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Donnerstag, 02 Juni 2011 15:32

Alkohol-Unfall: Auto von Fichten begraben

USSELN. Bei einem schweren Unfall ist ein Auto in mehrere Bäume geschleudert und von umkippenden Fichten "begraben" worden. Die beiden 20 und 26 Jahre alten Insassen des Wagens erlitten bei dem Unfall am frühen Donnerstagmorgen Verletzungen - wie schwer diese sind, wussten die am Unfallort eingesetzten Polizisten der Korbacher Station zunächst nicht.

Zu dem schweren Unfall war es gegen 5.30 Uhr gekommen: Die beiden Upländer waren den Angaben zufolge mit dem renault Clio des 20-Jährigen von Willingen kommend in Richtung Usseln unterwegs. Rund 75 Meter vor dem Ortseingang kam der Fahrer in einer langgezogenen Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab, geriet gegen den Bordstein und verlor endgültig die Kontrolle über den Kleinwagen. Der Clio schleuderte nach links, kam von der Straße ab, schoss durch den Graben, schlug schließlich etwa 20 Meter weiter in mehrere Bäume ein, "kugelte" dann den Hang hinunter und blieb unter mehreren umgekippten Bäumen auf dem Fahrzeugdach liegen.

Die Besatzungen zweier Rettungswagen und der Korbacher Notarzt eilten zur Unfallstelle, versorgten die beiden 20 und 26 Jahre alten Männer und lieferten sie ins Krankenhaus ein. Nach dem Unfall rückte auch die Feuerwehr Usseln aus: Die 18 Einsatzkräfte unter Leitung von Wehrführer Markus Schmitz sicherten die Unfallstellle ab, legten den "versteckten" Wagen mit der Motorsäge frei, sammelten weit verstreute Trümmerteile ein, streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab, klemmten die Fahrzeugbatterie ab und unterstützten den Abschleppdienst beim Bergen des völlig zerstörten Wagens.

Noch unklar, wer am Steuer saß
Wer den Wagen gesteuert hatte, wussten die Polizisten am Unfallort noch nicht. Weil Alkohol im Spiel war, ordneten die Beamten Blutentnahmen an. Einer der Männer sei nicht im Besitz eines Führerscheins, die Fahrerlaubnis des anderen Upländers werde voraussichtlich nun ebenfalls eingezogen. Die Ermittlungen dauern an. Am Renault, in dem zahlreiche Bierflaschen lagen, entstand Totalschaden. Wie hoch der Schaden ist, stand am Morgen zunächst nicht fest.

Während der Unfallaufnahme wäre es beinahe zu einem weiteren Unfall gekommen: Ein aus Richtung Willingen kommender Golffahrer fuhr mit hohem Tempo auf die Unfallstelle zu und musste eine Vollbremsung hinlegen. Erst etwa einen Meter vor dem Streifenwagen der Polizei kam sein Auto zum Stehen.

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Sonntag, 24 Oktober 2010 11:27

Audi gegen Audi: Drei Verletzte

USSELN. Beim Zusammenstoß zweier Autos am Ortsausgang sind am Sonntagnachmittag drei Insassen leicht verletzt worden.

Die Bundesstraße 251 am Ortsausgang von Usseln in Richtung Willingen blieb nach dem Unfall für etwa eine Stunde voll gesperrt. Danach leitete die Feuerwehr in Absprache mit der Polizei bis zum Ende der Bergungsarbeiten den Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei.

Nach Angaben der Korbacher Polizei war ein 24 Jahre alter Autofahrer aus einem Medebacher Stadtteil gegen 13.30 Uhr von Usseln kommend in Richtung Willingen unterwegs. Kurz hinter dem Ortsschild geriet der junge Mann in einer Rechtskurve mit seinem Audi A3 nach links auf die Gegenfahrbahn - die Polizei nannte Unachtsamkeit als Grund.

Der A3 rammte seitlich einen entgegenkommenden Audi A4 Avant, in dem ein Ehepaar aus Ammersbek in Norddeutschland saß. Während der Kombi des Ehepaares wenige Meter nach dem Anstoß am Fahrbahnrand stehen blieb, kam der A3 des Medebachers erst nach fast 150 Metern zum Stehen. Auf halber Strecke verlor der Wagen dabei noch das linke Vorderrad mit einem Teil der Achse.

Sowohl der 24-Jährige im A3 als auch der 59-jährige A4-Fahrer und seine 48 Jahre alte Ehefrau erlitten leichte Verletzungen. Der Korbacher Notarzt und die Besatzungen meherer Rettungswagen rückten aus und behandelten die Verletzten ambulant. Ins Krankenhaus musste niemand eingeliefert werden.

An beiden Fahrzeugen entstanden Totalschäden, die sich nach Schätzungen der Polizei auf rund 20.000 Euro summieren. Feuerwehrleute aus Willingen und Usseln wurden alarmiert, weil eines der Autos nach dem Zusammenstoß zu qualmen begann. "Gebrannt hat aber keines der Fahrzeug, und auch die Rettungsschere mussten wir nicht einsetzen", sagte der Usselner Wehrführer und Einsatzleiter Markus Schmitz. Die Kameraden fegten die Bundesstraße und unterstützten die Bergung der Autos.

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Donnerstag, 20 Oktober 2011 16:23

Wartender Opelfahrerin aufgefahren

USSELN. Weil sie einen LKW vorbeilassen wollte, hat eine Opelfahrerin am Donnerstagnachmittag mit ihrem Wagen auf der Bundesstraße 251 angehalten. Der nachfolgende PKW fuhr ihr auf.

Um 15.15 Uhr war die 34-jährige vorausfahrende Frau auf dem Weg von Usseln in Richtung Neerdar. Vor der Bahnüberführung kurz hinter dem Ortsausgang hielt sie ihren Wagen auf der Straße an, weil sie einen entgegenkommenden LKW den Tunnel passieren lassen wollte. "Sie hatte Angst, dass es sonst nicht passt", gab ein Polizeibeamter vor Ort als Grund an.

Von hinten näherte sich ihr währenddessen eine 18-Jährige, die aus einem Willinger Ortsteil stammt. Nach der Rechtskurve erkannte sie die Situation zu spät und fuhr dem Auto, das mit drei weiteren Personen besetzt war, auf. Die junge Fahrerin und ihre Schwester verletzten sich dabei nicht; am Fiat entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Zur Sicherheit ließ sich die wartende Opelfahrerin ärztlich behandeln.

Die Polizei sperrte den Verkehr halbseitig ab. Die Schadenshöhe gaben die Beamten mit rund 6000 Euro an.

Dass die erste Dame angehalten habe, sei ihr nicht vorzuwerfen, so die Polizei. "Es hätte ja auch etwas anderes die Straße blockieren können." Erst wenige Stunden zuvor hatte es in Netze "gekracht".

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Freitag, 16 Mai 2008 11:17

Frontalzusammenstoß: Zwei Verletzte

USSELN. Zwei 32 und 46 Jahre alte Frauen aus Usseln sind mit ihren Autos zusammen gestoßen und dabei leicht verletzt worden.

Die ältere der beiden Frauen war laut Polizei am Donnerstagabend auf ihrer Fahrt von Neerdar in Richtung Usseln aus bislang ungeklärter Ursache gegen 18.40 Uhr in den Gegenverkehr geraten. Der Korbacher Notarzt und die Rettungsassistenten zweier RTWs versorgten die Verletzungen der Frauen, die ins Korbacher Krankenhaus kamen.

Die Feuerwehr aus Usseln unter Leitung von Wehrführer Hans Ulrich Schlenger streute mit 20 Einsatzkräften ausgelaufenes Öl der beiden beschädigten Fahrzeuge ab. Weil offenbar nach dem Unfall noch mehrere Autos zwischen den Wracks hindurchfuhren und so das Öl auf einer größeren Fläche verteilten, setzten die Wehrleute mehrere Säcke Bindemittel ein.

Der Schaden an VW Golf und Ford Fusion beläuft sich laut Polizei auf insgesamt 16000 Euro. Die B 251 blieb längere Zeit voll gesperrt, viele Autofahrer wichen über Welleringhausen und Düdinghausen aus.

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Donnerstag, 27 Mai 2010 11:15

Auto prallt gegen Reisebus: Ein Toter / VIDEO

USSELN/DÜDINGHAUSEN. Beim Zusammenstoß eines Autos mit einem Reisebus ist am Donnerstag ein Niederländer (19) gestorben. Der 19-Jährige war Beifahrer in einem VW Polo, den ein gleichaltriger Landsmann am Donnerstag gegen 15 Uhr von Usseln kommend in Richtung Medebach steuerte. Wenige hundert Meter hinter der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen geriet der Polo in einer Linkskurve der Landesstraße 854 nach rechts auf die Bankette.

Beim Versuch, das Auto wieder auf die Straße zurückzubringen, verlor der Fahrer die Kontrolle über den Polo. Der geriet ins Schleudern und prallte quer mit der Beifahrerseite in einen entgegenkommenden Reisebus. Nach dem Zusammenstoß kam der Polo von der Straße ab und auf einer angrenzenden Wiese entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung zum Stehen. Der 19-Jährige auf dem Beifahrersitz war vermutlich sofort tot. Der Fahrer zog sich schwere Verletzungen zu.

Abruptes Ende einer Sauerland-Rundfahrt
Die 20 Businsassen einer Reisegruppe aus Plön an der Ostsee kamen ebenso wie der Reiseleiter aus Willingen und die 50 Jahre alte Busfahrerin mit dem Schrecken davon. Alle Businsassen wurden an der Unfallstelle mit Taxis abgeholt und zu ihrem Hotel in Willingen gefahren. Die Feriengäste waren nach Angaben des Reiseleiters auf dem Rückweg von einer Sauerland-Rundfahrt, als der Unfall passierte. Ein Notfallseelsorger betreute die teils geschockten Urlauber.

Neben mehreren Streifenwagen der Polizei, drei Rettungswagen und dem Winterberger Notarzt waren auch die Feuerwehren aus Medebach, Oberschledorn und Düdinghausen mit 40 Kräften und ihrem Feuerwehr-Arzt ausgerückt. Ursprünglich hatte es geheißen, die Auto-Insassen seien eingeklemmt. Beim Eintreffen der Wehren sei der schwer verletzte Fahrer jedoch bereits aus dem Fahrzeug befreit gewesen, erklärte der Einsatzleiter der Feuerwehr, Thomas Just (Medebach) gegenüber 112-magazin.de. Die Kameraden hätten das Auto gesichert, vorsorglich einen Löschangriff vorbereitet und für die Bergung des Verstorbenen hydraulische Geräte in Stellung gebracht. Weil an dem Bus Kühlerflüssigkeit auslief, fingen andere Feuerwehrleute diese mit einer Wanne auf.

Fahrzeuge sichergestellt, Gutachter eingeschaltet
In Absprache mit der Staatsanwaltschaft stellte die Polizei das Auto und den Bus sicher. Außerdem nahm ein Gutachter seine Arbeit an der Unfallstelle auf. Er soll den Hergang des folgenschweren Unfalls rekonstruieren. Der Schaden beläuft sich auf rund 25.000 Euro, wie ein Polizist an der Unfallstelle sagte.

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Sonntag, 02 Oktober 2011 18:45

Motorrad kracht gegen Auto: Zwei Verletzte

USSELN. Ein 49-jähriger Motorradfahrer hat ein vor dem Abbiegen wartendes Auto zu spät erkannt und ist dem Wagen ins Heck gekracht. Außerdem streifte die Maschine ein weiteres Motorrad. Zwei Mitfahrer im Alter von 15 und 49 Jahren erlitten Verletzungen.

Auf der Hochsauerlandstraße in Usseln waren am Sonntagnachmittag ein 38 Jahre alter Autofahrer aus Willingen sowie zwei Motorradfahrer aus dem niedersächsischen Staufenberg im Alter von 49 und 55 Jahren von der Ortsmitte kommend in Richtung Willingen unterwegs. Der Autofahrer wollte Polizeiangaben zufolge gegen 15 Uhr auf das Gelände der Sauerland-Tankstelle Steinacker am Ortsausgang einbiegen - musste aber vor dem Abbiegen wegen entgegenkommender Fahrzeuge anhalten und warten.

Der nachfolgende 55-jährige Kradfahrer erkannte dies und bremste ebenfalls ab. Der hinter ihm fahrende Zweirad-Kollege erkannte die Situation allerdings nicht rechtzeitig. Ungebremst fuhr er an dem Motorrad vor ihm vorbei und krachte schließlich dem stehenden Opel Zafira ins Heck. Dabei entstand ein Blechschaden von 3500 Euro.

Bei dem Unfall zogen sich der in Niestetal wohnende 15-jährige Sozius des Verursachers sowie der 49 Jahre alte Sozius des vorderen Motorrads aus Staufenberg leichte Verletzungen zu. Die beiden Motorradfahrer selbst und der Opelfahrer blieben unverletzt.

Publiziert in Polizei
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