Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Rettungshubschrauber

HALLENBERG. Bei einem schweren Arbeitsunfall auf einem Bauernhof bei Hallenberg ist am Freitagmorgen ein Mann schwer verletzt worden. Er musste mit dem Kasseler Rettungshubschrauber „Christoph 7“ in eine Marburger Klinik geflogen werden.

Der Mann war zu Arbeiten auf ein Hallendach gestiegen und dabei auf eine Glaskuppel getreten, die dann nachgab. Dabei stürzte der Mann rund acht Meter in die Tiefe und wurde schwer verletzt.

Die Feuerwehr aus Hallenberg, sowie die Drehleiter aus Winterberg wurden mit dem Stichwort „Absturz“ in Richtung Hallenberg alarmiert. Nach Auskunft des Einsatzleiters vor Ort brauchte die Drehleiter aus Winterberg nicht mehr zum Einsatz kommen, da der Mann nach dem Absturz für die Rettungskräfte gut erreichbar war.

Die Kameraden aus Hallenberg waren beim Transport zum Hubschrauber behilflich und wiesen zuvor den Kasseler Hubschrauber ein, bzw sicherten die Landestelle in einer Wiese ab. Der Verletzte wurde bis zum Hubschrauberflug von der RTW Besatzung aus Medelon und dem Winterberger Notarzt erstversorgt.

Publiziert in HSK Feuerwehr

HERBORN. Aus bislang ungeklärten Gründen ist ein 78-jähriger Mann aus Herborn am Dienstag im Bahnhof Herborn von einem Güterzug erfasst worden. Laut Zeugenaussagen begab sich der Mann ohne Grund in den Gleisbereich. Als er den aus Gießen kommenden Güterzug bemerkte, versuchte er noch den Gleisbereich zu verlassen - ohne Erfolg.

Bei einer Geschwindigkeit von knapp 110 km/h wurde der 78-Jährige vom Trittbrett des Güterzuges erwischt. Glücklicherweise überlebte der Mann den Zusammenprall, trug jedoch schwerste Verletzungen davon. Der Mann musste mittels Rettungshubschrauber ins Uniklinikum Gießen gebracht werden.

Bahnhof Herborn komplett gesperrt

Der Bahnhof Herborn war durch den Vorfall von 13 Uhr bis 15 Uhr komplett gesperrt. Sieben Züge erhielten dadurch eine Verspätung von jeweils knapp einer Stunde. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen. Wer Angaben zu dem Fall machen kann, wird gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 0561/81616-0 bei der Bundespolizei zu melden. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

SACHSENBERG. Bei einem entsetzlichen Verkehrsunfall hat am späten Montagnachmittag ein 19 Jahre junger Mann aus Sachsenberg sein Leben verloren. Zuvor hatte er mit seinem Golf TDI aus Richtung Korbach kommend zwei vor ihm fahrende Fahrzeuge mit sehr hoher Geschwindigkeit überholt. Das erste der beiden Fahrzeuge, ein VW Caddy, beabsichtigte nach links abzubiegen, weshalb das zweite Fahrzeug das Tempo verlangsamte, um anzuhalten. Dabei überholte der junge Mann aus Sachsenberg die beiden Fahrzeuge und touchierte dabei den bereits abbiegenden Caddy. Der junge Golf-Fahrer geriet dann ins Schleudern und schoss quer über die Straße, wo er in einen Graben unter einer Brücke raste. Dabei wurden mehrere Bäume getroffen und große Äste brachen ab. Der Golf kam völlig zerstört in einer Böschung zum Liegen. Dabei wurden Motorblock und Batterie herausgerissen, die im Umkreis von mehreren Metern verteilt lagen. Der junge Mann wurde dabei so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der bereits im Anflug befindliche Rettungshubschrauber aus Siegen konnte seinen Einsatz frühzeitig abbrechen. Die ehrenamtliche First-Responder-Helferin und der Rettungsdienst mit Notarzt aus Frankenberg und dem HSK konnten nichts mehr für den jungen Mann tun.

Die Feuerwehren aus Sachsenberg, Rhadern, Goddelsheim und Frankenberg waren im Einsatz, da die Meldung war, dass eine Person eingeklemmt sei. Die Einsatzkräfte konnten den jungen Mann durch öffnen einer Fahrzeugtür ohne Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät befreien.

Der 25 Jahre alte Caddyfahrer überstand den Unfall unverletzt. Sein Fahrzeug wurde, ebenso wie der Golf des jungen Sachsenbergers, von der Firma Avas aus Frankenberg abgeschleppt und auf Anordnung sichergestellt. Vor Ort nahm ein Gutachter  die Ermittlungen zur genauen Unfallursache auf. Vor Ort war ein Notfallseelsorger im Einsatz, der sich gemeinsam mit der First-Responder-Helferin aus Sachsenberg um die Angehörigen des jungen Mannes kümmerte, die selbst zur Unfallstelle gekommen waren.

Die L3076 blieb zwischen Schreufa und Sachsenberg für die Rettungs- und Bergungsarbeiten, sowie die Dauer der Unfallaufnahme voll gesperrt. 

 

Anmerkung: Bei dem weißen Tuch im Bachlauf, was auf einigen Fotos zu sehen ist, handelt es sich um eine provisorische Ölsperre. Es zeigt nicht den verstorbenen Autofahrer.

Publiziert in Feuerwehr

FRANKENBERG. Auf der B253 bei Frankenberg kam es heute Nachmittag im Bereich der Ausfahrt nach Röddenau zu einem schweren Verkehrsunfall. Dabei wurden insgesamt fünf Personen aus Bad Berleburg verletzt. Zwei Fahrzeuge waren zusammengestoßen, darunter ein Kleinbus.

Wie die Polizei berichtete, befuhr der Fahrer des Kleinbusses mit seinem Firmenfahrzeug die Bundesstraße von Frankenberg kommend in Richtung Allendorf. Zur selben Zeit beabsichtigte eine Familie, ebenfalls aus Bad Berleburg, aus  Richtung Allendorf kommend, die Bundesstraße an der Ausfahrt Röddenau zu verlassen. Dabei wurde der Kleinbus der Bad Berleburger Firma offenbar übersehen und es kam zum Zusammenstoß. Die Familie mit ihren Kindern wurde mit mehreren Rettungswagen und dem Rettungshubschrauber „Christoph 7“ in die Marburger Uniklinik gebracht. Der Verkehr wurde von der Polizei an der Einsatzstelle vorbei geleitet. Nach kurzer Zeit konnte das Abschleppunternehmen Avas die beiden Unfallfahrzeuge abschleppen und die Straße konnte wieder komplett befahren werden.

Publiziert in Retter

EDERBRINGHAUSEN. Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Freitagnachmittag gegen 16:00 Uhr auf der B252 bei Ederbringhausen. Dabei wurden drei Menschen schwer verletzt, zwei von ihnen wurden mit Rettungshubschraubern in Kliniken geflogen.

Wie die Polizei vor Ort mitteilte, war eine Frau aus dem Hochsauerlandkreis mit ihrem Landrover in Richtung Korbach unterwegs, als sie aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet und dort mit einem Peugeot zusammenstieß, in dem zwei Insassen aus der Großgemeinde Vöhl saßen. Der Landrover fuhr nach dem Unfall in eine Böschung und kam in Buschwerk zum Stehen. Dessen Fahrerin wurde schwer verletzt und mit einem der beiden Rettungshubschrauber „Christoph Gießen“ von der Johanniter Luftrettung aus Gießen und „Christoph 44“ von der Deutschen Rettungsflugwacht aus Göttingen in eine Klinik geflogen. Der zweite Hubschrauber nahm die Fahrerin aus dem Peugeot mit in eine Klinik. Die Tür des Peugeots musste zunächst von der Feuerwehr geöffnet werden, um die Fahrerin befreiten zu können. Technisches Rettungsgerät war dazu glücklicherweise nicht notwendig. Im Peugeot erlitt eine weitere Person Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung vor Ort ins Krankenhaus gebracht.

Die rund 50 Feuerwehrkräfte aus Ederbringhausen, Frankenberg, Schmittlotheim, Herzhausen, Buchenberg unterstützten neben der Rettung der Patienten auch die Landungen der Rettungshubschrauber, streuten Kraftstoffe ab, waren bei der Fahrbahnsperrung behilflich und stellten auch den Brandschutz sicher. Neben Einsatzleiter Marco Armert war auch der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer, der leitende Notarzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst im Einsatz. Die B 252 blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt.

Publiziert in Feuerwehr

DIEMELSEE. Bei Aufbauarbeiten eines Osterfeuers in der Gemarkung Wirmighausen ist am Samstag ein 31-jähriger Mann tödlich verletzt worden. Weitere sieben männliche Personen im Alter zwischen 15 und 27 Jahren wurden teilweise erheblich verletzt und zur weiteren Versorgung in umliegende Krankenhäuser nach Korbach, Bad Arolsen und Kassel verbracht.

Beim Aufbau des bevorstehenden Osterfeuers brach die bereits aufgeschichtete Holzkonstruktion zusammen und begrub dabei mehrere Personen unter sich. Nach derzeitigem Kenntnisstand kam für einen 31-jährigen Mann aus Wirmighausen jede Hilfe zu spät. Er verstarb trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen noch am Einsatzort. Ersthelfer vor Ort schickten um 17.30 Uhr den Notruf an die Leitstelle Waldeck-Frankenberg raus, sodass die beiden Gemeindebrandinspektoren Römer und Behle zügig eine Lageorientierung an die Wehren in Adorf, Wirmighausen, Ottlar, Vasbeck und Deisfeld geben konnten.

Parallel dazu wurden zwei Notärzte und sieben RTW zum Einsatzort geschickt. Die Polizei Bad Arolsen rückte mit mehreren Streifenwagen an, drei Rettungshubschrauber mit Notärzten flogen das Einsatzziel an, um die Rettungsmaßnahmen zu beschleunigen. Auch der OLRD des Kreises, das Kriseninterventionsteam aus Bad Wildungen und die Schnelle Eingreifgruppe (SEG) vom Deutschen Roten Kreuz trafen ein. Seelsorger trösteten die Angehörigen der Verletzten und des Verstorbenen.

Wie sich herausstellen sollte, wurden sieben Menschen erheblich verletzt, eine Person musste schwerstverletzt ins Krankenhaus nach Kassel geflogen werden. Die Einsatzstelle wurde von der Polizei gesperrt, die Untersuchungen zu dem Unglück laufen derzeit noch.

Kripo ermittelt

Am Sonntagmorgen führte die Kriminalpolizei Korbach in enger Absprache mit der ebenfalls informierten Staatsanwaltschaft Kassel an der immer noch abgesperrten Unfallstelle weitere Ermittlungen durch. Dabei erfolgte insbesondere die Beweissicherung und Dokumentation der Unfallstelle, bei der auch eine Drohne zum Einsatz kam. Weiterhin wurden und werden mögliche Zeugen ermittelt und befragt sowie das vorhandene Bild- und Videomaterial gesichtet und ausgewertet.

Unfallursache noch unklar

Nach bisherigem Kenntnisstand hatte die Dorfjugend in Wirmighausen eine bis zu 20 Meter hohe Holzkonstruktion aus Stämmen aufgebaut. An dem Aufbau waren 30 bis 40 Helfer beteiligt. Der Osterfeueraufbau war fast beendet. Die seit Jahren bewährte Art des Aufbaus stürzte plötzlich aus noch nicht bekannten Gründen zusammen. Die meisten der Verletzten und auch die getötete Person hielten sich beim Zusammensturz im Inneren oder im Eingangsbereich der Holzkonstruktion auf.  Die unter Schock stehenden Helfer der Landjugend und der Feuerwehr begannen sofort damit, die zusammengestürzte Holzkonstruktion auseinander zu ziehen. Anschließend arbeiteten sie sich vorsichtig mit Kettensägen vor, um die Verschütteten zu retten. Glücklicherweise konnten die teilweise schwer Verletzten in Hohlräumen unter den Stämmen gefunden und befreit werden.

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BURGWALD. Schwerverletzt musste am Dienstagabend der Fahrer (59) aus seinem völlig zerstörten Volkswagen gerettet und in ein Krankenhaus geflogen werden. 

Nach ersten Informationen an der Unfallstelle ereignete sich der Alleinunfall gegen 18.40 Uhr auf der Landesstraße zwischen Frankenberg und Rosenthal, etwa in Höhe der Linnermühle. Zum Unfallzeitraum war der Mann aus Pohlheim (Landkreis Gießen) in Richtung Frankenberg unterwegs. Kurz vor dem Abzweig nach Willersdorf, kam der Arteon nach rechts von der Fahrbahn ab und war gegen eine Lärche geprallt.

Gut 50 Feuerwehrleute aus der Gemeinde Burgwald und der Stadt Frankenberg waren im Einsatz, sperrten die Straße, befreiten den Mann aus seinem Fahrzeug und übergaben ihn der Notärztin. Ein Rettungshubschrauber war ebenfalls im Einsatz und brachte den Schwerverletzten ins Klinikum nach Gießen. Die Landesstraße 3076 war im Bereich der Unfallstelle gesperrt. Ein Gutachter soll die Unfallursache klären. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutprobe bei dem Fahrer angeordnet.

 

Publiziert in Retter

GELLINGHAUSEN. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der L776 zwischen Bad Fredeburg und Bödefeld sind am Freitagmittag zwei Fahrer in einem Kleintransporter und einem Lkw eingeklemmt worden. Wenige Minuten nach dem Unfall ist eine dramatische Rettungsaktion angelaufen. Der Lkw Fahrer überlebte den Unfall nicht.

Gegen 13:20 Uhr waren die Einsatzkräfte auf die L776 oberhalb der Ortslage Gellinghausen kurz vor den Abzweig Osterwald gerufen worden. Die Feuerwehren aus Oberhenneborn, Bödefeld und Bad Fredeburg kamen ebenso zum Einsatz, wie der Rettungsdienst des Hochsauerlandkreises und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge.

Den ersteintreffenden Einsatzkräften bot sich ein schlimmes Bild: Der Kleintransporter eines Paketdienstes und der 7,5 Tonner Lkw einer Spedition aus dem Ruhrgebiet waren frontal zusammengestoßen und massivst beschädigt worden. Beide Fahrer erlitten schwerste Verletzungen und wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt.

Die freiwilligen Feuerwehrleute begannen parallel mit mehreren Rettungssätzen und in enger Absprache mit Rettungsdienst und Notarzt, die Verletzten aus ihren Fahrzeugen zu schneiden.

Parallel dazu wurden zwei Rettungshubschrauber zur Einsatzstelle angefordert. Sowohl Christoph 8 aus Lünen, als auch Christoph 25 aus Siegen machten sich auf den Weg zur Unfallstelle. Dabei bereitete das Wetter den Luftrettungscrews Probleme: Während Christoph 25 einen Weg zur Unfallstelle fand und in einer nahe gelegenen Wiese landete, musste Christoph 8 den Einsatz aus Wettergründen abbrechen. Auch weitere Hubschrauber sagten den Einsatz aus Wettergründen ab.

Nach der Befreiung wurde der Fahrer des 7,5 Tonners vor Ort durch die Einsatzkräfte reanimiert. Seine Verletzungen waren aber so schwerwiegend, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der Fahrer des Paketwagens war unterdessen immer noch in seinem völlig zerstörten Transporter eingeklemmt. Er konnte später ebenfalls aus dem Fahrzeug befreit werden und wurde über das Heck gerettet. Der Mann erlitt ebenfalls schwerste Verletzungen. Nach einer Erstversorgung vor Ort sollte er mit dem Rettungshubschrauber in eine Siegener Klinik geflogen werden. Unterwegs musste der Hubschrauber aus Wettergründen allerdings eine Sicherheitslandung durchführen. Da der Zustand des Patienten sich immer weiter verschlechterte, landeten die Luftretter am Mescheder Krankenhaus, wo der Verletzte dann notoperiert wurde. Auch für ihn besteht Lebensgefahr.

Zur Unfallaufnahme nach Gellinghausen kam ein Unfallaufnahmeteam der Dortmunder Polizei. Seit einigen Monaten ist in einem Landeserlass geregelt, dass dieses spezielle Unfallaufnahmeteam in NRW immer dann zum Einsatz kommt, wenn Menschen bei einem Verkehrsunfall ihr Leben verloren haben.

Die L776 blieb für die Ermittlungen des genauen Unfallherganges bis in die Abendstunden voll gesperrt.

Die Einsatzkräfte, die sich diesen massiven Eindrücken aussetzen mussten, hatten im Anschluss an den Einsatz Gelegenheit, mit Vertretern des PSU-Teams HSK ein Gespräch zu führen. Diese ehrenamtlichen Helfer sind speziell für die Betreuung traumatisierter Menschen nach schwerwiegenden Einsätzen geschult und zumeist selbst Einsatzkräfte, die aber am akutellen Einsatz nicht direkt beteiligt waren.

Wie die Polizei vor Ort mitteilte, sieht es nach den ersten Ermittlungen aus, dass der Fahrer des Paketwagens, der in Richtung Bad Fredeburg unterwegs war, auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit dem entgegenkommenden Lkw kollidiert ist. Warum der Paketwagen auf die Gegenfahrbahn geraten ist, muss nun im Detail geklärt werden. Nach ersten Erkenntnissen könnte dies an der Schneeglätte und möglicherweise nicht angepasster Geschwindigkeit gelegen haben.  

Publiziert in HSK Feuerwehr
Sonntag, 20 März 2022 17:48

Motorradunfall auf der B 251 - RTH im Einsatz

WILLINGEN/BRILON. Für einen 51- jähriger Kradfahrer aus Olsberg endete am Freitagnachmittag die Fahrt auf der Bundesstraße 251 zwischen Willingen und Brilon.

Nach Angaben der Polizei war der 51-Jährige mit seiner Maschine am 18. März von Willingen in Richtung Brilon-Wald unterwegs. Aus noch ungeklärter Ursache kam er nach rechts von der Fahrbahn ab. Er geriet auf die Bankette und touchierte zwei Leitpfosten. Hierbei überschlug er sich mehrfach und stürzte neben der Fahrbahn in den Graben. Das Krad rutschte auf die Gegenfahrbahn und kam dort zum Liegen. Zu einer Kollision im Gegenverkehr kam es nicht.

Der Kradfahrer verletzte sich bei dem Alleinunfall schwer, er musste mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. (ots/r)

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Publiziert in Polizei
Freitag, 18 März 2022 16:16

Unfall im Wildetal - Christoph 28 im Einsatz

BAD WILDUNGEN. Drei schwerverletzte Personen und ein Gesamtsachschaden von 15.000 Euro sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am Freitag, gegen 13.25 Uhr, im Wildetal zwischen Reinhardshausen und Reitzenhagen ereignet hat.

Dem guten Ausbildungsstand der Freiwilligen Feuerwehr Bad Wildungen ist es zu verdanken, dass drei Menschen nach einem Verkehrsunfall gerettet werden konnten. Neben der Feuerwehr, die mit fünf Fahrzeugen, dem Einsatzleiter Alexander Paul und 24 weiteren Einsatzkräften an der Rettungsaktion beteiligt waren, trafen drei RTW, die örtliche Polizei, ein NEF und der in Fulda stationierte Rettungshubschrauber Christoph 28 an der Unglücksstelle ein.  

Nach ersten Informationen an der Unfallstelle war der 68-jährige Fahrer eines weißen Ford Transit auf der K40 zwischen den beiden Wildunger Stadtteilen in einer Linkskurve gegen einen massiven Straßenbaum geprallt. Dabei wurde der Edertaler schwer verletzt. Der Mitfahrer (16) aus Bad Wildungen im hinteren Bereich des Transporters, erlitt ebenfalls schwere Verletzungen, konnte aber, ebenso wie der Fahrer, händisch aus dem Wrack befreit werden. Der Beifahrer, ein Jugendlicher (15) aus Bad Wildungen, war so schwer eingeklemmt, dass der Ford zunächst mit einer Winde und einem Kettensatz auseinandergezogen werden musste. Mit dem hydraulischen Rettungssatz wurde die Beifahrertür und die Fahrertür herausgetrennt, sodass der Patient schonend dem Notarzt übergeben werden konnte.

Während der Rettungsarbeiten ließ die Polizei die Kreisstraße 40 sperren, der Notarzt forderte den in Fulda stationierten Rettungshubschrauber Christoph 28 an, dessen Besatzung umgehend nach der medizinischen Erstversorgung den Beifahrer in ein Spezialklinik verlegte. Die beiden anderen Insassen kamen in umliegende Krankenhäuser.

Für die Zeit der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme musste die K 40 in beiden Richtungen gesperrt werden. Die Gründe für den Unfall sind noch unklar, hieß es aus Polizeikreisen.

Publiziert in Feuerwehr
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