Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Eis

Donnerstag, 11 Februar 2021 17:22

Hydranten von Schnee und Eis befreien

WALDECK-FRANKENBERG. Als Löschwasserversorgung im Brandfall stehen der Feuerwehr neben den in Tankfahrzeugen mitgeführten Wasserreserven vor allem Hydranten zur Verfügung. Die bekanntesten Vertreter sind dabei die sogenannten Überflurhydranten, welche mit ihrer roten Signalfarbe weithin sichtbar sind.

Allerdings ist diese Form in Waldeck-Frankenberg nicht so häufig anzutreffen. In der Vielzahl der Fälle ist die Feuerwehr auf Unterflurhydranten angewiesen, welche unter Abdeckplatten im Untergrund, auf Verkehrswegen oder Freiflächen zu finden sind. Um diese Hydranten schnell zu erkennen, gibt es weiße Hinweisschilder mit rotem Rand, welche den genauen Standort markieren.

Im Winter kommt es jedoch vor, dass die Unterflurhydranten durch Schnee nur schwer zu erkennen sind. Kommt dann auch noch die Dunkelheit hinzu, ergibt sich selbst für erfahrene Feuerwehrleute ein Problem beim schnellen Auffinden der wichtigen Wasserreserven, denn die Einsatzkräfte kennen natürlich nicht die Lage aller Unterflurhydranten in ihrem Einsatzbereich. Sollte es zum Brandfall kommen, die Hydranten nicht schnell auffindbar sein, könnte wichtige Zeit verstreichen, um Leben zu retten oder Brände zeitnah ablöschen zu können. Daher sollte jeder Hausbesitzer die Lage "seines" Unterflurhydranten kennen. 

Hier einige Tipps

  • Hydranten schnee und eisfrei halten
  • Keine Fahrzeuge auf Hydranten abstellen
  • Bei hoher Schneelage Zugang freischaufeln
  • Abdeckplatten mit Salz bestreuen
  • Vermieter sollten Mieter über den Standort informieren
  • Hinweisschilder dreck- und eisfrei halten

Wer den Standort der Unterflurhydranten an seiner Wohnadresse nicht kennt, kann sich mit der Stadt oder der Gemeinde in Verbindung setzen.

-Anzeige-

Publiziert in Feuerwehr

HAINA/FRANKENAU. Ein Sachschaden von 3000 Euro entstand am Sonntag bei widrigen Witterungseinflüssen auf der Bundesstraße 253 zwischen Löhlbach und Dainrode.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, befuhr eine Frau (70) aus Frankenberg mit ihrem Renault die Bundesstraße von Löhlbach in Richtung Dainrode. Zwischen den Abfahrten nach Frankenau und Altenhaina kam die Seniorin gegen 18 Uhr mit ihrem Megane auf winterglatter Fahrbahn ins Rutschen, überquerte seitlich die Gegenfahrbahn und kam hinter einer Leitplanke im Straßengraben zum Stehen. Dabei wurde die Fahrerin selbst, aber auch ihre Mitfahrerin (77 Jahre, aus Stuttgart) leicht verletzt. Der Megane musste abgeschleppt werden.

Protokolliert wurde der Unfall von der Polizei Frankenberg.

 

 

 

Publiziert in Polizei
Donnerstag, 26 November 2020 13:55

Glätteunfall in Diemelsee - Audi Totalschaden

DIEMELSEE. Auf einem Streckenabschnitt der Landesstraße 3393 zwischen Willingen und der Sperrmauer ereignete sich am Mittwoch ein Verkehrsunfall - nach Angaben der Polizei war plötzlich auftretendes Glatteis auf dem Asphalt ursächlich für den Alleinunfall.

Um 17.25 Uhr ging bei der Polizeistation Korbach der Notruf über einen Glätteunfall ein. Umgehend rückte eine Streifenwagenbesatzung aus und nahm die Personalien des 63-jährigen Fahrers aus Ratingen auf. Dieser war nach eigenen Angaben von Willingen kommend auf der Landesstraße unterwegs gewesen. Üblicherweise wollte er kurz hinter Bontkirchen (HSK) nach rechts auf die Gemeindestraße in Richtung Stormbruch abbiegen.

Dabei geriet sein grüner Audi 80 ins Schleudern, er durchfuhr einen Weidezaun und beschädigte einen Schildermasten. Insgesamt schätzt die Polizei den Sachschaden auf 3200 Euro, wobei 2500 Euro auf den Pkw entfallen, der mit Totalschaden abgeschleppt werden musste. Die Reparatur am Weidezaun wird etwa 500 Euro kosten und der Masten ca. 200 Euro. 

Verletzt wurde niemand. Um weitere Unfälle zu vermeiden streute die Straßenmeisterei die Landesstraße und die Gemeindestraße mit Salz ab.  (112-magazin.de)

Link: Unfallstandort am 25. November 2020 in der Gemeinde Diemelsee.

-Anzeige-

 

    


Publiziert in Polizei

PADERBORN. Bei fünf Verkehrsunfällen auf glatten Straßen sind am Montag drei Autoinsassen verletzt worden, einer davon schwer. 

Eine 23-jährige Renault Clio Fahrerin fuhr gegen 11.45 Uhr in einem Schneeschauer auf der Landesstraße 956 von Bad Wünnenberg-Bleiwäsche in Richtung der Bundesstraße 480. Am Ende einer Rechtskurve geriet sie vermutlich infolge nicht angepasster Geschwindigkeit auf der schneebedeckten Straße ins Schleudern. Dabei kam der Kleinwagen nach rechts von der Straße ab und prallte frontal gegen die Grabenböschung. Das Auto wurde nochmals herumgeschleudert und blieb stark beschädigt am Waldrand stehen. Daraufhin wurde die verletzte Fahrerin am Unfallort notärztlich versorgt und mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus nach Paderborn gebracht. Der Sachschaden liegt bei etwa 5.000 Euro.

Hinzukommend kam es um 13.10 Uhr bei Altenbeken-Schwaney auf der Landesstraße 828 zu einem Glätteunfall, bei dem ein Lkw und ein Auto kollidierten. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von 10.000 Euro, verletzt wurde niemand.

Anschließend fuhr gegen 23.15 Uhr ein 24-jähriger BMW Fahrer auf der Gütersloher Straße von Hövelhof in Richtung Kaunitz. Etwa in Höhe des Haller Wegs überholte er einen Lkw. Nach dem Einscheren musste er wegen eines langsam fahrenden Lastwagens bremsen, auf der glatten Straße zeigte das Bremsmanöver mit dem BMW jedoch keine Wirkung. Der Wagen driftete nach links gegen die Leitplanken, schleuderte gegen das Heck des Lkw-Anhängers und blieb mit Totalschaden auf der Straße stehen. Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. In diesem Fall liegt der Sachschaden bei über 20.000 Euro. Zu allem Überfluss missachtete ein 54-jähriger Autofahrer die Absperrungen an der Unfallstelle. Die Polizei stoppte den Mann und stellte fest, dass er keine Fahrerlaubnis hatte, weswegen ihm die Weiterfahrt untersagt wurde. Gegen ihn wurde eine Strafanzeige erstattet.  

In Paderborn stürzte um 23.30 Uhr ein 52-jähriger Radfahrer auf der Elsener Straße. Beim Abbiegen in die Erzberger Straße war sein Hinterrad auf der glatten Straße weggerutscht. Der Radler schlug mit seinem ungeschützten Kopf auf und zog sich eine leichte Kopfverletzung zu, ein Krankenhaus musste er nicht aufsuchen.

Um Mitternacht verunglückte zudem ein Autofahrer auf der Kreisstraße 7 bei Paderborn-Elsen. Es blieb bei einem Blechschaden. (ots/r)

- Anzeige -


Publiziert in PB Polizei

BREIDENBACH. Mit ihrem Kleinwagen verlor eine 42-Jährige auf winterglatter Fahrbahn die Kontrolle und krachte in eine Leitplanke.

Hauptursächlich für den Alleinunfall waren wohl die montierten Sommerreifen. Eine 42 Jahre alte Frau geriet in einer Linkskurve auf der winterglatten Landstraße 3043 ins Schleudern, woraufhin ihr grauer Kleinwagen gegen die Leitplanke prallte. Am Auto entstand ein erheblicher Frontschaden. Ein Rettungswagen brachte die Fahrerin zur Untersuchung ihrer Verletzungen ins Krankenhaus.

Hinweis der Polizei: Neben den Gefahren und Risiken für die eigene Sicherheit und die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer bei einer Fahrt mit Sommerreifen im Winter, ist zu erwähnen, dass § 2 der Straßenverkehrsordnung im Absatz 3 a etwas zur Winterreifenpflicht beinhaltet.  

§ 2 Abs. 3a StVO: Der Führer eines Kraftfahrzeuges darf dies bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eisglätte oder Reifglätte nur fahren, wenn alle Räder mit Reifen ausgerüstet sind, die unbeschadet der allgemeinen Anforderungen an die Bereifung den Anforderungen des § 36 Absatz 4 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung genügen. Das sind Reifen durch deren Laufflächenprofil, Laufflächenmischung oder Bauart vor allem die Fahreigenschaften bei Schnee gegenüber normalen Reifen hinsichtlich ihrer Eigenschaft beim Anfahren, bei der Stabilisierung der Fahrzeugbewegung und beim Abbremsen des Fahrzeugs verbessert werden und die mit dem Alpine-Symbol (Bergpiktogramm mit Schneeflocke) gekennzeichnet sind. Der Bußgeldkatalog sieht für ein Fahren mit Sommerreifen bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte immer einen Punkt in Flensburg und Bußgelder zwischen 60 Euro bei folgenlosen Fahrten und bis zu 120 Euro bei einer Unfallfolge vor.

Die Polizei untersagt die Weiterfahrt und außerdem kann es zu versicherungsrechtlichen Problemen kommen. (ots/r)

- Anzeige -


Publiziert in MR Polizei
Donnerstag, 24 Januar 2019 16:33

Autoscheiben zugefroren - zwei Radfahrer angefahren

SALZKOTTEN. Schlechte Sicht durch unzureichend frei gekratzte Autoscheiben führte am Mittwoch zu einem Verkehrsunfall in Upsprunge, bei dem zwei Fahrradfahrer verletzt wurden.

Eine 46-jährige VW Touran-Fahrerin fuhr gegen 10 Uhr auf der Bürener Straße in Richtung Büren. Sie bog nach links in den Landwehrweg ein und übersah dabei zwei hintereinander fahrende Fahrradfahrer, die auf der Bürener Straße in Richtung Salzkotten fuhren.

Mit ihrem Fahrzeug erfasste die 46-Jährige beide Fahrradfahrer, wodurch der 35-jährige Radfahrer zunächst auf die Motorhaube des Fahrzeugs fiel und anschließend auf die Straße stürzte. Die dahinter fahrende 35-jährige Radfahrerin stürzte daraufhin ebenfalls.

Beide Fahrradfahrer zogen sich leichte Verletzungen zu, der Rettungsdienst musste jedoch nicht eingesetzt werden. Die Autofahrerin räumte ein, ihre Autoscheiben nicht richtig vom Eis befreit zu haben und deswegen die Radler nicht gesehen zu haben. (ots/r)

- Anzeige -


Publiziert in PB Polizei
Freitag, 18 Januar 2019 01:09

Lkw droht umzustürzen

HESSELBACH. Glimpflich endete eine Rutschpartie eines Sattelzuges am späten Donnerstagabend in Hesselbach. Der Fahrer war mit seinem Gespann auf dem Weg zu einem Firmengelände in der Erlenwiese am Hesselbacher Ortsausgang.

Eigentlich, so teilte die Polizei mit, habe der Mann bereits um 20.00 Uhr bei der Firma sein wollen. Eine nicht vom Schnee befreite Steigungsstrecke habe ihn aber zum Warten gezwungen, sodass der Lkw Fahrer erst um kurz vor 23.00 Uhr in Hesselbach ankam.

Als er die Kreisstraße 37, die er in Richtung Wiesenbach befuhr, in Höhe der Firmeneinfahrt verlassen hatte, musste der Mann eine Linksdrehung einleiten. Dabei gerieten sowohl Zugmaschine als auch Auflieger auf der mit Schneematsch und Eis bedeckten Straße ins Rutschen und schlingerten in eine angrenzende Böschung, wo der Lkw schließlich in Schräglage zum Stehen kam und umzustürzen drohte.

Die Feuerwehren aus Bad Laasphe und Banfe wurden zur Einsatzstelle beordert. Vor Ort erkundeten die Kameraden unter der Leitung von Dirk Höbener die Lage, konnten aber nicht viel machen. „Hier ist zum Glück kein Mensch in Gefahr und auch Gefahrgut hat der Lastwagen nicht geladen“, erklärte Dirk Höbener vor Ort. Er und seine Kameraden verließen die Einsatzstelle wieder. Zur Bergung des Lkw, der 16 Tonnen Stahlrohre geladen hatte, wurde noch in der Nacht ein Spezialbergungsunternehmen angefordert.      

Publiziert in SI Feuerwehr
Donnerstag, 05 Januar 2017 15:23

Schnee und Eis sorgt für Unfälle und Behinderungen

WITTGENSTEIN. Die winterlichen Straßenverhältnisse haben am Mittwochabend zu vermehrten Einsätzen der Polizei, zu Unfällen und Behinderungen geführt. Während es am Mittwochmorgen und auch den ganzen Tag über ruhig blieb, die Wetterlage nahezu entspannt war, setzten am Abend starke Schneefälle auf den Höhenlagen und später auch bis hinunter in die Täler ein.

Das sorgte für glatte Straßen und auch für mehrere Unfälle im Raum Bad Berleburg. Dabei wurden bis zum Abend auch zwei Menschen verletzt. Ein erster Unfall ereignete sich auf der Bundesstraße 236 am Albrechtsplatz. Dort waren Fahrzeuge ins Rutschen geraten und dann miteinander kollidiert. Hier blieb es glücklicherweise bei Sachschäden. Weniger Glück hatte kurze Zeit später, gegen 17 Uhr, eine 71-jährige Frau in Elsoff. Sie war von Elsoff in Richtung Hatzfeld unterwegs und geriet auf der schneeglatten Fahrbahn ins Schleudern. Ihr Fiat geriet dann nach rechts auf den unbefestigten Randstreifen.

Die Seniorin lenkte ihr Fahrzeug zwar noch zurück auf die Fahrbahn, dabei brach der Wagen allerdings aus. Zunächst touchierte er einen Straßenbaum, drehte sich dann quer zur Fahrbahn, prallte gegen einen Mast und blieb mit dem Heck im Graben stehen. Die Fahrerin wurde beim Unfall verletzt und musste mit dem DRK-Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Die Straße war zeitweise blockiert, ein Traktorfahrer aus der Nachbarschaft räumte das total beschädigte Fahrzeug von der Straße.

Nur wenig später, gegen 19.15 Uhr, kam es auf der Landstraße 553 am Raumländer Ortsausgang in Richtung Bad Berleburg zu einem weitern Unfall durch Straßenglätte. Ein junger Mann war mit seinem Pickup-Geländewagen in Richtung Bad Berleburg unterwegs, als ihm plötzlich das Heck seines Fahrzeuges ausbrach. Daraufhin prallte der junge Mann mit seinem Wagen auf der gegnüberliegenden Straßenseite frontal in eine Betonmauer. Sein Fahrzeug wurde dann wieder auf die Straße zurück geschleudert. Dabei wurde die Beifahrerin im Wagen verletzt und musste anschließend vom DRK-Rettungsdienst aus Bad Laasphe ins Bad Berleburger Krankenhaus gebracht werden.

Die Straße blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt. Der Pickup wurde erheblich beschädigt und musste abgeschleppt werden. Zur genauen Schadenshöhe konnte bei allen drei Unfällen noch keine Angabe gemacht werden.

Lkw-Fahrer müssen auf den Winterdienst warten
Für viele Lkw-Fahrer endete die Tour auf verschneiten und glatten Straßen, mit einem teilweise langen Warten auf den Räumdienst. Je nachdem, wo die Lkw am Mittwoch nicht weiter kamen, mussten sie teilweise sehr lange auf den Winterdienst warten, denn vorranging waren erst einmal die Hauptverkehrswege zu schieben und zu streuen. So waren die Winterdienste zum Beispiel auf der B 480 im Einsatz, um die Steigung zum Albrechtsplatz eisfrei zu bekommen, oder mussten sich darum kümmern, dass der Verkehr auf der B 62 von Altenteich nach Erndtebrück und Lützel ungestört fließen konnte.

So musste der Fahrer eines 40 Tonner Sattelzuges am Mittwoch im Kraftsholz, auf der engen und abschüssigen K 51, lange warten, bis er seine Fahrt mit voller Beladung fortsetzen konnte. Gegen 18 Uhr, so sagte der Mann, war er mit seinem Sattelzug auf der Steigungsstrecke stecken geblieben und kam weder vor noch zurück. Erst etwa drei Stunden später, nachdem der Winterdienst die Straße mehrmals geschoben und gestreut hatte, kam der Koloss wieder in Bewegung. Bis dahin war die K 51 komplett blockiert, sodass ein Durchkommen für andere Fahrzeuge nicht mehr möglich war.  

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in SI Polizei

KORBACH. Die Rettung im Eis eingebrochener Personen hat die Korbacher Feuerwehr auf dem Teich im Schießhagen geübt. 24 Brandschützer wagten sich dabei auf dünnes Eis…

Die aktuelle Wetterlage erlaubte eine Eisrettungsübung, die Gruppenführer Stefan Casper vorbereitet hatte und am Freitagabend leitete. Die Übung wurde unter hohen Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt - so waren sowohl Kameraden als auch die eingesetzten Leitern stets angeleint, um sie im Ernstfall rasch wieder ans Ufer ziehen zu können. Außerdem stand für den Fall der Fälle ein Notfallrucksack bereit.

Rettungsring werfen
Zum Auftakt der Übung warfen die Brandschützer einen Rettungsring aufs Eis und mussten dabei eine aufgestellte Pylone treffen. "Auch dafür muss man erst einmal ein Gefühl bekommen", sagte Gruppenführer Casper, schließlich müsse man im Ernstfall den Ring so rasch und so nah wie möglich zu der eingebrochenen Person werfen.

Danach galt es, eine Puppe von der Teichmitte zu "retten". Mit Steckleiterteilen, die das Gewicht der Retter auf dem Eis verteilen, bewegten sich die Korbacher Feuerwehrleute auf das "Opfer" zu. Der Weg zurück zum Ufer erfolgte mit Hilfe der Kameraden an Land - sie zogen die Leitern mit den Personen darauf über die Eisfläche zum Rand.

Sämtliche 24 teilnehmenden Feuerwehrleute absolvierten die Übung. Um die Gefahr, selbst in den Teich im Schießhagen einzubrechen, so gering wie möglich zu halten, befand sich jeweils nur ein Feuerwehrmann auf dem Eis. Vor Übungsbeginn war zudem eine Messung durchgeführt und die Stadtverwaltung um Freigabe gebeten worden.

Kind in Stadtparkteich eingebrochen
Die Feuerwehr warnt nämlich ausdrücklich davor warnt, Eisflächen, die nicht behördlich freigegeben sind, zu betreten. Erst am Freitagnachmittag war nach Angaben Caspers ein Kind im Stadtparkt in den dortigen Teich eingebrochen. Es blieb glücklicherweise unverletzt.


Link:
Feuerwehr Korbach

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Feuerwehr

WITTGENSTEIN. Der angekündigte Wintereinbruch hat in ganz Wittgenstein für chaotische Straßenverhältnisse gesorgt. Es gab zahlreiche Unfälle, Polizei und Abschleppunternehmen waren im Dauereinsatz.

Am Morgen hatten die bereits im Vorfeld angekündigten heftigen Schneefälle begonnen und die Straßen vielerorts in Rutschflächen verwandelt. So kam es direkt am Morgen zu einem Unfall zwischen Alertshausen und Elsoff, bei dem ein Pkw in eine Wiese fuhr und dort einen Flurschaden anrichtete. Der Wagen musste aus der Wiese geborgen werden. Zur selben Zeit kam es zu einem Unfall auf der B 480 bei Raumland, wo der Kleinwagen einer jungen Frau bei Glätte ins Schleudern kam und in eine Böschung rutschte. Dort blieb der Wagen an einigen Straßenbäumen hängen. Zum Glück wurde niemand verletzt.

Kurze Zeit später rutschte auf der spiegelglatten Rohrbachstraße ein Wagen eines mobilen Pflegedienstes in ein geparktes Auto und weitere Fahrzeuge rutschten derart ungünstig, dass die Straße dort blockiert war. Nachdem mit tatkräftiger Hilfe der Polizeibeamten und des Bauhofes der Pkw wieder in die richtige Richtung gezogen und weggefahren werden konnte, musste die Eisfläche vom Bauhofräumdienst mehrmals geschoben und gestreut werden.

Zu dieser Zeit kam es bereits zu zwei weiteren Winterunfällen: Auf der K 45 von Rohrbach in Richtung Rinthe rutschte ein Pkw in einen Graben und blieb seitlich liegen. Dabei wurde eine Person verletzt. Auf der L 553 zwischen Aue und Röspe drehte sich ein Wagen und prallte mit der Front gegen eine angrenzende Felswand, bevor er quer zur Fahrbahn stehen blieb. Auch dieser Wagen musste abgeschleppt werden. Außerdem kam es noch zu zwei wetterbedingten Unfällen auf der B 62 in Erndtebrück und auf der L720 aus Richtung Ludwigseck.

Für die Polizei gab es keine Verschnaufpause, denn es krachte schon wieder: Diesmal an der Limburgstraße in Bad Berleburg zur Einmündung der B480. Hier missachtete ein junger Mann die Vorfahrt eines Pkw, der aus Richtung Bad Berleburg kam und beide Autos blieben total zerstört im Kreuzungsbereich stehen. Hier kam auch die Feuerwehr Bad Berleburg zum Einsatz, um auslaufende Betriebsmittel abzustreuen und die Unfallstelle bis zum Eintreffen der Polizei abzusichern. Anschließend wurden die beschädigten Fahrzeuge auf ein benachbartes Firmengelände geschoben, eines mit Hilfe der Seilwinde des Hilfeleistungslöschfahrzeuges. Bei diesem spektakulären Unfall wurde zum Glück niemand verletzt, erschrockene Unfallbeteiligte wurden durch einen anwesenden Rettungsassistenten aus den Reihen des Löschzuges betreut. Es entstand ein hoher Sachschaden und es bildeten sich lange Rückstaus.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in SI Polizei
Seite 1 von 3

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige