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DORFITTER/KORBACH. Ein Alleinunfall ereignete sich am Samstagmorgen gegen 6.25 Uhr bei Korbach - es entstand Sachschaden in Höhe von rund 10.000 Euro und der Fahrer musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen.

Zur angegebenen Uhrzeit fuhr ein 18-Jähriger mit einem Mercedes Viano auf der Bundesstraße 252 von Dorfitter in Richtung Korbach. Der Fahranfänger wollte nach links in Richtung Frankenberger Landstraße abbiegen, kam dabei aber nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß in die Leitplanke.

Das Fahrzeug beschädigte die Leitplanke in einer Länge von etwa 15 Metern und verkeilte sich dann, verletzt wurde der Korbacher dabei nicht. Bei der Unfallaufnahme ergaben sich den Beamten der Korbacher Polizei Verdachtsmomente auf Alkohol- und Drogenkonsum, daher wurde eine Blutentnahme im Krankenhaus angeordnet.

Der Gesamtsachschaden an der Leitplanke und am Mercedes wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.

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FRANKENBERG. Die Polizei nahm in der Nacht von Samstag (17. April) auf Sonntag (18. April) zwei junge Männer fest, die beim Anblick eines Streifenwagens flüchteten. Nach den Festnahmen wurde der Grund der Flucht schnell klar: Ein 19-Jähriger hatte eine geringe Menge Marihuana dabei, ein 21-Jähriger warf kurz vor der Festnahme ein gestohlenes Mountainbike in eine Böschung. Zudem lag gegen ihn ein Haftbefehl wegen nicht geleisteter Sozialstunden vor.

Gegen 2.40 Uhr befuhr eine Polizeistreife die Röddenauer Straße in Frankenberg und wurde auf zwei junge Männer aufmerksam, die zu Fuß die Flucht ergriffen, als sie den Polizeiwagen sahen. Einer von ihnen warf kurz vor der Flucht ein Fahrrad in eine Böschung. Die Frankenberger Polizisten nahmen sofort die Verfolgung und konnten beide Männer nach kurzer Zeit festnehmen. Der 21-Jährige stürzte bei seiner Flucht und zog sich dabei Verletzungen zu, die später ärztlich behandelt wurden. Aufgrund von körperlichen Gegenmaßnahmen musste ein Polizist bei der Festnahme Pfefferspray einsetzen.

Bei der Durchsuchung des 19-Jährigen fanden die Polizeibeamten eine geringe Menge Marihuana. Er wurde nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Gegen ihn wird ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Bei der Überprüfung des sichergestellten Fahrrades stellte sich heraus, dass das hochwertige Mountainbike in der Nacht vom 8. auf den 9. April aus einer Scheune in Battenberg gestohlen wurde (siehe 112-Meldung vom 13. April 2021). Der Tatverdacht bezüglich des schweren Diebstahls des Mountainbikes richtet sich nun gegen den 21-Jährigen, auch wenn er in seiner ersten Vernehmung die Tat bestritt. Aufgrund des vorliegenden Haftbefehls wurde er in eine Jugendarresteinrichtung eingeliefert. (ots/r)

Link: Mountainbike aus Scheune gestohlen (13.04.2021)

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BAD WILDUNGEN. Wie wichtig stationäre Kontrollstellen der Polizei im Landkreis Waldeck-Frankenberg sind, hat sich am Freitag gezeigt: In Mandern wurde ein roter Hyundai angehalten, bei dessen Fahrer und Beifahrerin gleich mehrere Verstöße protokolliert werden mussten.

Zugetragen hatte sich der Fall am 26. März gegen 11.55 Uhr in Höhe des Bahnhofes an der Bundesstraße 253 in Mandern. Dort hatte die Polizei einen stationären Kontrollpunkt eingerichtet, mit dem Ziel die Verkehrssicherheit im Raum Bad Wildungen zu optimieren. Als herausragendes, negatives Beispiel nennt die Polizei einen roten Hyundai mit Eschweger Zulassung, der von einem 40 Jahre alten Mann aus Bad Sooden-Allendorf gefahren wurde - auf dem Beifahrersitz saß die Halterin des Fahrzeugs, die Frau (56) wohnt ebenfalls in Bad Sooden-Allendorf.

Bei der Überprüfung der Fahrzeugpapiere drang Alkoholgeruch aus dem Innenraum des Fahrzeugs, ein geübter Blick in die Pupillen des Fahrers durch den Beamten ließ nichts Gutes erwarten. Zunächst erfolgte ein Alkoholtest und eine Urinprobe wegen Verdachts auf Drogenkonsum bei dem 40-Jährigen; beides fiel positiv aus. Weiterhin konnten die Beamten feststellen, dass der Mann nicht im Besitzt einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Zu allem Überfluss fanden die Beamten im Hyundai mehrere Haschischpflanzen, die sichergestellt wurden. Im Nachgang musste sich der Fahrer einer Blutentnahme unterziehen. 

Auch die Beifahrerin und Halterin des Hyundai wurde überprüft. Die 56-Jährige muss mit einer Anzeige rechnen, weil sie zugelassen hat, dass der 40-Jährige ihr Fahrzeug geführt hat, ohne die dafür notwendige Fahrerlaubnis zu besitzen. (112-magazin.de)

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SALZKOTTEN. Zwei Polizistinnen haben am Mittwoch einen flüchtigen Autofahrer gestellt, der zuvor einen Verkehrsunfall mit Verletzten verursacht hatte und mit europäischem Haftbefehl gesucht wurde.

Gegen 12.20 Uhr fiel einer Polizeistreife auf der Geseker Straße ein Jaguar-Fahrer auf, der während der Fahrt einen Tablet-PC nutzte. Die beiden Polizistinnen folgten dem Wagen in Richtung Paderborn. Als sie die Anhaltezeichen am Streifenwagen einschalteten, gab der Jaguar-Fahrer Gas. Das Auto beschleunigte stark und entfernte sich von der Streife. Am Rückstau in Höhe des Kreisverkehrs an der Dr.-Krismann-Straße fuhr der Jaguar links vorbei und fuhr entgegen der Fahrrichtung in den Kreisverkehr ein. Dabei kam zur Gefährdung eines Fußgängers.

Im Kreisverkehr kollidierte der Jaguar frontal mit einem aus Paderborn entgegenkommenden Nissan Qashqai. Die Autos schleuderten aus dem Kreisverkehr auf den Gehweg. Der Qashqai prallte gegen eine Laterne und blieb stark beschädigt in einem Kiesbett vor einem Autohaus liegen. Die 54-jährige Fahrerin erlitt leichte Verletzungen. Der Jaguar XF kam ebenfalls schwerbeschädigt auf dem Gehweg zum Stillstand. Kaum stand der Wagen, öffnete der Fahrer die Tür, stieg aus und flüchtete zu Fuß in die Straße An der Burg.

Die Polizistinnen folgten zunächst mit dem Streifenwagen. Da der Flüchtende die Wege verließ, sprangen auch die Beamtinnen aus ihrem Fahrzeug und sprinteten hinterher. Nachdem sowohl der Fahrer als auch die beiden Verfolgerinnen den knietiefen Rothebach durchquert hatten, schlossen die Polizistinnen auf dem parallel des Baches verlaufenden Gehweg auf. Sie stoppen den Mann, der sich widerstandslos festnehmen ließ. Auch er hatte bei dem Unfall Verletzungen erlitten und musste mit einem Rettungswagen unter Polizeibegleitung in ein Krankenhaus nach Paderborn gebracht werden.

Die verletzte Nissanfahrerin brachte der Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung ins nahegelegene Salzkottener Krankenhaus. Bei dem Unfall waren Sachschäden in Höhe von rund 20.000 Euro entstanden. Beide Autos mussten abgeschleppt werden. Im Fußraum des Jaguars lag das Tablet, welches als Beweismittel sichergestellt wurde. Nachdem die Personalien des 31-jährigen Jaguar-Fahrers ermittelt werden konnten, stellte sich heraus, dass gegen den Rumänen ein europäischer Haftbefehl aus seinem Heimatland vorlag. Zwei Jahre muss der Mann dort in Haft. Da der Verdacht von Alkohol- und Drogeneinwirkung bestand, wurden dem Jaguar-Fahrer eine Blutprobe entnommen. Eine Fahrerlaubnis besaß der 31-Jährige auch nicht. Über Nacht musste er im Krankenhaus versorgt werden und wurde von Polizisten bewacht.

Am Donnerstagvormittag kam er ins Polizeigewahrsam und wurde am Nachmittag an die Justiz überstellt. Wegen des Verdachts eines illegalen Einzelrennens, Straßenverkehrsgefährdung, Fahrerflucht, Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinwirkung und Fahren ohne Fahrerlaubnis läuft jetzt ein neues Strafverfahren gegen den 31-Jährigen. (ots/r)

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FRANKENBERG. Vermutlich weil er unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand, ist am gestrigen Dienstagabend in Frankenberg ein 20-Jähriger mit seinem Auto rasant und rücksichtslos vor einer Polizeistreife geflüchtet.

Von Röddenau nach Frankenberg führte die gefährliche Fahrt des Scirocco, der trotz des mit Blaulicht und Martinshorn folgenden Streifenwagens zunächst nicht anhielt. Die Flucht endete schließlich in der Röddenauer Straße, wo die Polizisten den 20-Jährigen aus Allendorf festnehmen konnten. Einer Streife der Polizeistation Frankenberg war während einer Verkehrskontrolle in der Frankenberger Straße in Röddenau gegen 2310 Uhr ein schwarzer Scirocco aufgefallen, da der Fahrer angesichts des Streifenwagens plötzlich Vollgas gab und mit quietschenden Reifen an der Streife vorbeifuhr.

Bei der anschließenden Flucht vor dem Polizeifahrzeug in Richtung Frankenberg, das nun Haltesignale gab und Sondersignale eingeschaltet hatte, setzte der Scirocco seine gefährliche Fahrweise fort. Er war mit stark überhöhter Geschwindigkeit unter anderem auch in einer 30 Zone unterwegs. Im Kreuzungsbereich Siegener Straße zur Berleburger Straße überfuhr der Fahrer den gepflasterten Kreisel so schnell, dass es zu starkem Funkenflug kam. Auf den möglichen kreuzenden Verkehr achtete er dabei nicht. Bei seiner weiteren Flucht fuhr der Scirocco im Bereich Siegener Straße zur Röddenauer Straße über einen angrenzenden Bürgersteig und stieß dort auch gegen eine Gartenmauer. Durch die entwichene Luft in einem Vorderrad gab er schließlich nach etwa hundert Metern auf.

An Ort und Stelle klickten dann die Handschellen für den 20-jährigen Mann. Im Fahrzeug des Festgenommenen saßen noch ein 17-jähriger Jugendlicher auf dem Beifahrersitz und eine 19-jährige Frau auf dem Rücksitz. Beide blieben unverletzt. Glücklicherweise wurden auch während der Flucht keine Personen verletzt. Bei dem 20-Jährigen wurde eine Blutentnahme angeordnet - er muss sich nun wegen mehrerer diverser Verkehrsstraftaten und Verkehrsordnungswidrigkeiten verantworten. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

MARSBERG. Schwere Verletzungen erlitt ein 31-jähriger Autofahrer am Montagabend - der Mann war mit seinem Suzuki von der Straße abgekommen und gegen einen Baumstumpf geprallt. Da der Verdacht besteht, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol und anderen Drogen stand, wurde ihm im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen.

Um 22.40 Uhr wurden die Rettungskräfte zum Unfallort auf der Landstraße 636 zwischen Meerhof und Oesdorf gerufen. Zwar konnte sich der Fahrer selbst aus dem Fahrzeug befreien. Gegenüber der Polizei zeigte sich der Mann aber uneinsichtig. Als er versuchte zu flüchten, mussten dem Paderborner Handfesseln angelegt werden. Erst als der Rettungsdienst eingetroffen war und der Mann im Rettungswagen lag, konnten die Beamten die Fesseln abnehmen. Mit Begleitung der Polizei wurde er in ein Krankenhaus gebracht.

Bereits gegen 22.30 Uhr ereignete sich auf der Autobahn 44 eine Unfallflucht. Hier touchierte ein Kleinwagen beim Überholen ein Fahrzeug. Der Kleinwagen fuhr anschließend an der Ausfahrt Marsberg/Lichtenau ab. Ob es sich bei dem Unfallflüchtigen um den 31-jährigen Paderborner handelt, ist nun Bestandteil der polizeilichen Ermittlungen. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei
Mittwoch, 13 Januar 2021 11:51

Unter Drogeneinfluss mit dem Auto unterwegs

WARBURG. Bei einer Verkehrskontrolle in Warburg-Ossendorf ergab sich bei einem 25-jährigen Fahrer der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln steht.

Die Polizeibeamten kontrollierten am Dienstag, 12. Januar, gegen 22.45 Uhr, einen 3er BMW auf der Straße Zum Warburger Tor. Der Fahrer zeigte bei der Kontrolle drogentypische Ausfallerscheinungen. Ein vor Ort durchgeführter Drogenvortest verlief positiv auf THC. Der Fahrer räumte daraufhin ein, drei Tage zuvor zwei Joints geraucht zu haben. Die Polizisten untersagtem dem Warburger die Weiterfahrt und das Führen von Kraftfahrzeugen bis zum vollständigen Abbau der Betäubungsmittel. Außerdem wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

Die Beamten fertigten Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Straßenverkehrsgesetz und gegen das Betäubungsmittelgesetz. (ots/r)

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Publiziert in HX Polizei

FRANKENBERG. Trotz einer Vielzahl von Regelverstößen haben die Beamten der Polizeistation Frankenberg ihre Contenance am Montag nicht verloren - ein Rumänischer Staatsbürger mit einem in Frankreich zugelassenen Volkswagen hatte nicht nur zuviel Alkohol konsumiert, sondern auch Betäubungsmitteln zugesprochen und dann ein Fahrzeug geführt. 

Nach ersten Erkenntnissen war der Mann im VW einer Polizeistreife gegen 23.40 Uhr auf der Bundesstraße 252 im Bereich Frankenberg durch seine unkonventionelle Fahrweise aufgefallen. Einer Vorahnung folgend, wollten die Beamten den Volkswagen zum Halten animieren - der Fahrer jedoch roch den "Braten" und setzte seine Fahrt fort. Durch fahrerisches Können bremsten die Beamten den VW aus und zwangen den Fahrer zum Halten. 

Bei seiner Überprüfung konnte der Fahrer keine Fahrerlaubnis vorweisen, Ausweispapiere hatte der Mann auch nicht dabei. Die Herkunft seines im Frankreich zugelassenen Fahrzeugs konnte er ebenfalls nicht plausibel darlegen. Alkoholgeruch aus dem Innenraum des Fahrzeug ließen die Vermutung aufkeimen, dass der Fahrer unter Alkoholeinwirkung stand. Ein geübter Blick in die Pupillen des Mannes ergaben zudem Hinweise auf den Konsum von Betäubungsmitteln.

Nach einer Blutentnahme wurde der Fahrer ins Gewahrsam genommen. Nach einer Sicherheitsleistung, die die Staatsanwaltschaft festlegte, konnte der Rumäne am nächsten Tag ausgenüchtert auf freien Fuß gesetzt werden. Die Sicherheitsleistung hatte der Mann ebenfalls bezahlt. (112-magazin.de

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BAD WILDUNGEN. Eigentlich hat ein 22 Jahre alter Mann aus dem Edertal alles richtig gemacht - trotzdem könnte sein Erscheinen auf der Polizeistation Bad Wildungen mit dem Entzug der Fahrerlaubnis enden.

Nach Angaben der Polizei erschien der 22 Jährige am 13. November um 15.30 Uhr auf der Wache und zeigte eine Verkehrsunfallflucht in der Brunnenallee in Höhe der Asklepiosklinik an. Dort sei ihm ein Fahrzeug entgegengekommen, das zu weit nach links auf seiner Fahrbahn unterwegs gewesen sei. Beim Ausweichen nach rechts habe er sich an seinem schwarzen 3er BMW an einem Bordstein die rechte Felge und den Unterboden aufgerissen. Eine vorläufige Schätzung des entstandenen Sachschaden habe er in einer Fachwerkstatt abgefragt. Die Höhe von 4000 Euro gab der Geschädigte zu Protokoll. 

Diesem Vortrag folgte der aufnehmende Beamte zunächst. Bei der Befragung nach dem Unfallgegner über dessen Automarke, Farbe oder Kennzeichen des Fluchtwagens konnte der 22-Jährige keine Angaben machen, vielmehr verstrickte sich der Edertaler in Widersprüche. Bei einem Blick in die Augen des Edertalers keimte der Verdacht auf, dass der 22-Jährige unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehen könnte. Daraufhin wurde eine Blutentnahme angeordnet.

Die Polizei sucht nun Zeugen der Verkehrsunfallflucht unter der Rufnummer 05621/70900.  


  


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WOLFHAGEN. Ein offenbar geistig verwirrter und erheblich unter Alkoholeinfluss stehender 39-Jähriger, hat am gestrigen Donnerstagnachmittag mit einem Messer einen Wolfhager Supermarkt betreten und laut herumgeschrien. Die verängstigen Angestellten riefen sofort die Polizei, woraufhin der Mann kurz nach Verlassen des Geschäfts gestellt und festgenommen werden konnte.

Der in Wolfhagen wohnende 39-Jährige wurde nach einer Blutentnahme in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen. Er muss sich nun wegen der Bedrohung verantworten. Während der Festnahme des Mannes beleidigte, bedrohte und bespuckte ein unbeteiligter 26-Jähriger die eingesetzten Beamten. Bei seiner anschließenden Festnahme setzte er sich erheblich zur Wehr, wodurch ein Polizist leicht verletzt wurde. Die Angestellten des Supermarkts in der Hans-Staden-Straße hatten gegen 17.50 Uhr die Wolfhager Polizei gerufen. Wie sie berichteten, hatte der 39-Jährige offenbar zuvor in dem Geschäft mit dem Messer in der Hand lautstark herumgeschrien und mehrfach auf das Kassenband geschlagen.

Anschließend verließ er den Supermarkt, konnte aber von den hinzugeeilten Streifen der Polizeistation Wolfhagen nur wenige Augenblicke später in der Teichbergstraße festgenommen werden. Das Messer stellten die Beamten sicher. Während der Festnahme des Tatverdächtigen trat der 26-Jährige an die Polizeibeamten heran und begann, sie in aggressiver Art und Weise zu beleidigen und Drohungen zu äußern. Als die Polizisten seine Personalien feststellen wollten, spuckte und trat er nach ihnen, woraufhin die Beamten auch ihn festnahmen. Der offenbar unter dem Einfluss berauschender Mittel stehende 26-Jährige musste sich ebenfalls einer Blutentnahme unterziehen.

Hiernach wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten in eine Gewahrsamszelle des Polizeipräsidiums gebracht. Gegen den Tatverdächtigen aus Wolfhagen wird nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung ermittelt. (ots/r)


Publiziert in KS Polizei
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