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Donnerstag, 15 Juli 2021 17:13

Unfallfluchten im Landkreis Waldeck-Frankenberg

WALDECK-FRANKENBERG. Drei Unfallfluchten beschäftigen derzeit die Polizeistationen in Korbach, Bad Wildungen und Frankenberg. Die Beamten suchen Zeugen.

Korbach

Am Mittwochnachmittag stellte eine 22-Jährige aus Medebach um 17 Uhr ihren schwarzen VW Polo auf dem Parkplatz eines Fitnessstudios in der Briloner Landstraße ab. Als die Frau um 18.15 Uhr zu ihrem Fahrzeug zurückkehrte, stellte sie Schäden an der hinteren Stoßstange fest. Vermutlich war ein Unbekannter beim Rangieren mit seiner Anhängerkupplung mit dem VW kollidiert. Im Anschluss an den Unfall flüchtete der Unbekannte. Am Polo entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1000 Euro. Hinweise bitte an die Korbacher Polizei unter der Telefonnummer 05631/9710.

Bad Wildungen

In der Bad Wildunger Laustraße hatte sich zwischen 8 Uhr und 11 Uhr ebenfalls eine Unfallflucht ereignet. Eine 49-Jährige aus Fritzlar hatte ihren VW dort ordnungsgemäß in aufsteigender Richtung in Höhe der Hausnummer 24 auf dem Seitenstreifen geparkt. Im angegebenen Zeitraum war ein bislang Unbekannter mit dem Außenspiegel des VW kollidiert. Auch in diesem Fall entfernte sich der Verursacher von der Unfallstelle und kam seinen Pflichten nicht nach. Den entstandenen Sachschaden schätzen die Beamten der Bad Wildunger Polizei auf 400 Euro. Unter der Telefonnummer 05621/70900 nehmen die Beamten in Bad Wildungen Hinweise entgegen.

Frankenberg

2500 Euro Sachschaden sind das Ergebnis einer weiteren Unfallflucht in Frankenberg. Um 19.45 Uhr bemerkte eine 21-Jährige, dass ein Unbekannter mit dem hinteren Kotflügel ihres roten Honda Civic kollidiert war. Die Frau hatte das Fahrzeug im Frankenberger Teichweg in Höhe der Hausnummer 27 auf dem Seitenstreifen abgestellt - Hinweise zum Unfallverursacher liegen bislang nicht vor. Hinweise nehmen die Frankenberger Beamten unter der Telefonnummer 06451/72030 entgegen.

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WALDECK-FRANKENBERG. Die enormen Regenmassen haben im Landkreis Waldeck-Frankenberg am Dienstagabend und am Mittwoch für unzählige Einsätze von Feuerwehren und THW gesorgt. Vielerorts bedurfte es keiner Alarmierung und die Kameradinnen und Kameraden schritten direkt zur Tat - diese Einsätze sind nicht abgebildet.

Frebershausen (22.43 Uhr)

Der erste Unwettereinsatz ereignete sich am späten Dienstagabend in Frebershausen. Hier wurde in der Straße "An der Glashude" Hochwasser gemeldet.

Wellen (23.18 Uhr)

In Wellen wurde nur kurze Zeit später gemeldet, dass Wassermassen die Straßen überschwemmen.

Bad Arolsen (23.55 Uhr)

Die Leitstelle Waldeck-Frankenberg meldete kurz vor Mitternacht, dass in der Otto-Hahn-Straße in Bad Arolsen massive Wassermassen in ein Wohnhaus eintreten.

Mengeringhausen (0.03 Uhr)

Nur acht Minuten später, am frühen Mittwochmorgen, wurden die Wehren zu einem vollgelaufenen Keller in dem Amselweg nach Mengeringhausen alarmiert.

Reinhardshausen (0.21 Uhr)

Im Bad Wildunger Stadtteil Reinhardshausen wurde um 0.21 Uhr gemeldet, dass in der Straße "Zum Hahnberg" Wasser durch das Dach eines Wohnhauses dringt. 

Wiesenfeld (0.31 Uhr)

Zehn Minuten später wurden die Wehren nach Wiesenfeld alarmiert - auch hier waren Wassermassen im Ort ursächlich.

Bad Wildungen (0.40 Uhr)

Der Bad Wildunger Feuerwehr wurde um 0.40 Uhr gemeldet, dass Wasser in die Schrebergärten läuft.

Massenhausen (0.44 Uhr) 

Mehrere vollgelaufene Keller wurden den Einsatzkräften um 0.44 Uhr im Kampweg in Massenhausen gemeldet.

Bad Arolsen (1.48 Uhr)

Zu einem weiteren Unwettereinsatz wurden die Bad Arolser Kräfte um 1.48 Uhr in die Mengeringhäuser Straße alarmiert.

Dalwigksthal (2.07 Uhr)

Um 2.07 Uhr wurde in Dalwigksthal ein überlaufender Bach gemeldet, dessen Wasser in ein Wohnhaus einzudringen drohte.

Mehlen (2.53 Uhr)

Eine ähnliche Einsatzlage wie in Dalwigksthal wurde den Wehren um 2.53 Uhr in Mehlen gemeldet.

Kohlgrund (3.16 Uhr)

Zu einem weiteren vollgelaufenen Keller wurde die Feuerwehr um 3.16 Uhr in die Erlinghäuser Straße in Kohlgrund alarmiert.

Dalwigktsthal (3.38 Uhr)

Auch in Dalwigksthal konnten Bewohner um 3.38 Uhr einen vollgelaufenen Keller in der Orketalstraße feststellen.

Kohlgrund (5.15 Uhr)

Erneut mussten die Einsatzkräfte am Mittwochmorgen nach Kohlgrund ausrücken - in der Stricker Straße waren Schlamm und Geröll auf die Fahrbahn gespült worden.

Mehlen (5.34 Uhr)

Eine zweite Alarmierung nach Mehlen ereignete sich um 5.34 Uhr. In der Straße "In der Netze" war Wasser in einen Keller gelangt.

Frankenberg (8.27 Uhr)

Ein weiterer überfluteter Keller wurde den Kräften am Mittwochmorgen um 8.27 Uhr im Willersdorfer Weg in Frankenberg gemeldet.

Haubern (9.30 Uhr)

In Haubern waren gegen 9.30 Uhr mehrere Straßenzüge überflutet. 

Altenlotheim (10.35 Uhr)

Um 10.35 Uhr wurde in Altenlotheim ein Wassereinbruch im Sportlerheim gemeldet.

Bottendorf (10.48 Uhr)

Ein Wasserrohrbruch sorgte um 10.48 Uhr für eine Alarmierung der Einsatzräfte in den Stennernring in Bottendorf.

Röddenau (11.18 Uhr)

Überflutete Keller und Grundstücke wurden in Röddenau um 11.18 Uhr gemeldet.

Volkmarsen (11.19 Uhr)

Nur eine Minute später meldete die Leitstelle einen vollgelaufenen Keller in der Volkmarser Schulstraße.

Korbach (11.44 Uhr)

In der Korbacher Bahnhofstraße wurde zur Mittagszeit ein weiterer überfluteter Keller gemeldet.

Gembeck (11.48 Uhr)

Weitere überflutete Straßenzüge und Keller meldete die Leitstelle bei Gembeck um 11.48 Uhr.

Herbsen (12.03 Uhr)

Auch in Herbsen war kurze Zeit später ein volllaufender Keller ursächlich für eine Alarmierung.

Massenhausen (12.24 Uhr)

Eine Vielzahl an überfluteten Straßen und Kellern sorgte um 12.24 Uhr für die Alarmierung der Wehren nach Massenhausen. Die Ortslage Massenhausen ist seitdem voll für den Verkehr gesperrt.

Willingen (12.48 Uhr)

Auch die Willinger Wehr war im Einsatz - die Kameradinnen und Kameraden mussten um 12.48 Uhr in die Straße "Zum Hohen Eimberg" zu einem Unwettereinsatz ausrücken.

Halgehausen (12.51 Uhr)

Der nächste Unwettereinsatz ereignete sich wenige Minuten später in Halgehausen.

Adorf (12.53 Uhr)

Auch in Diemelsee-Adorf meldete die Leitstelle am Mittwoch einen vollgelaufenen Keller in der Hauptstraße. 

Rhena (13.08 Uhr)

Ein weiterer Unwettereinsatz ereignete sich am frühen Mittwochnachmittag in Rhena.

Allendorf (Hardberg) & Külte (13.45 Uhr)

Um 13.45 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Wassereintritt in ein Gebäude in Allendorf (Hardberg) und zu einem Unwettereinsatz in Külte alarmiert.

Twiste (14.13 Uhr)

Überflutete Straßen und ein Wasserrohrbruch riefen die Einsatzkräfte um 14.13 Uhr nach Twiste. Hier fließt der Verkehr derzeit stockend. 

Bad Arolsen (14.22 Uhr)

Ein weiterer Unwettereinsatz ereignete sich um 14.22 Uhr der Mengeringhäuser Straße in Bad Arolsen.

Korbach (14.37 Uhr)

Um 14.37 Uhr wurde die Korbacher Wehr erneut in die Bahnhofstraße alarmiert - wieder war Wasser in einen Keller gelaufen.

Bömighausen (15.06 Uhr)

Der dritte Wasserrohrbruch im Landkreis ereignete sich um 15.06 Uhr in Bömighausen.

Altenlotheim (15.10 Uhr)

In Altenlotheim drohte um 15.10 Uhr Wasser in ein Gebäude zu fließen. Auch hier rückten die Einsatzkräfte aus.

Haine (15.42 Uhr)

Steigendes Wasser in einem Keller in der Hainstraße rief um 15.42 Uhr die Feuerwehr auf den Plan.

Altenlotheim (16.29 Uhr)

Zu einem weiteren Unwettereinsatz mussten die Kräfte um 16.29 Uhr in die Korbacher Straße ausrücken - auch hier war ein Keller vollgelaufen.

Hommershausen (17.18 Uhr)

Auch im Frankenberger Stadtteil Hommershausen war in der Rengershäuser Straße Wasser in einen Keller geflossen.

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Donnerstag, 01 Juli 2021 15:32

Schweizer fährt Poller im Marineweg um

WALDECK. In Nieder-Werbe ist am Mittwoch ein Poller umgefahren worden - es entstand Sachschaden, der Unfallverursacher verhielt sich aber vorbildlich.

Bei der Polizeistation Korbach ging am Mittwoch um 15.20 Uhr der Anruf eines 56-jährigen Mannes ein. Der Schweizer teilte den Beamten mit, dass er einen Poller im Marineweg umgefahren habe. Dies nahmen die Ordnungshüter zur Kenntnis und begutachteten den Schaden. Mit rund 2000 Euro Reparaturkosten am schwarzen Mitsubishi, muss der Fahrer des SUV rechnen, so die Schätzung der Beamten.

Der Schaden am Poller wird mit 300 Euro angegeben.

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BAD WILDUNGEN/WALDECK. Seit Montagmorgen (28. Juni) wird der 64-jährige Werner S. aus Waldeck vermisst. Er wurde zuletzt in Bad Wildungen gesehen und wollte sich dort in ärztliche Behandlung geben. Die Überprüfungen ergaben aber, dass er keinen Arzt aufsuchte - seitdem fehlt jede Spur von dem Mann.

Da alle bisherigen Suchmaßnahmen ergebnislos verliefen und Werner S. dringend ärztliche Hilfe benötigt, wird nun die Bevölkerung um Hinweise zum Aufenthalt gebeten.

Beschreibung

Werner S. ist 180 cm groß, er geht leicht gebückt und wirkt mager. Der gesuchte hat kurze graue Haare, herabhängender Mundwinkel und neigt dazu in der Öffentlichkeit laut zu schimpfen.

Wer den 64-Jährigen gesehen hat oder Hinweise auf den Aufenthaltsort des Vermissten geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 05631/9710 bei der Polizeistation Korbach oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Aktualisierung

Aufgrund der öffentlichen Vermisstenfahndung meldeten sich mehrere aufmerksame Bürger am Dienstag bei der Polizei und gaben die entscheidenden Hinweise, sodass der 64-Jährigen durch die Polizei Bad Wildungen in Empfang genommen werden konnte.

Dem ersten Anschein nach geht es ihm den Umständen entsprechend gut. Die Polizei bedankt sich bei allen, die bei der Suche unterstützt haben. (ots/r)

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Montag, 28 Juni 2021 17:00

Zwei Autos in Sachsenhausen beschädigt

WALDECK. In der Nacht von Freitag auf Samstag beschädigte ein Unbekannter mindestens zwei Autos in Sachsenhausen. Der Polizei liegt die Beschreibung eines Tatverdächtigen vor, sie sucht weitere Zeugen und mögliche Geschädigte.

An einem weißen Citroen richtete der Täter einen Sachschaden in Höhe von etwa 1000 Euro an. Er beschädigte beide Außenspiegel und eine Außenseite des vor der Garage in der Gartenstraße parkenden Fahrzeugs. In der Friedensstraße beschädigte der Unbekannte einen Außenspiegel, einen Scheibenwischer und ein Lüftungsgitter. Den Schaden an dem grauen Opel Vivaro in der Friedensstraße schätzte die Polizei auf 200 Euro

Eine Zeugin konnte bei der Polizei Angaben zu einem Tatverdächtigen machen. Durch Geräusche aufmerksam geworden, schaute sie am Samstag gegen 00.10 Uhr aus ihrem Fenster. Sie sah einen jungen Mann, etwa 170 bis 175 Zentimeter groß, kräftige Statur und dunkel gekleidet. Auf ihre Ansprache reagiert der junge Mann nicht, er ging einfach weiter.

Die Polizeistation Korbach hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen und mögliche weitere Geschädigte. Wer in der Nacht von Freitag auf Samstag in Sachsenhausen verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat oder selbst Geschädigter einer Sachbeschädigung am Auto geworden ist, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 05631/9710 zu melden.

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WALDECK-FRANKENBERG. Am Sonntag (6. Juni) versuchten Betrüger erneut überwiegend ältere Menschen aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg um ihre Ersparnisse zu bringen. Während den meisten Angerufenen die Betrugsmasche bekannt war, fiel eine über 80-jährige Frau aus Korbach auf die Betrüger rein. Sie übergab ihre Ersparnisse in Höhe von mehreren zehntausend Euro an die angeblichen Polizeibeamten.

Ab etwa 19.30 Uhr meldeten etwa zehn Korbacher Anrufe von "falschen Polizeibeamten" bei der echten Polizei. Mehrfach stellte sich eine Anruferin als "Nicole Schwarz" von der "Polizeistelle Korbach" vor. Es folgte die schon bekannte Geschichte, wonach in der Nähe des Wohnortes der Angerufenen zwei Straftäter festgenommen worden seien, bei denen die Polizei Notizen gefunden habe, auf denen auch die Adressen der Angerufenen stehen. Die Betrüger erklärten, dass sie nun davon ausgehen, dass auch die Angerufenen Opfer von Einbrüchen oder anderen Straftaten werden könnten. Sie versuchten, die überwiegend älteren Menschen auszufragen ob Geld, Schmuck oder andere Wertgegenstände im Haus gelagert werden.

Fast alle erkannten relativ schnell, dass es sich bei den Anruferinnen oder Anrufern um Betrüger handelte. Sie beendeten das Telefonat und informierten die Polizei. In den meisten Fällen wurde im Display der Angerufenen eine Telefonnummer mit der Vorwahl von Korbach angezeigt. Bei einer über 80-Jährigen waren die Betrüger aber erfolgreich. Beim ersten Anruf gegen 23 Uhr meldete sich eine Frau, die sich wieder als Nicole Schwarz von der Korbacher Polizei ausgab. Sie berichtete von Rumänen, die unterwegs seien, um Bürgerinnen und Bürger abzukassieren. In der Folge erhielt die Seniorin zahlreiche weitere Anrufe, auch von anderen angeblichen Polizeibeamten. Sie wurde nach Geld und Wertgegenständen ausgefragt - man sei jetzt für sie und ihre Sicherheit verantwortlich.

Aufgrund der seriös wirkenden Gesprächsführung gelang es der angeblichen "Nicole Schwarz" und ihren Mittätern, die Frau dazu zu überreden, ihre gesamten Ersparnisse in eine Tasche zu packen und diese vor die Haustür zu stellen. Diese Tasche holten einer der Betrüger gegen 3.15 Uhr ab. Die Korbacherin konnte lediglich sehen, dass es vermutlich ein Mann war. In der Nacht und am Montag riefen die Betrüger weiterhin mehrfach an, um zu verhindern, dass sie Angehörige oder die Polizei verständigt. Erst am Montagnachmittag schöpfte die Seniorin Verdacht. Sie rief eine Angehörige an, die wiederum die Polizei verständigte. Die Frau erlitt einen finanziellen Schaden in Höhe von mehreren zehntausend Euro.

Die Kriminalpolizei Korbach hat die weiteren Ermittlungen übernommen und bittet um Hinweise. Wer in der Nacht von Sonntag auf Montag, insbesondere gegen 3 Uhr im Bereich der Pyrmonter Straße in Korbach, verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen hat, sonstige Hinweise geben kann oder selbst Opfer von Betrügern mit der Masche geworden ist, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 05631/9710 zu melden.

Tipps der Polizei

  • Die "echte" Polizei erfragt am Telefon keine Details zu Bargeld oder Wertgegenständen im Haus.
  • Die Polizei fordert Sie niemals auf, Banküberweisungen oder Bargeldabhebungen durchzuführen.
  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen oder familiären Verhältnissen preis.
  • Seien Sie misstrauisch. Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit. Sie haben immer Zeit für eine Rücksprache mit Angehörigen, Vertrauenspersonen und der örtlichen Polizei.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
  • Legen Sie einfach auf.

Auch wenn Sie im Display die "110" oder eine Telefonnummer mit einer ihnen bekannten Vorwahl sehen - das sogenannte "Call-ID-Spoofing" erlaubt es Kriminellen, die Rufnummernanzeige zu ändern und statt der Originalrufnummer eine beliebige Rufnummer anzeigen zu lassen. Kriminelle nutzen diese Möglichkeit nicht nur um ihre Identität zu verschleiern, sondern auch um gezielt bei ihrem Gesprächspartner den Eindruck zu erwecken, es handele sich um einen Anruf der Polizei oder einer anderen Behörde.

Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt oder Sie schon Opfer geworden sind. Wichtig: Beenden Sie das vorige Telefonat unbedingt durch Auflegen und wählen erst nach einigen Minuten die 110. Sprechen Sie mit Angehörigen, die Opfer werden könnten, über diese Betrugsmasche. (ots/r)

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Dienstag, 08 Juni 2021 11:24

Blitzer in Waldeck-Frankenberg

WALDECK-FRANKENBERG. Gleich mehrere Geschwindigkeitsmessungen werden von unseren Lesern im Landkreis Waldeck-Frankenberg gemeldet.

Geblitzt wird am Ortsausgang von Frankenberg in Richtung Friedrichshausen - an der Messtelle in der Hainstraße gilt eine Begrenzung von 80 km/h.

Ein weiterer Blitzer steht im Waldecker Stadtteil Höringhausen auf Höhe eines Autohauses. Hier gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h.

Außerdem wird im Bad Arolser Stadtteil Mengeringhausen in der Hagenstraße eine Messung durchgeführt, hier müssen die Verkehrsteilnehmer sich an eine Grenze von 50 km/h halten.

Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, stets und überall die jeweils gültigen Tempolimits einzuhalten.

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WALDECK. Ein Alleinunfall ereignete sich am Montagabend um 19.15 Uhr auf der Landesstraße 3256 - der Fahrer wurde verletzt.

Zur angegebenen Uhrzeit befuhr ein 19-Jähriger mit seinem Motorrad der Marke Husqvarna die Landesstraße vom Edersee in Richtung Waldeck. In einer Linkskurve geriet der Fahrer aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzte.

Bei dem Sturz wurde der 19-Jährige aus Liebenau (Landkreis Kassel) verletzt - ein Rettungswagen brachte den Mann in das Korbacher Krankenhaus. An der Maschine entstand Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro.

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LICHTENFELS. Erneut hat sich ein schwerer Verkehrsunfall in Waldeck-Frankenberg ereignet - zwei Personen kamen ins Krankenhaus. Polizei, Notärzte und Retter waren am Samstag in Lichtenfels im Einsatz.

Nach ersten Informationen an der Unfallstelle befuhren am 29. Mai ein 28-jähriger Mann aus Hattersheim und sein Beifahrer (29) aus Cölbe mit einem Ranault Spider die Landesstraße 617 von Münden in Richtung Dalwigksthal. Auf einer langen Geraden näherte sich gegen 19.15 Uhr ein bislang unbekannter Fahrer in einem silbergrauen Kombi dem Lichtenfelser Ortsteil Münden. Der Fahrer des Kombi, setze zum Überholen eines vor ihm in Richtung Münden fahrenden Pkws an, überholte diesen und setzte den Überholvorgang bei einem zweiten Pkw fort.

Dabei übersah der Kombi-Fahrer den aus entgegengesetzter Richtung heranfahrenden Renault Spider. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, zog der Fahrer des gelben Spiders seinen Wagen nach rechts, er streifte drei kleinere Bäume, traf auf einen starken Straßenbaum und wurde ins Feld geschleudert. Dabei wurde das Chassis des Renault in zwei Teile gerissen. Fahrer und Beifahrer zogen sich schwere Verletzungen, darunter Trümmerbrüche zu und mussten in verschiedenen Krankenhäusern notoperiert werden.

Insgesamt wurde der Sachschaden auf 26.000 Euro geschätzt, wobei der Löwenanteil beim Spider mit 25.000 Euro angegeben wird. Die Firma AVAS aus Frankenberg wurde mit der Bergung des Wracks beauftragt.

Fahrer auf der Flucht

In diesem Zusammenhang sucht die Polizei den Fahrer des silbergrauen Kombi, der den Unfall verursacht hat. Laut Zeugenaussagen wurde der Fahrer des Sportwagens genötigt, die eigene Fahrspur nach rechts zu verlassen um nicht mit dem Kombi, in dem zwei Männer saßen, zu kollidieren. Der Fahrer des silbergrauen Kombi setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern. Die beiden nachfolgenden Fahrzeugführer leisteten Erste Hilfe, sicherten die Unfallstelle ab und informierten die Rettungsleitstelle Waldeck-Frankenberg.

Weitere Zeugen, die Angaben zum Fluchtfahrzeug liefern können, werden gebeten sich mit der Polizei in Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030 in Verbindung zu setzen. Dem Fahrer des Kombi wird nahegelegt, sich unverzüglich bei der Polizei zu melden.

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Mittwoch, 26 Mai 2021 06:54

Zu schnell unterwegs - Ducati kracht in Ford

WALDECK/EDERTAL. Nicht angepasste Geschwindigkeit führte am Montag zu einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 3086 zwischen Hemfurth und Nieder-Werbe.

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr ein 22-jähriger Mann aus Borken (Schwalm-Eder-Kreis) mit seiner Ducati gegen 17.45 Uhr die Edersee-Randstraße von Hemfurth in Richtung Nieder-Werbe. Gleichzeitig beabsichtigte der Fahrer eines Ford Focus im Bereich der Taucherzone II von einem Parkplatz auf die Landesstraße 3083 nach links in Richtung Sperrmauer aufzufahren. Der 48-Jährige versicherte sich, dass von links und rechts kein Verkehr nahte und bog ab. Im selben Augenblick schlug die Ducati in die linke Fahrzeugseite des Ford ein, prallte ab und beschädigte ein weiteres, auf dem Parkplatz abgestelltes Fahrzeug.

Während der Fahrer der Ducati schwere Verletzungen davontrug, kam der 48-jährige Fahrer des Ford mit dem Schrecken davon. An dem Focus des in Schrecksbach wohnenden Fordbesitzers entstand ein Sachschaden von 10.000 Euro. Auf rund 2000 Euro wird der Sachschaden an der völlig demolierten Ducati geschätzt. Mit dem RTW wurde der schwerverletzte Motorradfahrer nach Fritzlar ins Krankenhaus transportiert. Zeugen sagten gegenüber der Polizei aus, dass der Motorradfahrer mit stark überhöhter Geschwindigkeit aus der S-Kurve heraus in den abbiegenden Ford gefahren sei.

Im Rahmen der Unfallaufnahme und der Rettungsmaßnahmen musste die Landesstraße 3086 im Bereich der Taucherzone gesperrt werden.

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