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KASSEL/TREYSA. Einen Schaden von insgesamt fast 5000 Euro haben unbekannte Graffitisprayer mit ihren Farbschmierereien in zwei Bahnhöfen angerichtet - konkret im Rangierbahnhof in Kassel und auch im Bahnhof in Treysa. Das teilte die Bundespolizei am Montag mit, sie hat die Ermittlungen aufgenommen und in beiden Fällen ein Strafverfahren eingeleitet.

Nach Angaben der Bundespolizei schlug ein unbekannter Sprayer in der Nacht zu Sonntag im Rangierbahnhof in der Angersbachstraße in Kassel-Rothendithmold zu. Dort besprühte er eine abgestellte Regionalbahn auf einer Fläche von 20 Quadratmetern mit Farbe. Ein Lokführer hatte bei Rangierarbeiten eine verdächtige Person in dunkler Kleidung bemerkt, berichtete die Bundespolizei. Als der Unbekannte entdeckt wurde, sei er geflüchtet. Zudem nahm der Bahnmitarbeiter frischen Farbgeruch wahr, daraufhin verständigte er die Bundespolizei. Erste Fahndungsmaßnahmen sowie der Einsatz eines Diensthundes brachten allerdings keinen Erfolg. Der angerichtete Schaden in Kassel beläuft sich laut Polizei auf rund 1600 Euro.

Im Bahnhof in Treysa besprühten bisher Unbekannte ebenfalls einen abgestellten Zug - und zwar auf einer Fläche von etwa 40 Quadratmetern. Schaden: 3200 Euro. In Treysa soll die Tatzeit zwischen 23.30 Uhr am Donnerstagabend und 5.15 am Freitagmorgen gewesen sein, so die Polizei.

Die Bundespolizeiinspektion in Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und in beiden Fällen bereits ein Strafverfahren eingeleitet. Zudem sucht die Polizei nach Zeugen: Wer Angaben zu dem Fall oder anderen Vandalismustaten im Bereich von Bahnanlagen machen kann, soll sich unter der Telefonnummer 0561/816160 oder der kostenfreien Rufnummer 0800/6888000 bei der Bundespolizei melden.


Auch in Bad Wildungen nahmen unbekannte Sprayer kürzlich am Bahnhof die Farbsprühdosen zur Hand:
Sprayer im Wildunger Bahnhof: 3500 Euro Schaden (24.02.2015)

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Publiziert in KS Polizei

RHENA/USSELN/BRILON-WALD. Nach dem Unfall auf der Bahnstrecke zwischen Korbach und Willingen am Freitag und einem Windbrucheinsatz des THW am Samstag oberhalb von Eimelrod sind die Helfer am Sonntag erneut in Aktion gewesen: Sie beseitigten bei Rhena, bei Usseln und vor Brilon-Wald mehrere Bäume und Äste, die ins Gleis hineinragten.

Nach dem Einsatz am Samstag, bei dem die Helfer mit ihren Fahrzeugen bis zu einem Brückenbauwerk bei Usseln gefahren und etwa weitere 500 Meter zu Fuß zur Einsatzstelle zurücklegten, stiegen vier Helfer am Sonntagmorgen mit Ausrüstung in Korbach in die Regionalbahn und starteten zu einer Kontrollfahrt.

Bereits in Höhe Rhena verhinderte der erste Baum die Weiterfahrt, der Zug stoppte und die Kräfte unter der Leitung von THW-Zugführer Dirk Gernand machten sich ans Werk. Mit Motorkettensägen zerteilten sie den Baum und räumten die einzelnen Stücke beiseite.

In Höhe Usseln musste die Regionalbahn der Kurhessenbahn erneut anhalten: Hier waren es laut THW lediglich Äste, die ins sogenannten Lichtraumprofil – also die Fahrbahn – ragten. Auch hier sorgten die Helfer des Korbacher THW-Ortsverbandes wieder für freie Fahrt. Letztmals mussten die "Blaumänner" kurz vor dem Zielbahnhof in Brilon-Wald den Zug verlassen und mit der Motorkettensäge einem Baum zu Leibe rücken.

Die Einsätze, zu denen die Helfer jeweils auf Anforderung des Notfallmanagements der Kurhessenbahn ausgerückt waren, waren am Samstag nach drei und am Sonntag nach fünf Stunden beendet.


Link:
THW Korbach

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Publiziert in THW

LAHNTAL. Erneut hat in der Region ein Zug ein Auto auf einem Bahnübergang erfasst, aktuell auf der Bahnstrecke zwischen Biedenkopf und Cölbe. Verletzt wurde niemand, der Schaden beläuft sich auf rund 25.000 Euro.

Zu dem Zusammenstoß zwischen einer Regionalbahn und einem Auto war es bereits am Freitagnachmittag an einem unbeschrankten Bahnübergang an der Bahnstrecke bei Brungershausen (Gemeinde Lahntal) gekommen, wie die zuständige Bundespolizei am Montag berichtete. "Verletzt wurde zum Glück niemand", sagte ein Sprecher.

Der Fahrer (69) und der Beifahrer (62), beide stammen aus Dautphetal, kamen mit dem Schrecken davon. Der Zug war mit 17 Reisenden besetzt. Der Rentner wollte mit seinem Fahrzeug den unbeschrankten, mit Andreaskreuz gesicherten Bahnübergang überqueren, als sich zeitgleich die Regionalbahn in Richtung Marburg (Lahn) näherte.

Trotz Schnellbremsung war der Zusammenprall für den 47-jährigen Triebwagenführer nicht mehr zu verhindern. An Auto und Regionalbahn entstand erheblicher Sachschaden. Die Gesamtschadenshöhe wird auf etwa 25.000 Euro geschätzt.

Der 69-Jährige sagte den zur Unfallaufnahme eingesetzten Beamten der Bundespolizei, er hätte den Zug übersehen. Die Bahnstrecke war von 16 bis 17.30 Uhr zwischen Biedenkopf und Cölbe gesperrt. Für die Reisenden ging es mit Schienenersatzverkehr weiter.

Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.

Wichtige Hinweise der Bundespolizei:

  • Um Bahnübergänge sicher zu überqueren, sollte man stets bremsbereit sein und sich mit mäßiger Geschwindigkeit der Bahnstrecke nähern
  • Züge haben einen sehr langen Bremsweg von bis zu 1000 Meter
  • Der Schienenverkehr hat immer Vorrang
  • Vor dem Überqueren der Gleise ist die Bahnstrecke nach beiden Seiten zu überblicken
  • Auf akustische Signale achten
  • Anhalten wenn sich ein Zug nähert

Immer wieder kommt es auch in der Region zu Zusammenstoßen auf Übergängen:
Regionalzug erfasst Auto: Zwei Schwerverletzte (18.05.2014)
Beim Wenden auf Übergang: Regionalzug rammt Kleinwagen (22.04.2014)
Zug rammt Auto auf Übergang: 18-Jähriger stirbt (25.02.2014)
Schwerer Bahnunfall: Zug halbiert Lkw, neun Verletzte (07.02.2014, mit Fotos)

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Publiziert in MR Polizei

WALLAU/BAD LAASPHE. Mit einer waghalsigen Aktion hat sich ein offenbar betrunkener junger Mann in Lebensgefahr gebracht: Der etwa 17 bis 20 Jahre alte Unbekannte fuhr auf dem Puffer eines Nahverkehrszuges mit.

Der junge Mann saß bei der Abfahrt des Regionalzuges am Samstagabend im Bahnhof Wallau am Ende des Zuges außen auf einem Puffer. Der Zug war um 21.30 Uhr von Wallau in Richtung Bad Laasphe abgefahren. Ein Zeuge, der mit seiner Tochter in Wallau ausgestiegen war, entdeckte den Unbekannten und verständigte sofort die Polizei.

Die Bundespolizei wiederum informierte die Kurhessenbahn. Nach einer kurzen Fahrstrecke von rund 900 Metern stoppte der Lokführer den Zug und holte den ungewöhnlichen Fahrgast in das Innere der Bahn.

Nach der Ankunft in Bad Laasphe flüchtete der Unbekannte allerdings. Der junge Mann soll, wie Zeugen berichteten, alkoholisiert und in Begleitung von Freunden unterwegs gewesen sein.

"Eine Erklärung für das Verhalten des Mannes gibt es bisher nicht. Als Mutprobe sind solche Taten auf jeden Fall ungeeignet. Solche Aktionen sind verboten und können das Leben kosten!", sagte Sonja Koch-Schulte, Leiterin der Bundespolizeiinspektion Kassel, am Montag.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um sachdienliche Hinweise. Wer Angaben zu dem Mann sowie dessen Begleitern machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/81616-0 bei der Bundespolizei zu melden.

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Publiziert in MR Polizei

WALLAU. Ein 17-Jähriger ist auf dem Weg zu einem Osterfeuer von einer Regionalbahn überfahren und lebensgefährlich verletzt worden. Der Jugendliche erlag am Sonntag in einer Klinik seinen Verletzungen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Bundespolizei in Kassel hat eine zehnköpfige Gruppe alkoholisierter Jugendlicher am Samstagabend bei Biedenkopf-Wallau auf dem Weg zu einem Osterfeuer eine Bahnbrücke der Zugstrecke Kreuztal-Cölbe betreten. Dabei stolperte der 17-Jährige, stürzte und blieb auf den Gleisen der 30 Meter langen Eisenbahnbrücke liegen. In diesem Moment näherte sich eine Regionalbahn (Kurhessenbahn). Der Triebfahrzeugführer leitete zwar noch eine Schnellbremsung ein, konnte aber den Zusammenprall nicht mehr verhindern - der Jugendliche wurde von der Bahn überfahren.

Der Schwerverletzte wurde mit einem Rettungswagen in das Klinikum nach Marburg eingeliefert. Dort erlag er am Sonntag seinen schweren Verletzungen. Der Lokführer erlitt einen Schock und musste medizinisch behandelt werden. Im Zug befanden sich zehn Reisende, darunter sechs Kinder. Die Weiterreise wurde mit Taxen organisiert. Die weiteren Ermittlungen zu dem Unfall dauern an.

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Publiziert in MR Polizei

VIERMÜNDEN. Eine 87 Jahre alte Autofahrerin hat am Sonntagabend in Viermünden einen anfahrenden Zug übersehen. Die Regionalbahn erfasste den Kleinwagen der Rentnerin und zerstörte ihn vollständig. Die alte Dame blieb wie durch ein Wunder unverletzt.

Nach Einschätzung der Frankenberger Polizei hatte die 87-Jährige gegen 18.30 Uhr wegen tiefstehender Sonne den aus Richtung Herzhausen kommenden Zug übersehen. Vorschriftsmäßig hatte die Bahn vor dem Übergang, dessen Signalanlage nicht funktionsfähig ist, in der Ortslage von Viermünden angehalten. Zwei Mitarbeiter stiegen aus, sicherten den Übergang mit Fahnen und stiegen nacheinander wieder ein. Gerade als sich der Zug wieder in Bewegung setzte, fuhr die 87-Jährige auf den Bahnübergang zu, um ihn in Richtung Ortsmitte zu überqueren. Als sie den Zug dann im Augenwinkel gesehen habe, so eine Polizeibeamtin, sei es zum Bremsen bereits zu spät gewesen - sowohl für den Zugführer als auch für die alte Frau.

Die Kurhessenbahn rammte den Peugeot 106 und zerstörte ihn auf der Beifahrerseite vollständig. Die Frontscheibe platzte, auch das Fahrzeugdach wurde eingedrückt. Lediglich am Fahrersitz waren die Beschädigungen so gering, dass die 87-Jährige unverletzt blieb. "Die Frau muss einen Riesenschutzengel gehabt haben", sagte ein Jugendlicher, der den Unfall mitbekommen hatte. Passanten halfen der Frau aus dem Wagen und versorgten sie bis zum Eintreffen von Feuerwehr und Rettungsdienst. Die sechs Fahrgäste im Zug sowie die drei Bahnmitarbeiter blieben ebenfalls unverletzt.

Bundespolizei fliegt mit Helikopter ein
Nach dem Zusammenstoß rückten neben der Frankenberger Polizei auch Beamte der für den Bahnverkehr zuständigen Bundespolizei aus Kassel an. Einige der Polizisten kamen mit einem Streifenwagen nach Viermünden, andere mit einem Helikopter. Auch eine Notfallmanagerin der Bahn war vor Ort.

Weil beim Eingang des Notrufes aus Viermünden das Ausmaß des Unglücks nicht klar war und die Autofahrerin als im Wagen eingeklemmt galt, alarmierte die Leitstelle mehrere Rettungswagen und Notärzte sowie die Feuerwehr mit hydraulischen Rettungsgeräten.

Einsatzkräfte des Korbacher THW, die eine Ausbildung für Schienenfahrzeuge haben, inspizierten den Zug. Die Technischen Helfer fanden keinerlei Beschädigungen und erteilten eine Erlaubnis für die Weiterfahrt bis in den nächsten Bahnhof - also nach Frankenberg. Dort müssten Experten der Bahn den Zug noch in Augenschein nehmen, hieß es. Den Schaden an der Front der Regionalbahn gab die Polizei mit rund 5000 Euro an. Am Auto entstand Totalschaden von etwa 2500 Euro.


Erst am Samstag hatte eine ältere Autofahrerin in Korbach einen schweren Unfall verursacht:
Rentnerin rammt Rollerfahrer: Schwer verletzt (14.09.2013, mit Fotos)

Publiziert in Polizei
Sonntag, 14 Juli 2013 09:13

Regionalbahn kracht gegen Geländewagen

BERGHAUSEN. Erneut ist es im Kreis Siegen-Wittgenstein zu einer Kollision mit einer Regionalbahn gekommen: Auf den Tag drei Wochen nach dem schweren Unglück bei Sassmannshausen ist am Samstag ein Zug mit einem Geländewagen zusammengestoßen.

Ein 45 Jahre alter Autofahrer aus Bad Berleburg wollte am Samstagmorgen gegen 9.45 Uhr in der Ortschaft Berghausen einen unbeschrankten, mit Andreaskreuz ausgestatteten Bahnübergang überqueren. Hierbei bemerkte er im letzten Augenblick die -aus seiner Sicht von links- herannahende Regionalbahn 93. Anstatt zu bremsen, versuchte der Mann die Gleise noch vor dem Triebwagen zu überqueren. Es kam zum Zusammenstoß zwischen dem Schienenfahrzeug und dem hinteren Teil des Geländewagens.

Durch den wuchtigen Zusammenstoß wurde der Geländewagen um seine eigene Achse gedreht und in eine angrenzende Wiese geschleudert. Glücklicherweise wurden durch den Zusammenstoß weder der Autofahrer noch die 25 Insassen der Regionalbahn verletzt. Der entstandene Sachschaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf 25.000 Euro.

Im Anschluss an die Unfallaufnahme konnte die Bahnstrecke nach circa 75 Minuten wieder freigegeben werden und die Regionalbahn die Fahrt fortsetzen. Der Geländewagen jedoch musste abgeschleppt werden.


Über das Unglück vor drei Wochen berichtete 112-magazin.de ausführlich und mit vielen Fotos:
Zugunglück: Kurhessenbahn rammt Lastwagen, 34 Verletzte (23.06.2013, mit Fotos)

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Publiziert in SI Polizei
Dienstag, 05 März 2013 19:10

Mann am Bahnsteig verprügelt: Schläger gefasst

WETTER. Mit massiven Tritten und Schlägen haben zwei Männer aus Wetter einen Mann, der ebenfalls aus Wetter stammt, attackiert. Das 21-jährige Opfer war am Montag mit der Regionalbahn 23120 aus Richtung Marburg gereist und in Wetter ausgestiegen, als sich der im Zug begonnene Ärger zuspitzte.

Die beiden zunächst Unbekannten hatten den 21-Jährigen bereits im Zug angerempelt und suchten offensichtlich Streit. Nachdem sie den Zug verlassen hatten, schlugen und traten beide Männer auf ihr Opfer ein. Zwei Mitarbeiter der Kurhessenbahn und ein Beamter des Bundespolizeireviers Gießen wurden auf den Vorfall aufmerksam. Sie eilten dem Opfer sofort zur Hilfe.

Die Schläger ließen daraufhin von dem 21-Jährigen ab und flüchteten über die Gleise. Der 20 Jahre alte Schläger war den Bahnmitarbeitern und der Bundespolizei wegen verschiedener Fahrgelddelikte bereits bekannt. Durch weitere Ermittlungen konnte auch der zweite Täter identifiziert werden.

"Gegen beide Männer wird ein Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet", sagte Bundespolizeisprecher Klaus Arend am Dienstag.

Publiziert in MR Polizei
Mittwoch, 23 Januar 2013 16:33

In Schneehaufen festgefahren: Zug rammt Auto

MENGERINGHAUSEN. Großes Glück hatte ein älterer Mann aus Mengeringhausen am Mittwochvormittag. Gegen 11.40 Uhr wollte er mit seinem Auto die Bahnschienen am Arolser Weg in Mengeringhausen überqueren und in die Ermlandstraße einbiegen, als sein Wagen von einem Zug gestreift wurde. Weil Gegenverkehr kam und die Straße wegen der Schneemassen zu eng war, hielt er an. Er rangierte und blieb dabei in einem Schneehaufen stecken, das Heck ragte in die Gleise. In diesem Moment schlossen die Schranken.

Die Regionalbahn streifte ganz knapp die Stoßstange des Wagens, eine Schranke beschädigte das Dach des Autos. Der Triebwagen des Zuges wurde geringfügig beschädigt. Verletzt wurde niemand. Der Zugverkehr auf der Strecke Kassel - Korbach kam für etwa anderthalb Stunden zum Erliegen.

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Anfang Dezember hatte ein Zug in Twiste einen Lkw geramt:
Zug streift Lkw: Knapp an Katastrophe vorbei (07.12.2012, mit Video und Fotos)

Publiziert in Polizei

BIEDENKOPF. Bislang Unbekannte haben auf einem Bahnübergang in Biedenkopf einen größeren Betonstein auf die Gleise gelegt. Eine Regionalbahn überfuhr das Hindernis. Der Zug wurde am Unterbau beschädigt. Verletzt wurde niemand.

Ein Lokführer der Kurhessenbahn in Richtung Cölbe hatte das Hindernis laut Bundespolizei am Sonntagmorgen gegen 8.40 Uhr trotz einer Schnellbremsung überfahren und etwa 25 Meter mitgeschleift. Personen kamen nicht zu Schaden, wie Bundespolizeisprecher Klaus Arend am Montag sagte. Der entstandene Sachschaden wird mit rund 1000 Euro angegeben. Der Lokführer konnte die Fahrt nach kurzer Überprüfung fortsetzen.

Die Unbekannten müssen den 60 mal 20 mal 25 Zentimeter großen Betonstein nach Samstagabend, 19.10 Uhr, auf die Gleise gelegt haben. Zu dieser Zeit hatte ein Zug den Bahnübergang noch störungsfrei befahren. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen. Sachdienliche Hinweise sind erbeten unter der Telefonnummer 0561/81616-0 oder unter www.bundespolizei.de.

Gefährliche Situationen durch Schnellbremsungen
Kommt es in solchen Fällen zu Schnellbremsungen, so werden Reisende im Zug meist überrascht. Die Gefahr, sich durch Stürze und umher fliegende Gegenstände zu verletzen, ist groß.

Züge können durch das Überfahren von Gegenständen entgleisen oder es entstehen Schäden, die erst Wochen später zu Unfällen führen können. Beim Überfahren solcher Gegenstände "spritzen" diese mit hoher Geschwindigkeit weg und gefährden umstehende Personen erheblich. Solche Handlungen haben strafrechtliche und zivilrechtliche Folgen. Neben einem Strafverfahren müssen die Täter auch mit Schadenersatzansprüchen durch das Eisenbahnverkehrsunternehmen oder Privatpersonen rechnen.


Link:
Bundespolizei

Publiziert in MR Polizei
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