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KASSEL. Die Kontrolle eines 26-jährigen Mannes aus Kassel durch eine Streife des Polizeireviers Mitte führte in der vergangenen Nacht zum Fund von 69 Scheinen Falschgeld, einer Schreckschusspistole, einem Messer und einer geringen Menge Betäubungsmittel sowie Dopingmittel.

Gegen 1 Uhr war die Streife auf der Werner-Hilpert-Straße unterwegs, als ihr ein dunkler BMW wegen eines Wendemanövers mitten auf der Straße auffiel. Da die Fahrweise den Verdacht erweckte, dass es der Fahrer nach Erblicken des Streifenwagens eilig hatte, folgten die Polizisten dem Pkw bis in die Untere Karlsstraße, wo sie das Auto anhielten. Während bei der anschließenden Kontrolle des BMW-Fahrers keine Verstöße festgestellt wurden, förderte die Durchsuchung des 26-jährigen Beifahrers einiges zutage: In seiner Umhängetasche fanden die Beamten drei Bündel mit insgesamt 6900 Euro. Beim genauen Hinsehen erkannten die Polizisten, dass es sich bei den 100 Euro Scheinen nicht um echtes, sondern um Falschgeld handelte.

Darüber hinaus führte der 26-Jährige eine Schreckschusswaffe, dazugehörige Reizgas-Patronen, ein Messer mit einer 10 cm langen Klinge, eine geringe Menge Cannabis und eine Ampulle mit Testosteron mit sich. Einen erforderlichen Waffenschein für die Pistole besitzt der Tatverdächtige nicht. Die 69 falschen Geldscheine, die alle die gleiche Seriennummer hatten, sowie die weiteren aufgefundenen Gegenstände beschlagnahmten die Beamten. Der 26-Jährige muss sich nun wegen Geldfälschung und Inverkehrbringen von Falschgeld, Verstößen gegen das Waffengesetz, das Betäubungsmittelgesetz und das Dopinggesetz verantworten. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei
Dienstag, 25 Oktober 2022 14:01

Ganove beschädigt Autos und uriniert ungeniert

BAD AROLSEN. In der Nacht von Samstag auf Sonntag randalierte ein 22-Jähriger in der Bad Arolser Bahnhofstraße. Er beschädigte zwei Autos, urinierte in der Öffentlichkeit und beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten. Auf ihn warten nun mehrere Straf- und ein Ordnungswidrigkeitsverfahren.

Ein Zeuge rief gegen 1 Uhr bei der Polizei an und teilte mit, dass ein junger Mann in der Bahnhofstraße in Bad Arolsen zwei Autos beschädigt habe und soeben von mehreren Personen festgehalten werde. Als die Polizei am Einsatzort eintraf, stellten sie zunächst mehrere Personen fest, die um den vermeintlichen Tatverdächtigen standen. Die Zeugen schilderten anschließend, dass der 22-Jährige einen Fußgängerüberweg in der Bahnhofstraße überqueren wollte. Aus diesem Grund hielt ein Auto an. Der 22-Jährige sei plötzlich auf das Auto zugegangen und habe an die Fahrzeugfront uriniert. Der Fahrer setzte sein Auto zurück und sprach den jungen Mann an. Dieser habe dann mit seinem Handy auf die Motorhaube geschlagen, anschließend seinen Weg auf dem Fußgängerüberweg fortgesetzt.

Dort hatte mittlerweile ein zweites Auto angehalten. An diesem habe der 22-Jährige ein Wischerblatt des Heckscheibenwischers abgerissen und mit seinem Handy gegen eine Bremsleuchte geschlagen. Danach konnten mehrere Zeugen den unter Alkoholeinfluss stehenden Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Bei der Festnahme beleidigte er die eingesetzten Polizeibeamten. Diese fanden bei der nun folgenden Durchsuchung noch eine geringe Menge Marihuana. Der Tatverdächtige musste die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen und wurde am nächsten Morgen wieder auf freien Fuß gesetzt. An den beiden Autos entstand Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro.

Die Polizeistation Bad Arolsen leitete Strafverfahren wegen des Verdachts der Sachbeschädigung in zwei Fällen, Beleidigung der Polizeibeamten und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Belästigung der Allgemeinheit gegen den polizeibekannten 22-Jährigen ein. (ots/r)

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Publiziert in Polizei
Dienstag, 11 Oktober 2022 13:14

Mann tot in Wohnung aufgefunden - Sohn festgenommen

KORBACH. Nachdem ein 33-jähriger Mann am Dienstagmorgen mutmaßlich seinen Vater getötet hat, konnte dieser durch eingesetzte Polizeikräfte am Tatort festgenommen werden.

Gegen 9.15 Uhr ging ein Notruf bei der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Nordhessen ein, dass in einem Wohnhaus in der Straße "An der Steinfurt" in Korbach eine Person am Kopf verletzt worden sei. Am Einsatzort fanden die Einsatz- und Rettungskräfte einen 68-jährigen Mann tot auf, der nach ersten Erkenntnissen durch Gewalteinwirkung gegen den Kopf ums Leben kam.

Zudem trafen die Polizeibeamten der Polizeistation Korbach auf den tatverdächtigen 33-jährigen Sohn, der widerstandslos festgenommen werden konnte. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Eine Gefahr für andere Personen lag nicht vor. Die Kriminalpolizei Korbach hat die Ermittlungen aufgenommen. Aktuell ist der Tatort abgesperrt, es werden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar und sind Bestandteil der laufenden polizeilichen und staatsanwaltlichen Ermittlungen.

Mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen. (ots/r)

Publiziert in Polizei
Dienstag, 04 Oktober 2022 14:04

Paderborn: Festnahmen nach Einbrüchen

PADERBORN. Dank aufmerksamer Zeugen konnte am Sonntagabend (2. Oktober 2022) ein Tatverdächtiger festgenommen werden, der in eine Buchhandlung am Wallgraben eingedrungen war. Auch in Schloß Neuhaus klickten bei einem gesuchten Einbrecher die Handschellen.

Gegen 21.25 Uhr wurde die Polizei am Sonntag von Zeugen alarmiert. Eine Radfahrerin (19) hatte im Vorbeifahren an der Buchhandlung ein lautes Geräusch gehört und eine dunkel gekleidete Person gesehen, die sich offenbar an der Eingangstür zu schaffen machte. Sie fuhr nach Hause und informierte ihre Eltern, die den Geschäftsinhaber und die Polizei alarmierten. Als eine Streife am Tatort eintraf, traf sie auf die genannten Zeugen. Die Eingangstür der Buchhandlung war beschädigt und der mutmaßliche Einbrecher wollte gerade das Geschäft samt Beute verlassen. Er trug Taschen mit Diebesgut und hatte außerhalb des Geschäfts bereits Beute bereitgestellt, darunter ein kleiner Tresor. Die Polizisten nahmen den Tatverdächtigen fest. Es handelte sich um einen 33-jährigen vorbestraften Drogenabhängigen, der sich eigentlich in einer Drogentherapie befinden sollte. Diese Therapie hatte er eigenmächtig abgebrochen. Der Tatverdächtige kam zunächst ins Polizeigewahrsam nach Paderborn, er wurde am Montag einem Richter vorgeführt und anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

In Paderborn-Schloß Neuhaus ging Zivilfahndern ebenfalls am Sonntagabend ein mit drei Haftbefehlen gesuchter Einbrecher ins Netz. Nach dem 29-Jährigen war wochenlang gefahndet worden. Er war wegen schweren Diebstahls, Hehlerei und Sachbeschädigung in mehreren Fällen zu Haftstrafen verurteilt worden, insgesamt stehen noch drei Jahre aus. Bei seiner Festnahme hatte der Gesuchte Einbruchswerkzeuge dabei. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei

FRANKENBERG. Am Donnerstagabend kam es zur Festnahme einer Frau am Frankenberger Bahnhof, nachdem diese laut Zeugenangaben offensichtlich willkürlich auf Motorhauben von Autos geschlagen hatte.

Gegen 19 Uhr meldete sich ein Zeuge telefonisch bei der Polizeistation Frankenberg. Er schilderte, dass er eine Frau am Frankenberger Bahnhof beobachtet habe, die mit der Faust auf die Motorhauben von mehreren geparkten Autos geschlagen habe.

Als die Streife kurz darauf am Bahnhof eintraf, konnten sie die von dem Zeugen beschriebene Frau antreffen. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass sie sich nicht ausweisen konnte. Sie beleidigte die eingesetzten Polizisten und versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen. Bei der nun folgenden Festnahme versuchte sich die aggressiv wirkende Frau erfolglos zu wehren. Sie stand augenscheinlich unter Alkoholeinfluss. Durch die Polizisten wurden die am Bahnhof parkenden Autos in Augenschein genommen. Dabei konnten an mindestens drei Autos Beschädigungen an der Motorhaube festgestellt werden, der Gesamtschaden beträgt nach ersten Schätzungen etwa 3000 Euro.

Die Identität der Frau wurde festgestellt, bei der in Frankenberg wohnenden Tatverdächtigen wurde außerdem noch eine geringe Menge Marihuana aufgefunden. Sie wurde nach den weiteren polizeilichen Maßnahmen in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen. Die Polizeistation Frankenberg leitete mehrere Ermittlungsverfahren gegen die Frau ein.

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KASSEL. Ein 26-jähriger Mann aus Bad Wildungen hat in der vergangenen Nacht gleich dreimal die Polizei auf den Plan gerufen. Zunächst war gegen 00.45 Uhr ein Randalierer auf dem Gelände einer Tankstelle in der Frankfurter Straße gemeldet worden.

Der 26-Jährige hatte dort sein Auto getankt und war in Rage geraten, als er bemerkte, dass er den fälligen Betrag nicht zahlen konnte. Daraufhin räumte er wutentbrannt seinen Pkw aus und warf Bauschutt, Glasflaschen sowie Blumenkübel auf das Tankstellengelände, bis die alarmierte Streife eintraf. Im Beisein der Beamten beruhigte sich der Mann schließlich und säuberte das Tankstellengelände. Nach der Anzeigenaufnahme gegen den 26-Jährigen wegen Tankbetrugs wurde er vor Ort entlassen.

Rund eine Stunde später parkte der Bad Wildunger sein Auto mit offenstehender Tür mitten auf der Hugenottenstraße in der Innenstadt und entfernte sich. Dies beobachtete ein Passant und rief die Polizei. Von dem 26-Jährigen fehlte bei der anschließenden Absuche der Umgebung jede Spur, weshalb die Polizisten den Kleinwagen auf den Seitenstreifen schoben und die Türen verschlossen.

Um 4 Uhr folgte schließlich der dritte Einsatz wegen des 26-Jährigen auf der A 49 nahe der Anschlussstelle Kassel-Auestadion. Ein Verkehrsteilnehmer meldete dort einen Mann, der mit nacktem Oberkörper über die Autobahn laufe. Auf dem Seitenstreifen trafen die hinzugeeilten Polizisten auf den 26-Jährigen, der sich zunächst aggressiv verhielt. Unter dem Einfluss von Alkohol- oder Drogen stand er wie bei dem Einsatz an der Tankstelle nicht, litt aber nach eigenen Angaben unter erheblichem Schlafmangel, weshalb er offenbar nicht mehr bei klarem Verstand war und seinen Weg auf der Autobahn fortsetzen wollte. Zu seinem eigenen Schutz und zur Verhinderung weiterer Straftaten brachten die Beamten ihn für den Rest der Nacht in das Polizeigewahrsam. Da er sich seiner Oberbekleidung an unbekannter Stelle entledigt hatte, erhielt er bei seiner Entlassung am heutigen Morgen von den Wachpolizisten ein T-Shirt und wurde über den Standort seines Autos informiert.

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FRANKENBERG. In der Zeit zwischen Donnerstag (9. Juni) und Freitag (10. Juni) entwendete ein Unbekannter ein BMX-Fahrrad aus der Auslage eines Fahrradgeschäftes in Frankenberg. Nachdem der Diebstahl festgestellt worden war, recherchierte ein Mitarbeiter des Geschäftes im Internet. Dabei war er erfolgreich - ein Unbekannter bot das gestohlene Rad über eine Verkaufsplattform an.

Der Mitarbeiter ging auf das Angebot ein und vereinbarte einen Verkaufstermin für den Freitagnachmittag auf einem Frankenberger Parkplatz. Anschließend informierte der Geschäftsinhaber die Polizei Frankenberg und erstattete Anzeige wegen des Fahrraddiebstahls. Zu dem verabredeten Verkaufstermin erschienen dann Zivilbeamte der Polizei. Pünktlich waren auch die zwei "Verkäufer" auf dem Parkplatz. Da sie das zweifelsfrei als gestohlen identifizierte Fahrrad mitführten, wurden sie von der Polizei vorläufig festgenommen.

Bei der anschließenden Überprüfung stellte sich heraus, dass es sich um einen 27-Jährigen und einen 13-Jährigen aus Frankenberg handelte. Nach den weiteren polizeilichen Maßnahmen wurden sie entlassen. Das BMX-Rad stellten die Polizeibeamten sicher und händigten es wieder an den Besitzer aus. (ots/r)

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DELBRÜCK. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch konnten Einsatzkräfte nach einer Verfolgungsfahrt gegen 2 Uhr zwei Täter stellen, die offensichtlich am Dienstagabend gegen 22.30 Uhr in Delbrück-Steinhorst zwei Lkw-Tankdeckel aufgebrochen und Kraftstoff gestohlen hatten. 

Am Dienstagabend gegen 22.30 Uhr meldete der Inhaber eines Landhandels einen verdächtigen weißen Kastenwagen, der soeben vom Gelände seiner Firma zügig in Richtung Kaunitz weggefahren sei. Vor Ort stellte die Polizei fest, dass an zwei Lkw die Tankdeckel aufgebrochen und offensichtlich Kraftstoff entwendet worden war.

Gegen 2 Uhr wollte eine Polizeistreife in Delbrück-Steinhorst unweit des Tatortes einen entsprechend verdächtigen Kastenwagen kontrollieren. Der Fahrer des Lkw missachtete die Anhaltezeichen und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit auf der L 751 in Richtung Delbrück. Nach etwa einem Kilometer verlor der Fahrer des Klein-Lkws auf gerader Strecke die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet ins Schleudern. Anschließend prallte er gegen eine Leitplanke und rutschte in den Straßengraben. 

Hier konnten die Einsatzkräfte den 28 Jahre alten Fahrer und seine 20-jährige Beifahrerin festnehmen. Verletzt wurde niemand. Auf der Ladefläche des Lkw wurden 18 teilweise ausgelaufene Kanister mit Dieselkraftstoff aufgefunden. Am Lkw war ein nicht vergebenes Kennzeichen angebracht. Die Polizei stellte den Wagen sicher und fertigte Strafanzeigen wegen Kraftstoffdiebstahls, wegen verbotenen Einzelrennens, eine Strafanzeige wegen Urkundenfälschung und eine weitere Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis an.

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WILLINGEN. Am vergangenen Wochenende fand in Willingen das 23. Bike-Festival statt. Die Polizei war von Freitag bis Sonntag im Einsatz. Außer einem Bike-Diebstahl und leichten Verkehrsbehinderungen verlief das Bike-Festival aus polizeilicher Sicht reibungslos.

Die Polizei schätzte, dass an dem Wochenende etwa 35.000 Besucher und etwa 3000 aktive Teilnehmer anwesend waren. Alleine an dem Höhepunkt am Sonntag, dem Bike-Marathon, nahmen etwa 1000 Mountainbiker teil.

Aus verkehrspolizeilicher Sicht bilanzierte der Einsatzleiter, Erster Polizeihauptkommissar Manfred Bergener von der Polizeistation Korbach, einen nahezu reibungslosen Verlauf. Ausgewiesenen Parkflächen waren ausreichend vorhanden und wurden genutzt. Lediglich am Samstag kam es zu geringfügigen Staubildungen innerorts aus Richtung Brilon kommend.

Am Samstagabend kam es zu einer vorläufigen Festnahme nach dem Diebstahl eine Pedelecs. Einer City-Streife der Gemeinde Willingen war gegen 23 Uhr ein Pedelec ohne Beleuchtung aufgefallen. Trotz mehrerer Aufforderungen zum Anhalten fuhr der Fahrer weiter und versuchte zu flüchten. Die City-Streife nahm die Verfolgung auf. Der flüchtige Fahrer warf das Pedelec in einen Graben und konnte schließlich nach kurzer, fußläufiger Verfolgung eingeholt und angehalten werden. Im Anschluss wurde der Mann wegen des Verdachts des Diebstahls festgenommen. Das Pedelec und eine bei ihm aufgefundene Kneifzange wurden sichergestellt. Bei den weiteren Überprüfungen stellte sich heraus, dass es sich um einen 46-Jährigen aus der Slowakischen Republik handelte. Der Eigentümer des entwendeten Pedelecs meldet sich in der folgenden Nacht bei der Polizei. Er hatte sein Pedelec in der Briloner Straße in Willingen abgestellt und mit einem Spiralkabelschloss gesichert.

Gegen den 46-jährigen, leicht alkoholisierten Tatverdächtigen wurde ein Strafverfahren wegen schweren Diebstahls eingeleitet. Da er keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, entließen ihn die Polizeibeamten erst nach den weiteren polizeilichen Maßnahmen und der Zahlung einer Sicherheitsleistung wieder auf freien Fuß.

Einsatzleiter Manfred Bergener zeigte sich mit dem Gesamtverlauf zufrieden. Er lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Veranstalter, der Gemeinde Willingen, dem eingesetzten Sicherheitsdienst und allen Organisationen und Behörden, sowie die vielen, teilweise ehrenamtlichen Helfern der Freiwilligen Feuerwehr und der Rettungsdienste.

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MARBURG. Die Staatsanwaltschaft Marburg führt ein Ermittlungsverfahren gegen einen 18-jährigen Mann wegen des Verdachts des Raubes durch. Der Beschuldigte soll am Sonntag (8. Mai) eine Frau im Jägertunnel überfallen haben, jetzt wurde er in U-Haft genommen.

Nach den ersten Ermittlungen ging die 25-jährige Marburgerin alleine durch den Jägertunnel in Richtung Zimmermannstraße. Der Beschuldigte soll sie von hinten umklammert, sie zu Boden geworfen und ihr das mitgeführte Handy entrissen haben. Als der Beschuldigte flüchtete, drückte die junge Frau den Notrufknopf am Jägertunnel, der eine Aufzeichnung der Videoüberwachung auslöst, wodurch der Beschuldigte aufgenommen wurde.

Die von der Frau hinzugerufene Polizei konnte wenig später den gut beschriebenen Tatverdächtigen vorläufig festnehmen.  Der Beschuldigte war bereits polizeibekannt, da er am Freitag (6. Mai) einen Ladendiebstahl und am Samstag (7. Mai) einen Einbruchsdiebstahl in eine Gaststätte in Marburg begangen haben soll. In beiden Fällen erfolgte die vorläufige Festnahme, aufgrund fehlender Haftgründe anschließend aber die Entlassung. 

Nach der Tat vom 8. Mai wurde der Beschuldigte am Montag (9. Mai) der zuständigen Haftrichterin des Amtsgerichts Marburg vorgeführt. Diese erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Marburg einen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Raubes sowie des Haftgrundes der Fluchtgefahr.  (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei
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