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Dienstag, 09 März 2021 19:06

Etwa 300 Altreifen illegal im Feld entsorgt

WOLFHAGEN. Auf einem Feldweg nahe der Bundesstraße 450 bei Wolfhagen haben Unbekannte illegal zwei Haufen von etwa 300 Altreifen entsorgt. Die Polizei geht in diesem Fall aufgrund der Vielzahl der Reifen von einer Umweltstraftat aus, weshalb die Ermittlungen die Beamten des Kommissariats 23/24 der Kasseler Kripo übernommen haben. Sie bitten bei der Aufklärung dieses Falls um Hinweise aus der Bevölkerung.

Die ersten Mitteilungen über die Reifenhaufen im Feld gingen am vergangenen Samstagnachmittag bei der Polizeistation Wolfhagen ein. Die der Sache nachgehende Streife entdeckte gegen 15.45 Uhr die zwischen Wolfhagen und dem Ortsteil Istha, rechts neben der Bundesstraße 450 liegenden Reifen. Diese befanden sich etwa 200 Meter von der Bundesstraße entfernt im Bereich einer Feldweggabelung. Wann genau die etwa 300 Reifen dort abgelegt wurden, ist momentan noch unklar.

Im Bereich der Ablagestelle entdeckten die Beamten Reifenspuren eines Fahrzeugs, mutmaßlich eines Kleintransporters, bei dem es sich um das Tatfahrzeug gehandelt haben dürfte. Dieses war den Spuren zufolge von der Bundesstraße gekommen und bis zu der Feldweggabelung gefahren, wo die Unbekannten die Reifen ausluden. Bei den illegal entsorgten Reifen handelt es sich überwiegend um Pkw-Reifen älteren, aber mitunter auch neueren Herstellungsdatums.

Eine fachgerechte Entsorgung wurde schließlich durch den Bauhof der Stadt Wolfhagen vorgenommen. Die dadurch entstandenen Kosten gehen somit zunächst zulasten der Allgemeinheit. Die weiteren Ermittlungen werden nun wegen des Verdachts des unerlaubten Umgangs mit Abfällen geführt - eine Straftat, bei der eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe droht.

Beamte der Kasseler Kripo suchen Zeugen, die vor dem Samstagnachmittag möglicherweise verdächtige Fahrzeuge im Bereich der Feldgemarkung zwischen Wolfhagen und Istha beobachtet haben oder die Hinweise zur Herkunft der Reifen sowie auf die bislang unbekannten Täter geben können. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. (ots/r)

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Freitag, 04 Dezember 2020 12:34

Asbestplatten illegal entsorgt - Polizei ermittelt

WALDECK/BUHLEN. Wegen einer schweren Umweltstraftat ermittelt derzeit die Polizeistation Bad Wildungen. Ein Zeuge hatte sich am 27. November bei der Polizei gemeldet und mitgeteilt, dass in der Feldgemarkung zwischen Edertal-Buhlen und Waldeck mehrere Asbestplatten liegen.

Die Ermittlungen der Polizei vor Ort bestätigten die Angaben des Zeugen - es konnten zahlreiche Wellasbestplatten vorgefunden werden. Unbekannte hatten diese illegal im Feld entsorgt und mit leeren Pappverpackungen von arabischen Lebensmitteln abgedeckt.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise bitte an die Polizeistation in Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/70900. (ots/r)

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Mittwoch, 27 Februar 2019 18:31

Autoteile und Motoröl in Wald entsorgt

FULDABRÜCK/DÖRNHAGEN. Unbekannte haben in der Zeit zwischen Samstagnachmittag und Dienstagnachmittag in einem Wald bei Fuldabrück-Dörnhagen im Landkreis Kassel illegal Müll entsorgt. Ein Spaziergänger fand dort mehrere alte Fahrzeugteile sowie Kanister mit Motoröl.

Da aus den undichten Kanistern auch Motoröl ausgelaufen und in den Waldboden eingesickert war, musste die Freiwillige Feuerwehr Dörnhagen verständigt werden und den verunreinigten Boden vorsorglich abtragen. Zudem wurde die zuständige Wasserschutzbehörde in Kenntnis gesetzt. Nun ermitteln die für Umweltstraftaten zuständigen Beamten der Kasseler Kriminalpolizei wegen unerlaubten Umgangs mit Abfällen und Bodenverunreinigung und bitten um Hinweise aus der Bevölkerung auf die unbekannten Täter.

Der Spaziergänger hatte den Müll am Dienstag, gegen 14 Uhr, in dem Waldstück zwischen Dörnhagen und Dennhausen aufgefunden und die Polizei alarmiert. Wie die am Tatort eingesetzte Streife des Polizeireviers Ost berichtet, liegt der Ort der illegalen Müllentsorgung zwischen einer Bahnstrecke und einem Feldweg, nahe des Ortsteils Dörnhagen.

Nach Angaben des Spaziergängers habe der Müll am Samstag noch nicht dort gelegen. Die Beamten fanden mehrere schrottreife Fahrzeugteile, darunter eine Bremsscheibe, 16 hauptsächlich mit Motoröl gefüllte Kanister sowie einen weiteren Kanister mit Scheibenwischwasserzusatz. Die Ermittler bitten Zeugen, die Hinweise auf die bislang unbekannten Müllentsorger geben können, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. (ots/r)

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Montag, 28 Januar 2019 15:27

Illegale Altreifenentsorgung in Geismar

GEISMAR. Ein Umweltsünder hat am Wochenende acht Altreifen, darunter ein Treckerreifen, auf der Zufahrt zur Müllumladestation Geismar illegal abgelagert. Die Mitarbeiter entdeckten die Umweltverschmutzung Montag früh bei Dienstbeginn und verständigten die Polizei in Frankenberg und das Ordnungsamt der Stadt.

Sollte der Verursacher nicht zu ermitteln sein, so erfolgt die ordnungsgemäße Entsorgung auf Kosten der Allgemeinheit. Deutlich wird auf die Termine der mobilen Altreifensammlung hingewiesen, diese finden regelmäßig in allen Städten und Gemeinden statt.

Diese Termine werden rechtzeitig im Abfallkalender und in der Tageszeitung veröffentlicht, Altreifen können dann gegen einen geringen Beitrag am Sammelfahrzeug abgegeben werden. 

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Montag, 30 Juli 2018 11:26

45 Reifen achtlos in den Wald geworfen

REINHARDSHAUSEN. Ein Wanderer aus Lahnau entdeckte am Samstagabend gegen 18.30 Uhr ein Reifenlager auf einem Feldweg und verständigte die Polizei.

Die achtlos weggeworfenen Reifen lagen auf einem Waldweg an der Kreisstraße 43, zwischen der Einmündung der Bundesstraße 253 und dem Parkplatz Haselnköppel.

In Fahrtrichtung Reinhardshausen gesehen, lagen die Reifen etwa 100 Meter an einem Wegekreuz im Wald. Es handelt sich um 45 Altreifen, teilweise auf Felgen.

Darunter sind Pkw-, Lkw-, und Traktorreifen. Wann die Reifen dort widerrechtlich abgelagert wurden, steht noch nicht fest. Nach Lage der Spuren scheinen die Reifen mit einem landwirtschaftlichen Gespann an den Ablageort transportiert worden zu sein.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise bitte an die Polizeistation in Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/70900. (ots/r)

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Freitag, 26 Oktober 2012 11:49

Unbekannte stellen Eimer mit Altöl in Padberg ab

PADBERG. Unbekannte Täter stellten entweder Dienstag oder Mittwoch an der Böschung des Wendehammers der Straße Schindergraben in Padberg einen offenen Eimer mit Altöl ab. Der Eimer kippte um und etwa vier Liter Öl liefen auf das dortige Laub. Um Umweltschäden zu verhindern musste die Stadt Marsberg informiert werden, die das Öl und das verschmutzte Laub entsorgten.

"Derartige Taten sind keine Kavaliersdelikte. Es entstehend beispielsweise große Gefahren für die Umwelt und das Grundwasser, von den Kosten für die Beseitigung ganz abgesehen", mahnt die Polizei, die jetzt wegen eines Umweltdeliktes ermittelt.

Auf Grund der Tatsache, dass es sich um einen offenen Blecheimer gehandelt hat, gehen die Beamten von einem Täter aus, der in der näheren Umgebung wohnt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02992-90200 mit der Polizei in Marsberg in Verbindung zu setzten.

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DIEMELSEE/HERINGHAUSEN. Die Windkraftgegner in Diemelsee gaben gestern im Gasthaus zur Linde in Adorf einen Presseerklärung zur aktuellen Lage ab. Anwesend waren ausser den Pressevertretern u. a.  Wolfgang Lehmann vom Naturschutzbund, Frau Dr. med. Almut Finke-Hain , Dipl. Kaufm. Heinrich Hain  und Jürgen Schöder.

Die Unterzeichner der Erklärung wollen den Naturpark erhalten und fordern deshalb auf die Errichtung neuer Windräder im Naturpark zu verzichten. Die Bürgerinitiative hofft , dass die große Zahl der Unterschrieften, die sich gegen weitere WKA's wenden, zu einer Neubewertung der Sachlage durch das Parlament führen wird. "Wir sind sicher, dass die Parlamentarier die vielfältigen Bedenken der Bürger gegen weitere Windkraftanlagen in Diemelsee ernst nehmen werden" erklärte Heinrich Hain. Die Bürgerinitiative verweist darauf , dasss durch ein eindeutiges Votum der Gemeindevertretung gegen Windräder im Naturpark Diemelsee diese auch verhindert werden könnten. Die Entscheidung und damit die Verantwortung in dieser Sache liegt eindeutig beim Parlament der Gemeinde, dem Gemeindevorstand und dem Bürgermeister. Die Initiatoren erklärten, dass bereits heute 73 Windkraftanlagen in der Gemarkung der Gemeinde Diemelsee stehen. Das sind mehr als 10 % aller Anlagen in Hessen und mehr als 50 % aller Anlagen im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Vor diesem Hintergrund ist das Argument des Überlastungsschutzes zielführend.

Im Rahmen des Pressegesprächs erläuterten die Initiatoren die Argumente der Bürgerinitiative. Jürgen Schröder erläuterte, dass das Thema Windkraft in Diemelsee vollkommen neu von der politischen Seite (Parlament, Gemeindevorstand, Bürgermeister) aufgerollt werden muss. Bei Fassung des Aufstellungsbeschlusses zur Änderung des Flächennutzungsplanes konnten die Entscheider auf der politiuschen Ebene noch nicht mit einem derart großen Bürgerprotest rechnen. Diesen Protest muss man erst nehmen; immerhin haben sich 700 Bürger dagegen ausgesprochen.Es muss klar getrennt werden zwischen Gemeinwohl und Einzelinteressen. Die Entwicklung der Gemeinde Diemelsee ist dabei nich taus den Augen zu verlieren. Deshalb geht es lt. Schröder nicht nur um die Verhinderung des Windparks in Rhenegge, sondern um die Verhinderung weiterer Anlagen in Diemelsee (Sudeck,Stormbruch, Herinhausen).......

Dipl.-Kfm. Heinrich Hain ging auf die wirtschaftlichen Gesichtspunkte des Vorhabens ein. Er erläuterte, dass die bisherigen Windkraftanlagen die von der Gemeinde erhofften Einnahmen nicht erbracht hätten. auch für neue Anlagen sollte man die Erwartungen nicht zu hoch schrauben, da die Betr3eiber die ihnen möglichen "steuerlichen Gestaltungsspielräume" nutzen werden um die Steuerbelastung so gering wie möglcih zu halten. Herr Hain verwies zudem darauf dass durch die Errichtung der Windkraftanlagen kein einziger neuer Dauerarbeitsplatz in Diemelsee entstehen wird. Im Gegenzug wird das bestehende Potential der Gemeinde im Hinblick auf einen weiteren Ausbau als Tourismus und Fremdenverkehrsregion stark beeinträchtigt. Er verwies dabei auf ein Positionspapier des Deutschen Tourismusverbandes E.V. (DTV). " Die Chanchen , die sich aus dem Kapital einer intakten Natur und Landschaft für einen naturverträglichen Tourismus eröffnen, müssen gewahrt werden......Die Konzentration von Windenergienanlagen beeinträchtigt die touristischen Potenziale und den hohen Erholungswert vieler gewachsener Kulturlandschaften."

Herr Lehmann vom Nabu Waldeck-Frankenberg beurteilte das Projekt aus naturschutzfachlicher Sicht.

Abschließend verwies Frau Dr.med. Almut Finke-Hain auf die gesundheitlichen Risiken einer weiteren Konzentration von Windkraftanlagen in der Gemeinde Diemelsee . Insbesondere verwies sie auf die bisher nicht ausreichend untersuchten Auswirkungen des sog. Infraschalls, der durch die Windkraftanlagen erzeugt wird. Infraschall sind tieffrequente Schallwellen, die unterhalb der menschlichen Hörschwelle liegen und eine hohe Reichweite ( bis zu 25 km messbar) haben. In verschiedenen Studien gibt es Hinweise auf Schlafstörungen, Konzentrationsminderung, Leistungsabfall, SChwindel, Benommenheit sowie Störungen des nächtlichen Cortisolrhytmus als Indikator für chronischen Stress. Als besonders sensibel gelten Kinder, Schwangere und ältere Menschen. Resonanzphänomene im menschlichen Körper , insbesondere unter der durch die Windkraftalnalgen verursachten Dauerbelastung, sind noch nicht geklärt. Die Belastung steigt mit Zunahme der Anlagen.

Die Bürgerinitiative stellte nochmals klar, dass man grundsätzlich die Bedeutung der Windkraft für eine sichere Energieversorgung nich tin Frage stellt. Es gehe allein darum das rechte Maß zu finden. Die Bewohner von Diemelsee hätten mit den 73 Anlagen in Ihrem Gebiet bereit jetzt ein hohes Maß an Belastung auf sich genommen. Der Naturpark sollte aus den genannten Gründen von Windkraftanlagen frei gehalten werden. Man appelliert an Gemeindeparlament, Gemeindevorstand und Bürgermeister entsprechende Beschlüsse zu fassen.

Die Unterschriftenaktion wird fortgesetzt. Die Unterschriftenlisten liegen in der Apotheke, Geschäften und Arztpraxen in Adorf aus.

Publiziert in Archiv - Sammlung
Sonntag, 18 Dezember 2011 14:51

Diesel läuft in den Preisterbach

HILCHENBACH. Ein Ölfilm auf dem Hilchenbacher Preisterbach sorgte am Sonntagmittag für einen großen Feuerwehr- und Polizeieinsatz.

Ein Spaziergänger hatte in Höhe des Rathauses einen Ölfilm auf dem Bach bemerkt und die Einsatzkräfte alarmiert. Als die Einsatzkräfte dann wenige Augenblicke später eingetroffen waren, erkannte der Einsatzleiter sofort das Ausmaß des Geschehens und ließ umgehend weitere Kräfte nachalarmieren. So konnten an zwei Stellen des Preisterbaches Ölsperren errichtet werden, damit das Gefahrgut nicht weiter fließen konnte.

Später stellten Feuerwehr und Polizei auch fest, dass es sich nicht um Öl, sondern um Diesel handelt. Auch die Stelle, an der der Kraftstoff in den Bach gelangt war, konnte ausgemacht werden: Es war auf dem Gelände einer Hilchenbacher Spedition.

Die Ursache, warum der Dieselkraftstoff in den Bach laufen konnte, konnte allerdings bislang noch nicht geklärt werden.

Publiziert in SI Feuerwehr

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