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Dienstag, 22 Juni 2021 14:47

Am Edersee auf geparktes Fahrzeug geschossen

EDERTAL. Aus einem fahrenden Auto heraus beschossen am Montagabend unbekannte Täter einen geparkten Transporter am Edersee. Der Fahrer des Transporters befand sich im Fahrzeug, wurde aber glücklicherweise nicht verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 21 Uhr meldete sich der Fahrer des Transporters bei der Polizei. Er schilderte, dass er mit seinem Fahrzeug auf einem Parkstreifen an der Edersee-Randstraße bei Edertal-Hemfurth stand. Ein blauer Golf sei soeben verlangsamt an ihm vorbeigefahren, dabei sei mehrfach aus dem Golf auf seinen Transporter geschossen worden. Danach habe das Täterfahrzeug beschleunigt und sei in Richtung Affoldern gefahren.

Die Polizei leitete sofort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein, die aber nicht zum Antreffen eines verdächtigen Fahrzeugs führten. Am Tatort stellten die Polizisten fest, dass eine Scheibe am Transporter beschädigt war und sich im Bereich einer Tür mehrere, kleinere Dellen befanden. Bei der ersten Spurensuche konnten die Polizisten am Tatort eine im Durchmesser etwa vier Millimeter große Rundkugel sicherstellen.

Die weiteren Ermittlungen werden bei der Kriminalpolizei Korbach geführt, die nun Zeugen sucht. Wer am Montagabend zwischen 20 Uhr und 22 Uhr verdächtige Wahrnehmungen an der L 3086 (Edersee-Randstraße) bei Edertal-Hemfurth gemacht hat, oder sonstige Hinweise, insbesondere zu dem blauen Golf, geben kann, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 zu melden. (ots/r)

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WALDECK. Ein Alleinunfall ereignete sich am Montagabend um 19.15 Uhr auf der Landesstraße 3256 - der Fahrer wurde verletzt.

Zur angegebenen Uhrzeit befuhr ein 19-Jähriger mit seinem Motorrad der Marke Husqvarna die Landesstraße vom Edersee in Richtung Waldeck. In einer Linkskurve geriet der Fahrer aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzte.

Bei dem Sturz wurde der 19-Jährige aus Liebenau (Landkreis Kassel) verletzt - ein Rettungswagen brachte den Mann in das Korbacher Krankenhaus. An der Maschine entstand Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro.

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Mittwoch, 26 Mai 2021 06:54

Zu schnell unterwegs - Ducati kracht in Ford

WALDECK/EDERTAL. Nicht angepasste Geschwindigkeit führte am Montag zu einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 3086 zwischen Hemfurth und Nieder-Werbe.

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr ein 22-jähriger Mann aus Borken (Schwalm-Eder-Kreis) mit seiner Ducati gegen 17.45 Uhr die Edersee-Randstraße von Hemfurth in Richtung Nieder-Werbe. Gleichzeitig beabsichtigte der Fahrer eines Ford Focus im Bereich der Taucherzone II von einem Parkplatz auf die Landesstraße 3083 nach links in Richtung Sperrmauer aufzufahren. Der 48-Jährige versicherte sich, dass von links und rechts kein Verkehr nahte und bog ab. Im selben Augenblick schlug die Ducati in die linke Fahrzeugseite des Ford ein, prallte ab und beschädigte ein weiteres, auf dem Parkplatz abgestelltes Fahrzeug.

Während der Fahrer der Ducati schwere Verletzungen davontrug, kam der 48-jährige Fahrer des Ford mit dem Schrecken davon. An dem Focus des in Schrecksbach wohnenden Fordbesitzers entstand ein Sachschaden von 10.000 Euro. Auf rund 2000 Euro wird der Sachschaden an der völlig demolierten Ducati geschätzt. Mit dem RTW wurde der schwerverletzte Motorradfahrer nach Fritzlar ins Krankenhaus transportiert. Zeugen sagten gegenüber der Polizei aus, dass der Motorradfahrer mit stark überhöhter Geschwindigkeit aus der S-Kurve heraus in den abbiegenden Ford gefahren sei.

Im Rahmen der Unfallaufnahme und der Rettungsmaßnahmen musste die Landesstraße 3086 im Bereich der Taucherzone gesperrt werden.

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Freitag, 14 Mai 2021 15:29

Steghütte am Edersee aufgebrochen

WALDECK. In der Zeit von Sonntagabend bis Donnerstagmittag (Himmelfahrt) wurde eine Steghütte in Asel-Süd aufgebrochen. Die Holzhütte steht im Uferbereich unterhalb der Kreisstraße 59 vor den dortigen Bootsteganlagen. Nach Angaben der Wasserschutzpolizei Edersee wurde Hütte betreten und offensichtlich auch durchsucht - ob etwas entwendet wurde, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Auch die an der Steganlage liegenden Sportboote werden noch entsprechend überprüft.

Sachdienliche Hinweise erbittet die Wasserschutzpolizei Waldeck unter der Telefonnummer 05623/5437 oder per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Die Wasserschutzpolizei rät allen Wassersportlern ihr Eigentum zu sichern und nicht unnötig an Bord zu lassen, auch eine kostenlose Kennzeichnung von Motoren und maritimen Gerät ist möglich. (ots/r)

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WALDECK-FRANKENBERG. Am Karfreitag kontrollierten Polizisten im Rahmen eines landesweiten Aktionstages "Raser", "Tuner" und sogenannte "Autoposer" an zahlreichen Stellen im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Die Schwerpunkte der Verkehrskontrollen lagen am Eder- und am Diemelsee, wo Treffpunkte der Szene festgestellt werden konnten. Insgesamt wurden an dem von der "Autoposerszene" sogenannten "Carfreitag" etwa 130 Fahrzeuge kontrolliert, darunter etwa 110 Autos und 20 Zweiräder. Der Schwerpunkt der Kontrollen lag neben den technischen Veränderungen an den Fahrzeugen auch auf verbotenen Kraftfahrzeugrennen.

Am Morgen des Kontrolltages führten Beamte des Regionalen Verkehrsdienstes Geschwindigkeitsmessungen am Diemelsee durch. Dabei konnte aber lediglich ein Verstoß im Verwarnungsbereich festgestellt werden. Darüber hinaus stellten die Polizisten an den Kontrollstellen noch einen Fahrzeugführer fest, der ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs war. Zwei Autofahrer hatten keine Fahrzeugpapiere dabei. Gegen einen Verkehrsteilnehmer leiteten sie ein Verfahren wegen Urkundenfälschung ein, drei müssen ihr Fahrzeug demnächst wegen Mängeln bei der Polizei vorführen. Bei einem Autofahrer führten Veränderungen am Fahrzeug zum Erlöschen der Betriebserlaubnis.

Gegen Mittag nahm der Verkehr am Diemelsee deutlich zu. Die Polizisten trafen nun auf zwei Gruppen der "Poserszene", dabei handelte es sich insgesamt um etwa 25 Autos aus Nordrhein-Westfalen. Bei den anschließenden Überprüfungen der Autos und Fahrer stellten die Polizeibeamten mehrere Mängel fest, die in zwei Fällen eine Verwarnung und in drei Fällen eine Mängelkarte nach sich zogen. Bei zwei Autos führten nicht eingetragene Veränderungen wiederum zum Erlöschen der Betriebserlaubnis. Da sich die Fahrer und Mitfahrer der kontrollierten Gruppen nicht an die gültigen Corona-Regeln hielten, leiteten die Polizisten insgesamt 26 Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung ein. Außerdem wurde allen ein Platzverweis für den Diemelsee erteilt.

Ab Nachmittag kontrollierten die Polizeibeamten des Verkehrsdienstes am Edersee, wobei hier der Schwerpunkt im Bereich an der sogenannten "Taucherbucht" lag. Es konnten insgesamt über 100 Fahrzeuge festgestellt werden, die sich überwiegend in Kleingruppen auf Parkplätzen um den Edersee aufhielten. Zwischen Waldeck und Waldeck-West standen viele junge Menschen, die offensichtlich die vorbeifahrenden "Poser" beobachteten. Die Polizisten ahndeten über 20 Parkverstöße und beanstandeten knapp 10 Fahrzeuge. Letztlich erteilten sie etwa 60 Platzverweise an Personen der "Poserszene" und in etwa die gleiche Anzahl an die Zuschauer. Auch hier wurden wieder Verstöße gegen die Corona-Verordnung festgestellt, es kam zu insgesamt sieben Anzeigen. Diese betrafen insbesondere eine Gruppe von jungen Männer und Frauen aus dem Werra-Meißner-Kreis, die sich auf einem Parkplatz an der "Taucherbucht" aufhielten und dabei die Kontaktbeschränkungen und Hygienevorschriften nicht beachteten.

Bei den Kontrollen im restlichen Kreisgebiet konnten keine gravierenden Verstöße festgestellt werden. Auch außerhalb von Aktionstagen wird die Polizei weiterhin regelmäßig gezielte Kontrollmaßnahmen vornehmen, um den Gefahren, die durch "Tuner" und "Poser" im Straßenverkehr verursacht werden, entgegenzuwirken, schwere Verkehrsunfälle zu verhindern und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. (ots/r)

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WALDECK/EDERTAL. Rund 80 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Waldeck und dem Edertal, zwei Streifenwagenbesatzungen, vier RTW-Besatzungen und zwei Notärzte waren am Freitagabend an einem Einsatz beteiligt, um Menschenleben zu retten. Vier Personen wurden verletzt, eine Person musste mit hydraulischem Gerät aus einem Fahrzeug geschnitten werden. 

Nach Angaben der Polizei war gegen 19 Uhr ein roter Golf 7, gesteuert von einem 21-jährigen Mann aus Baunatal, auf der Landestraße 3086 von Hemfurth kommend in Richtung Nieder-Werbe unterwegs. Im Bereich der Tauchzone 2 geriet der Wagen ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine geparkte, silbergraue Mercedes E-Klasse. Bei dem Aufprall wurde der Fahrer, ein 23-jähriger Mann aus Korbach, im Mercedes-Benz eingeklemmt. Die Beifahrerin (24), ebenfalls aus Korbach, konnte den Pkw mit leichten Verletzungen verlassen.

Leichte Verletzungen hatten sich der GTI-Fahrer und seine Beifahrerin (20) aus Naumburg zugezogen, beide wurden mit RTW in ein Krankenhaus gefahren, konnten aber am Abend die Klinik bereits wieder verlassen. Dem Fahrer wird vorgeworfen, gegen das Rechtsfahrgebot verstoßen zu haben, außerdem muss sich der 21-Jährige wegen nicht angepasster Geschwindigkeit und Driftens mit seinem Pkw im Straßenverkehr verantworten.

Auch ein Paar aus dem Raum Frankfurt am Main kam nicht ungeschoren davon. Der 36-jährige Besitzer eines Wohnmobils und seine Partnerin (33) standen gerade in der Küche, als der Benz gegen die Seitenwand gedrückt wurde. Beide Personen kamen zwar zu Fall, wurden aber nicht verletzt. Der Sachschaden am Wohnmobil wird auf 10.000 Euro geschätzt - auch deshalb, weil die linke Seitenwand laut Gutachter erneuert werden muss.

An dem fast neuen Golf entstand Sachschaden von 30.000 Euro, ein umgefahrenes Schild kostet 200 Euro und der Benz der Reihe S211 wird mit 8000 Euro bewertet. Somit ergibt sich ein Gesamtsachschaden von 48.200 Euro. 

80 Feuerwehrleute rücken aus

Laut Gemeindebrandinspektor Andreas Przewdzing, kam die Alarmierung um 19.05 Uhr von der Leitstelle Waldeck-Frankenberg. Die Wehren aus Waldeck und Sachsenhausen, sowie die Erdertaler Wehren Edersee-Hemfurth und Bergheim-Giflitz mit dem Stichwort "Ederseerandstraße, Tauchzone 2, eingeklemmte Person nach Verkehrsunfall" erreichte die 80 Feuerwehrleute zeitnah. Einsatzleiter Andreas Przewdzing ließ umgehend die Unfallstelle an der Landesstraße ausleuchten. In Absprache mit der Polizei musste die Straße gesperrt werden und konnte erst um 20.30 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Auf Anraten der Notärztin wurden die Türen des silbergrauen Benz abgetrennt und versucht, die eingeklemmte Person nach hinten schonend aus dem Fahrzeug zu retten. Als einfachere Lösung wurde das Dach des Pkw abgetrennt und der Patient der Notärztin übergeben. Auch am Osterwochenende wird die Polizei Präsenz zeigen.

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WALDECK/EDERSEE. Zu einem Unfall ausgerückt sind die Beamten aus Bad Wildungen am Freitagnachmittag - ein Hyundai war von der Straße abgekommen und in ein Geländer gekracht.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, ereignet sich der Alleinunfall gegen 13.45 Uhr zwischen Terrassenhotel und Waldeck-West auf der Ederseerandstraße.  Zum angegebenen Zeitpunkt befuhr ein 24-jähriger Mann mit seinem Hyundai die Landesstraße 3086 von der Sperrmauer kommend in Richtung Nieder-Werbe. Nach eigener Aussage war Unaufmerksamkeit im Straßenverkehr ursächlich für den Crash. 

Der in Felsberg wohnende Mann war in einer Kurvenkombination nach links von der Fahrbahn abgekommen, schleuderte mit dem Hyundai über den Radweg und schlug nach einer seitlichen Drehung in das Abgrenzungsgeländer zum Edersee ein. Unverletzt konnte der Fahrer seinen Pkw verlassen und die Polizei informieren. Die schätzt den Schaden am Hyundai mit HR-Kennzeichnen auf 5000 Euro. Rund 3000 Euro wird die Reparatur des Geländers kosten.

Während der Unfallaufnahme und der Bergung des Fahrzeugs kam es zu leichten Verkehrsbehinderungen.

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Samstag, 13 März 2021 17:53

Segelboot kentert - Feuerwehren im Einsatz

EDERTAL/WALDECK. Ein gekentertes Segelboot und zwei in Not geratene Personen lösten am Samstagnachmittag eine Alarmierung durch die Leitstelle Waldeck-Frankenberg aus.

Um 15.35 Uhr wurden die Feuerwehren Hemfurth-Edersee, Bringhausen sowie die Feuerwehr Waldeck zu einem Wasserrettungseinsatz auf dem Edersee, im Bereich Rehbach-Bringhausen gerufen. Passanten hatten ein umgekipptes - in der Seglersprache gekentertes - Segelboot gesehen und zwei Personen die sich im Wasser befanden. Daraufhin alarmierte die Leitstelle Einsatzkräfte der Feuerwehr, Rettungsdienste und Polizeikräfte zur Einsatzstelle.

Die Kameraden aus Hemfurth-Edersee brachten ihr Rettungsboot zu Wasser, ebenso die Kameraden aus Waldeck, die in den Wintermonaten ein Boot der DLRG besetzen. Bei Eintreffen der ersten Kameraden vor Ort, war das Segelboot wieder aufgerichtet worden und auf dem Weg in den sicheren Hafen. Die Segler hatten es in der Zwischenzeit geschafft, sich selbst aus der misslichen Lage zu befreien und das Boot aufzurichten. "Teils war es so stürmisch und stark böig, sowie regnerisch, das man nur 100 Meter Sicht auf dem Edersee hatte", beschreibt der Edertaler Gemeindebrandinspektor Dirk Rübsam die Situation.

Aus gegebenem Anlass weist Rübsam nochmals auf die Gefahren des derzeit nur 3.5 Grad warmen Edersees hin -  waghalsigen Bootsausflüge können schnell zur Lebensgefahr werden.

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WALDECK/EDERSEE. Schwerverletzt musste ein 61 Jahre alter Motorradfahrer aus Homberg-Efze am Sonntag mit dem Rettungshubschrauber Christoph 25 nach Marburg geflogen werden.

Nach ersten Informationen an der Unfallstelle war der 61-Jährige aus dem Schwalm-Eder-Kreis gegen 14 Uhr auf der Landesstraße 3086 mit seiner silbergrauen Suzuki von Affoldern (L3086) kommend, in Richtung Waldeck-West unterwegs gewesen. Vor ihm fuhr zum selben Zeitpunkt ein Mann (76) mit seinem silbergrauen Ford C-Max in die gleiche Richtung.

Der im Hochsauerlandkreis zugelassene Ford wurde von dem Fahrer abgebremst, um nach rechts auf einen Parkstreifen zu fahren. Dies übersah der nachfolgende Motorradfahrer - er prallte mit dem Vorderrad ans linke Heck des Ford und stürzte mit seiner Maschine so unglücklich auf die Fahrbahn, dass er sich dabei schwer verletzte. Während der Senior aus dem Hochsauerlandkreis, unter Schock stehend, von einer RTW-Besatzung versorgt werden musste, kümmerten sich Ersthelfer um den gestürzten Kradfahrer.

Ein weiterer RTW traf an der Unfallstelle ein, dazu ein Notfalleinsatzfahrzeug. Noch während der medizinischen Versorgung entschloss sich der Notarzt den Rettungshubschrauber Christoph 25 anzufordern. Wenige Minuten nach der Alarmierung setzte der gelbe Hubschrauber mittig auf der Fahrbahn auf, ein Meisterstück, wie ein Beamter der Polizeistation Bad Wildungen zu berichten wusste. Nach Stabilisierung des Patienten hob der ADAC-Hubschrauber in Richtung Marburg ab.

Um 15.30 Uhr konnte die Polizei die zuvor gesperrte Randstraße für den Verkehr freigeben.

Link: Unfallstandort am 28. Februar auf der Landesstraße 3086

 

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Samstag, 13 Februar 2021 17:57

Tierrettung am Edersee - Wehren rücken aus

WALDECK/EDERSEE. Am Samstag um 9.55 Uhr vibrierten die Tetra-Pager der Freiwilligen Feuerwehren aus Sachsenhausen und Nieder-Werbe. Grund für die Alarmierung waren fünf "eingefrorene" Schwäne, die auf dem Eis des Edersees bei Scheid lagen. 

Nach Angaben des Einsatzleiters Bernd Schäfer hatte ein Anwohner fünf Schwäne auf dem zugefrorenen Edersee in Höhe der Loreley Klippe bemerkt und war der Auffassung, dass diese im Eis eingeschlossen waren und sich nicht selbstständig befreien konnten. Daraufhin wurde der Notruf 112 verständigt und somit die Feuerwehr alarmiert. Vom Yachthafen aus wurde die Lage mittels Fernglas vom Einsatzleiter und den Fahrzeugführern erkundet. Es befanden sich tatsächlich Schwäne ca. 100 Meter vom Ufer entfernt auf dem Edersee.

In unmittelbarer Umgebung der Schwäne befand sich ein Wasserloch, wo der See nicht zugefroren ist. Die Schwäne saßen um dieses Wasserloch herum auf dem zugefrorenen See. In einer Notlage befanden sie sich allerdings nicht. Nachdem die Feuerwehrleute mit Rufen und Klatschen auf sich aufmerksam gemacht hatten, bewegten sich alle fünf Schwäne vom Wasserloch weg und setzten ihren Weg auf dem zugefrorenen Edersee fort. Die 13 Einsatzkräfte konnten zurück in die Standorte verlegen.

Publiziert in Feuerwehr
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