Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Rettungshubschrauber

ELLERINGHAUSEN. Zu einem schweren Unfall beim Holzrücken mussten am Samstagmorgen die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Luftrettung nach Elleringhausen ausrücken. In der Verlängerung der Gemarkung „Auf dem Heck“ war es zu dem Unfall gekommen. Dabei wurde ein Mann schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber „Christoph Dortmund“ in eine Klinik ins Ruhrgebiet geflogen.

Wie die Feuerwehr vor Ort mitteilte, waren zwei Männer mit einem Traktor damit beschäftigt, mittels einer Winde Holz zu rücken. Einer der beiden bediente die Winde am Traktor, um einen Stamm zu ziehen, während der Andere mit dem Fuß unter diesen Stamm geriet und schwer verletzt wurde. Die Feuerwehren aus Elleringhausen und Olsberg wurden mit dem Stichwort „Eingeklemmte Person“ in das Waldstück alarmiert. Glücklicherweise hatten die beiden Männer den Stamm bereits rechtzeitig vom Fuß des Verletzten nehmen können, sodass die Feuerwehr dort nicht mehr tätig werden musste. Der Löschzug Olsberg musste so gar nicht mehr bis zur Einsatzstelle durchkommen. Die Kameraden der Löschgruppe Elleringhausen unterstützten Rettungsdienst und Notarzt vor Ort und sicherten die Landung für „Christoph Dortmund“ in unmittelbarer Nähe der Unfallstelle ab. Nach der Erstversorgung im Rettungswagen wurde der Verletzte mit dem Hubschrauber in eine Klinik ins Ruhrgebiet geflogen.

Publiziert in HSK Feuerwehr

BAD WILDUNGEN. Schwerverletzt musste am Sonntag eine dänische Staatsbürgerin mit einem Helikopter nach Kassel geflogen werden - zuvor war die im Schwalm-Eder-Kreis gemeldete Frau mit seinem Motorrad gestürzt.

Nach Angaben der Polizei befuhr die Frau aus Wabern mit ihrer Harley-Davidson gegen 15.50 Uhr die Kreisstraße 41 aus Richtung Alt-Wildungen in Richtung Anraff. In einer scharfen Rechtskurve muss die Bikerin die Kontrolle über ihre Maschine verloren haben. Sie geriet nach links von der Fahrspur ab und kollidierte mit der Schutzplanke. Dabei zog sich die Fahrerin schwere Beinverletzungen zu.

Der Notarzt forderte den Rettungshubschrauber Christoph 7 an, dessen Besatzung unweit der Unfallstelle landen konnte. Kurze Zeit später hob der Helikopter in Richtung Kassel ab. An der Harley entstand Sachschaden.

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Publiziert in Polizei

HOMBERG/EFZE. Bei einem Verkehrsunfall auf dem „Caßdorfer-Kreuz“ in Homberg (Schwalm-Eder-Kreis) erlitten am Freitagmittag zwei Männer Verletzungen. Einen 58 Jahre alten Autofahrer aus Borken flog die Crew des Rettungshubschraubers Christoph Gießen in das UKGM nach Gießen.

Den Unfallverursacher (47), brachte ein Rettungsteam in das Hospital nach Fritzlar.  Der 47-jährige Unfallverursacher aus Bad Wildungen kam aus Richtung Wabern und verließ die B 254 in Höhe der Abfahrt nach Homberg/Caßdorf zur B 323. Im Kreuzungsbereich wollte er abbiegen und übersah dabei den aus Richtung Homberg kommenden 58-Jährigen. Die Fahrzeuge prallten im Kreuzungsbereich mit augenscheinlich geringer Geschwindigkeit zusammen.  

Während der Bad Wildunger seinen Pkw selbstständig verlassen konnte, entschied sich die Notärztin für eine schonende Rettung des nicht eingeklemmten 58-Jährigen. Da bei dem Borkener eine mögliche Verletzung des Rückens nicht ausgeschlossen werden konnte, versorgten ihn die DRK-Rettungskräfte und Feuerwehrleute bereits im Pkw. Für eine rückenschonende Rettung entfernten dann Feuerwehrleute das Dach des Autos und transportierten ihn anschließend mit der Hilfe eines Spineboards aus dem Auto. Im Anschluss an seine Erstversorgung und Stabilisierung wurde er dann in das Klinikum nach Gießen geflogen. 

Beide Autofahrer erlitten keinesfalls lebensbedrohliche, möglicherweise aber schwere Verletzungen.  Vor Ort waren rund 20 Feuerwehrleute aus Homberg, Mühlhausen und Roppershain. Die Einsatzleitung hatte Hombergs Stadtbrandinspektor Jörg Rohde. Die Verletzten versorgten zwei DRK-Rettungsteams und eine Notärztin. Zudem waren mehrere Streifenwagenbesatzungen der Polizei vor Ort, die die B 323 voll sperrten und den Unfall aufnahmen. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Höhe des Schadens an den Autos ist bislang nicht bekannt, schreibt nh24.de auf ihrer Website.

Link: Weitere Informationen und eine Fotostrecke zum Unfall sehen Sie bei nh24.de

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Publiziert in Retter

WALDECK-FRANKENBERG/HOCHSAUERLANDKREIS/SIEGEN-WITTGENSTEIN/SÜDTIROL. Jedes Jahr organisiert die Heli Flugrettung Südtirol, die in der nördlichsten Provinz Italiens für die Flugrettung zuständig ist, neben ihren wertvollen Diensten als schnellster Notarztzubringer und oft einzige Rettungsmöglichkeit in den Bergen eine weitere Aktion, mit der sie Menschen in Not helfen. Dies ist zurückzuführen auf das jahrzehntelange Engagement des Flugretters Erich Näckler, der die Aktion „Flugretter helfen“ ins Leben gerufen hat, um den Menschen beizustehen, denen die moderne Notfallmedizin nicht mehr helfen konnte oder kann. Dabei geht es um Südtiroler Familien, die durch schwere Schicksalsschläge auch in finanzielle Not geraten sind, die nun die Existenz der Familien bedroht.

Bei ihren Einsätzen, gerade wenn die Piloten und Windenmänner während der medizinischen Versorgung etwas Zeit haben, bis sie ihren Auftrag weiterführen können, fotografieren die Männer und Frauen ihr Einsatzmittel Hubschrauber in einer atemberaubenden Kulisse der Südtiroler Bergwelt, in den Dolomiten, Wein- oder Apfelbaumplantagen, in spektakulären Nachtanflügen, oder an Einsatzorten oder Übungsorten. Die 12 schönsten Motive und ein Deckblatt fassen sie im letzten Quartal zu einem Fotokalender zusammen, der dann an Fans und Liebhaber abgegeben wird. Gegen eine Mindestspende von 15 Euro pro Kalender, ggf. zuzüglich Versandspesen, können die begehrten Exemplare abgegeben werden. Die Druckkosten werden von Sponsoren zu 100% übernommen, sodass der komplette Erlös aus der Kalenderaktion dann durch die Flugretter an bedürftige Familien übergeben wird. Im letzten Jahr kamen auf diese Weise 29.000 Euro zusammen, die die Frauen und Männer der Flugrettung und des Weißen Kreuzes gesammelt haben. Seit einigen Jahren wird auch in Deutschland die Kalenderaktion unterstützt und hier erfolgt ein eigener Versand innerhalb Deutschlands. So kamen im letzten Jahr 4000 Euro zusammen, die die „Flugretter helfen“ Aktion unterstützen.

Die Kalender zeigen alle vier Südtiroler Notarzthubschrauber „Pelikan 1“ (Bozen), „Pelikan 2“ (Brixen), „Pelikan 3“ (Laas/Vinschgau) und „Aiut Alpin Dolomites“ (Pontives). Die hier dem Artikel beigefügte Fotos sind Beispielfotos. Nur die Nachtaufnahme und das Foto mit der Katze finden sich auch im neuen Kalender wieder. 

Wer die Aktion unterstützen, und einen Fotokalender der Heli Flugrettung Südtirol kaufen möchte, sendet bitte eine Mail mit seiner Bestellung und Anschrift an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Publiziert in Retter
Montag, 24 Oktober 2022 20:41

Sekundenschlaf führt zu Frontalzusammenstoß

DÖDESBERG. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Montagnachmittag auf der B 480 zwischen Schüllar und dem Abzweig nach Girkhausen. Dabei wurden drei Menschen schwer verletzt, zwei Pkw waren frontal zusammengestoßen.

Wie die Polizei vor Ort mitteilte, befuhr ein 53 jähriger Bad Berleburger mit seinem schwarzen Kia die B480 in Richtung Girkhausen. Weil der Fahrer dieses Fahrzeuges kurz eingeschlafen war, geriet er in den Gegenverkehr. Die 20 jährige Frau, die mit ihrem weißen Seat Leon aus Richtung Albrechtsplatz kam, erkannte noch, dass der schwarze Pkw auf die Gegenfahrbahn geriet. Sie bremste ihr Fahrzeug noch ab, aber es kam leider trotzdem zum Zusammenstoß. Dabei wurde die Frau so schwer verletzt, dass sie mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 25“ in eine Siegener Klinik geflogen werden musste. Ihre Beifahrerin und der Unfallverursacher kamen beide ins Krankenhaus nach Bad Berleburg. Die Verletzten wurden vor Ort zunächst durch die Besatzungen der DRK Rettungswagen aus Bad Berleburg und Bad Laasphe, dem Bad Berleburger Notarzt ,dem RTW der Rettungswache Winterberg und der Besatzung des Siegener Rettungshubschraubers „Christoph 25“ versorgt.

Die Feuerwehren aus Bad Berleburg und Schüllar-Wemlighausen kümmerten sich unter der Leitung von Matthias Limper, Leiter der Feuerwehr, um die Sicherstellung des Brandschutes, waren beim Transport zum Hubschrauber in einer Wiese behilflich und reinigten die Fahrbahn von Trümmerteilen. Außerdem kümmerten sie sich darum, dass kein Verkehr direkt in die Unfallstelle fahren konnte. Die B 480 blieb etwa zwei Stunden lang voll gesperrt, um die Rettungs- und Bergungsarbeiten durchführen zu können.

Der Führerschein des 53 jährigen Mannes wurde von der Polizei sichergestellt. Ein Einschlafen am Steuer gilt in der Rechtssprechung als ein Fahren unter körperlichen Mängeln und wird ebenso wie eine  Fahrt unter Alkohol geahndet.

Ausgelaufene Betriebsmittel wurden durch eine Spezialfirma aufgenommen und die Fahrbahn anschließend gereinigt.

Publiziert in SI Feuerwehr

TWISTETAL. Zu einer Unfallserie mit einer schwerverletzten Person, drei Leichtverletzen, hohem Sachschaden und dem anschließenden Einsatz eines Rettungshubschraubers kam es am Dienstag auf der Bundesstraße 252 am Mühlhäuser Hammer.

Nach Angaben der Beamten ging der Alarmruf um 16.02 Uhr bei der Polizeistation Bad Arolsen mit dem Hinweis ein, dass drei Personenkraftwagen am Mühlhäuser Hammer verunglückt sind. Auch von verletzten Personen war die Rede. Daraufhin wurden mehrere RTW und Notärzte zur Unfallstelle beordert. In Höhe des dortigen Parkplatzes war es zu einem Auffahrunfall gekommen, wobei drei Autos schwer beschädigt wurden.

Zum angegebenen Zeitpunkt befuhr ein 60-Jähriger aus dem Hochsauerlandkreis (HSK) mit seinem Opel Movano als letzter in einer Kolonne von vier Fahrzeugen die Bundesstraße von Berndorf in Richtung Twiste. Der Erste in der Kolonne bremste sein Fahrzeug, einen dunklen Keinwagen, in Höhe des Mühlhäuser Hammers verkehrsbedingt ab und lenkte seinen Pkw auf den Parkplatz. Das Bremsmanöver erkannte der zweite Fahrer und auch der dritte Fahrer. Für den vierten im Bunde kam der stehende Verkehr scheinbar überraschend. Mit seinem Opel schob er die beiden vor ihm fahrenden Fahrzeuge zusammen und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Mit dem angeforderten Rettungshubschrauber musste der 60-Jährige in eine Klinik transportiert werden. Insgesamt entstand ein Sachschaden von 17.500 Euro.

Mit leichten Verletzungen kamen die Insassen in den beiden gestauchten Fahrzeugen davon. Um den Vorgang abschließen zu können, bittet die Polizei Bad Arolsen um Zeugenhinweise aus der Bevölkerung. Insbesondere der vorausfahrende Fahrer im dunklen Kleinwagen könnte wichtige Hinweise zum Unfallhergang liefern. Unter der Rufnummer 05691/97990 nehmen die Beamten Telefonanrufe gern entgegen.

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Publiziert in Polizei
Freitag, 07 Oktober 2022 10:48

Zwei Unfälle im Distrikt der Bad Arolser Polizei

BAD AROLSEN. Zwei Unfälle im Zuständigkeitsbereich der Bad Arolser Polizei haben sich Donnerstagabend ereignet.

Unfall bei Braunsen

Nach bisheriger Kenntnisnahme befuhr gegen 17.20 Uhr ein Herr (63) aus Volkmarsen mit seinem Volkswagen die Kreisstraße 8 von Braunsen in Richtung Twistesee. Die Bundesstraße 450 sollte der Fahrer des T-Roc allerdings an diesem Tag nicht mehr erreichen. Kurz hinter dem Ortsausgang Braunsen kam der 63-Jährige aus ungeklärter Ursache nach links ab, überfuhr die Gegenfahrspur und war frontal gegen einen Baum gekracht. Ersthelfer bemühten sich um den Schwerverletzten, bis Notarzt und eine RTW-Besatzung am Unfallort eintrafen. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde der Mann mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum Kassel geflogen. Im Nachgang musste der völlig beschädigte VW abgeschleppt werden.

Unfall bei Rhoden

Ein weiterer Unfall hat sich am Donnerstag, gegen 18.30 Uhr in Diemelstadt-Rhoden ereignet. Ein Mitarbeiter (42) eins Bestattungsunternehmens aus Paderborn befuhr am 6. Oktober mit einem schwarzen Fiat Ducato den Holpergrund in Richtung Kreisstraße 83, um auf die B 252 zu gelangen. Zu diesem Zeitpunkt war ein 47-Jähriger aus Rhoden mit seinem Opel unterwegs, um von der Bundesstraße 252 in die Innenstadt zu gelangen. Ohne auf den vorfahrtsberechtigten Opel zu achten, zog der Paderborner den Leichenwagen aus dem Holpergrund heraus und kollidierte in Kreuzungsbereich mit dem Opel. Bei dem Unfall wurde der Astra völlig beschädigt und musste abgeschleppt werden. Verletzte sind nach Auskunft der Polizei nicht zu beklagen.

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WALDECK. Schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt wurde eine 75-jährige Frau in Nieder-Werbe am Mittwochnachmittag.

Mit einem Rettungshubschrauber ist eine Frau aus Waldeck in eine Klinik geflogen worden. Vorausgegangen war der Entkopplungsversuch eines Ladewagens von einem IHC Schlepper. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hängte der Ehemann (79) den Ladewagen von der Zugmaschine ab. Weil die Feststellbremse bei dem Zweiachser nicht funktionierte, rollte der Ladewagen das abschüssige Gässchen herunter, erfasste die Frau, schleifte sie mit und klemmte die Seniorin an einer Mauer ein. Dort kam der Ladewagen zum Stehen. Dabei erlitt die Frau Kopf- und Augenverletzungen. Bleibende Schäden sind nicht auszuschließen, hieß es an der Unfallstelle. Der leitende Notarzt forderte einen Rettungshubschrauber an, mit Christoph 7 wurde die Frau ins Klinikum verlegt.

Unterstützung kam auch von der Feuerwehr Nieder-Werbe. Da sich in der Nähe der Einsatzstelle keine Landemöglichkeit befand, musste der Hubschrauber auf einer geeigneten Wiese landen. Dafür trafen die Kameraden die nötigen Absperr- und Absicherungsmaßnahmen. Mit dem Einsatzleitwagen transportierten die Feuerwehrleute die Hubschrauberbesatzung inklusive Notarzt schnellstmöglich in die Dorfmitte zum Einsatzort.

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HÖXTER. Gleich zwei Rettungshubschrauber kamen bei einem folgenschweren Unfall am Samstag auf der Bundesstraße 252 bei Brakel zum Einsatz, bei dem insgesamt drei Personen schwer verletzt wurden.

Gegen 14.15 Uhr war der Ford eines 23-Jährigen aus Hameln auf der Fahrt in Richtung Nieheim in den Gegenverkehr geraten und mit dem Kia einer 52-jährigen Frau aus Blomberg frontal zusammengestoßen. Der Kia, in dem sich neben der Fahrerin auch deren Tochter sowie ein Hund befanden, wurde in den Straßengraben geschleudert. Er wurde so stark deformiert, dass die Feuerwehr die Insassen nur unter Einsatz einer hydraulischen Trennschere befreien konnte.

Die drei schwerverletzten Personen wurden mit zwei Rettungshubschraubern und einem Rettungswagen in Krankenhäuser, jeweils nach Kassel, Göttingen und Höxter transportiert. Lebensgefahr konnte für mindestens eine der beteiligten Personen nicht ausgeschlossen werden. Der Hund wurde unverletzt geborgen und von seinem Eigentümer in Obhut genommen. Die Staatsanwaltschaft Paderborn ordnete nicht nur die Sicherstellung der Fahrzeuge, eine Blutprobe beim mutmaßlichen Unfallverursacher, sondern auch die Inanspruchnahme eines Unfallsachverständigen an. Es entstand ein geschätzter Gesamtsachschaden von mindestens 65.000 Euro. Die Bundesstraße 252 wurde zwischen den Abfahrten Bellersen und Erwitzen während der Unfallaufnahme für fast fünf Stunden gesperrt. Auflaufender Verkehr wurde durch die Polizei abgeleitet.

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Publiziert in HX Polizei

BAD WILDUNGEN. Zwei schwerverletzte Personen sowie ein Gesamtsachschaden von 18.000 Euro sind das Ergebnis eines Frontalzusammenstoßes zweier Personenkraftwagen auf der Kreisstraße 40 zwischen Reitzenhagen und Reinhardshausen.

Ereignet hatte sich der Unfall am Dienstag um 15.46 Uhr, als der Fahrer (69) eines Suzuki die Strecke von Reitzenhagen in Richtung Reinhardshausen befuhr. Aus bislang nicht geklärter Ursache kam der Edertaler mit seinem Vitara von der eigenen Fahrspur ab und geriet nach links in den Gegenverkehr. Dort kollidierte der Suzuki mit einem entgegenkommenden Mercedes-Benz, der von einer Frau (54) aus Bad Emstal gesteuert wurde.

Der Aufprall war derart heftig, dass beide Fahrzeuge einen Totalschaden erlitten. Beide Personen wurden so schwer verletzt, dass die Fahrerin des Benz mit einem RTW nach Bad Wildungen ins Krankenhaus gefahren werden musste. Der Unfallverursacher kam schwerverletzt mit dem Rettungshubschrauber nach Kassel. Die Strecke war für längere Zeit gesperrt. Neben Polizeikräften, Notärzten, den Rettungswagenbesatzungen und dem Rettungshubschrauber waren die Feuerwehren aus Bad Wildungen und Reinhardshausen im Einsatz.  

Wie später bekannt wurde, hatte sich bei den Rettungsarbeiten ein weiterer Unfall mit Personenschaden an der Unfallstelle ereignet. Beim Rangieren war eine Edertalerin, die auch Zeugin des Unfalls war, von einem NEF aus einem anderen Landkreis angefahren worden. Die Frau konnte aber ambulant behandelt werden.

Publiziert in Polizei
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