BAD AROLSEN/DIEMELSTADT. Mehrere Schockanrufe haben am heutigen Mittwoch, 30. September 2026, Menschen im nördlichen Landkreis Waldeck-Frankenberg erreicht. Allein aus dem Raum Diemelstadt wurden nach bisherigen Informationen rund zehn entsprechende Anrufe bekannt.
In Bad Arolsen erhielt eine ältere Frau einen solchen Anruf. Die Täter behaupteten, ihre Kinder lägen im Krankenhaus und sie müsse dringend Geld beschaffen. Mit dieser erfundenen Notsituation versuchten die Anrufer, die Seniorin unter Druck zu setzen.
Bei dieser Masche setzen die Täter gezielt auf Angst und Zeitdruck. Häufig geben sie vor, dass Angehörige einen schweren Unfall verursacht hätten, im Krankenhaus lägen oder dringend eine hohe Geldsumme benötigt werde.
Zu möglichen Vermögensschäden liegen derzeit keine Angaben vor.
Tipps der Redaktion
• Beenden Sie solche Gespräche sofort und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
• Rufen Sie den angeblich betroffenen Angehörigen selbst unter der Ihnen bekannten Telefonnummer an.
• Übergeben Sie niemals Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände an unbekannte Personen.
• Geben Sie am Telefon keine Informationen über Ihr Vermögen, Ihre Bankverbindung oder vorhandene Wertgegenstände preis.
• Lassen Sie sich nicht von angeblicher Dringlichkeit einschüchtern. Gerade Zeitdruck gehört zu den typischen Mitteln solcher Betrüger.
• Sprechen Sie insbesondere mit älteren Angehörigen über diese Betrugsmasche, damit sie im Ernstfall vorbereitet sind.
• Notieren Sie sich, wenn möglich, Uhrzeit, angezeigte Telefonnummer und besondere Angaben aus dem Gespräch.
• Informieren Sie bei einem verdächtigen Schockanruf die Polizei.








