Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Zivilfahnder

KASSEL. Eine Fahrzeugkontrolle durch Zivilfahnderder OPE BAB (Operative Einheit Bundesautobahn) des Polizeipräsidiums Nordhessen, auf der Leipziger Straße in Kassel, führte am vergangenen Donnerstag, gegen 15.30 Uhr, zu drei Festnahmen und zum Auffinden von Diebesgut aus einem Baumarkt im Wert von ca. 2000 Euro.

Die Beamten hatten in einem der Insassen einen wegen Handydiebstahls mit Foto gesuchten Mann erkannt und ihn festgenommen. Die Durchsuchung des Wagens förderte dann mehrere Überwachungskameras und ein Badewannen-Thermostat zutage. Wie sich bei den weiteren Ermittlungen herausstellte, handelte es sich trotz der gegensätzlichen Behauptungen der drei Männer auch bei diesen Gegenständen um geklaute Ware aus einem Kasseler Baumarkt in der Kohlenstraße.

Die Zivilfahnder nahmen die drei Tatverdächtigen aus Rumänien im Alter von 29, 31 und 37 Jahren vorläufig fest und brachten sie zur Dienststelle. Da der 29-Jährige einen festen Wohnsitz in Kassel und der 31-Jährige einen in Kaufungen hat, entließen die Beamten sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß.

Für den 37-Jährigen endete die Kontrolle vom Donnerstag letztlich in Untersuchungshaft. Seine von ihm angegebene Adresse im Landkreis Kassel entpuppte sich beim genaueren Hinsehen der Beamten tatsächlich als Abrisshaus und reine Briefkasten-Anschrift. Zudem war nach ihm bei der Polizei bereits mit dem Foto aus der Überwachungskamera eines Elektromarktes in Baunatal gefahndet worden. Dort hatte er offenbar gemeinsam mit einem noch unbekannten Komplizen am 14. Februar dieses Jahres zehn hochwertige Smartphones im Wert von 4.600 Eurogeklaut. Dabei war er erwischt worden, hatte das Diebesgut auf der Flucht zurückgelassen und war zunächst entwischt.

Dank der Bilder aus der Überwachungskamera konnte er aber durch die aufmerksamen Zivilfahnder bei der Kontrolle am Donnerstag erkannt werden. Der 37-Jährige sitzt nun in Haft und muss sich wegen der beiden Diebstähle verantworten. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei
Freitag, 20 April 2018 18:27

Bekämpfung der Straßenkriminalität

MARBURG. Zivilfahnder der Kriminalpolizei führten mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei am Donnerstag, den 19. April zahlreiche Kontrollen rund um den Hauptbahnhof und die Mensa durch, wobei es mehrere vorläufige Festnahmen gab.

Die Kontrollen sind Teil der Konzeption "Sicheres Marburg" der Marburger Polizei. Zunächst ging den Beamten vor dem Hauptbahnhof ein 38-jähriger Deutscher ins Netz, gegen den zwei Haftbefehle vorlagen. Bei dem polizeibekannten Mann stellten die Ordnungshüter einen Schlagstock sowie eine geringe Menge Rauschgift sicher.

Kurz danach nahmen die Fahnder einen abgängigen Jugendlichen in Gewahrsam und übergaben den unbegleiteten Flüchtling an einen Berechtigen.

Gegen 15.25 Uhr fiel vor dem Bahnhof ein 21 Jahre alter Syrer auf, der gegen Fensterscheiben schlug und Fahrräder trat. Der junge Mann wehrte sich heftig gegen die Kontrolle und wurde für die weiteren polizeilichen Maßnahmen in Gewahrsam genommen. Das mitgeführte Pfefferspray des Mannes stellten die Fahnder sicher.

Am frühen Abend beobachteten die Beamten einen 18-jährigen Kirchhainer sowie einen 27 Jahre alten Afghanen bei der Übergabe von Rauschgift an den Lahnterrassen und griffen sofort zu. Dabei stellten sie bei dem Älteren mehrere verkaufsfertige Tütchen Marihuana, bei dem Jüngeren zirka 600 Euro Bargeld sicher. Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung des 27-Jährigen kamen weitere 28 Gramm Marihuana ans Tageslicht.  

Zu den Kontrollen betont der Leiter der Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf, Kriminaldirektor Bodo Koch:

"Marburg ist eine sichere Stadt. Damit das so bleibt, setzen wir in den Bereichen "Bahnhof" und "Marktdreieck" auf sichtbare Präsenz und führen offene und verdeckte Kontrollmaßnahmen durch. Wir sprechen mit der Stadt, um alle präventiven und repressiven Maßnahmen von Stadt und Polizei eng zu verzahnen." (ots/r)


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Publiziert in MR Polizei
Donnerstag, 21 September 2017 15:38

Alkoholfahrt auf dem Fahrrad - auch Drogen gefunden

KORBACH. Die Fahrt mit seinem Fahrrad wird einen 49-jährigen Mann aus Korbach vermutlich noch teuer zu stehen kommen. Seine unsichere Fahrweise war vergangene Woche einer Zivilstreife aus Korbach aufgefallen. Der dem Drogenmilieu zugewandte Mann war der Polizei kein Unbekannter. Bei der Kontrolle fanden die Zivilfahnder dann auch tatsächlich einige Gramm Marihuana.

Darüber hinaus schlug den Beamten eine deutliche Alkoholfahne entgegen, so dass sich der 49-Jährige neben einer Anzeige wegen Drogenbesitzes, auch wegen Fahren unter Alkoholeinfluss verantworten muss. Denn auch für Fahrradfahrer gilt eine Promillegrenze zur absoluten Fahruntüchtigkeit von 1,6 ‰ und die hatte er an dem Abend deutlich überschritten.

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Publiziert in Polizei
Montag, 04 September 2017 10:06

Nur wo Polizei draufsteht, ist auch Polizei drin

WALDECK-FRANKENBERG. Damit zivile Polizeibeamten in einem Einsatz erkennbar sind, gibt es neben Westen mit der Aufschrift "Polizei" ab sofort in Hessen auch entsprechende Armbinden. Sie sind inzwischen auch an die Flächenpräsidien und die Kräfte des Hessischen Bereitschaftspolizeipräsidiums ausgegeben worden.

Warum ist eine Erkennungsweste oder eine Armbinde notwendig? Im Zusammenwirken von mehreren operativen Einheiten und Spezialeinheiten ist eine einheitliche Form der Erkennbarkeit geboten. Eine mangelnde Erkennbarkeit speziell bei dynamischen Einsatzlagen könnte zu Verwechslungen zwischen Einsatzkräften, aber auch von Einsatzkräften und Tätern führen. Insbesondere im Rahmen der aktuellen terroristischen Gefährdungslage und im Zusammenhang mit zum Beispiel Auseinandersetzungen im Rockermilieu kann jederzeit ein Zusammenwirken unterschiedlicher Einsatzkräfte, auch Kräften in zivil, erforderlich werden.

Ergänzend zu den bereits genutzten Erkennungswesten wurde im vergangenen Jahr über das Landespolizeipräsidium festgelegt, dass zusätzliche Armbinden "Polizei", die ein geringeres Packvolumen aufweisen und somit besser in den Hosentaschen verstaut werden können, beschafft und an die Flächenpräsidien ausgegeben werden. Die letzten 420 Armbinden wurden inzwischen an das Hessische Bereitschaftspolizeipräsidium ausgehändigt. Zusätzlich erhielten die Kräfte der Spezialeinheiten / Spezialkräfte eine zweite Armbinde.

Somit sind alle hessischen Polizeikräfte der operativen Einheiten, der Spezialeinheiten und alle weiteren Zivilkräften mit mindestens einer Armbinde "Polizei" ausgestattet und die Erkennbarkeit im Bedarfsfall ist sichergestellt. Das Land lässt sich die Verbesserung der Erkennbarkeit und damit einhergehend die Sicherheit der hessischen Polizisten etwas kosten. Rund 49.500 Euro wurden für die Armbinden investiert. (ots/pfa) 


Immer wieder kommt es zu Einsätzen falscher Zivilpolizisten, wie kürzlich in Stadtallendorf:
In "SEK-Marnier": Festnahme durch falsche Zivilfahnder (31.07.2017)

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 10 November 2016 15:24

Drogen und Pistole dabei, illegal im Land: Festnahme

KASSEL. Einen mutmaßlichen Drogendealer, der sich illegal in Deutschland aufhält, haben Zivilfahnder der Operativen Einheit gefasst. Der Verdächtige hatte bei seiner Festnahme eine Schreckschusspistole und Marihuana zum Verkauf dabei.

Ausgangspunkt für die Festnahme des mutmaßlichen 29-jährigen Drogendealers war eine Personenkontrolle in der Gießbergstraße. Die Zivilpolizisten fanden in der Umhängetasche des Mannes mehrere verkaufsfertig abgepackte Tütchen mit Marihuana sowie eine Schreckschusswaffe in seiner Jackentasche. Da sich der 29-jährige Tunesier zudem offenbar ohne gültige Aufenthaltserlaubnis in Deutschland aufhält, nahmen die Beamten ihn fest und brachten ihn ins Polizeigewahrsam. Er sollte am Donnerstag einem Haftrichter am Amtsgericht Kassel vorgeführt werden.

Die Beamten hatten den 29-Jährigen gegen 18.15 Uhr in der Gießbergestraße in Höhe der Feuerwehr kontrolliert und in seiner Tasche sieben Tütchen mit insgesamt rund acht Gramm Marihuana entdeckt. Er hatte knapp 200 Euro Bargeld in einer für den Drogenhandel szenetypischen Stückelung dabei. Die Beamten gehen deswegen davon aus, dass der 29-Jährige mit dem Marihuana Handel getrieben hat. Die bei ihm aufgefundene Schreckschusswaffe ist unbekannter Herkunft. Eine Berechtigung, diese zu führen, konnte der Festgenommene nicht vorlegen. Sowohl die Waffe als auch das Marihuana stellten die Beamten sicher.

Der junge Mann muss sich nun wegen illegalen Handels mit Betäubungsmitteln, Verstoßes gegen das Waffengesetz und Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz verantworten. Die weiteren Ermittlungen werden bei der Ermittlungsgruppe der Operativen Einheit der Kasseler Polizei geführt. (ots/pfa)  

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Dumm gelaufen: Ein 22-Jährigen aus Kassel hat bei der Suche nach Abnehmern seiner Drogen ausgerechnet zwei Zivilpolizisten angesprochen und ihnen "Gras" zum Kauf angeboten. Die Fahnder gaben sich zu erkennen und nahmen den jungen Mann vorläufig fest. Den Stoff war der junge Dealer nun auch los - statt Geld erwartet ihn nun aber ein Strafverfahren.

Die Beamten der Bereitschaftspolizei waren am Donnerstag eigentlich im Rahmen der Bekämpfung des Wohnungseinbruchs für die Kasseler Kripo im Einsatz. Gegen 15 Uhr kam am Friedrichsplatz jedoch ein junger Mann auf die Zivilfahnder zu und fragte sie unverhohlen, ob sie "Gras" von ihm kaufen wollten. Damit hatte er zwar kein Kaufinteresse bei den Beamten, trotzdem aber ihre besondere Aufmerksamkeit geweckt. Sie lehnten dankend ab und beobachteten das weitere Treiben des jungen Mannes.

Schließlich kontrollierten sie ihn wenige Minuten später in der Unteren Karlsstraße. Dabei fanden sie in seinen Taschen fünf verkaufsfertig abgepackte Tütchen mit Marihuana und eine kleinere Menge Kokain. Diese stellten sie sicher und brachten den jungen Mann auf die Dienststelle. In seiner Vernehmung gab er an, derzeit auf der Straße zu leben und sich mit dem Verkauf kleinerer Mengen Betäubungsmittel über Wasser zu halten. Dies sei am heutigen Tag wohl eher bescheiden gelaufen, sagte der Festgenommene weiter. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen setzten die Beamten den 22-Jährigen wieder auf freien Fuß.

Er muss sich nun wegen des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln vor Gericht verantworten.

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Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 08 Januar 2015 13:37

Diebesgut für 2300 Euro im Auto: Zwei Festnahmen

WETTER. Diebesgut für rund 2300 Euro haben Zivilfahnder bei einer Kontrolle im Auto zweier Männer gefunden. Die 27 und 28 Jahre alten Tatverdächtigen wurden festgenommen.

Zivilfahnder der Kripo kontrollierten am Mittwochnachmittag vor einem Markt in Wetter zwei Insassen eines Ford Mondeo mit Essener Kennzeichen. Im Kofferraum des Wagens stellten die Beamten vier prall gefüllte Müllsäcke mit mutmaßlichem Diebesgut sicher. Dabei handelt es sich um Aufsteckzahnbürsten, Rasierklingen und Kosmetik im Gesamtwert von etwa 2300 Euro.

Die Fahnder nahmen die beiden 27 und 28 Jahre alten Verdächtigen vorläufig fest. Die Ermittlungen dauern an. Zeugen, denen der Wagen in letzter Zeit - insbesondere vor Drogeriemärkten oder Lebensmitteldiscountern - aufgefallen ist, melden sich bei der Kripo in Marburg. Die Telefonnummer lautet 06421/4060.

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Publiziert in MR Polizei
Mittwoch, 06 August 2014 13:38

Zivilfahnder schnappen mutmaßlichen Drogendealer

ALLENDORF (EDER). Ein mutmaßlicher Drogendealer ist einer Zivilstreife der Korbacher Kripo bei einer Fahrzeugkontrolle auf der Bundesstraße 236 ins Netz gegangen. Im Fahrzeug und bei einer Wohnungsdurchsuchung entdeckten die Fahnder Drogen, Verpackungsmaterial und Bargeld in vierstelliger Höhe.

Laut Polizeibericht von Mittwoch weckte ein schwarzer VW Golf aus dem Hochsauerlandkreis, besetzt mit zwei jungen Männern und einer jungen Frau, die Aufmerksamkeit der Zivilfahnder. Dass die Beamten ein gutes Gespür hatten, zeigte sich dann bei der anschließenden Kontrolle: Der 22-jährige Fahrer aus dem Nachbarkreis stand offensichtlich unter dem Einfluss berauschender Mittel. Er gab auch zu, Marihuana konsumiert zu haben.

Bei seiner anschließenden Durchsuchung stellten die Beamten zudem mehr als vier Gramm dieser verbotenen Substanz sicher. Das war aber noch nicht alles: Im Rucksack des 23-jährigen Mitfahrers aus Marburg entdeckten die Beamten Bares in vierstelliger Höhe und mehrere in Silberfolie verpackte Portionen Marihuana von jeweils ein bis zwei Gramm. Die Drogen wurden sichergestellt.

Treffer bei Wohnungsdurchsuchung in Marburg
Der Fund der für den Verkauf verpackten Drogen ließ die Schlussfolgerung zu, dass der Marburger Student damit handelt. Deshalb schloss sich an die Fahrzeugkontrolle auch die Durchsuchung seiner Marburger Studentenwohnung an. Auch hier wurden die Beamten schnell fündig und stellten weiteres Bargeld und nochmals mehr als 200 Gramm Marihuana sowie Verpackungsmaterial sicher.

Das kann den bislang noch nicht polizeilich in Erscheinung getretenem Mann teuer zu stehen kommen. Er muss sich nun wegen illegalen Handels mit Marihuana in nicht geringen Mengen verantworten. Das Gesetz sieht hierfür eine Freiheitsstrafe von nicht unter einem Jahr vor. Auch der Golffahrer muss sich verantworten: Ihm drohen der Verlust der Fahrerlaubnis und eine Geldstrafe.

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Publiziert in Polizei

MARBURG-BIEDENKOPF. Im Zusammenhang mit illegalem Drogenhandel hat die Kripo fünf Männer vorläufig festgenommen, zwei von ihnen gingen in U-Haft. Die Ermittler stellten unter anderem Amphetamine im Verkaufswert von 30.000 Euro und mehrere tausend Euro Bargeld sicher.

Dem Zugriff am vergangenen Montag gingen länger andauernde Ermittlungen voraus, wie Polizei und Staatsanwaltschaft an diesem Montag in einer gemeinsamen Erklärung berichteten. Die fünf vorläufig Festgenommenen stehen unter dem dringenden Verdacht, am illegalen Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen beteiligt zu sein. Die Kripo stellte neben kleineren Mengen anderer Betäubungsmittel mehr als 2,5 Kilogramm Amphetamine mit einem Straßenverkaufswert von etwa 30.000 Euro, mehrere tausend Euro und einen nicht zugelassenen, mit einem falschen Kennzeichen versehenen Audi sicher.

Das Amtsgericht erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Marburg Untersuchungshaftbefehle wegen Wiederholungsgefahr gegen den mutmaßlichen Lieferanten, einen 33-jährigen Mann aus Nordrhein-Westfalen, sowie gegen den mutmaßlichen Dealer aus dem Hinterland, einen einschlägig vorbestraften 27-Jährigen.

Zugriff bei Drogendeal auf Parkplatz
Die Kripo Marburg griff in Wallau zu, als auf einem großen Parkplatz ein Geschäft über den Kauf von zwei Kilogramm Amphetaminen über die Bühne gehen sollte. Der mutmaßliche Hauptdealer aus dem Hinterland traf sich dort mit dem Lieferanten, dem 33-Jährigen, der in Begleitung zweier Männer im Alter von 24 und 31 Jahren im Audi vorfuhr. Alle Insassen des Audis wohnen in Nordrhein Westfalen.

An dem wie sich herausstellte nicht zugelassenen Auto war das Kennzeichen eines anderen Wagens angebracht. Im Fahrzeug fand ein Rauschgiftspürhund verstecktes Rauschgift. Der Versuch des Hinterländers, die bereits übernommene Tüte mit den Amphetaminen beim Anblick der Zivilstreifen verschwinden zu lassen, scheiterte.

Bei den nachfolgenden Durchsuchungsmaßnahmen stellte die Kripo in verschiedenen Wohnungen diverse weitere Betäubungsmittel, unter anderem nochmals mehr als 500 Gramm Amphetamine, sowie einige tausend Euro Bargeld sicher. Die Kripo nahm im Zuge diese Durchsuchungen einen weiteren 31-jährigen Mann aus dem Hinterland fest, der unter dem Verdacht steht, selbst mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben und an den Aktivitäten des 27-Jährigen beteiligt gewesen zu sein.

Die Ermittlungen gegen alle Männer dauern an. Sie machten bislang von ihrem Recht Gebrauch, die Aussage zu verweigern. Gegen den 31-Jährigen und die beiden Mitfahrer im Auto des mutmaßlichen Lieferantenlagen keine ausreichenden Gründe für eine Untersuchungshaft vor. Sie müssen sich aber demnächst vor Gericht verantworten.

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Publiziert in MR Polizei
Freitag, 23 August 2013 19:31

Keine Spur von falschen Polizisten in Golf Kombi

HOLZHAUSEN. Im Fall der falschen Polizisten, die bei Holzhausen einen jungen Autofahrer stoppten und ein "Bußgeld" zu kassieren versuchten, sind bislang keinerlei Hinweise bei der echten Polizei eingegangen.

Zwei Unbekannte hatten - wie berichtet - am Donnerstagmorgen auf der Strecke zwischen Holzhausen und Hatzfeld einen Autofahrer aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein per Handzeichen gestoppt und sich als Polizisten in Zivil ausgegeben. Die Männer, die Straßenkleidung trugen mit osteuropäischem Akzent sprachen, wollten für einen angeblichen Geschwindigkeitsverstoß des Bad Berleburgers ein Bußgeld in bar kassieren. Dem Gestoppten kam die Sache spanisch vor, er verlangte die Dienstausweise der angeblichen Polizisten - damit konnten die Männer natürlich nicht aufwarten (wie man einen echten Dienstausweis erkennt? Hier klicken).

Silberfarbener Golf Kombi mit KB-Kennzeichen
Als der Autofahrer mit einem Anruf bei der Polizei drohte, brachen die "Zivilfahnder" ihre "Kontrolle" ab und flüchteten mit einem silberfarbenen VW Golf III Variant mit KB-Kennzeichen in ein Waldstück. Seither fehlt von den beiden Unbekannten jede Spur. "Wir haben bisher keine Hinweise auf die Männer oder das Fahrzeug erhalten", sagte Polizeisprecher Dirk Virnich am Freitag auf Anfrage von 112-magazin.de.

Die Polizei hatte am Donnerstag an mögliche weitere von den falschen Polizisten gestoppte Autofahrer appelliert, sich zu melden. "Vielleicht war der Fall am Morgen der erste und einzige Versuch", suchte der Polizeisprecher eine Erklärung dafür, dass es offenbar keinerlei Zeugen oder weitere Betroffene gibt. Die Beamten der Frankenberger Wache sind aber weiterhin dringend auf der Suche nach Personen, die etwas über die Männer oder den von ihnen genutzten Kombi sagen können. Die Polizeistation ist zu erreichen unter der Rufnummer 06451/7203-0 oder per Notruf 110.

Beschreibung der Täter
Beide Männer sind etwa 25 bis 30 Jahre alt. Einer ist etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß und von normaler Gestalt. Er sprach Deutsch mit osteuropäischem Akzent und war mit blauer Jeans und schwarzer Lederjacke bekleidet. Sein Komplize ist etwa zehn Zentimeter größer, er ist von kräftiger, muskulöser Gestalt. Er sprach ebenfalls Deutsch mit osteuropäischem Akzent und war mit einer grün-beigen Hose und einer schwarzen Jacke bekleidet. Zudem trug er eine schwarze Adidas Base-Cap, die nach vorne ins Gesicht gezogen war. Dieser Täter trägt einen dunklen Oberlippenbart.


112-magazin.de berichtete über den Fall:
Falschen Polizisten wollen jungen Fahrer abkassieren (22.08.2013)

Zu solchen und ähnlichen Fällen kommt es in der Region immer wieder:
Falsche Polizisten schlagen bei angeblicher Kontrolle zu (12.08.2013)
Falscher Polizist will kassieren - Prügel angedroht (15.05.2013)
Polizei fahndet weiter nach falschem Kollegen (14.05.2013)
Falsche Polizisten wollen Autofahrerin stoppen (06.03.2013)
Noch keine Spur von falschen Polizisten (10.03.2013)

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Publiziert in Polizei
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