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Donnerstag, 19 Mai 2022 08:42

Blitzer am Edersee

WALDECK. Derzeit führen die Behörden eine Tempokontrolle auf der Ederseerandstraße zwischen Nieder-Werbe und Waldeck durch: Geblitzt wird in Waldeck-West in Höhe einer Tauchschule, in einer 30er-Tone. Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die jeweils gültigen Tempolimits überall einzuhalten.

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EDERTAL. Ein Auffahrunfall ereignete sich am Montag (9. März 2022) zwischen Hemfurth-Edersee und Affoldern.

Gegen 6.35 Uhr fuhren ein 53-Jähriger auf seinem Fahrrad und ein 17-Jähriger auf seinem Roller hintereinander auf der Landesstraße 3068 (Randstraße) in Richtung Affoldern.

Wegen der aufgehenden Sonne konnte der Fahranfänger den vorausfahrenden Radfahrer nicht erkennen - es kam zur Kollision. Die beiden Männer aus dem Edertal stürzten und zogen sich leichte Verletzungen zu. Sie wurden für weitere Kontrollen in das Krankenhaus nach Bad Wildungen transportiert.

Wie hoch der Sachschaden ist, kann noch nicht abschließend gesagt werden.

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SACHSENHAUSEN/NETZE. Hessen Mobil führt an verschiedenen Abschnitten des Ederseebahn-Radweges Instandsetzungsarbeiten an der Fahrbahn und Höhenangleichungen zu verschiedenen Bauwerken durch. Insgesamt handelt es sich um sechs Bauabschnitte von insgesamt etwa einem Kilometer Länge zwischen den Waldecker Stadtteilen Sachsenhausen und Netze. 

Aus diesem Grund müssen die entsprechenden Teilstrecken in der Zeit von Montag (9. Mai) bis voraussichtlich Freitag (3. Juni) punktuell für den Geh- und Radverkehr gesperrt werden. Die jeweiligen Sperrungen sind beschildert. 

Hessen Mobil bittet die Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die notwendige Maßnahme sowie die damit verbundenen Einschränkungen.

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EDERTAL. Am Edersee hat sich eine 53-jähriger Motorradfahrerin bei einem Sturz schwere Verletzungen zugezogen - mit einem RTW musste die Frau aus Neuss (NRW) ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Vermutlich führte ein Fahrfehler am 1. Mai auf der Kreisstraße 35 zu dem Alleinunfall. Nach Angaben der Polizei befuhr die Frau mit ihrer BMW gegen 12.30 Uhr die Kreisstraße von Rehbach in Richtung Bringhausen. In einer Rechtskurve verlor die 53-Jährige die Kontrolle über ihre Maschine, sie kam nach links ab und prallte gegen die Leitplanke. Mit schweren Schulter und Beinverletzungen kam die Bikerin ins Krankenhaus nach Bad Wildungen. An ihrer BMW entstand Sachschaden von mehreren Tausend Euro.

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EDERSEE. Ein Ruderboot aus Aluminium wurde zwischen dem 16. April (17 Uhr) und 18. April (9 Uhr) am Edersee entwendet.

Der Geschädigte hatte sein Ruderboot am Liegeplatz unterhalt des Campingplatzes in Rehbach am Seeufer angelegt. Als er am Montagmorgen zum Anliegeplatz ging, musste er feststellen, dass Unbekannte das Boot vom Hersteller "MARINE" (Typ 12M) entwendet hatten.

Den Stehlschaden schätzen die Beamten der Korbacher Polizei auf etwa 1500 Euro. In der Tatzeit war das Boot mit Vor- und Heckleine gesichert, aber nicht angeschlossen. Eine örtliche Fahndung mit Befragung der Anlieger und eine Absuche mit dem Polizeiboot verliefen negativ.

Hinweise zum Verbleib des Bootes oder zu den Tätern nehmen die Beamten in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen. 

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Donnerstag, 24 März 2022 12:24

70 Feuerwehrleute bekämpfen Waldbrand

WALDECK. Am frühen Mittwochabend wurden zuerst die Feuerwehren aus Netze, Sachsenhausen und Waldeck sowie das Führungsteam der Stadt Waldeck zu einem Waldbrand kleineren Ausmaßes nach Waldeck an die Ederseerandstraße alarmiert.

Währenddessen befand sich die Feuerwehr Sachsenhausen noch bei einem weiteren Einsatz der Kategorie F2 in Höringhausen, wo aber bereits die Aufräumarbeiten stattfanden. Noch auf der Anfahrt wurde das Einsatzstichwort auf F Wald 2 (bestätigter Waldbrand mit Ausbreitungsgefahr) erhöht. Dadurch wurde die Feuerwehr aus Nieder-Werbe, sowie die Feuerwehr Bad Wildungen mit zwei Tanklöschfahrzeugen nachalarmiert. Außerdem rüstete sich nach der Alarmstufenerhöhung bereits ein Trupp des LF10 Kats auf der Anfahrt mit Atemschutz aus.  Das LF10 Kats aus Waldeck traf zuerst an der Einsatzstelle ein und wurde zuvor bereits durch Passanten eingewiesen.

An einem Hang, ca. 150 Meter im Wald brannten 4000 Quadratmeter Waldboden. Unmittelbar wurde ein Löschangriff mithilfe des Waldbrandsets und dem Löschwassertank des Fahrzeugs aufgebaut. Ein Trupp begann unter Atemschutz mittels D-Hohlstrahlrohr mit den ersten Löschmaßnahmen. Ein weiterer Trupp begann, mit Feuerpatschen den äußeren Rand des Feuers auszuschlagen, um ein weiteres Ausbreiten zu verhindern. Durch das Waldbrandset war es dem Atemschutztrupp möglich, sich relativ einfach den Hang hinauf zu bewegen und einen adäquaten Löscherfolg zu erzielen. Die Schläuche des Sets sind kleiner und leichter als normal und damit besonders für dieses unwegsame Gelände geeignet.

Direkt nach dem Eintreffen der weiteren Kräfte wurden Einsatzabschnitte gebildet und eine Wasserversorgung zum LF10 Kats als Brandstellenpumpe aufgebaut. Hierzu wurde Wasser aus dem Edersee mittels zweier elektrisch betriebener Tauchpumpen entnommen und in einen 3000 Liter umfassenden Faltbehälter auf dem Parkplatz vor dem Wald gefördert. Von dort aus wurde es durch die Nieder-Werber Tragkraftspritze zur Brandstelle gepumpt. Im weiteren Verlauf wurde dort Bio-Schaummittel als Netzmittel beigemischt.  Während der Aufbauzeit der Wasserentnahme aus dem Edersee, wurde Löschwasser aus dem Fahrzeugtank des HTLF sowie aus dem TLF 16/24 der Feuerwehr Bad Wildungen eingespeist. 

Im weiteren Verlauf wurden durch die mittleren Löschfahrzeuge (MLF) aus Waldeck und Netze ein zweites und drittes Rohr aufgebaut und damit weitere Löschmaßnahmen in Gang gesetzt. Das Feuer wurde von allen Seiten bekämpft. Da dies dann nur noch mit C-Schläuchen möglich war, war viel Manpower erforderlich, um die Schläuche den Hang hinauf zu bewegen. Nach kurzer Zeit war bereits keine deutliche Flammenbildung mehr zu sehen. Jedoch versteckten sich im Waldboden, an Ästen und Baumstümpfen viele Glutnester. Diese wurden mittels sämtlicher Wärmebildkameras aufgespürt und abgelöscht. Dies nahm durch die Lage am Hang sehr viel Zeit und Kraft in Anspruch. Hierzu wurde das Personal an der Brandstelle mehrfach ausgewechselt. Alle an der Einsatzstelle vertreten Stadtteile haben Hand in Hand zusammen gearbeitet und gemeinsam dem Feuer den Garaus gemacht.

Aufgrund der nach und nach eintretenden Dunkelheit musste die Einsatzstelle ausgeleuchtet werden. Auf dem Parkplatz sowie an der Wasserentnahmestelle wurden die Fahrzeuglichtmasten der Fahrzeuge aus Netze und Sachsenhausen in Betrieb genommen. Außerdem kam der auf dem MLF Netze verlastete ALDEBARAN zum Einsatz, welcher eine 360° Ausleuchtung schafft.  Gegen 19.10 Uhr konnte "Feuer aus" an die Leitstelle gemeldet werden. Durch das schnelle und gezielte Eingreifen der Feuerwehr sowie ein früher Absatz des Notrufs durch die Passanten vor Ort wurde weiterer Schaden für Wald und Umwelt abgewendet.

Die Einsatzstelle wurde zurückgebaut und die verschmutzten Schläuche und Gerätschaften wurden in die Mulde des in Sachsenhausen stationierten WLF zum Abtransport verladen. Aufgrund der vorangeschritten Zeit und dadurch, dass es auch schon der zweite Einsatz in Folge an dem Tag war, gab es Verpflegung an der Einsatzstelle. Um am Ende den Faltbehälter mit dem überflüssigen Wasser zu entleeren, kam der Wasserwerfer (Wasserringmonitor) des HTLF zum Einsatz.  Zur Dokumentation des Einsatzes sowie zur Übernahme des Funkverkehrs an der Einsatzstelle war der Einsatzleitwagen sowie das Führungsteam (ÖTEL) der Stadt Waldeck vor Ort. Zusammengefasst waren knapp 70 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Waldeck, Sachsenhausen, Netze, Nieder-Werbe, Bad Wildungen und der Polizei an der Einsatzstelle tätig.

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WALDECK. Eine Verkehrsunfallflucht, die sich am Samstag, gegen 10.30 Uhr, zwischen Nieder-Werbe und Scheid ereignet hat, konnten die Beamten der Polizeistation Korbach erfolgreich klären.

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhren ein VW-Touran und ein Mercedes die Kreisstraße 22 zwischen Nieder-Werbe und Scheid in entgegengesetzter Richtung. Dort kam es zum Zusammenstoß der beiden linken Außenspiegel. Während der Fahrer (55) aus dem Hochsauerlandkreis seinen VW stoppte, um die Angelegenheit zu klären, gab der Waldecker(77) in seinem Mercedes Gas.

Etwa zwei Stunden später meldete sich der Medebacher bei der Polizei und erstatte Anzeige. Aufgrund des Kennzeichens konnte der Halter des Fahrzeugs schnell ermittelt werden. Bei Eintreffen der Polizei erkannten die Beamten den geparkten Mercedes, dessen Außenspiegel war so lädiert, dass der Schaden zum beschriebenen Unfall passte.

Zur Rede gestellt, gab der 77-Jährige an, dass der Unfallgegner zu weit auf seiner Seite gefahren sei, daher kam es zum Unfall. Auf die "Alkoholfahne" angesprochen gab der mutmaßliche Unfallverursacher zu Protokoll, erst nach dem Unfall Alkohol konsumiert zu haben. Mittels zweier durchgeführter Blutentnahmen soll dies geklärt werden. Insgesamt entstand Sachschaden von 650 Euro.

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Publiziert in Polizei

WALDECK. Am Samstagnachmittag um 16.49 Uhr, wurden die Feuerwehren Nieder-Werbe und Sachsenhausen zu einer Tierrettung am Edersee auf die Halbinsel Scheid alarmiert. Ein Hund war am Loreleyfelsen abgestürzt und saß an der Wasserkante fest. 

Zunächst begaben sich die ersten Trupps zu Fuß in Richtung Wanderweg zum Loreleyfelsen. Dort wurde Einsatzleiter Andreas Przewdzing bereits von den Hundebesitzern erwartet und eingewiesen. Die Erkundung ergab, dass der Hund ausschließlich von der Wasserseite aus gerettet werden konnte. Dafür wurde das Einsatzstichwort auf "H WASS" angepasst und die Feuerwehr Waldeck mit dem dort stationierten Boot nachalarmiert.

Das Boot wurde in Waldeck-West zu Wasser gelassen und die Fahrt in Richtung Scheid angetreten. Zu diesem Zeitpunkt saß der Hund weiterhin an seiner Position, klammerte sich an einen Felsen, wurde aber zunehmend unruhiger. Aus Richtung Seeseite näherte sich ein Angler mit Boot von Bringhausen in Richtung Scheid und bot seine Unterstützung an. Aufgrund der niedrigen Wassertemperatur war schnelle Hilfe nötig, sodass der Angler den Hund zu sich ins Boot nahm. Anschließend wurde der Vierbeiner durch die Feuerwehr und den Tierbesitzer am Ufer wieder in Empfang genommen.

Wie der stellvertretende Stadtbrandinspektor Bernd Schäfer auf Nachfrage mitteilt, kam das Rettungsboot der Waldecker Wehr nicht mehr zum Einsatz. Insgesamt waren 25 Freiwillige an der Rettungsaktion beteiligt.

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KORBACH/BUHLEN. In der kommenden Woche untersucht Hessen Mobil turnusgemäß über 40 Brücken und Tunnel entlang des Ederseebahnradweges zwischen Korbach und Buhlen.

Hessen Mobil überwacht und kontrolliert seine Brücken in regelmäßigen Abständen. Alle sechs Jahre wird die sogenannte Hauptprüfung wie jetzt am Ederseebahnradweg durchgeführt. Die Bauwerksprüferinnen und -Prüfer von Hessen Mobil nehmen dabei sämtliche Bauwerke entlang des Radweges genauestens unter die Lupe. Das größte und längste Bauwerk ist das knapp 200 m lange und 28 m hohe Selbacher Viadukt. Unter anderem werden auch die Wände der beiden großen Tunnel abgeklopft und auf Hohlstellen untersucht. 

Zur Bauwerksprüfung wird an den fünf Tagen vom 15. bis 19. November jeweils bis 15.30 Uhr eine Wanderbaustelle eingerichtet, die für Radfahrende nicht passierbar ist. Dort, wo die Bauwerksprüfer gerade tätig sind, befinden sich Spezialgeräte auf dem Radweg. Kleinere Betonteile könnten hier von den Brücken auf die Fahrbahn fallen. An den beiden Startpunkten des Ederseeradweges in Korbach und Buhlen weisen Absperrungen auf die Einschränkungen für den Radverkehr hin.  Hessen Mobil bittet alle Radfahrerinnen und Radfahrer um Verständnis für die Maßnahme, die der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden dient.

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EDERTAL. Die Edertaler Feuerwehren rückten am Sonntagvormittag nach Wellen aus, um eine Person aus einem verunfallten Pkw zu befreien. Zunächst hieß es, eine Person sei im Fahrzeug eingeklemmt, daher wurden die Ortswehr Wellen und die beiden Feuerwehren Bergheim/Giflitz und Hemfurth/Edersee um 10.55 Uhr mit den Rettungssätzen in die Geismarer Straße alarmiert. Besatzungen der Rettungswagen von DRK, Maltester und ProMedica kümmerten sich mit Notärzten um die Unfallopfer.

Bei Eintreffen der Wehr koppelte Einsatzleiter Dirk Rübsam mit den Rettungskräften und der Polizei, ließ das verunfallte Fahrzeug, in dem die Person saß, gegen Abkippen sichern, stellte den Brandschutz her und konnte im Anschluss die Frontscheibe aus dem Ford herausnehmen. Im weiteren Verlauf wurde der Fahrzeugführer (77) aus Recklinghausen aus seinem Ford B-Max gerettet und dem Notarzt übergeben. Nach der Erstversorgung kam der Rentner ins Krankenhaus - der Mann gilt als schwerverletzt und wurde stationär aufgenommen.

Ebenfalls mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert wurden die beiden Personen, die bei dem Unfall leichte Verletzungen davontrugen. Der Fahrer (25) des grauen Audi A3 und seine Beifahrerin (36) kamen mit leichten Verletzungen davon. An ihrem Audi entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 5000 Euro. Die beiden Edertaler konnten das Krankenhaus aber zwischenzeitlich wieder verlassen. 

Was war geschehen?

Nach ersten Informationen an der Unfallstelle war der 77-jährige Unfallverursacher mit seinem Ford von Wega (Wehrweg) in Richtung Züschen unterwegs gewesen. An der Kreuzung missachtete der Fahrer den aus Richtung Edersee herannahenden, vorfahrtsberechtigten Audi A3. Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge, wobei der B-Max in die Luft befördert wurde und im Garten eines Eckhauses in der Bachstraße landete. Neben einem Verkehrszeichen ging auch der Gartenzaun zu Bruch, sodass ein Gesamtsachschaden von 16.700 Euro von den Beamten der Polizeistation Bad Wildungen angenommen wurde.

Sowohl der B-Max als auch de A3 mussten abgeschleppt werden.    

Link: Unfallstandort in Wellen am 7. November 2021.

Publiziert in Feuerwehr
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