Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Rettungsdienst

WINTERRBERG. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am späten Freitagnachmittag auf der B 236 zwischen Winterberg und Züschen. Dabei wurde der Fahrer eines VW Lupo aus dem Raum Winterberg eingeklemmt und schwer verletzt. Zuvor war ein Auflieger eines Lkw in die Front und die Fahrerseite des Lupos gekracht.

Wie die Polizei vor Ort erklärte, war der Lkw, der einen Silotank mit Gefahrgut mitführte, aus Richtung Winterberg in Richtung Hallenberg unterwegs. In einer Rechtskurve geriet der Auflieger auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern und prallte dort in den in Richtung Winterberg fahrenden Lupo.

Die Einsatzkräfte des Löschzuges Winterberg wurden alarmiert, um den eingeklemmten Fahrer zu befreien. Philipp Wiese, der bei der Technischen Rettung zuständig war, erklärte an der Unfallstelle: „Es gab zunächst keine richtige Zugangsöffnung, um den Patienten erreichen zu können. Wir haben dann einen Zugang über die Heckklappe geschaffen und sofort einen unserer Helfer zum Patienten geschickt“. Anschließend, so erklärte der Feuerwehrmann aus Winterberg, der selbst im Rettungsdienst arbeitet, habe man in enger Absprache mit dem Rettungsdienst vor Ort die Fahrertür entfernt und den Patienten aus dem Auto befreit und auf einem Spineboard gesichert. Außerdem stellten die insgesamt 26 Feuerwehrkameraden unter der Leitung von Patrick Wahle vor Ort den Brandschutz sicher, streuten auslaufende Betriebsmittel ab, waren bei den Aufräumarbeiten und der Pkw Bergung behilflich und unterstützten den Rettungsdienst beim Umladen in den Rettungshubschrauber.

Den Hubschrauber hatten die Einsatzkräfte zuvor für den Transport des Lupo-Fahrers angefordert. Der Lkw wurde beim Aufprall zwar erheblich beschädigt, das geladene Gefahrgut trat aber glücklicherweise nicht aus. Der Laster konnte seine Fahrt noch bis zum Firmensitz im benachbarten Hallenberg fortsetzen. Der Fahrer des Lasters blieb unverletzt.

Was genau die Ursache für das Schleudern des Anhängers war, ermittelt derzeit die Polizei.

Die B 236 blieb für etwa zwei Stunden voll gesperrt.

Publiziert in HSK Feuerwehr

NIEDERDIELFEN. Beim Absturz eines Flugzeuges in einem Waldstück in der Nähe des Wilnsdorfer Stadtteils Niederdielfen ist am Montagmorgen ein 25 Jahre alter Pilot aus Wilnsdorf ums Leben gekommen. Gegen 06:15 erreichten Polizei und Rettungsleitstelle gleich mehrere Anrufe von besorgten Bürgern, die über ein Flugzeug mit Motorproblemen und schließlich einen Absturz berichteten.

Umgehend machten sich mehrere Einheiten der Wilnsdorfer Feuerwehr, der DRK Rettungsdienst aus Wilnsdorf samt Notarzt, der ADAC Rettungshubschrauber „Christoph 25“, nacheinander zwei Polizeihubschrauber „Hummel“ der Polizeifliegerstaffel NRW, sowie Polizeieinheiten aus Wilnsdorf und Siegen auf den Weg, um nach dem abgestürzten Flugzeug und möglichen Insassen zu suchen. Dabei wurde auch die Wärmebildkamera eines der beiden Polizeihubschrauber zur Hilfe genommen. Die Einsatzkräfte fanden den Absturzort schließlich oberhalb eines Wohngebietes bei Niederdielfen in einem Fichtenwald. Das Flugzeug wurde dabei nahezu bis zur Unkenntlichkeit zerstört.

Nach einiger Zeit der Suche konnten die Einsatzkräfte schließlich auch eine männliche Leiche etwa 300 Meter talabwärts finden. Wie die Polizei später bestätigte, handelte es sich bei dem Toten um den Piloten der Maschine, einen 25-jährigen Mann aus Wilnsdorf. Unweit eines Gartengrundstückes war der Verunglückte in einer Wiese aufgefunden worden, es konnte nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden.

Mysteriös sind die Umstände des Fluges: Das Flugzeug war am Morgen vom Siegerlandflughafen auf der „Lipper Höhe“ bei Burbach gestartet. Dies erfolgte jedoch ohne vorherige Startgenehmigung, da der Flughafen zu dieser Zeit noch gar nicht geöffnet hatte. Für einen Flug dieser Art hätten im Vorfeld Genehmigungen eingeholt werden müssen. Die Polizei teilte mit, der Flug hätte nicht stattfinden dürfen. Vom Luftsportvererin „Hellertal“ war zu erfahren, dass die Maschine vom Typ „Morane-Saulnier Rallye“ eigentlich nur eingesetzt werde, um Segelflugzeuge zu schleppen. Dies war Informationen zufolge gestern noch rund um den Siegerlandflughafen erfolgt. Auch am Siegerlandflughafen sind nun Ermittlungen im Gange und es werden Spuren gesichert. Vor Ort in Niederdielfen hat neben der Kriminalpolizei auch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) die Ermittlungen aufgenommen. Die viersitzige Maschine, die auch als Tiefdecker bezeichnet wird, gehört dem Luftsportverein „Hellertal“ wird aber auch beim Verein für Luftsport Geisweid genutzt.

Publiziert in SI Feuerwehr

BAD WILDUNGEN. Schwerer Verkehrsunfall am Dienstagmorgen auf der Bad Wildunger Ortsumgehung, der B 253. Zwei Autos sind dort frontal zusammengestoßen, die genaue Ursache für den Zusammenstoß kennt die Polizei jedoch noch nicht – Zeugen gab es keine.

„Wir haben mit allen Leuten, die vor Ort waren und den Notruf abgesetzt haben, gesprochen“, schildert eine Polizeibeamtin. Diese Passanten kamen jedoch alle erst an der Unfallstelle an, als es den Zusammenstoß bereits gegeben hatte. Beide Fahrzeuginsassen, eine Fahrerin eines weißen Seat Leon aus dem Edertal, und auch der Fahrer eines dunklen BMW aus Lollar im Kreis Gießen, konnten zunächst nicht vernommen werden. Für beide sei der Aufprall potenziell lebensgefährlich gewesen – die genauen Untersuchungen in Kasseler Krankenhäusern seien aber derzeit noch nicht abgeschlossen.

Der Fahrer des BMW musste von der Feuerwehr Bad Wildungen aus dem Fahrzeug geschnitten werden, auch die Fahrerin aus dem weißen Seat musste befreit werden. „Geschnitten werden musste dort glaube ich nicht“, erklärt die Polizeibeamtin im Telefonat. Nach der Versorgung durch den Rettungsdienst und den Bad Wildunger Notarzt wurde die Seat-Fahrerin in eine Kasseler Klinik gefahren. Der Fahrer des BMW kam ebenfalls in ein Kasseler Krankenhaus. Seinen Transport übernahm der Kasseler Rettungshubschrauber "Christoph 7", der direkt auf der Bundesstraße zur Landung ging.

Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten, die Unfallaufnahme durch die Polizei, die Arbeit eines hinzugezogenen Gutachters und die Aufräumarbeiten blieb die B 253 bis etwa 11 Uhr voll gesperrt. Nach dem Einsatz der Polizei übernahmen die Mitarbeiter von Hessen Mobil die Vollsperrung der Ortsumgehung.

Publiziert in Feuerwehr

BERGHAUSEN. Das Wichtigste zuerst: Es wurde niemand verletzt. Am Montagmorgen kam es um kurz vor halb neun zum Zusammenstoß eines Pkw mit der Hessischen Landesbahn. Am Bahnübergang „Unter der Hohen Fuhr“ in Berghausen wollte am Morgen ein junger Pkw Fahrer zum Sportplatz fahren, um dort seinen Pkw zu parken und zur Arbeit zu laufen. Dabei hat der Mann nach Angaben der Polizei den Zug übersehen, der von der Berghäuser Haltestelle in Richtung Raumland Markhausen fuhr. Am unbeschrankten Bahnübergang kam es dann zur Kollision zwischen Pkw und Zug. Wie durch ein Wunder konnte der Mann seinen VW trotz des heftigen Aufpralls unverletzt verlassen. Auch die zehn Zuginsassen und der Fahrer des Zuges blieben unverletzt. Die Erleichterung darüber war den gesamten Einsatzkräften deutlich anzumerken.

Der Wagen des jungen Mannes hatte sich beim Aufprall gedreht, war noch einmal in die linke Seite des Triebwagens eingeschlagen und dann in einer Böschung hängen geblieben. Der Zug kam nach einer Notbremsung einige Meter weiter zum Stehen. Die alarmierte Feuerwehr sorgte mit Leitern dafür, dass die Fahrgäste den Zug verlassen konnten. Außerdem wurde die Batterie am Unfallfahrzeug abgeklemmt und ein Löschangriff mit Schaummittel aufgebaut. Die beiden Rüstsätze, die zur Befreiung von eingeklemmten Personen verwendet werden und aus Bad Berleburg und Weidenhausen zum Einsatzort kamen, mussten zum Glück nicht eingesetzt werden. Die Kameraden aus Berghausen kamen mit den Aufgaben alleine zurecht.

Die Besatzungen der beiden DRK Rettungswagen aus Bad Berleburg und Womelsdorf, sowie der Notarzt aus Bad Berleburg mussten nicht mehr tätig werden – sie nahmen aber dennoch die Fahrgäste und die beiden Fahrer in Augenschein um sicher zu sein, dass sie wirklich unverletzt geblieben sind. Wie hoch der Schaden an Zug und Pkw sind, war noch nicht bekannt.

Zum Einsatz kamen neben der Bad Berleburger Polizei auch Beamten der für Gleisunfälle zuständigen Bundespolizei aus Siegen, als auch Notfallmanager der Hessischen Landesbahn und der Deutschen Bahn AG.       

Publiziert in SI Feuerwehr

BAD WILDUNGEN. Erneut ist es auf der Bundesstraße 253 zwischen Bad Wildungen und Hundsdorf zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen - Mit dem Rettungshubschrauber Christoph 7 musste ein schwerverletzter Motorradfahrer ins Klinikum nach Kassel verlegt werden.

Ebenfalls schwerverletzt wurde die Fahrerin eines Renault, die am Samstag gegen 16.45 Uhr, von Hundsdorf kommend in Fahrtrichtung Bad Wildungen unterwegs war. Anhand der Unfallspuren konnte der Unfallhergang zumindest teilweise rekonstruiert werden. Die Bad Wildungerin hatte sich mit ihrem Pkw auf der B 253 an der Kreuzung Jägersburg nach links eingeordnet um auf die Kreisstraße 43 zu gelangen. Bei diesem Abbiegevorgang übersah die 70-Jährige ein entgegenkommendes Motorrad. 

Die gelbe Suzuki, die von einem jungen Mann (21) aus dem Lahn-Dill-Kreis geführt wurde, prallte direkt in den Captur. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten vom ADAC abgeschleppt werden. Sowohl der Motorradfahrer als auch die Renault-Fahrerin wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Die 70-Jährige kam ins Krankenhaus der Stadt Bad Wildungen. Weil Betriebsstoffe ausgelaufen waren, wurde die Freiwillige Feuerwehr alarmiert.

Um den Unfall abschließen zu können, sucht die Polizei Bad Wildungen nach Augenzeugen. Unter der Rufnummer 05621/70900 sind die Kollegen der Wache immer erreichbar.

Link: An der Kreuzung Jägersburg ereignete sich am 21. August 2021 ein schwerer Verkehrsunfall.

Publiziert in Polizei

DIEMELSEE. Mit schweren Verletzungen musste am frühen Sonntagmorgen ein Mann (28) ins Krankenhaus nach Korbach verlegt werden - Polizei, Feuerwehr, Notarzt und der Rettungsdienst waren im Einsatz.

Ereignet hatte sich das Unglück am 22. August gegen 1.50 Uhr, als eine 25-Jährige aus der Gemeinde Diemelsee mit ihrem Volkswagen im Bereich der Schlesischen Straße die Örtlichkeit verlassen wollte. Am Vorabend hatte die jungen Frau ihren Golf ordentlich am Fahrbahnrand geparkt, wie die Polizei angab. Im Verlauf der Nacht muss sich der 28-Jährige auf die Mauer neben den Golf gesetzt haben. Vermutet wird, dass der Diemelseer an der Mauer heruntergerutscht ist und sich schlafend vor den Golf gelegt hat.

Als die Fahrzeugführerin um 1.50 Uhr in ihr Fahrzeug stieg und anfuhr, übersah sie den Schlafenden - Mit den Vorderrädern überrollte sie den 28-Jährigen, sodass dieser zwischen Vorder- und Hinterachse eingeklemmt wurde. Hilfe nahte unverzüglich aus der Nachbarschaft. Während einer der Passanten die Notrufnummer 112 wählte - wurde das Auto von anderen Helfern mit einem Wagenheber angehoben. Nachdem der Schwerverletzte unter dem Auto hervorgeholt werden konnte, traf auch schon die Feuerwehr und der Rettungsdienst ein. 

Unter der Leitung von Torsten Behle wurde die Straße abgesperrt und die Örtlichkeit mit Flutlicht ausgeleuchtet. Insgesamt waren 25 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Erstversorgung des Patienten übernahm der Notarzt. Die weiteren Ermittlungen führt die Polizei in Korbach.

-Anzeige-

 

Publiziert in Feuerwehr

BROMSKIRCHEN. Ein Unfall im Begegnungsverkehr rief am Sonntag Einsatzkräfte der Feuerwehr, Retter und die Polizei aus Frankenberg auf den Plan. Ebenfalls am Einsatzgeschehen beteiligt war der Rettungshubschrauber Christoph 25 vom ADAC. 

Nach ersten Informationen befuhr gegen 15 Uhr ein 60-jähriger Mann mit seiner in Landkreis Siegen-Wittgenstein zugelassenen Yamaha die Bundesstraße 236 von Allendorf (Eder) in Richtung Hallenberg. In der Ortslage Bromskirchen, etwa in Höhe Alter Weg, steuerte der 60-Jährige sein Motorrad auf der Hauptstraße in Richtung  Landesgrenze Nordrhein-Westfalen.  

Aus bislang ungeklärte Ursache geriet die Yamaha auf die linke Spur, dort kollidierte das Motorrad mit einem entgegenkommenden Pkw der Marke Suzuki. Die Fahrerin aus dem Hochsauerlandkreis wurde nicht verletzt, allerdings hatte sich der Biker schwere Verletzungen beim Sturz zugezogen. Notarzt und eine RTW-Besatzung waren schnell vor Ort, aufgrund des Verletzungsmusters wurde der Rettungshubschrauber Christoph 25 angefordert.

Weil Betriebsstoffe die Fahrbahn verunreinigt hatten, alarmierte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg die örtliche Feuerwehr. Die Kameraden streuten Ölbindemittel aus und nahmen das kontaminierte Streugut wieder auf. Mit schweren Verletzungen musste der Biker ins Krankenhaus transportiert werden - sein Motorrad wurde von der Firma AVAS abgeschleppt.

Glück im Unglück hatte Unfallgegnerin - drei junge Männer zogen das Notrad auf den Suzuki, sodass sie ihren Weg mit dem beschädigten Fahrzeug zur nächsten Werkstatt zurücklegen konnte.

-Anzeige-

Publiziert in Polizei

KORBACH. Ursprünglich wurde die Korbacher Wehr am Samstag um 9.35 Uhr zu einer Türöffnung für den Rettungsdienst alarmiert. Nachdem der Rettungsdienst die Wohnung betreten konnte, stellte sich heraus, dass weitere Einsatztätigkeiten für die Feuerwehr notwendig waren.

Aufgrund der Schmerzen des Patienten, wurde auch der Notarzt nachgefordert, um schmerzlindernde Medikamente zu verabreichen. Um einen weitestgehenden schonenden Transport zu gewährleisten, kam die Drehleiter zum Einsatz. Über den Balkon der Wohnung wurde der Patient zum RTW transportiert und anschließend ins Krankenhaus gebracht.

Nach knapp 90 Minuten war der Einsatz der Kernstadtwehr beendet.

-Anzeige-

Publiziert in Feuerwehr
Montag, 02 August 2021 19:19

Brand in Wohnhaus: 100.000 Euro Sachschaden

KORBACH. Auf rund 100.000 Euro schätzen Brandermittler der Kripo Korbach den entstandenen Sachschaden an einem historischen Fachwerkhaus in der Korbacher Altstadt.

Nur dem schnellen Handeln und dem guten Ausbildungsstand der Freiwilligen Feuerwehr Korbach ist es zu verdanken, dass bei einem Brand in der Bunsenstraße keine Menschen verletzt wurden. Ereignet hatte sich der Brand am 2. August gegen 14.40 Uhr, wie 112-magazin.de in einer Erstmeldung (hier Klicken, mit Bildergalerie) unmittelbar nach der Alarmierung durch die Leitstelle mitteilte.

Etwa 25 Freiwillige der Kernstadtwehr waren mit fünf Einsatzfahrzeugen, darunter der Drehleiter im Einsatz. Darüber hinaus trafen zehn Retter mit fünf RTW ein. Auch der OLRD des Landkreises Waldeck-Frankenberg und Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick rückten an, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Nach der Erstmeldung bei der Leitstelle stellte Stadtbrandinspektor Carsten Vahland am Einsatzort in der Bunsenstraße fest, dass es zu einer starken Rauchentwicklung aus einer Wohnung im Erdgeschoss gekommen war. Die Feuerwehr konnte die noch im Haus befindlichen Bewohner retten, teilweise musste dazu eine doppelte Steckeiter eingesetzt werden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurden keine Personen verletzt. Das Feuer war gegen 15.15 Uhr abgelöscht. Mittels Drehleiter suchten die Ehrenamtlichen im Nachgang nach versteckten Glutnestern mit der Wärmebildkamera.

Die Ermittlungen zur Brandursache haben die Brandermittler der Kriminalpolizei Korbach vor Ort übernommen.

Link: Einsatzstandort der Freiwilligen Feuerwehr in Korbach.

-Anzeige-

Publiziert in Polizei

HAINE. Bei der Notlandung eines Sportflugzeuges ist ein 68-jähriger Pilot verletzt worden. Er musste mit dem Kasseler Rettungshubschrauber "Christoph 7" in die Marburger Uniklinik geflogen werden.

Der Mann war am Mittag am Flugplatz in Allendorf (Eder) gestartet und hatte bereits kurz nach dem Abflug bemerkt, dass die Thermik nicht so vorhanden war, wie er sie für einen sicheren Flug benötigt hätte. Der Mann entschied sich daraufhin, zum Flugplatz zurück zu kehren, musste aber in einem Getreidefeld zwischen der Bundesstraße 253 und dem Friedhof Haine eine Notlandung machen. Dabei schlug das Flugzeug mit dem vorderen Bereich im Getreidefeld auf und überschlug sich. Der Pilot wurde verletzt und nach der Versorgung durch Rettungsdienst und Notarzt mit dem Hubschrauber ins Uniklinikum Marburg geflogen.

Die Polizei bezifferte den Totalschaden am Flugzeug mit rund 12.000 Euro, am Getreidefeld entstand geringerer Sachschaden. Das Flugzeug wurde durch Mitglieder des Luftsportvereins und einen Landwirt mittels Trecker und Frontlader aus dem Feld geborgen. Der Feldbesitzer wurde durch die Polizei über den Unfall informiert. Ebenso wurden die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) und das Regierungspräsidium Kassel über den Flugunfall informiert.

Publiziert in Retter
Seite 1 von 58

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige