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KASSEL/HELSA. Bei einem Verkehrsunfall auf der K7 am gestrigen Dienstagnachmittag, ist vermutlich ein Wolf angefahren worden. Das Wildtier wurde durch den Zusammenstoß getötet. Wie die am Unfallort eingesetzte Streife des Polizeireviers Ost berichtet, ereignete sich der Zusammenstoß am gestrigen Dienstag, gegen 13.30 Uhr auf der Kreisstraße 7 zwischen Kaufungen und Helsa.

Der Pkw war, von Kaufungen kommend, in Richtung Helsa unterwegs, als plötzlich das Tier die Fahrbahn überquerte. Der 65-jährige Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, es kam zum Zusammenstoß. Im Frontbereich wurde der Pkw nicht unerheblich beschädigt. Die Höhe des Sachschadens wird von den aufnehmenden Beamten auf 2000 Euro geschätzt. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei
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HUNDSDORF. Zwei Wochen nach dem tragischen Tod einer trächtigen Gallowaykuh auf einer Weide bei Hundsdorf ist der Fall noch immer ungeklärt. Die Polizei vermutete nach Bekanntwerden des Falls, dass das Tier von einem freilaufenden Hund gehetzt, gebissen und durch einen Sturz auf der Flucht tödlich verletzt wurde. Angesichts einer Wolfsichtung bei Söhrewald-Wellerode erscheint die zunächst angenommene Version nicht mehr die einzig denkbare zu sein.

Die Gallowaykuh starb auf einer Weide bei Hundsdorf südlich der B 253 in der Nacht vom 8. auf den 9. April durch einen Genickbruch. Den hatte sich das trächtige Tier zugezogen, als es an einer schlammigen Böschung stürzte - ganz offenbar auf der Flucht vor einem Tier. Am Kadaver der Kuh fanden sich zahlreiche tiefe Bisswunden. Auch zwischen Nase und Maul war die Kuh gebissen worden. Bislang seien nach einem entsprechenden Presseaufruf keinerlei Hinweise auf einen freilaufenden Hund bei der Polizei eingegangen, sagte ihr Sprecher Volker König am Freitag auf Anfrage von 112-magazin.de.

Bereits kurz nach Veröffentlichung des Falls wurden Stimmen laut, die nicht einen Hund, sondern einen Wolf hinter der Tiertragödie vermuteten. Neue Nahrung bekommt diese Auffassung von der Tatsache, dass ein Wolf kürzlich bei Söhrewald-Wellerode südöstlich von Kassel in eine Foto-Falle tappte. Das Bild war Anfang März aufgenommen worden, wie sich bei der Auswertung der Fotodaten in dieser Woche zeigte. Ob es sich um diesen oder einen womöglich weiteren Wolf handelt, der bei Hundsdorf zubiss, könne man weder bestätigen noch dementieren, sagte König. "Wir haben weder Hinweise auf einen wildernden Hund noch auf einen Wolf erhalten", erklärte der Polizeisprecher.

Schaflämmer letzten Sommer von Weide geflüchtet
Ganz neu ist die Vermutung, ein Wolf könne sich auch im Landkreis Waldeck-Frankenberg aufhalten, nicht: Als in vergangenen Sommer 16 Schaflämmer von einer Weide bei Gellershausen geflüchtet waren, vermutete der Schafhalter laut Polizei, dass seine Tiere vor freilaufenden Hunden oder aber auch einem Wolf in Panik ausgebrochen waren.

Im aktuellen Fall der toten Galloway-Kuh bittet die Polizei weiterhin um Hinweise von Personen, die zur Aufklärung des Falls beitragen können. Zuständig ist die Polizeistation in Bad Wildungen, die unter der Telefonnummer 05621/7090-0 zu erreichen ist.


Über beide Fälle berichtete 112-magazin.de:
Trächtige Gallowaykuh von Hund gejagt: Genickbruch (11.04.2016)
Vor Wolf geflüchtet? 16 Schaflämmer verschwunden (04.08.2015)

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Publiziert in Polizei

GELLERSHAUSEN. Sie sie in Panik vor einem Wolf geflüchtet? 16 schwarze Schaflämmer sind von einer Weide in der Feldgemarkung von Gellershausen verschwunden. Der Zaun war an einer Stelle heruntergedrückt.

Der betroffene Schafhalter aus dem Edertal vermisst seine 16 schwarzen Schaflämmer seit Sonntagmittag. Die Schafe waren auf einer Weide in der Feldgemarkung von Gellershausen in Richtung Nationalpark eingepfercht. Da der flexible Zaun an einer Seite heruntergedrückt ist und alle Schafe verschwunden sind, vermutet der Schafhalter laut Polizei, dass seine Tiere vor freilaufenden Hunden oder einem Wolf in Panik ausgebrochen sind.

"Falls sie die Schafe sichten, verständigen Sie bitte die Polizei in Bad Wildungen", appellierte Polizeisprecher Volker König an Spaziergänger. Die Telefonnummer der Wildunger Wache lautet 05621/7090-0.

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Publiziert in Polizei
Montag, 30 April 2012 08:47

Wolfschutz gefordert

NABU fordert besseren Wolfschutz in NRW

Jäger müssen Abschuss frei laufender Hunde sofort einstellen | Abschussmöglichkeit für wildernden Hunde im Landesjagdgesetz streichen

25. April 2012 - Der Abschuss des rheinland-pfälzischen Wolfes ausgerechnet durch einen Kölner Jäger hat die Hoffnung von Naturschützern auf eine baldige Rückkehr des Wolfes auch nach NRW zunächst zunichte gemacht. Der Schütze gab an, den getöteten Wolf mit einem wildernden Hund verwechselt zu haben. „Aufgrund dieser potenziellen Verwechselungsgefahr bittet der NABU die Jägerschaft nachdrücklich, den Abschuss frei laufender Hunde sofort einzustellen. Die zukünftige Landesregierung fordern wir bei der anstehenden Novellierung des Landesjagdgesetzes auf, die Abschussmöglichkeit für wildernde Hunde zu streichen“, so Josef Tumbrinck, Vorsitzender des NABU NRW. Nur so sei gewährleistet, dass sich ein solcher Vorfall bei einem erneuten Auftreten des Wolfes hier in NRW nicht wiederholen würde.

Jedes Jahr würden in Nordrhein-Westfalen durchschnittlich 100 wildernde Hunde geschossen. In Sachsen-Anhalt wurde in einem vergleichbaren Fall bereits ein Jäger freigesprochen, weil er angab, den Wolf für einen wildernden Hund gehalten zu haben. Allein um die Möglichkeit auszuschließen, sich auch zukünftig als Jäger noch mit einer ´Verwechslung` aus der Affäre ziehen zu können, sei das Verbot der Jagd auf Hunde erforderlich. Auf der anderen Seite sind auch die Hundehalter dazu aufgerufen sicherzustellen, dass ihre Hunde keinen Wildtieren nachstellen.

Völlig unverständlich sei es für den NABU zudem, dass der angebliche Schütze nicht nach dem jagdlichen Grundsatz gehandelt habe ´m Zweifel den Finger gerade lassen´. Der Deutsche Jagdschutzverband interpretiere die Weidgerechtigkeit nach § 1 Abs 3. BundesJagdGesetz so, dass unter anderem das sichere Ansprechen einer Tierart zwingende Voraussetzung für das Erlegen eines Tieres ist. „Ein Jäger darf also gar nicht schießen, wenn er sich zuvor nicht Gewissheit über die Art verschafft hat“, erklärt der NABU-Landeschef. Diese Regel stehe über dem Recht des Jagdschutzes, der es dem Jäger unter gewissen Umständen erlaubt, wildernde Hunde zu schießen.

Tumbrinck: „Der Westerwälder Wolf war in den allgemeinen Medien und in der Jagdpresse so bekannt, dass jeder Jagdpächter im Großraum mit dem Auftreten eines Wolfes rechnen musste. Taucht also im Jagdrevier ein wolfsähnlicher Hund auf, hätte jeder Jäger auf den Schuss verzichten müssen. Aus Sicht des NABU liegt unabhängig von den strafrechtlichen Konsequenzen ein grober Verstoß gegen die Weidgerechtigkeit vor, der letztlich den vollständigen Einzug des Jagdscheines zu Folge haben muss.“

Für Rückfragen:
Josef Tumbrinck, Vorsitzender NABU NRW, mobil: 0171 38 67 379
Helmut Brücher, Sprecher NABU-Fachausschuss Jagd und Naturschutz, mobil: 0172 31 40 992
Publiziert in Archiv - Sammlung

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