Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: LVM

WALDECK-FRANKENBERG. Derzeit gibt es einige Meldungen aus der Bevölkerung, dass sich reisende Handwerker im Landkreis Waldeck-Frankenberg aufhalten. Dabei werden beispielsweise Reinigungsarbeiten auf Höfen oder an Hausfassaden angeboten, aber auch Reparaturarbeiten an Dächern, Dachrinnen oder rund ums Haus.

Die Anbieter solcher handwerklichen Dienstleistungen tauchen unangemeldet an der Haustür auf und bieten die in ihren Augen zwingend notwendige Arbeiten an Haus oder auf dem Hof an. Die Angebote erscheinen oftmals auf den ersten Blick günstig.

Das Verhalten der reisenden Handwerker muss nicht zwangsläufig ein strafbares Verhalten darstellen. Oftmals erweist sich das durchgeführte Handwerk aber als nicht fachgerecht, teilweise werden die Arbeiten auch mit minderwertigen Materialien ausgeführt. Daher können sich die Folgekosten um ein Vielfaches erhöhten.

Zudem zeigen die bisherigen polizeilichen Erfahrungen, dass sich diese Handwerker nicht immer an die zuvor ausgehandelten Vereinbarungen halten, sondern plötzlich deutlich mehr Lohn verlangen. In der Vergangenheit wurden dabei oftmals Kunden teils massiv unter Druck gesetzt, indem sie beispielsweise die Arbeiten nicht oder erst nach Bezahlung beendeten. Nach der Ausführung der Arbeiten verschwanden die Handwerker. Der Kunde stand dann ohne Rechnung da, hatte keine Anschrift und somit keinen Ansprechpartner, um etwaige Gewährleistungsansprüche geltend machen zu können.

Grundsätzlich rät die Polizei von solchen Geschäften ab

Bürgerinnen und Bürger sind angehalten, solche an der Haustür angebotenen Dienstleistungen auf ihre Seriosität zu prüfen. Sollten Zweifel an dieser aufkommen, rät die Polizei zum Ablehnen des Angebots. Gerne kann zur weiteren Beratung auch die örtlich zuständige Dienststelle kontaktiert werden. (ots/r)

-Anzeige-

Publiziert in Polizei
Donnerstag, 17 Oktober 2019 19:00

Zusammen wachsen: Karriere mit der LVM beginnen

WILLINGEN. (Stellenanzeige) Wir suchen erfahrene Mitarbeiter, die sich und ihr Team nach vorne bringen wollen. Denn bei der LVM wollen wir nicht nur zusammen arbeiten, wir wollen zusammen weiter wachsen.

Wir bieten kommunikationsstarken, kundenorientierten Persönlichkeiten sehr gute Perspektiven als Innendienstmitarbeiter (m/w/d) in Teilzeit (20-30 Stunden pro Woche) in unserer LVM-Versicherungsagentur im Willinger Ortsteil Usseln.

Ihr Aufgabengebiet


  • Fallabschließende Bearbeitung aller Geschäftsvorfälle im täglichen Privatkundengeschäft
  • Eigenständige Aktualisierung von Verträgen 
  • Terminierung sowie Vor- und Nachbereitung von Terminen
  • Spartenübergreifende Vermittlung von Versicherungsprodukten
  • Klassische Büroaufgaben


Ihre Voraussetzungen


  • Sie haben Interesse an einer Innendiensttätigkeit in einem zukunftsorientierten Beruf mit vielseitigen Aufgabenfeldern.
  • Sie sind kommunikativ und haben Freude am Umgang mit Menschen.
  • Sie verfügen bereits über eine abgeschlossene Berufsausbildung in der Versicherungsbranche.


Was bieten wir Ihnen?


  • Bei uns erwartet Sie ein Angestelltenvertrag mit attraktiven Gehaltskomponenten und beruflichen Perspektiven als Teil eines erfolgreichen Teams.
  • In der Einarbeitungsphase lernen Sie die Philosophie der LVM Versicherung kennen.
  • Wir fördern und unterstützen Ihr Engagement durch bedarfsgerechte Weiterbildungsangebote.


Ihre aussagefähigen Bewerbung senden Sie bitte an

Michael Iske

Korbacher Str. 20

34508 Willingen (Upland)

Tel. 05632/5264

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Publiziert in Retter

WALDECK-FRANKENBERG. (gesponserter Artikel) Die Feuerwehren in Waldeck-Frankenberg hatten im ersten Halbjahr 2016 alle Hände voll zu tun, um Keller auszupumpen, Schlamm zu beseitigen und Menschenleben zu retten, aber auch Bäume zu beseitigen, die auf Dächer, Straßen und Autos gestürzt waren. Die Gründe dafür waren eindeutig: Das Wetter spielte zeitweise mal wieder verrückt. Starkregen, Überschwemmungen und Wasserrückstau waren die Folgen. Allein in Hessen wurden die Feuerwehren im Jahr 2015 zu 800 zusätzlichen Einsätzen gerufen. Ein wesentlicher Grund für den Anstieg der Einsätze sind die Alarme nach Hochwasser, vollgelaufene Keller und Schlammmassen, die teilweisen mit Baggern beseitigt werden mussten.

Anzeige:

Im Jahr 2015 gab es in Hessen rund 71.700 Einsätze nach 70.900 im Vorjahr, teilte das Innenministerium mit. Starkregen, Überschwemmungen und Rückstau hatten auch in Waldeck-Frankenberg für erhebliche Schäden gesorgt. So wurden am 4. September dieses Jahres unter anderem in Gemünden die Feuerwehr in Alarmbereitschaft versetzt, da Unwetter zahlreiche Straßen in Gemünden mit Schlamm und Wasser überflutet hatten. In der Kreisstadt und einigen Ortsteilen waren die Auswirkungen des Regens ebenfalls deutlich zu spüren: In der Kernstadt überflutete der Regen mehrere Straßen, unter anderem den Kreisel am Hanseplatz und den angrenzenden Ermighäuser Weg (Wir berichteten, hier klicken). Dort, aber auch im Industriegebiet, floss zudem Wasser in einige Gebäude. Die Stützpunktwehr rückte in die Straße Am Ziegelgrund aus. Die Kameraden aus den Ortsteilen Eppe, Goldhausen, Hillershausen und Nieder-Schleidern waren ebenfalls gefragt, weil in Hillershausen und Nieder-Schleidern Keller vollgelaufen waren.

Anzeige:

Wohl demjenigen, der sein Eigentum gegen Elementarschäden versichert hatte. Anders als viele Hauseigentümer vermuten, sind in der Regel Schäden durch Hochwasser, Erdrutsch, Schneedruck und Rückstau an Versicherungsgrundstücken nicht über die Wohngebäudeversicherung oder die Hausratversicherung abgedeckt. Hier sollten Eigentümer handeln und sich bei ihrer Versicherungsagentur beraten lassen. Die Landwirtschaftliche Versicherung Münster (LVM) bietet für "kleines Geld" Elementarversicherungen an. Diese können sowohl in die Hausratversicherung integriert werden als auch in die Wohngebäudeversicherung. Um ganz sicher zu gehen, sollten sich Hauseigentümer von einer Versicherungsagentur beraten lassen.

Anzeige:

Versichert sind folgende Elementarschäden:

  • Überschwemmungen des Versicherungsgrundstücks durch Hochwasser
  • Rückstau aus dem Kanalnetz bei Starkregen
  • Schneedruck und Lawinen
  • Erdbeben, Erdfall, Erdrutsche und Vulkanausbruch

Anzeige:

 

 

 

 

Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 25 Dezember 2015 08:24

Reh angefahren und verduftet

DIEMELSEE/BONTKIRCHEN. Bereits in der Nacht vom 22. Dezember ereignete sich ein Unfall zwischen einem Volkswagen und einem Stück Rehwild. Weder beim Jagdpächter, noch bei der Polizei in Korbach wurde der Fall gemeldet.

Der Volkswagen-Fahrer steuerte sein Fahrzeug aus Bontkirchen kommend, entlang der Landesstraße 3393, in Richtung Diemeltalsperre. Im Bereich der Itter erfasste der Pkw die Ricke im hinteren Bereich an den Keulen. Dabei wurde das VW-Emblem des Autos abgerissen und der Kühlergrill stark beschädigt. Den Spuren zufolge hielt der Fahrer nach der Karambolage am rechten Fahrbahnrand an, setzte seine Fahrt aber weiter fort, ohne sich um das verletzte Stück Rehwild zu kümmern.

Wie der Fahrer des VW den Wildschaden bei seiner Haftpflichtversicherung geltend machen möchte, bleibt sicherlich ein Rätsel. Michael Iske von der Landwirtschaftlichen Versicherung Münster (LVM) rät in solchen Situationen:

- Sichern Sie sofort die Unfallstelle ab, Wagen am Straßenrand abstellen, Warnblinkanlage anschalten und Warndreieck in genügend großem Abstand aufstellen.

- Ein Wildunfall muss grundsätzlich der nächsten Polizeidienststelle oder dem Jagdpächter gemeldet werden.

- Schadensersatz von der Versicherung gibt es nur mit einer schriftlichen Bestätigung der zuständigen Behörde. Der Schaden muß innerhalb von sieben Werktagen der Kaskoversicherung gemeldet werden.

- Weitere Hilfe bei der versicherungstechnischen Abwicklung bietet ein Foto von der Unfallstelle.

- Bereits bei einer Geschwindigkeit von rund 50 km/h entwickelt ein 20 Kilogramm leichtes Reh ein Aufprallgewicht von einer halben Tonne - das entspricht etwa dem Gewicht eines Pferdes. Und ein 80 Kilogramm schweres Wildschwein wird zu einem 2000 Kilogramm schweren Koloss.

- Eine gute Versicherung mit einem Ansprechpartner vor Ort ist daher immer die bessere Lösung.

Anzeige:

 

Publiziert in Verkehr
Dienstag, 03 November 2015 08:35

Wildunfälle im Kreisgebiet steigen weiter an

WALDECK-FRANKENBERG. Die Tage im November werden kürzer und die Gefahr einer Kollision zwischen einem Fahrzeug und Wild steigt im Landkreis erheblich an. Wie die Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg gegenüber der Redaktion von 112-magazin.de mitteilte, haben sich die Wildunfälle im Jahr 2015 drastisch erhöht. Wurden im Gesamtjahr 2014 exakt 828 Wildunfälle von der Polizei im Kreisgebiet aufgenommen, waren es im Zeitraum vom 1.1.2015 bis 31.08.2015 schon 878 registrierte Wildunfälle.

Die Versicherungsagentur Iske in Usseln nennt weitere Zahlen: Die LVM-Versicherung hat im letzten Jahr (2014) 11.176 Wildunfälle in Deutschland bearbeitet und die Rekordsumme von 28 Millionen Euro an die Geschädigten ausgezahlt. Michael Iske: "Wir rechnen im Kreisgebiet Waldeck-Frankenberg infolge besser ausgebauter Straßen und einem steigenden Schwarzwildbestand, in Zukunft mit deutlich höheren Unfallzahlen". Iske weist in diesem Zusammenhang auf einen ausreichenden Versicherungsschutz hin. 

 

Hier einige Tipps zum richtigen Verhalten mit Wild vor,- und nach einer Kollision:


Gerade in Wald- und Wiesengebieten und in Bereichen, die mit den entsprechenden Verkehrszeichen gekennzeichnet sind, muss mit Wildwechsel gerechnet werden.

Daher dort besonders aufmerksam fahren. Sollte es dennoch zu einer Kollision mit einem Tier kommen, ist es wichtig in der eigenen Fahrspur zu bleiben. Halten sie das Lenkrad fest und bremsen sie kontrolliert ab!

Nach einem Unfall sofort die Unfallstelle sichern und den Jagdausübungsberechtigten oder die Polizei anrufen

Angefahrene Tiere dürfen nicht mitgenommen werden.
Wird dies nicht beachtet, kann man sich wegen des Verdachts der Wilderei strafbar machen.

  • Wenn Wild gesichtet wird, an oder auf der Straße steht, Abblenden, kontrolliert bremsen und hupen. Die Geschwindigkeit von Fahrzeugen kann durch das Wild nicht eingeschätzt werden und grelles Scheinwerferlicht blendet die Tiere und macht sie orientierungslos.
  • Das Wild lebt oft gesellig, also immer mit Nachzüglern rechnen.
  • In Panik versetzte Tiere queren oft unvermittelt die Straße. Auch wenn kein Wild mehr zu sehen ist, langsam weiterfahren.
  • Sollte eine Kollision unvermeidbar sein, ist ein kontrollierter Aufprall besser als das unkontrollierte Ausweichen.
  • Vor einer Kollision Lenker festhalten, Notbremsung einleiten und ohne Ausweichlenkung geradeaus fahren.
  • Unfälle mit Personenschäden entstehen sehr oft durch riskante Ausweichmanöver mit einer Gefährdung des Gegenverkehrs und enden nicht selten am Baum.
  • Bei Wildunfällen kontrolliert anhalten, Unfallstelle sichern und bei Personenschaden Hilfsmaßnahmen einleiten.
  • Warnblinkanlage einschalten, Warnweste anziehen, auf Nachfolgeverkehr achten, Warndreieck aufstellen.
  • Verunfalltes Wild möglichst nicht berühren, denn nicht alle angefahrenen Tiere sind sofort tot, auch wenn es manchmal so scheint.
  • Polizei oder Jäger verständigen.
  • Auch wenn nach einer Kollision mit Wild kein sichtbarer Schaden entstanden ist, sollte die Polizei trotzdem verständigt werden. Diese wird in der Regel den Jagdausübungsberechtigten benachrichtigen um das angefahrene Wild aufzuspüren und von eventuellen Qualen zu befreien.

Quelle: Polizei Paderborn, Polizei Sachsen, LVM-Versicherung, Polizei Korbach

 

 

Publiziert in Polizei

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige