhauses an der Trendelburger Straße Geräusche. Er ging in den hausflur, weil er seinen 23-jährigen Bruder erwartete. Hier traf er aber den Einbrecher an.

Dieser kam aus dem ersten Stock die Treppe herunter und machte sich durch das Wohnzimmer aus dem Staube. Erst danach stellte der 21-Jährige fest, dass die rückwärtige Terrassentür aufgebrochen worden war. Nach ersten Angaben nahm der Täter nichts mit.

Er wird wie folgt beschrieben: Etwa 1,80 Meter groß, schlanke Statur, kurze Haare. Die Person habe Russisch gesprochen. Die Kripo bittet um Hinweise, Telefon 05271 9620.

Publiziert in HX Polizei
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Donnerstag, 06 Dezember 2012 16:31

Einbruchserie in der dunklen Jahreszeit

BAUNATAL-ALTENBAUNA. Vermutlich am späten Nachmittag zwischen 17 Uhr und 18 Uhr waren am Dienstag im Baunataler Stadtteil Altenbauna Einbrecher unterwegs.

In der Elly-Heuss-Knapp-Straße drangen der oder die Täter durch Aufhebeln der Terrassentür in das Reihenhaus ein, durchsuchten Schränke und Schubladen und entkamen schließlich mit Schmuck im Wert von über 12.000 Euro und einem Medion-PC. Die Hausbewohner waren nicht zu Hause. Wie eine Nachbarin berichtete hatte sie zwischen 17 und 17.30 Uhr zwei dumpfe Geräusche gehört.

In der Hermine-Körner-Straße und der Gustav-Heinemann-Allee scheiterten der oder die Einbrecher aus unterschiedlichen Gründen und flohen. Zwar gelang es den Täter bei einem Wohnhaus in der Hermine-Körner-Straße, die Terrassentür aufzubrechen. Eine weitere, verschlossene Tür zum Wohnzimmer hinderte sie aber am weiteren Vorgehen.

Bei einem Einbruch in ein Wohnhaus an der Gustav-Heinemann-Allee könnten die Täter am Dienstagnachmittag um 17.50 Uhr durch die Rückkehr der Bewohner gestört worden sein. Auch hier machten sie keine Beute, waren aber wiederum durch Aufhebeln der Terrassentür ins Haus gelangt. Da nichts durchwühlt war, gehen die Ermittler davon aus, dass die Rückkehr der Bewohner die Eindringlinge vertrieben hat. Bemerkt hatten sie die Täter aber nicht mehr.

Hinweis auf schwarzen VW-Polo mit Münchener Kennzeichen
Am Dienstagvormittag war ein schwarzer VW-Polo neueren Baujahrs mit zwei männlichen Insassen aufgefallen. Der Wagen hatte ein Münchener Kennzeichen. Ein Zeuge sprach den Fahrer an, was er auf seiner Einfahrt zu suchen habe. Ohne auf die Frage einzugehen, wendete der Fahrer und fuhr in die Elly-Heuss-Straße. Dort habe er einige Zeit geparkt, so der Zeuge.

Der Fahrer habe ein südosteuropäisches Aussehen gehabt und Deutsch mit deutlichem Akzent gesprochen. Sein Alter schätzt der Zeuge auf etwa 30 bis 35 Jahre. Der Mann habe ein rundliches Gesicht gehabt, einen Oberlippenbart und kurze, schwarze Haare.

Den Beifahrer hatte der Zeuge nicht näher beschreiben können. Ob die beiden Männer in dem Polo etwas mit den Einbrüchen zu tun haben, steht noch nicht fest. Hinweise nimmt das Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel entgegen, Tel.: 0561 - 9100. 

Publiziert in KS Polizei

OBER-ENSE. Ein leerstehendes Wohnhaus im Ortskern von Ober-Ense war am Freitagabend Übungsobjekt für die Wehren aus Goldhausen, Nordenbeck, Nieder-Ense und Ober-Ense. Das Haus wurde dabei so gut mit Übungsrauch präpariert, dass Nachbarn einen Brand vermuteten und kurz vor Übungsbeginn die Leitstelle und die Eigentümer informierten, berichtet Carsten Vahland, stellvertretender Stadtbrandinspektor.

Die vier Wehren hätten die gestellten Aufgaben "professionell und routiniert abgearbeitet", ist Vahland erfreut. Als besondere Herausforderung habe sich die sehr enge Bebauung erwiesen. Die Rückseite des Gebäudes konnte lediglich über die Feuerwehrumfahrt eines benachbarten Schreinereibetriebes erreicht werden. Die Wehren aus Nieder-Ense und Nordenbeck gingen von dort zur Menschenrettung und zur Brandbekämpfung vor. Auf der Vorderseite des Gebäudes agierten die Kräfte von Goldhausen und Ober-Ense. Unter Atemschutz wurden die vermissten Personen im Haus gesucht und anschließend über Steckleitern in Sicherheit gebracht.

Stadtbrandinspektor Schmidt ging mit seinen Stellvertretern Vahland und Bernd Dittrich auf alle Gefahrenschwerpunkte ein. Die Führungskräfte der Wehren erläuterten danach die von ihnen gewählte Vorgehensweise. Insgesamt kamen rund 35 Feuerwehrfrauen und -männer zum Einsatz.

"Auch wenn es sich diesmal nur um eine Übung gehandelt hat, haben die Nachbarn hervorragend reagiert. Nur durch eine schnelle Alarmierung kann die Feuerwehr im Ernstfall wichtige und entscheidende Minuten gewinnen, um Menschenleben zu retten. Vielen Dank für das vorbildliche und couragierte Verhalten", bedankt sich Vahland.

Publiziert in Feuerwehr

BRAKEL. Ein Wohnhaus ist am Wochenende durch zwei brennende Autos beschädigt worden. Die Polizei geht von Brandstiftung aus, die Schadenshöhe schätzen die Ermittler auf 50.000 Euro.

Der Hauseigentümer entdeckte den Brand am Sonntagmorgen, nachdem er vor dem Haus in der Straße "Frauenstelle" einen lauten Knall vernommen hatte. Ein Opel Corsa brannte komplett aus, ein Opel Zafira wurde erheblich beschädigt.

Die Löschzüge aus Brakel waren mit 35 Einsatzkräften vor Ort. Die sechs Bewohner des Hauses konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen, niemand verletzte sich. An der Hausfassade, Tür und Fenstern entstanden Brandschäden.

Kripo untersucht Autos auf Spuren
Ebenfalls am Sonntag wurde ein weiterer Autobrand festgestellt: Nur etwa 300 Meter vom ersten Brandort entfernt stand ein VW Polo in Flammen. Die Hitze beschädigte einen daneben parkenden Toyota. Der Ablauf der Brände lasse auf Brandstiftung schließen, so die Polizei.

Die Kriminalpolizei Höxter hat die Ermittlungen aufgenommen. Die ausgebrannten Autos wurden von der Polizei beschlagnahmt und sollen kriminaltechnisch untersucht werden.

Zeugen melden sich bei der Polizei Höxter unter Tel.: 05271/962-0.

Publiziert in KS Polizei
Sonntag, 11 Dezember 2011 14:19

Stromverteilung brannte in Gemeindehaus

BUSCHHÜTTEN. Im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Buschhütten an der Siegener Straße geriet am Sonntagmorgen die Stromverteilung in Brand.

Um 11.46 Uhr wurden die Feuerwehr-Einsatzkräfte aus Buschhütten und Kreuztal alarmiert. Bei ihrem Eintreffen hatten die Gemeindemitglieder das Gemeindehaus bereits verlassen.

Unter schwerem Atemschutz geling es einem Trupp der Feuerwehr, den Brandherd schnell zu lokalisieren.

Mit einem Feuerlöscher konnten die Flammen dann erstickt werden. Nach dem das Feuer gelöscht worden war, wurde das Gemeindehaus noch mit einem Hochdrucklüfter vom Brandrauch befreit.

Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Der entstandene Sachschaden hält sich in Grenzen.

Publiziert in SI Feuerwehr
Montag, 15 November 2010 14:00

Nach Erdrutsch: Risse in Wohnhaus

BAD AROLSEN. Durch einen Erdrutsch ist ein Hang unter einem Haus so in Bewegung geraten, dass Risse im Mauerwerk entstanden.

Durch einen lauten Schlag waren die Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Albert-Schweitzer-Straße am Arolser Stadtrand in der Nacht zu Montag wach geworden, konnten sich den Lärm aber zunächst nicht erklären. Erst am Morgen entdeckten die Bewohner des Gebäudes auf einem Balkon im oberen Geschoss größere Risse im Mauerwerk. Auf dem Hanggrundstück im Garten unterhalb des Hauses war auf einer Breite von etwa acht Metern eine Stützmauer umgekippt, das Erdreich dahinter rutschte ab. Die Bewohner verständigten sie die Leitstelle, die die Feuerwehr und das Korbacher THW alarmierte.

Der Krach in der Nacht "war so, als würde ein Schrank umfallen", sagte einer der Bewohner gegenüber 112-magazin.de. Das sei irgendwann zwischen 2 und 4 Uhr gewesen. Erst nach Tagesanbruch sei der Grund für den nächtlichen Lärm ersichtlich geworden.

Die ausgerückte Feuerwehr unter Leitung von Wehrführer Gordon Kalhöfer und Vize-Stadtbrandinspektor Sven Eichweber sperrte die Straße und das Grundstück sowie einen unterhalb davon verlaufenden Feldweg ab. Fachberater des THW begutachteten die Risse im Haus und brachten sogenannte Riss-Detektoren an. Damit soll im Laufe der Woche mehrfach überprüft werden, ob es Veränderungen am Mauerwerk gibt. Dann "müsste das Gebäude eventuell abgestützt werden", erklärte THW-Zugführer Dirk Gernand an der Einsatzstelle. Er sehe derzeit aber keine akute Einsturzgefahr. Als ein Indiz dafür nannte Gernand die Betonbrücke, die vom Bürgersteig zum Hauseingang führt. "Die hat sich kein Stück verschoben".

Die Einsatzkräfte forderten zudem Statiker der Stadt Bad Arolsen und vom Landkreis an. Sie begutachteten im Laufe des Vormittags ebenfalls das Gebäude und wollten in Absprache mit den Einsatzkräften das weitere Vorgehen abstimmen. Angaben dazu lagen zunächst nicht vor.

Nachbarn des betroffenen Hauses sagten, die hätten solche Auswirkungen schon längere Zeit befürchtet. Sowohl in der Albert-Schweitzer-Straße selbst als auch in der unterhalb verlaufenden Thilebachstraße herrsche reger Fahrzeugverkehr. Man habe unter anderem versucht, die Stadtverwaltung mit einer Unterschriftenaktion zum Einlenken zu bewegen - erfolglos. Die Bedenken seien als grundlos zurückgewiesen worden. Eine Nachbarin sagte, ihrer Meinung nach sei der Regen der vergangenen Tage in Verbindung mit den dauerhaften Erschütterungen durch den Fahrzeugverkehr Ursache für das Abrutschen des Abhangs.

Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. In dem betroffenen Gebäude wohnt eine sechsköpfige Familie mit Kindern in der oberen Etage des Mehrfamilienhauses. Die zwei darunter liegenden Geschosse stehen derzeit leer.

Publiziert in Retter
Sonntag, 19 Oktober 2008 10:44

Brand in Wohnhaus: Niemand verletzt

EIFA. Vermutlich eine eingeschaltete Herdplatte hat am späten Sonntagabend einen Brand in einem Wohnhaus ausgelöst.

Die Wehren aus Eifa, Hatzfeld und Holzhausen eilten gegen 22.20 Uhr zur Einsatzstelle in der Talstraße. Die Freiwilligen suchten zunächst vergeblich nach dem Brandherd, der für starke Rauchentwicklung sorgte. Unter anderem qualmte es stark aus dem Schornstein.

Die Ursache des Feuers war anfangs unklar. Polizisten konnten sich zunächst kein Bild vom Geschehen machen, weil das Haus stark verraucht war. Stadtbrandinspektor Eckhard Wenzel leitete den Einsatz. Vor Ort war zur Brandstellenabsicherung die Besatzung eines DRK-Rettungswagens, außerdem ein Schornsteinfeger. Verletzt wurde nach bisherigen Informationen niemand.

Als der Brand um kurz nach 22 Uhr entdeckt wurde, befanden sich die Hauseigentümer, ein Ehepaar, und ihre zwei erwachsene Kinder im Haus. Sie konnten rechtzeitig das Haus verlassen, ohne selbst Schaden zu nehmen. Das Feuer richtete in dem als Mehrzweckraum genutzten Kellerbereich einen Sachschaden von 30.000 bis 35.000 Euro an. Die sogenannte Waschküche brannte vollkommen aus.

Die Brandursachenermittler der Kriminalpolizei entdeckten im Rahmen seiner Untersuchungen eine eingeschaltete Herdplatte an einem in der Waschküche stehenden Elektroherd, der für die Brandauslösung ursächlich sein dürfte. Das erklärte Polizeisprecher Jürgen Wilke am Montag. Im Zusammenhang mit dem Herd laufen nach Angaben Wilkes noch Ermittlungen wegen Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung.

Publiziert in Feuerwehr
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