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LÖHLBACH/KORBACH. Ein Leser von 112-magazin.de hat der Polizei den entscheidenden Tipp zur Identität einer per Öffentlichkeitsfahndung gesuchten Straftäterin gegeben: Bei der Frau, die mit einer gestohlenen EC-Karte unter anderem in Löhlbach Geld vom Konto des Opfers abhob, handelt es sich um eine 23-Jährige aus Österreich.

Die inzwischen bekannte Gesuchte sei mit gleichgelagerten Taten bereits in ganz Deutschland in Erscheinung getreten, sagte Polizeisprecherin Bianca Scheer (Meschede) auf Anfrage. Nach dem Diebstahl einer EC-Karte in einem Krankenhaus in Kassel hob die Frau mit der Karte an Geldautomaten in Löhlbach und Medebach Geld ab. In der Sparkassenfiliale in Löhlbach waren dabei zwei gute Aufnahmen entstanden, die die Polizei des Hochsauerlandkreises am 2. Juni veröffentlichte und um Hinweise bat.

Nach der Veröffentlichung hätten sich zwei Anrufer bei der Polizei im Hochsauerlandkreis gemeldet, die die Bilder auf 112-magazin.de gesehen hatten und Hinweise zu der Frau abgaben. Einer der Leser identifizierte die Gesuchte. "Wir wissen zwar nun, wer die gezeigte Frau ist, ihrer habhaft geworden sind wir allerdings noch nicht", sagte die Polizeisprecherin. Die Öffentlichkeitsfahndung habe daher weiterhin Bestand. "Wir suchen nun Personen, die Angaben zum Aufenthaltsort der Beschuldigten geben können", appellierte Scheer. Zuständig ist die Kripo in Winterberg, die unter der Rufnummer 02981/90200 zu erreichen ist.

Hinweise auch nach Diebstahl von EC-Karte in Korbach
Hinweise in einem gleichgelagerten Fall gingen nach der Veröffentlichung von Bildern (links) aus einer Überwachungskamera auch bei der Polizei in Korbach ein: Die Ermittler fahnden derzeit nach einem noch unbekannten Mann, der Anfang April mit einer in Korbach gestohlenen EC-Karte zweimal kurz hintereinander an Geldautomaten in Goddelsheim und Sachsenberg Geld vom Konto des Bestohlenen abhob. Diesen Hinweisen gehe man derzeit nach, eine "heiße Spur" gab es nach Auskunft von Polizeisprecher Volker König aber offenbar noch nicht.

Der Mann ist etwa 45 bis 55 Jahre alt und etwa 1,75 Meter groß. Er hat kurz geschorene graue Haare mit hohen Geheimratsecken. Am Tattag trug er einen Dreitagebart. Er hat eine leicht untersetzte Figur. Der Unbekannte trug eine rote Hornbrille, bei der es sich eventuell lediglich um eine Lesebrille handelt. Die Polizei vermutet, dass der unbekannte Täter aus dem Raum Lichtenfels, Frankenberg oder dem nahen westfälischen Raum stammt. Hinweise erbittet die Polizeistation in Korbach, die unter der Telefonnummer 05631/971-0 zu erreichen ist.

PIN notiert oder beim Skimming gefilmt
In einigen Fällen haben Straftäter mit gestohlenem "Plastikgeld" leichtes Spiel - nämlich dann, wenn das Opfer die zum Einsatz nötige PIN auf einem Zettel im Portemonnaie oder gar auf der Karte selbst notiert hat. Das ist nicht nur bei älteren Menschen der Fall. Manche Opfer werden auch bei der PIN-Eingabe beim Bezahlen oder Geldabheben beobachtet, wenig später stiehlt ein Taschendieb die EC- oder Kreditkarte. In anderen Fällen sind die Bestohlenen Opfer des sogenannten Skimmings - dabei präparieren die Täter Geldautomaten mit Lesegeräten und Minikameras: Die Lesegeräte erfassen die nötigen Kartendaten, die Kamera filmt die PIN-Eingabe. Mit den auf diese Weise erlangten Daten und der Geheimzahl können die Straftäter schon kurze Zeit später über das Konto des Opfers verfügen, zum Beispiel beim Einkauf in Onlineshops. Auch das Anfertigen einer Kartenkopie ist so möglich.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 04 April 2013 19:22

EC-Daten ausgespäht: Geld in Bangkok abgehoben

KASSEL. Bislang unbekannte Täter haben einen Geldautomaten der Santander Consumer Bankfiliale in der Wolfsschlucht manipuliert. Dadurch gelang es, Daten von EC-Karten auszuspähen. Mit den so hergestellten Duplikats-Karten hoben die Verbrecher in Thailand Geld ab.

Betroffen von diesem sogenannten Skimming-Fall sind etwa 30 Personen, die im Zeitraum vom 15. bis 17. März 2013 an diesem Geldautomaten Geld gezogen hatten, wie die Polizei in Kassel am Donnerstag mitteilte. Mit den Daten erstellten die Täter Kartenduplikate, mit denen sie dann zulasten der Opfer über Ostern Geldabhebungen in Thailands Hauptstadt Bangkok tätigten. Von den betroffenen Kunden unterschiedlicher Bankinstitute sei inzwischen das Geld abgebucht worden, das die Täter in Bangkok aus Automaten gezogen hatten.

Die Ermittlungen hat das für diese Skimming-Fälle zuständige Kommissariat ZK 50 der Kasseler Kripo übernommen. Nach Auswertung der bislang vorliegenden Bankdaten erfolgten die Auslandsabhebungen zwischen Ostersonntag und Ostermontag.

Über den entstandenen Schaden liegen den Ermittlern noch keine abschließenden Informationen vor. Die Geldautomaten-Technik wird auf die Manipulationen überprüft.

Die Beamten des Kommissariats ZK 50 suchen nach Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Bankfiliale der Santander Consumer Bank in der Wolfschlucht beobachtet haben. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

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Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 20 Dezember 2012 13:28

Festnahmen nach Skimming

MARBURG-BIEDENKOPF. Fahndern der Kripo Marburg ist es gelungen, in Gladenbach zwei sogenannte Skimming-Täter zu verhaften. Dazu war es bereits am 24. November gekommen, wie Polizeisprecher Jürgen Schlick am Donnerstag berichtete. Es folgten weitere intensive Ermittlungen, die bis heute andauern.

Seit Mitte November kam es in Mittelhessen, unter anderem in Gladenbach, Niederweimar, Krofdorf-Gleiberg, Großen-Linden, Wetzlar und Wettenberg zu mehreren Skimming-Fällen bzw. Vorbereitungen. Die Fahnder der Kripo Marburg suchten deshalb durch gezielte Präventiv- und Kontrollstreifen verschiedene Geldinstitute im Landkreis Marburg-Biedenkopf auf. Am Samstagmittag, 24. November entdeckten die Beamten in Gladenbach einen manipulierten Geldausgabeautomaten. Die sofort ergriffenen kriminaltaktischen Maßnahmen endeten gegen 22 Uhr mit der Festnahme von zwei mutmaßlichen Tätern.

Die beiden Männer im Alter von 30 und 44 Jahren haben keinen festen Wohnsitz in Deutschland. Die Durchsuchung der Männer und ihres dunkelgrünen VW mit ausländischen Kennzeichen förderte weiteres belastendes Beweismaterial wie Skimming-Technik und mehrere EC und Kreditkarten zutage. Eine dieser Karten ordneten die Ermittler bereits kurz nach der Festnahme einem Skimmingangriff auf ein Kreditinstitut in Niederweimar am 17. November zu.

Der zuständige Haftrichter erließ am Sonntag, 25. November, Haftbefehle wegen Fluchtgefahr. Dem Duo können nach Ermittlungen der Kripo Marburg und Gießen bis dato elf Skimming-Attacken auf Geldautomaten im Kreis Gießen und Marburg zugeordnet werden. Der Gesamtschaden kann momentan noch nicht genau beziffert werden. Er beläuft er sich bisher auf mehrere tausend Euro.

Publiziert in MR Polizei

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