Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Brandstiftung

KASSEL. Nachdem es bereits in der Nacht zum Sonntag zu einem Brand auf dem Gelände eines Kleingartenvereins an der Lilienthalstraße gekommen war, mussten Feuerwehr und Polizei am Montagabend (16. Mai 2022) erneut wegen eines Feuers auf dem Gelände ausrücken.

Wie die eingesetzten Beamten des Kriminaldauerdienstes berichten, war gegen 23.50 Uhr eine leerstehende Hütte, die sich vorher bereits in einem schlechtem Zustand befand, in Brand geraten und durch das Feuer erheblich beschädigt worden. Die Polizei geht in diesem Fall davon aus, dass der Brand von Unbekannten vorsätzlich gelegt worden war. Die zuständigen Ermittler der Kasseler Kriminalpolizei schließen einen Zusammenhang zu dem Brand in der Nacht zum Sonntag nicht aus.

Auch wenn die Ursache des Brandes vom Sonntag noch nicht geklärt ist, ist eine Brandstiftung aufgrund des neuerlichen Feuers in dem Kleingartengelände nicht unwahrscheinlich. Zur Klärung der beiden Brände erhoffen sich Ermittler zudem nun Hinweise von Zeugen zu bekommen. Wer im Zusammenhang mit einem der Brände verdächtige Beobachtungen gemacht hat und Hinweise auf die mutmaßlichen Verursacher der Feuer geben kann, meldet sich bitte unter der Telefonnummer 0561/9100 bei der Kasseler Polizei. (ots/r)

- Anzeige -

Publiziert in KS Feuerwehr

KASSEL. Die Feuerwehr Kassel wurde am Freitag (13. Mai 2022) um 11.32 Uhr durch die automatische Brandmeldeanlage der Willy-Brandt-Schule alarmiert. Vor Ort wurden die Einsatzkräfte durch Mitarbeiter der Schule zu einem Brand in einer Toilette der Schule eingewiesen. Ersthelfer hatten den Brand bereits mit einem Pulverlöscher bekämpft.

Einsatzkräfte der Feuerwehr gingen unverzüglich unter Atemschutz in den verrauchten Bereich vor - da die Toilettenanlage über keine Fenster verfügt, musste der Bereich aufwändig entraucht werden. 16 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes waren 1,5 Stunden lang im Einsatz.

Trotz der stattfindenden Prüfungen verließen die Schüler und Lehrer ordnungsgemäß das Gebäude. Personen wurden daher glücklicherweise nicht verletzt. Der Sachschaden wird auf etwa 8000 Euro geschätzt.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Feuerwehr Kassel warnt ausdrücklich vor der Beteiligung an Aktionen, bei denen Brandstiftungen in Schulen in sozialen Netzwerken geteilt werden oder die Unterbrechung von Prüfungen durch die Auslösung der Brandmeldeanlage erreicht werden soll.

- Anzeige -

Publiziert in KS Feuerwehr
Samstag, 07 Mai 2022 08:52

Schutzhütte bei Hillershausen in Vollbrand

KORBACH. Am frühen Samstagmorgen, gegen 0.30 Uhr, wurde ein Feuerschein im Bereich Tannenhofweg oberhalb der Ortslage von Hillershausen gemeldet.

Die Leitstelle alarmierte unmittelbar die Wehren aus Hillershausen und Eppe. Vor Ort stellte sich heraus, dass eine Schutzhütte in einem Waldgebiet in Vollbrand stand. Mittels Schnellangriffseinrichtung wurde unmittelbar mit der Brandbekämpfung begonnen, ein Trupp wurde unter Atemschutz eingesetzt. Die Wasserversorgung wurde im Pendelverkehr mit den Fahrzeugen sichergestellt. Ein Übergreifen der Flammen auf den angrenzenden Wald konnte durch den raschen Einsatz der ehrenamtlichen Kräfte verhindert werden, die Schutzhütte selbst wurde jedoch komplett von dem Feuer zerstört.

Eine Streife der Korbacher Polizei war ebenfalls vor Ort und hat die weiteren Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Brandstiftung kann in diesem Fall nicht ausgeschlossen werden. Gegen 1.45 Uhr konnte die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wieder hergestellt werden. Hinweise nimmt die Polizei in Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen.

-Anzeige-

Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 24 März 2022 11:49

Gartenhütte brennt, Polizei sucht Zeugen

BATTENBERG. Am Mittwochabend kam es in der Hauptstraße in Battenberg zu einem Brand einer Hütte im Gartenbereich, der auch auf die Holzfassade eines Wohnhauses übergriff. Es besteht der Verdacht der fahrlässigen Brandstiftung.

Gegen 22.30 Uhr meldete eine Zeugin, dass es beim Nachbarn "irgendwie" brennen würde. Die alarmierten Feuerwehren aus Battenberg und Frankenberg stellten am Einsatzort fest, dass eine aus Holz bestehende Gartenhütte, die früher als Hühnerstall genutzt wurde, brannte. Das Feuer griff auch auf die Holzfassade des nahen Wohnhauses über.

Nach Angaben des Battenberger Stadtbrandinspektors Michael Wenzel stand die Gartenhütte bei Eintreffen der Wehr bereits in Vollbrand. Da bei einem gemeldeten Feuer der Kategorie "F2" auch automatisch die Freiwillige Feuerwehr aus Frankenberg alarmiert wird, rückte diese mit der Drehleiter an. Einsatzleiter Wenzel koordinierte das Einsatzgeschehen, ließ mehrere Trupps mit Atemschutz ausrüsten und die Drehleiter in Stellung bringen. Ebenfalls angefordert wurde das Tanklöschfahrzeug aus Dodenau, weil der Wasserdruck aus dem Hydrant nicht hoch genug war.

Rund 25 Einsatzkräfte der Feuerwehren, eine RTW-Besatzung und eine Streife der Polizei waren vor Ort. Bis 2 Uhr dauerten die Lösch- und Nacharbeiten, bis der Stadtbrandinspektor "Feuer aus, niemand verletzt" an die Leitstelle melden konnte.

Polizei ermittelt

Die Polizeistation Frankenberg hat die ersten Ermittlungen am Brandort am Mittwochabend aufgenommen. Da Zeugen angaben, dass sie einige Minuten vor dem Feuer laute Knallgeräusche gehört haben, besteht der Verdacht, dass der Brand durch das Abschießen oder Zünden von Feuerwerkskörpern ausgelöst worden sein könnte. Die Polizei leitete daher ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung ein. Den Sachschaden schätzten die Polizisten auf etwa 5.000 Euro. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Korbach, die unter der Telefonnummer 05631/9710 um Hinweise bittet.

Publiziert in Feuerwehr
Mittwoch, 12 Januar 2022 13:02

Brandstiftung in der Gemarkung Ernsthausen

BURGWALD. Am Dienstag (11. Januar) gegen 18.30 Uhr kam es in der Feldgemarkung Ernsthausen zu einem Brand von Strohballen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus und sucht Zeugen.

Ein Spaziergänger hatte den Brand der Strohballen in der Verlängerung der Darmstädter Straße gegen 18.30 Uhr bemerkt und die Leitstelle verständigt. Die alarmierten Feuerwehren aus Ernsthausen und Wiesenfeld waren kurz darauf am Einsatzort. Dort brannten 27 mit einer Plane abgedeckte Rundballen aus Stroh. Die Feuerwehren konnten die Strohballen nur noch kontrolliert abbrennen lassen. Löschmittel wurden nicht eingesetzt, vielmehr ließ Einsatzleiter Marek Engel die Rundballen mit Einreißhaken auseinanderziehen und konnte um 22 Uhr "Feuer aus" melden. Eine Gefährdung von Personen oder Gebäuden war ausgeschlossen, da die Rundballen auf einer Freifläche gelagert wurden. Auch eine Windkraftanlage, die in unmittelbarer Nähe steht, wurde nicht beschädigt. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 700 Euro.

Die Polizei geht nach ersten Ermittlungen am Brandort von einer Brandstiftung aus und sucht Zeugen. Wer verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat oder sonstige Hinweise geben kann, meldet sich bitte bei der Polizeistation Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030.

Link: Einsatzstandort Burgwald am 11. Januar 2022.

Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 14 Dezember 2021 12:03

Lebenslange Haft für 41-Jährigen

VOLKMARSEN. Lebenslange Haft für einen 41-jährigen Mann aus Fulda - das Landgericht Kassel schickte am Montag nach einer Revision den Täter wegen Mordes und Brandstiftung in eine Justizvollzugsanstalt.

Bereits im Mai 2020 war der Angeklagte von der 10. Großen Strafkammer des Landgerichts Kassel wegen Mordes sowie besonders schwerer Brandstiftung zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden.

Was war geschehen?

Am 20. November 2018 brannte gegen 6 Uhr ein Wohnhaus am Ortsrand von Volkmarsen-Lütersheim. Im Erdgeschoss wurde der einzige Bewohner, ein 79-jähriger Mann, tot aufgefunden. An den folgenden Tagen untersuchten Brandermittler der Kriminalpolizei Korbach mit Sachverständigen des Hessischen Landeskriminalamtes aus Wiesbaden den Brandort.

Bei den umfangreichen Untersuchungen stellten sie eindeutig fest, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde. Aufgrund dieses Ergebnisses folgten weitere intensive Spurensicherungsmaßnahmen am Tatort, die durch den Erkennungsdienst des Polizeipräsidiums Nordhessen in Kassel unterstützt wurden.

Bei der durch die Staatsanwaltschaft Kassel angeordneten Obduktion durch die Rechtsmedizin in Gießen wurde festgestellt, dass ein Fremdverschulden am Tod des Mannes nicht ausgeschlossen werden kann, die Rechtsmediziner stellten Spuren von Gewalteinwirkung fest.

Feuerwehrleute finden leblose Person

Wie sich bei Befragungen und Vernehmungen von Zeugen und Tatverdächtigen später herausstellen sollte, hat der Beschuldigte den Rentner erschlagen und Feuer gelegt, um Spuren zu verwischen. Das wäre sicherlich auch gelungen, wenn der Zeitungsausträger, der morgens früh auf den Beinen war, den Brand nicht bemerkt hätte. Bei den anschließenden Löscharbeiten fanden Feuerwehrleute den toten Rentner.

-Anzeige-

Publiziert in Polizei

BURGWALD. Am Mittwochabend alarmierte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg sämtliche Feuerwehren der Gemeinde Burgwald - Im Ortsteil Ernsthausen brannte eine Mülltonne und an anderer Stelle Rundballen.

Auslöser war ein Entstehungsbrand an mehreren Rundballen unter einem offenen Lagerplatz an einer Scheune, die an ein Wohnhaus grenzt. Ein aufmerksamer Bürger bemerkte Feuerschein in der Schulstraße und setzte den Notruf ab. Besitzer des Anwesens und Nachbarn starteten umgehend eigene Löschversuche.

Gegen 22.45 Uhr wurden die Einsatzkräfte unter dem Alarmkürzel "F3, Scheunenbrand an Gebäude" alarmiert. Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden ein RTW und ein Funkwagen der Polizeistation Frankenberg. Bei Eintreffen der ersten Kräfte war eine Brandausbreitung und ein Übergreifen des Feuers auf die Scheune bereits durch das beherzte Eingreifen der Anwohner verhindert worden. Somit konnten die Wehren Birkenbringhausen, Burgwald, Bottendorf und Wiesenfeld wieder abrücken. Die Feuerwehr Ernsthausen blieb mit 21 Einsatzkräften vor Ort. 

Unter der Einsatzleitung des stellvertretenden Gemeindebrandinspektor Volker Engel wurde ein Löschangriff mit zwei C-Rohren vorgenommen und die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Um alle Glutnester ablöschen zu können, wurden vier der Rundballen auseinandergezogen; unterstützt wurden diese Arbeiten von einem Kameraden und dessen Hoftraktor. Für eine bessere Löschwirkung mischte man dem Löschwasser Netzmittel bei. Kontrolliert wurden die Löscharbeiten mittels Wärmebildkamera. Tiere, die sich in der Scheune befanden, wurden nicht verletzt, auch Personen kamen keine zu Schaden. Gegen 00.30 Uhr konnte der Einsatz beendet werden. 

Bereits um 21.50 Uhr brannten Mülltonnen 

Nach derzeitigem Kenntnisstand wurde ein Person von Beamten der Polizeistation Frankenberg im Rahmen der Ermittlungsarbeit vorläufig festgenommen. Die Person steht unter Verdacht, vorsätzlich eine Restmülltonne und eine Biotonne in Brand gesteckt zu haben. Ob auch der Brand der Rundballen auf das Konto des mutmaßlichen Brandstifters zurückzuführen ist, bleibt Gegenstand weiterer Ermittlungen.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizeistation Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 in Verbindung zu setzen.

-Anzeige-

-

Publiziert in Feuerwehr

KORBACH/VOLKMARSEN. Am Sonntagnachmittag kam es zu mehreren Hakenkreuzschmierereien auf Wahlplakaten in Korbach. Aufgrund der guten Täterbeschreibung eines Zeugen konnte die Polizei einen Tatverdächtigen festnehmen.

Gegen 14.20 Uhr meldete sich ein Zeuge bei der Polizeistation Korbach. Er berichtete von einem Mann, der mehrere Wahlplakate auf der Hauer in Korbach beschmiert haben soll. Der Anrufer konnte den Täter gut beschreiben.

Bei der anschließenden Tatortaufnahme stellten die Polizeibeamten fest, dass unter anderem die Plakate der Parteien CDU, SPD und FDP an einer Plakatwand in der Louis-Peter-Straße mit einem blauen Permanentstift beschmiert worden waren. Der Täter hatte unter anderem Hakenkreuze in der Größe von etwa 20 mal 20 Zentimetern aufgebracht. Im Nahbereich konnte weitere gleichartige Schmierereien festgestellt werden.

Im Rahmen der sich anschließenden Fahndung konnte in Tatortnähe ein Mann angetroffen werden, auf den die Personenbeschreibung zutraf. Die Durchsuchung des nun Tatverdächtigen führte zur Sicherstellung des mutmaßlich bei der Tat benutzten Permanentmarkers. Der unter Alkoholeinfluss stehende 41-jährige Korbacher wurde vorläufig festgenommen. Nach den weiteren polizeilichen Maßnahmen konnte er die Polizeidienststelle wieder verlassen, wird sich aber wegen Sachbeschädigungen und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten müssen.

Wahlplakate angezündet

Die Feuerwehr Volkmarsen wurde am Montag gegen 3.30 Uhr mit dem Stichwort "F1 - Brennen Wahlplakate, Marktplatz Volkmarsen" alarmiert. Bereits auf der Anfahrt konnte ein beißender Brandgeruch wahrgenommen werden. Als die ersten Einsatzkräfte am Brandort eintrafen, wurde festgestellt, dass eine Mülltonne sowie Wahlplakate an einer Straßenlaterne brannten. Diese wurde mit dem Schnellangriff abgelöscht. Eingesetzt wurden 15 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Volkmarsen, sowie das Hilfeleistungstanklöschfahrzeug, der Einsatzleitwagen und ein Löschgruppenfahrzeug. Den Einsatz führte Torsten Tegethoff.

-Anzeige-

Publiziert in Polizei
Dienstag, 31 August 2021 10:36

Feuerteufel in Münden erneut aktiv

LICHTENFELS. Erneut kam es im Lichtenfelser Ortsteil Münden zu einem Brandereignis. Die Leitstelle Waldeck-Frankenberg alarmierte um 22.47 Uhr die Wehren Münden, Dalwigkstahl, Neukirchen, Rhadern, Sachsenberg und den Löschzug Medebach inklusive der Drehleiter unter dem Alarmkürzel "F3, brennt Kuhstall" in die Schützenstraße.

Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden ein RTW zur Absicherung der Einsatzkräfte und ein Funkwagen der Polizeistation Frankenberg. Im Einsatz waren ca. 80 Einsatzkräfte. Vermutet wurde eine Stallung mit ca. 170 Kühen. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich dies glücklicherweise nicht. Weiter in Luftlinie stand eine Stallung, ca. 625 m² groß, in Vollbrand. Die weidenden Kühe, für die diese Stallung diente, befanden sich derzeit nicht im Inneren.

Unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Klaus Debus, mit Dirk Klein und Herbert Knipp wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet und unverzüglich ein Löschangriff mit sechs C-Hohlstrahlrohren und teilweise drei Trupps unter Atemschutz vorgenommen. Löschwasser wurde aus der Orke und den wasserführenden Einsatzfahrzeugen bezogen. Bereits gegen 23.30 Uhr konnte "Feuer aus" gemeldet und mit Nachlöscharbeiten begonnen werden - dabei kam auch die Wärmebildkamera zum Einsatz.

Unterstützt wurden die Nachlöscharbeiten mit einem Radlader, der das in der Stallung gelagerte Stroh auseinander zog, um dieses besser ablöschen zu können. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis ca. 1 Uhr am Dienstagmorgen. Eine weitere Stunde darauf konnte der Einsatz beendet werden; die Feuerwehr Münden blieb für eine Brandwache weiterhin vor Ort. Die Ermittlungen zur Brandursache werden am heutigen Tag durch die Kripo aufgenommen. Geschätzt wird der entstandene Schaden vorerst auf rund 10.000 Euro. Neben dem Kreisbrandinspektor war auch Bürgermeister Henning Scheele vor Ort. Er verschaffte sich an der Einsatzstelle einen Überblick und hatte aufgrund der vorherigen Brände bereits Kontakt zur Polizei aufgenommen. "Es gilt nun Vorkehrungen zu treffen und präventiv aktiv zu werden", so Henning Scheele. Es werde auch weiterhin Gespräche mit der Polizei und auch mit dem Kreisbrandinspektor geben, denn es gilt nun, den öffentlichen Raum zu überwachen.

Publiziert in Feuerwehr

LICHTENFELS. Im Lichtenfelser Ortsteil Münden liegen die Nerven der Bewohner derzeit blank - erneut hat ein Unbekannter gezündelt und einen Schuppen in Flammen aufgehen lassen.

Gegen 23.40 Uhr hat ein Zeuge über die Notrufnummer 112 Feuerschein im Bereich des Sportplatzes an der Brückenstraße gemeldet. Eine Scheune steht in Münden in Vollbrand, lautete die Information. Daher wurden die Wehren Münden, Rhadern, Dalwigksthal, Sachsenberg, Neukirchen und Goddelsheim alarmiert. Wie immer bei gemeldeten "F3" Einsätzen werden die Lichtenfelser Kameradinnen und Kameraden aus Medebach (NRW) unterstützt. Der komplette Löschzug mit der Drehleiter war kurz nach der Alarmierung am Einsatzort um die Lichtenfelser zu unterstützen. Die Drehleiter kam nicht zum Einsatz. 

Wie Einsatzleiter Klaus Debus mitteilt, handelte es sich nicht um einen Scheunenbrand, sondern um einen brennenden Geräteschuppen, in dem Metalle, Brennholz und einige Strohballen gelagert waren. Mittels Schnellangriff konnte das Feuer zunächst unter Kontrolle gebracht werden. Im Nachgang brachte der Stadtbrandinspektor die Wärmebildkamera zum Einsatz - es folgten nochmals Nachlöscharbeiten unter Beimischung von Löschschaum. Insgesamt beteiligten sich 75 Ehrenamtliche an den Löscharbeiten. Zur Absicherung war eine RTW-Besatzung aus Dalwigksthal vor Ort - verletzt wurde aber niemand, wie Klaus Debus mitteilte.

Da sich weder selbstentzündende Stoffe oder Brandbeschleuniger im Schuppen befanden, noch elektrische Anschlüsse vorhanden sind, kommt eine Selbstentzündung nicht infrage. Die Polizei wollte sich nicht zur Brandursache äußern und bestätigte, dass Brandermittler am Sonntag mit der Arbeit zur Klärung der Ursache beginnen werden. In jüngster Vergangenheit hat es im Nahbereich von Münden schon einmal gebrannt. Auch in diesem Fall sucht die Polizei Zeugen.

Wer Hinweise zur Brandursache geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizei in Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 in Verbindung zu setzen.  

Link: Brandstifter in Lichtenfels unterwegs - Polizei bittet um Hinweise (18.08.2021)

Link: Einsatzstandort am 28. August bei Münden.

Publiziert in Feuerwehr
Seite 1 von 30

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige