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MENGERINGHAUSEN. Am 18. Januar kam es zu einem größeren Polizeieinsatz in der Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete in Mengeringhausen. Streitigkeiten zwischen Bewohnern eskalierten, die Polizei musste mehrere Personen in Gewahrsam nehmen und ein Polizist wurde leicht verletzt. 

Gegen 21.15 Uhr informierte der Sicherheitsdienst der Erstaufnahmeeinrichtung die Polizei Bad Arolsen, dass es kurz vorher zu Streitigkeiten zwischen zwei Bewohnern gekommen sei. Zur Klärung des Sachverhaltes führte eine Streife der Polizei Bad Arolsen Ermittlungen in der Unterkunft. Währenddessen kam es zu weiteren Streitigkeiten zwischen anderen Bewohnern, die durch den Sicherheitsdienst geschlichtet werden sollten. Da dies nicht gelang, riefen sie die eingesetzten Polizisten um Hilfe.

Ein 44-jähriger Flüchtling zeigte sich aggressiv und ließ sich nicht beruhigen - er wurde daraufhin durch die Polizei festgenommen. Da sich dabei bereits eine Menschentraube um die Polizisten und den Sicherheitsdienst gebildet hatte und die Stimmung aggressiver wurde, forderte die Polizei Verstärkung an. In der Folge kamen mehrere Streifenwagen der umliegenden Polizeistationen zum Einsatzort. Der 44-Jährige versuchte, sich der Festnahme zu entziehen, was ihm jedoch nicht gelang. Als die Polizisten ihn zum Streifenwagen gebracht hatten, sprang plötzlich ein 23-jähriger Bewohner auf den Funkwagen und versuchte, den festgenommenen 44-Jährigen zu befreien. Die Polizisten konnten das verhindern und mussten dabei Pfefferspray einsetzen. 

Bei dem weiteren Polizeieinsatz kam es noch zu Flaschenwürfen gegen die Polizisten aus den Fenstern der Unterkunft. Eine Polizeibeamtin wurde dabei auch getroffen, aber nicht verletzt. Kurz vor Mitternacht hatte die Polizei die Lage am Einsatzort beruhigt. Ein Polizist erlitt bei der Festnahme leichte Verletzungen an der Hand, er konnte seinen Dienst aber fortsetzen. Von den Bewohnern wurde nach derzeitigem Kenntnisstand keiner verletzt. 

Der 44-Jährige und der 23-Jährige sowie ein weiterer Bewohner wurden in Gewahrsam genommen - alle drei standen unter Alkoholeinfluss. Die Polizei führt nun die weiteren Ermittlungen wegen verschiedener Straftaten wie Bedrohung, Widerstand gegen und tätlicher Angriff auf Polizeibeamte sowie versuchter gefährlicher Körperverletzung und versuchter Gefangenenbefreiung.(ots/r)

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BAD AROLSEN. Vier Funkwagen der Polizei, zwei RTW-Besatzungen, ein Notarzt, vier vorläufige Festnahmen und zwei demolierte Autos im Bereich der Erstaufnahmeeinrichtung sind das Ergebnis übermäßigen Alkoholgenusses. Auch Pfefferpray musste eingesetzt werden um die Lage zu deeskalieren. 

Am Samstagabend verursachte eine Gruppe von alkoholisierten Männern einen Verkehrsunfall. Da sie anschließend auch auf Autos von vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmern einschlugen, lösten sie einen Polizeieinsatz aus. Die Polizei stellte die Personalien der vier Männer fest. Bei diesen handelt es sich um junge Flüchtlinge aus der Erstaufnahmeeinrichtung in Bad Arolsen-Mengeringhausen. Ein Mann musste in Gewahrsam genommen werden, einer wurde in einem Krankenhaus aufgenommen. Die Polizei Bad Arolsen leitete mehrere Ermittlungsverfahren ein.

Gegen 19.30 Uhr meldeten sich mehrere Verkehrsteilnehmer bei der Polizei. Sie berichteten von einer Gruppe junger Männer, die in der Hagenstraße in Mengeringhausen Autos anhalten und auf diese einschlagen würden. Mehrere Streifenwagen waren an dem anschließenden Polizeieinsatz beteiligt. Vor Ort trafen die Polizisten auch auf einen 51-jährigen Autofahrer, der zu den Anrufern bei der Polizei gehörte. Dieser schilderte, dass er durch die Hagenstraße gefahren sei, als ihm eine Gruppe von vier jungen Männern zu Fuß entgegenkam. Plötzlich sei einer aus der Gruppe auf seine Fahrbahn gesprungen. Dadurch sei es zu einer Kollision mit seinem Auto gekommen. Die anderen Männer aus der Gruppe schlugen und traten nun auf sein Auto ein, so dass er kurz weiterfuhr, um sich in Sicherheit zu bringen und sofort die Polizei zu verständigen. Nach derzeitigem Kenntnisstand sollen die Männer anschließend noch auf mindestens zwei weitere Autos eingeschlagen haben.

Die alarmierten Rettungskräfte wurden ebenfalls attackiert. Ein Sanitäter wurde bei dem Versuch, den durch den Verkehrsunfall verletzten Mann zu versorgen, von einem seiner Begleiter weggeschubst. Ein anderer Mann sollte aufgrund seines alkoholbedingten Zustandes in ein Krankenhaus gebracht werden. Im Rettungswagen randalierte er jedoch und verließ diesen aus eigener Veranlassung. Bei einem Verdächtigen mussten die Beamten Pfefferspray einsetzen, um den Rettungskräften ihre Arbeit zu ermöglichen.

Die Polizei konnte die Personalien der vier offensichtlich deutlich unter Alkoholeinfluss stehenden Flüchtlinge feststellen. Einer der vier Männer musste die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen, der durch den selbst verursachten Unfall verletzte Mann wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die Polizei Bad Arolsen leitete Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, mehreren Sachbeschädigungen und eines tätlichen Angriffs auf einen Rettungssanitäter ein.  (ots/r)

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BAD AROLSEN. Montagmorgen, gegen 11 Uhr, kam es zu einem größeren Polizeieinsatz in der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge im Bad Arolser Stadtteil Mengeringhausen. Ein Bewohner hatte sich nach einem Streit selbst leicht verletzt und später seinen Suizid angekündigt.

Da sich der Flüchtling gegenüber einem Rettungssanitäter gewalttätig zeigte, wurde die Polizei alarmiert. Als diese am Ereignisort eintraf, solidarisierten sich weitere Bewohner der Unterkunft mit dem Flüchtling. Ein Streifenwagen wurde beschädigt.

Aufgrund der nun unklaren Lage, der Flüchtling mit Suizidabsichten hatte sich in der Unterkunft zurückgezogen, wurden weitere Polizeikräfte alarmiert. Da eine Gefährdung von unbeteiligten Personen nicht ausgeschlossen werden konnte, veranlasste die Polizei die Räumung des Gebäudes. Im Einsatz waren auch zwei Rettungswagen.

Es folgte die Festnahme des offensichtlich psychisch kranken Flüchtlings durch zwischenzeitlich alarmierte Spezialeinsatzkräfte. Er hatte sich selbst leichte Schnittverletzungen beigebracht und wurde anschließend in Gewahrsam genommen. Weitere Personen wurden bei dem Einsatz nicht verletzt.

Die polizeilichen Ermittlungen am Einsatzort dauern derzeit noch an. Die Hintergründe des angekündigten Suizids und mögliche Straftaten durch Bewohner der Erstaufnahmeeinrichtung sind Gegenstand weiterer Ermittlungen, die durch die Kriminalpolizei Korbach geführt werden. (ots/r)

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MARBURG. Schüsse aus einer Pistole und ein Messerangriff haben am Freitagabend, um kurz nach 18 Uhr, auf der Stadtkirmes in Marburg einen Großeinsatz am Elisabeth-Blochmann-Platz ausgelöst. Panik breitete sich aus, über den Notruf ging umgehend der erste Hilferuf bei der Polizei ein - die Beamten reagierten sofort. 

Nach den ersten Ermittlungen mündete ein Streit zwischen zwei Gruppen von Flüchtlingen in einer Auseinandersetzung. Im Zuge dessen waren Schüsse gefallen, ein Beteiligter befindet sich mit einer Schnitt- oder Stichverletzung am Hals im Krankenhaus.

Durch die mit dem Geschehen verbundenen Auswirkungen auf die Besucher der Kirmes war die Situation am Elisabeth-Blochmann-Platzsehr unübersichtlich. Offensichtliche Täter und Opfer sowie Zeugen ließen sich zunächst nicht feststellen. Nach und nach meldeten sich Zeugen und die Polizei identifizierte weitere Personen als offensichtliche Beteiligte des Tatgeschehens. 

Die Polizei nahm die mutmaßlichen Beteiligten und zwei Zeugen mit zur Dienststelle. Polizeilichen Maßnahmen, insbesondere die Anhörungen und Vernehmungen, sowie Umfeldermittlungen und die Suche nach weiteren Zeugen dauerten bis spät in die Nacht an, auch deshalb, weil die pakistanischen Flüchtlinge angaben kein deutsch zu verstehen. Daher musste ein Dolmetscher hinzugerufen werden.

DLRG im Einsatz

Die DLRG konnte aufgrund einer Zeugenaussage die nach dem Geschehen entsorgte Waffe, eine Gaspistole (Waffe mit PTB Zeichen) ohne Magazin, aus der Lahn bergen. Etwaige Zeugen des gesamten Tatgeschehens werden gebeten, sich mit der Kripo Marburg in Verbindung zu setzen. Das Tatmesser, ein sogenanntes Cuttermesser konnte trotz umfangreicher Ermittlungstätigkeit nicht aufgefunden werden.

Täter aus Pakistan

Den drei beteiligten Tätern wird nun versuchter Totschlag, Verstoß gegen das Waffengesetz und Bedrohung vorgeworfen. Nach einer weiteren Person, die im Verdacht steht, an den Taten beteiligt zu sein, wird gefahndet. Am heutigen Samstag sollen die drei Tatverdächtigen dem Amtsrichter vorgeführt werden. (ots/r)

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USSELN/EIMELROD. Exakt 25 Minuten, nachdem ein Verkehrsteilnehmer die Polizeidienststelle in Korbach über einen Unfall auf der Bundesstraße 251 zwischen Usseln und Neerdar informiert hatte, klickten die Handschellen.

Um 8.06 Uhr am Dienstagmorgen erreichte die Polizeidienststelle die Mitteilung, dass ein silbergrauer Audi A6 von Usseln kommend auf der Bundesstraße 251 ein Verkehrszeichen umgefahren und anschließend Fahrerflucht begangen habe. Zeitgleich erreichte die Redaktion von 112-magazin eine ähnlich verfasste Meldung durch einen weiteren Verkehrsteilnehmer. 

Bei Eintreffen der Beamten bestätigte sich die Meldung: Der Fahrer eines silbergrauen A6 und sein Beifahrer waren mit dem Pkw nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, hatten ein Verkehrszeichen etwa 300 Meter vor dem Abzweig zur Neerdarbrücke aus dem Boden gerissen und fluchtartig die Unfallstelle verlassen. Weil der betagte Audi aber den Dienst versagte, ließen die beiden Männer den in Rumänien zugelassenen A6 an der Haltestelle "Abzweig Eimelrod" stehen und gaben Fersengeld. 

Über die Pressemitteilung bereits informiert, erkannte ein 70-jähriger Autofahrer zwei Personen, die sich auf der Landesstraße 3082 zu Fuß in Richtung Eimelrod bewegten. Diese Information gab der Zeuge an die Polizei weiter. Im Bereich Mühlenberg konnten die beiden Männer, die sich im Gebüsch versteckt hatten von den versierten Beamten festgenommen werden.

Weiterer Audi fällt auf

Aufgefallen war einem Zeugen ein schwarzer Audi A3, der permanent die Landesstraße von der B 251 in Richtung Eimelrod und zurück befuhr. Auf Nachfrage gab der Mitarbeiter einer Firma für Dienstleistungen mit Sitz in Korbach an, dass die beiden Rumänen in Willingen wohnen und über ihr Handy die Dolmetscherin über den Unfall informiert hatten. Daraufhin sei er losgefahren um die beiden Mitarbeiter einzusammeln - diese würden nämlich zum Arbeitseinsatz benötigt. Auch der Aufforderung des Mitarbeiters der Reinigungsfirma gegenüber der Polizei, ihm den Schlüssel des A6 auszuhändigen um firmeneigene Utensilien aus dem Wagen zu nehmen, erteilten die durchblickenden Beamten eine Absage.

Zoll eingeschaltet?

Jetzt wird gegen den Fahrer des silbergrauen A6 wegen einer Verkehrsunfallflucht ermittelt. Ob sich der Zoll ebenfalls für diesen Vorgang interessiert, darüber konnte die Polizei keine Angaben machen. Vermutlich wird aber geprüft, ob die beiden Rumänen, die beide kein deutsch sprechen, ordentlich angemeldet wurden, Sozialversicherungsbeiträge bezahlen und den Mindestlohn bekommen.  (112-magazin) 

Link: Standort bei Festnahme auf der Landesstraße 3082

Publiziert in Polizei

PADERBORN. In einem Einfamilienhaus an der Hochstiftstraße fand die Polizei am Montag, den 14. Januar gegen 7.10 Uhr eine männliche und eine weibliche Leiche - die Todesumstände waren unklar.  

Zur Aufklärung übernahmen Todesermittler der Paderborner Kriminalpolizei die Untersuchungen. Die Verstorbenen wurden als das in dem Haus wohnende Ehepaar - ein 56-jähriger Mann und eine 46-jährige Frau - identifiziert. Hinweise aus dem persönlichen Umfeld des Ehepaars hatten den Polizeieinsatz am Morgen ausgelöst.  

Noch am Montagnachmittag erfolgten die Untersuchungen der Gerichtsmedizin, nachdem die Staatsanwaltschaft Paderborn die Obduktion der Leichname beantragt hatte. Laut ersten Ergebnissen der Obduzenten ist die Frau infolge mehrerer Stichverletzungen verstorben. Hinsichtlich des Mannes ist von einem Suizidalgeschehen auszugehen.

Hinweise auf die Beteiligung Dritter liegen derzeit nicht vor. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei
Montag, 14 Januar 2019 11:24

Alkoholisiertes Trio randaliert - Festnahme

SIEGEN. Die Polizei in Siegen ermittelt aktuell gegen drei junge Männer wegen des Straftatbestandes der Körperverletzung und Beleidigung.

Das Trio hatte am Freitagabend gegen 20 Uhr in der Siegener City-Galerie für einen Polizeieinsatz gesorgt, bei dem mehrere Streifenwagen eingesetzt wurden.

Die aus Hagen bzw. Frankfurt stammenden Männer im Alter zwischen 23 und 27 Jahren hatten zunächst im Bereich einer Café-Bar andere Besucher der City-Galerie belästigt und beleidigt. Als sie daraufhin der Galerie verwiesen werden sollten, attackierten zwei von ihnen einen Security-Mitarbeiter mit Schlägen.  

Die Polizei nahm das unter erheblichem Alkoholeinfluss stehende Trio in Gewahrsam und führte es der Wache zu. Dort wurden allen drei Männern Blutproben entnommen und die entsprechenden Strafverfahren gegen sie eingeleitet. (ots/r)

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Publiziert in SI Polizei

KASSEL. Nach Mietstreitigkeiten in der Wolfhager Straße in Kassel endete der Einsatz der Kasseler Polizei am Donnerstag mit mehreren Festnahmen.

Im Zuge der Aufklärung eines Raubüberfalls durchsuchten die Streifen des Polizeireviers Nord eine WG. Dies führte nicht nur zum Auffinden des Räubers, sondern auch zum Fund von vier Cannabispflanzen und zur Vollstreckung eines Haftbefehls. Am Donnerstagnachmittag, gegen 17 Uhr, erhielt die Einsatzzentrale des Polizeipräsidium Nordhessens den Anruf eines aufgeregten Mannes. Er befände sich in einem Mehrfamilienhaus der Wolfhager Straße und sei soeben überfallen worden. Der 66-jährige Anrufer ist Vermieter des Wohnhauses und geriet wegen Nichtigkeiten in Streit mit einem 36-jährigen Mieter. Laut Angaben des Opfers schlug der Mieter im Verlauf der Unstimmigkeiten auf ihn ein und entriss ihm sein Mobiltelefon. Danach flüchtete sich der Täter mit dem Handy in seine Wohnung im 4. Stock des Hauses.

Die alarmierten Streifen begaben sich sofort an den Tatort und veranlassten zunächst eine ärztliche Versorgung des Opfers. Im Anschluss klingelte die Polizei an der Wohnungstür des Tatverdächtigen. Dieser öffnete bereitwillig und ließ die Beamten in die WG. In dieser trafen die Polizisten zwei weitere Männer, einen Bewohner und einen Gast, an und sie nahmen einen verdächtigen Geruch wahr. Wie sich herausstellte, stammte dieser Geruch von vier Cannabispflanzen, die vermutlich dem Mitbewohner gehörten. Bei der genaueren Überprüfung der Anwesenden konnten die Beamten zudem feststellen, dass gegen den Gast der WG ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Kassel wegen einer anderen Straftat vorlag.

Es klickten gleich mehrfach die Handschellen und alle Beteiligten mussten mit auf die Dienststelle. Gegen die tatverdächtigen Bewohner der WG laufen jetzt die Ermittlungen wegen Raubüberfalls und illegalen Besitz und Erwerb von Betäubungsmitteln. Der festgenommene Gast musste seinen Aufenthalt in Kassel nun unfreiwillig in der JVA Wehlheiden verlängern.  

Das für Raubdelikte zuständige Fachkommissariat K35 in Kassel übernahm die weiteren Ermittlungen. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 27 September 2018 12:14

Bombendrohung an Schule - Polizei im Einsatz

KASSEL. Am heutigen Donnerstagmorgen, am 27. September gab es an der Friedrich-List-Schule in Kassel-Kirchditmold eine Bombendrohung durch einen anonymen Anrufer.

Dies führte zu einer Störung des Schulbetriebs. Die Polizei hatte den gesamten Schulkomplex zur Sicherheit durchsucht. Zudem erfolgte eine sorgfältige Bewertung der vorliegenden Informationen mit dem Ergebnis, dass aktuell keine Hinweise auf eine reale Gefahr vorliegen. Der Schulbetrieb konnte in der Folge noch am Morgen wieder aufgenommen werden.  

In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass das Behindern des Schulunterrichts sowohl durch die Schulleitung als auch durch die Polizei verfolgt wird. Es droht in jedem Fall eine strafrechtliche Verfolgung mit Geld- und Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren und zusätzlich Schadensersatz für die entstandenen Einsatzkosten.

Polizeiliche Ermittlungsmaßnahmen durch die Kasseler Kriminalpolizei in Bezug auf den Verursacher laufen derzeit. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

KORBACH. Am Montagmorgen ging vor Schulbeginn eine erneute Bombendrohung bei der "Alten Landesschule" in der Solinger Straße ein. Etwa 950 Schülerinnen und Schüler hätten heute den Unterricht in der Schule besuchen müssen. Sie wurden koordiniert noch vor Schulbeginn evakuiert, ein Teil der Schüler wurde direkt an der Bushaltestelle abgefangen und zum Sammelpunkt geleitet. Dort wurden sie von Lehrkräften und Schulsozialarbeitern betreut.

Die Evakuierungsmaßnahmen waren bereits um 7.49 Uhr abgeschlossen. Starke Polizeikräfte sperrten das Schulgelände weiträumig ab und durchsuchten das Gebäude. Zu den polizeilichen Maßnahmen wurden auch Kräfte benachbarter Dienststellen angefordert. Ein Sprengstoffspürhund war ebenfalls im Einsatz. Sämtliche Räumlichkeiten der Alten Schule wurden sorgfältig durchsucht. Es wurden keine verdächtigen Gegenstände gefunden, teilte Polizeisprecher Volker König mit.

Nach Abschluss der Durchsuchungsmaßnahmen konnten die Schülerinnen und Schüler ab 9.45 Uhr wieder zum Unterricht in die Schule zurückkehren. Die Polizei prüft nun, ob es Parallelen zu der Bombendrohung am 22. August deises Jahres gibt.

Es werden aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angaben darüber gemacht, wie die Schulleitung Kenntnis über die Bombendrohung erlangte und welche Inhalte in der Drohung genannt werden. 

+++ aktualisiert um 11.15 Uhr +++


112-magazin.de berichtete am 22. August über Evakuierungsmaßnahmen an drei Korbacher Schulen

Bombendrohung: Keine Sprengsätze gefunden - 2000 Schüler evakuiert (22.08.2018) 

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