ALLENDORF / EDER. Nutztierhalter und Autofahrer werden den 25. Oktober in Erinnerung behalten - ein wildgewordener Ziegenbock, der sich später als Schaf darstellte, hielt den Besitzer des Tieres und mehrere Nutztierhalter in Atem. Gegen 15.30 Uhr wurde der Polizei in Frankenberg ein "Ziegenbock" gemeldet, der im gestreckten Galopp mehrfach die Bundesstraße 253 bei Rennertehausen überquerte, um andere Tiere aufzusuchen und diese in Angst uns Schrecken zu versetzen. Warum sich das Tier so verhielt ist unklar.
Zunächst erspähte der ausgebüxte "Ziegenbock" gegen 13.30 Uhr eine Rinderherde, die aufgemüdet wurde. Lediglich ein stabiler Zaun sorgte dafür, dass die Tiere nicht ausbrechen konnten. Im weiteren Verlauf raste der inzwischen als Schaf identifizierte Bock über den Sportplatz in Richtung Mühle. Mehrere Versuche durch Passanten und den Besitzer den Bock einzufangen, scheiterten an der Schnelligkeit und dem taktischen Verhalten des Tieres.
Um 15.45 Uhr bemerkte eine Streifenwagenbesatzung die Treibjagd. Zwei junge, durchtrainierte Beamte näherten sich fußläufig der Fluchtbewegung und überholten sowohl die "Treiber" als auch den sich im Galopp befindlichen Schafsbock. Mit einem Griff in die Wolle des Tieres endete um 16 Uhr die Flucht. Zügig übergaben die Beamten das Schaf an den Besitzer und konnten der Wache in Frankenberg melden: Gefahr gebannt, Schaf an Besitzer übergeben. Damit war auch die Gefahrenquelle auf der Bundesstraße 253 ausgeschaltet.
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