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Donnerstag, 21 Januar 2021 17:31

Unbekannte stehlen Kupferkabel - Klinik gefährdet

BAD WILDUNGEN.  Auf Kupferkabel abgesehen hatten es unbekannte Täter in Bad Wildungen. Sie entwendeten Kabel im Wert von etwa 1000 Euro aus einer Trafostation.

Bei dem schweren Diebstahl richteten sie nicht nur erheblichen Schaden an, sie gefährdeten auch die Gesundheit von Menschen: Die Trafostation versorgt unter anderem auch eine Klinik mit Strom. Die Täter verschafften sich gewaltsam Zutritt zu der Trafostation, die sich in dem derzeit leerstehenden Gebäude "Neues Kurhaus" befindet. Dort trennten sie die Kupferkabel eines Transformators ab. Der Trafo wurde vorher spannungslos geschaltet, wie die Polizei mitteilte.

Die Täter waren wahrscheinlich an mehreren Tagen in dem Tatobjekt. Damit sie dabei ungestört blieben, sorgten sie dafür, dass die Einbruchsspuren an der Trafostation von außen nicht zu erkennen waren. Etwa 1000 Euro haben die entwendeten Kupferkabel an Wert, der angerichtete Sachschaden beträgt schätzungsweise 3000 Euro. Da in der Trafostation ein weiterer Transformator in Betrieb war, kam es zu keinem Stromausfall in der Region. Der Diebstahl wurde am Donnerstag (21. Januar) durch den örtlichen Energieversorger festgestellt, die Tatzeit dürfte zwischen dem 28. Dezember und dem 21. Januar liegen.

Aufgrund der Tatausführung geht die Polizei davon aus, dass die Ganoven über technische Fachkenntnisse verfügen. Dennoch begaben sie sich in Gefahr, da beide Transformatoren in Betrieb waren und die Kabel daher unter Spannung standen. Die Trafos versorgen den Nahbereich um das "Neues Kurhaus", darunter auch eine Klinik, mit Strom. Bei einem kompletten Ausfall der Transformatoren wäre auch die Gesundheit der Patienten der Klinik gefährdet gewesen.

Die Polizeistation Bad Wildungen hat die Ermittlungen aufgenommen und suchtZeugen. Wer seit dem 28. Dezember im Bereich "Neues Kurhaus" in Bad Wildungen verdächtige Personen oder Fahrzeuge, zum Abtransort des Diebesgutes, gesehen hat oder sonstige Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 05621/70900 zu melden. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

WILLINGEN. Zum Brand einer Trafostation kam es am Donnerstagmittag in der Straße "Jägerstiege" in Willingen.

Nachdem zum Zeitpunkt der Alarmierung, gegen 11.50 Uhr, zunächst unklar war, wo der Rauch genau herkam, rückte die Willinger Feuerwehr mit einer Drehleiter an. Sie stellte dann aber fest, dass lediglich die Trafostation des Mehrfamilienhauses in Flammen stand.

Sofort machten sich die 15 Einsatzkräfte unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl an die Arbeit. Unter Atemschutz löschten zwei Kameraden das Feuer, daraufhin wurden mit einem Hochdrucklüfter einige Räume des Gebäudes vom Rauch befreit - vereinzelt standen Fenster offen, durch die der dichte Rauch in das Gebäude gelangen konnte.

Es ist davon auszugehen, dass die Trafostation bei dem Brand erheblich beschädigt wurde. Verletzt wurde niemand.

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Publiziert in Feuerwehr

FRITZLAR. Einbrecher haben für einen Stromausfall in Fritzlar gesorgt: Die Täter, die offenbar auf Kupferkabel aus waren, waren in eine Trafostation eingebrochen und lösten dort einen Kurzschluss aus.

Die unbekannten Täter drangen laut Polizeibericht von Mittwoch am Dienstagmittag gegen 12.30 Uhr in eine Mittelspannungs-Trafostation auf dem Kiesgrubengelände Oppermann ein. Dort brachen sie ein Lüftungsgitter einer Tür zur Trafostation auf. Durch die 100 mal 50 Zentimeter große Öffnung stiegen sie in den Traforaum ein. Im Inneren lösten sie dann Schrauben von Kupferkabeln, die nicht unter Strom standen, und brachen einen Schaltkasten auf.

Die im Schaltkasten ankommenden Kabel standen jedoch unter 20.000 Volt. Beim Abmontieren verursachten die Täter einen Kurzschluss, wodurch im Bereich Fritzlar der Strom kurzzeitig ausfiel. Der Kurzschluss sorgte vermutlich auch dafür, dass die sich Täter sofort aus dem Staub machten. Am Tatort ließen die Unbekannten diverse Werkzeuge, einen Rucksack und eine brennende Taschenlampe zurück.

An der Schaltanlage und der Tür war durch den Kurzschluss, mit dem sich die Täter in Lebensgefahr gebracht hatten, ein Schaden von etwa 2000 Euro entstanden. Entwendet wurde nichts. Hinweise erbittet die Polizeistation Fritzlar unter der Rufnummer 05622/99660. (ots/pfa)  

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Publiziert in HR Polizei
Mittwoch, 17 September 2014 22:00

Großer Stromausfall in Wildungen: Tausende betroffen

BAD WILDUNGEN. Es waren nur gut anderthalb Stunden ohne Strom. Und dennoch hatte der Ausfall in Bad Wildungen am Mittwochnachmittag erhebliche Folgen. Die HNA zeigt an folgenden Beispielen, wer dort wie vom Stromausfall betroffen war.

Die Haushalte:
Die gesamte Kernstadt Bad Wildungens und angrenzende Ortsteile, auf jeden Fall Reinhardshausen, seien ohne Strom gewesen, erklärte die Energie Waldeck-Frankenberg (EWF) am Mittwochnachmittag auf HNA-Anfrage. Allein an Privathaushalten waren das rund 10.000 Betroffene. Gegen 15.55 Uhr gab es wieder Strom, nur einzelne Haushalte in Altwildungen waren laut EWF dann noch betroffen. Für sie sollte die Versorgung noch am Mittwoch wieder hergestellt werden.

Die Kliniken:
"Wir waren nur ein paar Sekunden ohne Strom, dann sprangen sofort unsere Notstromaggregate an. Es lief alles reibungslos", erklärte Asklepios-Regionalgeschäftsführer Dr. Dirk Fellermann. Die Notstromversorgung für die Stadtklinik, die Helenenlinik, das AGZ und den Fürstenhof erfolgt über zwei leistungsfähige Aggregate, die mit Diesel betrieben werden. Diese Aggregate werden laut Fellermann einmal pro Woche auch überprüft. Gegen 16 Uhr waren Stadt- und Helenenklinik sowie das AGZ wieder am Netz, der Fürstenhof folgte kurze Zeit später. Wie die Polizei mitteilte, wurden insgesamt in Bad Wildungen einige Intensivpatienten vorsorglich in andere Krankenhäuser verlegt, bei denen die Stromzufuhr nicht beeinträchtigt war. Dazu waren mehrere Rettungswagen im Einsatz.

Die Feuerwehr:
Während die Wehren aus Bad Wildungen und Wega noch beim Saunabrand in der Reinhardshäuser Quellentherme im Einsatz waren (siehe weiteren Artikel), gab es einen weiteren Alarm in der Kernstadt. Im Keller des Betriebsgebäudes der EWF in der Laustraße war laut Polizei gegen 14.25 Uhr eine Trafostation in Brand geraten. Im Einsatz waren 22 Feuerwehrleute aus Bad Wildungen, Braunau und Mandern. Sie drangen unter Atemschutz in die Kellerräume vor und bekämpften den Brand mit Kohlendioxidlöschern.

Die Polizei:
Fast alle Beamten der Polizei Bad Wildungen waren während des Ausfalls im Stadtgebiet zur Verkehrsregelung eingesetzt: Das erklärte Polizeisprecher Volker König. Nötig war dies durch den Feuerwehreinsatz bei der EWF direkt an einer vielbefahrenen Straße und Maßnahmen zur Verlegung von Patienten auf der Brunnenallee, ergab eine HNA-Nachfrage.

Die EWF:
Dort war man am Mittwoch gleichzeitig damit beschäftigt, den Schaden zu beheben und herauszufinden, wie genau es zum diesem großflächigen Stromausfall gekommen war. Es habe offenbar gleichzeitig mehrere Fehler im Netz gegeben, hieß es von der EWF. Die Polizei vermeldete am Nachmittag den Brand einer Trafostation in der Laustraße als Ursache. Nach Rücksprache mit eigenen Technikern wollte sich die EWF darauf zunächst nicht festlegen. Die Ursachenforschung laufe noch, hieß es.

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Publiziert in Polizei
Freitag, 08 Juni 2012 11:10

Graffitisprayer feiert wahre Sprühorgie

WILLINGEN. Von einer "wahren Orgie" spricht die Polizei nach einem Vorfall in Willingen: Dort hat ein bislang unbekannter Sprayer in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch an mehreren Tatorten im Ort zahlreiche Motive aufgesprüht und mehrere tausend Euro Schaden angerichtet.

Die Farbschmierereien finden sich laut Polizeibericht von Freitag an der Telefonzelle am Kurgarten, an der Trafostation unterhalb der Seilbahntalstation und am Sportlerheim des SC Willingen in der Hoppecketalstraße. "Mit schwarzer, blauer und grüner Farbe wurden verschiedene Bildnisse gesprüht", sagte Polizeisprecher Dirk Virnich.

An allen Werken hinterließ der Täter einen sogenannten Tag, eine Art Unterschrift. An allen Tatorten findet sich daher immer wieder eine Zeichenfolge, die einer 73 ähnelt. Der Sachschaden konnte bislang noch nicht beziffert werden, dürfte aber mehrere tausend Euro betragen.

Hinweise auf den unbekannten Sprayer erbittet die Polizeistation Korbach, Telefon 05631/971-0.

Publiziert in Polizei

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