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WINTERBERG. Im Bereich eines Winterberger Gewerbebetriebs kam es am Donnerstag (18. März) zu einem Zwischenfall. Auf dem Werksgelände der Sauerländer Asphalt GmbH war ein Kipp-Sattelzug damit beschäftigt, Fräsgut abzukippen. Während des Abladevorgangs kippte der aufgestellte Auflieger samt Zugmaschine auf die Beifahrerseite.

Der sich zum Unfallzeitpunkt im Lkw befindliche Fahrer wurde hierbei durch die Seitenlage in seiner Fahrerkabine eingeschlossen. Gegen 8.11 Uhr wurden die Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr durch die Leitstelle des Hochsauerlandkreises alarmiert. Da der Lkw-Fahrer über Rückenschmerzen klagte, wurde gemeinsam mit dem anwesenden Rettungsdienst entschieden, ihn möglichst schonend aus dem Fahrzeug zu befreien. Mithilfe von hydraulischem Rettungsgerät wurden daher Teile des Kabinendaches entfernt, um Zugang zum Fahrzeuginneren zu bekommen. Anschließend konnte der verletzte Fahrer durch den Rettungsdienst dem Krankenhaus zugeführt werden.

Weitere Einsatzkräfte sicherten parallel den Sattelzug gegen weitere Bewegungen. Ebenfalls wurden auslaufende Betriebsmittel aufgefangen und vorsorglich Löschmittel bereitgestellt. Im weiteren Verlauf unterstützte die Feuerwehr noch die Polizei bei der Unfallaufnahme. Mithilfe der Drehleiter konnte diese die Einsatzstelle aus größerer Höhe dokumentieren. Nach rund anderthalb Stunden waren alle Feuerwehreinheiten wieder zurück an ihren Standorten.

Im Einsatz befanden sich Einsatzkräfte des Löschzuges 1 sowie die Einheit Niedersfeld. Über den Unfallhergang sowie Schadenshöhe liegen der Feuerwehr keine Informationen vor.

Link: Freiwillige Feuerwehr Winterberg.

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Publiziert in HSK Feuerwehr
Donnerstag, 28 Januar 2021 09:40

Einsatz der Feuerwehr Bad Laasphe - Tier in Not

BAD LAASPHE. Am Mittwoch wurde die Löschgruppe Feudingen und die Löschgruppe Rüppershausen zu einem ungewöhnlichen Einsatz mit "Happy End" alarmiert.

Gegen 17.20 Uhr erfolgte die Alarmierung der beiden Löschgruppen, weil ein Hund während eines Spaziergangs mit seinem Besitzer, in Bermershausen unter einen Holzstapel gekrochen war und sich ohne fremde Hilfe nicht mehr befreien konnte.

Die anrückenden Feuerwehrkräfte erkannten schnell, dass sie den Hund mit eigenen Mitteln nicht aus seiner misslichen Situation retten konnten, da die gestapelten Baumstämme um einiges zu mächtig waren. Zum Glück befand sich unweit der Einsatzstelle ein Rückezug bei der Arbeit. Dieser wurde kurzerhand genutzt um die Baumstämme umzustapeln. Während der gesamten Arbeiten leuchteten die angerückten Feuerwehrleute die Einsatzstelle aus und sicherten die verbliebenen Baumstämme gegen wegrollen.

Zu guter Letzt konnte der Hund unversehrt zwischen den Baumstämmen befreit und seinem glücklichen Besitzer übergeben werden.

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Publiziert in SI Feuerwehr

MARSBERG. Bundespolizisten stellten am 20. Januar fest, dass bislang Unbekannte eine selbsterstellte Puppe in die Gleise bei Marsberg deponierten. Der Lokführer des RE17 konnte trotz Schnellbremsung ein Überfahren der lebensgroßen Puppe nicht mehr verhindern.

Gegen 2215 Uhr am Mittwoch,  wurde die Bundespolizei im zuständigen Bundespolizeirevier Hagen durch die DB AG alarmiert. Der 49-jährige Lokführer im RE17 von Warburg nach Meschede gab an, dass er womöglich eine im Gleis sitzende Person mit seinem Triebwagen erfasst habe. Einsatzkräfte der Bundespolizei, der Feuerwehr Obermarsberg, sowie die Polizei des Hochsauerlandkreises trafen wenig später am Unfallort in Marsberg, in Höhe der Straße, Lange Ricke, ein.

Zunächst schien es, als ob der Zug tatsächlich eine Person erfasst habe, da Einsatzkräfte der Feuerwehr Kleidungsstücke unter dem Zug feststellten. Bei der Bergung der vermeintlichen Person, stellte sich dann heraus, dass es sich hier um eine aus Holz, Füllmaterial und Bekleidung gebaute Puppe, ähnlich einer Vogelscheuche, handelte. Nach Aussage des unter Schock stehenden Triebfahrzeugführers, habe jemand die Puppe, mit dem Rücken, dem Zuglauf entgegen sitzend, auf die Gleise deponiert.

Da dies für den 49-Jährigen den Anschein einer menschlichen Person machte, leitete er sofort eine Schnellbremsung ein. Hierdurch wurde glücklicherweise keiner der Fahrgäste verletzt. Diese konnten durch die Feuerwehr zu einem nahegelegenen Bahnübergang evakuiert werden. Mit einem Taxi wurde sie die Fahrt fortsetzen. Einsatzkräfte der Bundespolizei suchten die Strecke weiter ab und konnten weitere Kleidungsstücke auffinden.

Sie leiteten ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein. Durch den Vorfall musste die Strecke über einen Zeitraum von mehr als zwei Stunden gesperrt werden. Personen, die Hinweise zu Tatverdächtigen geben können, werden gebeten sich mit der Bundespolizei unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 in Verbindung zu setzen. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei
Sonntag, 15 November 2020 11:08

Drehleiter im Einsatz - Menschen und Hund gerettet

KASSEL. kurz nach 1 Uhr am Sonntagmorgen erreichten die Leitstelle der Feuerwehr Kassel mehrere Notrufe über einen Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus im Kasseler Stadtteil Bettenhausen. Mehrere Personen sollten sich laut den Anrufern noch im Gebäude befinden.

Sofort alarmierte die Leitstelle daraufhin den Löschzug der Feuerwache 1, die Freiwillige Feuerwehr Forstfeld/Bettenhausen sowie mehrere Einheiten des Rettungsdienstes. Am Einsatzort angekommen schlugen bereits Flammen aus den Fenstern einer Erdgeschosswohnung, der Treppenraum des Gebäudes war stark verraucht und mehrere Personen machten an einem Fenster im Dachgeschoss auf sich aufmerksam, da sie vom Brandrauch in ihrer Wohnung eingschlossen waren.

Umgehend wurde die Drehleiter in Stellung gebracht und insgesamt drei Personen und ein Hund aus der Dachgeschosswohnung gerettet. Parallel wurden mehrere Trupps unter Atemschutz und einem Strahlrohr zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in das Gebäude geschickt. Glücklicherweise konnten aber die Bewohner der sonstigen Wohnungen das Gebäude vor Eintreffen der Feuerwehr verlassen. Insgesamt wurden bei dem Brand 12 Personen verletzt und vom Rettungsdienst versorgt.

Neun Personen, darunter drei Kinder, waren so schwer verletzt, dass sie zur weiteren Behandlung in städtische Krankenhäuser transportiert werden mussten. Zur Organisation der Rettungsdiensteinheiten und Verteilung der Patienten war der Leitende Notarzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst vor Ort tätig. Nach der Menschenrettung über die Drehleiter konnte sich die Feuerwehr auf die Brandbekämpfung konzentrieren. Der Brand wurde von mehreren Strahlrohren im Innen- und Außenangriff bekämpft.

Weitere Trupps befreiten den Treppenraum mittels eines Belüftungsgerätes vom Brandrauch. Aufwendige Nachlöscharbeiten waren die Folge, sodass der Einsatz erst nach mehreren Stunden beendet werden konnte. Die Brandwohnung brannte komplett aus. Die Wohnungen im betreffenden Teil des Gebäudes sind bis auf weiteres unbewohnbar, die betroffenen Bewohner haben eine Ausweichunterkunft gefunden.

Die städtischen Werke Gas und Strom waren an der Einsatzstelle, kontrollierten die Versorgungsleitungen und schalteten das Gebäudes letztlich stromlos. Positiv zu erwähnen ist, dass die Feuerwehr bereits weit vor der Einsatzstelle durch mehrere Passanten eingewiesen und der Weg zum Brandobjekt angezeigt wurde. 

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Publiziert in KS Feuerwehr
Dienstag, 14 April 2020 08:55

Feuerwehr rettet Tiere aus brennendem Stall

RÖSENBECK. Zwei Pferde und zwei Hasen hat die Feuerwehr Brilon am frühen Freitagmorgen (10. April) aus einem brennenden Stall in Rösenbeck gerettet. Zunächst war die Löschgruppe Rösenbeck gegen 4.57 Uhr zu einer unklaren Rauchentwicklung alarmiert worden.

Ein Anwohner, der gerade mit seinem Hund Gassi in der Straße "Im Schling" ging, hatte die Rauchentwicklung bemerkt und den Notruf abgesetzt. Aufgrund des Ausmaßes ließ die Löschgruppe Rösenbeck die Alarmstufe auf "Feuer 3" erhöhen und somit weitere Kräfte nachalarmieren. Kurz nach 5 Uhr, machten sich dann die Einheiten aus Madfeld, Thülen und Brilon auf den Weg nach Rösenbeck, um die Kameraden zu unterstützen.

Die Tiere die sich noch im Stall befanden, konnten rechtzeitig durch den Hofbesitzer und die Feuerwehr in Sicherheit gebracht werden. Unter schwerem Atemschutz waren teilweise drei Trupps gleichzeitig mit drei C-Rohren im Innenangriff im Einsatz. Somit konnte durch das schnelle und umsichtigen Handeln, ein größerer Gebäudeschaden verhindert werden. Gegen 6 Uhr war das Feuer unter Kontrolle und erste Maßnahmen konnten wieder zurück gebaut werden. Um 7 Uhr rückten die Einheiten aus Madfeld, Thülen und Brilon wieder ab.  Für die Löschgruppe Rösenbeck war der Einsatz um 9 Uhr beendet.

Insgesamt waren 64 Feuerwehrkräfte im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen zur Eigensicherung vor Ort, musste aber nicht tätig werden. Über Ursache und Höhe des Schadens liegen bislang keine Angaben vor.

Link: Freiwillige Feuerwehr Brilon


Publiziert in HSK Feuerwehr

KASSEL. Um 9.53 Uhr wurde der Löschzug der Feuerwache 1 mit dem Rettungsdienst am Donnerstag zu einer bewusstlosen Person auf einem 50 Meter hohen Baukran in die Joseph-Beuys-Straße alarmiert. Aufgrund der Höhe des Kranes und um keine Zeit bei der Personenrettung zu verlieren, wurde parallel die Bergwacht vom DRK Kassel sowie die Höhenrettungsgruppe der Werkfeuerwehr K+S aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg angefordert.

Nach dem Eintreffen der ersten Rettungskräfte bestätigte sich die Meldung. Von der Feuerwehr und dem Rettungsdienst wurden unmittelbar Einsatzkräfte zur Erstversorgung der 30-jährigen Person auf dem Kran eingesetzt. Aufgrund der Erkundungsergebnisse und der speziellen Lage auf dem Kran wurde noch zusätzlich die Polizeihubschrauberstaffel Hessen zusammen mit den Höhenrettern der Feuerwehr Wiesbaden nachgefordert. Die Bergwacht sowie die Werkfeuerwehr unterstützten nach ihrem Eintreffen sofort die weiteren Maßnahmen auf dem Kran.

Der Patient wurde stabilisiert und zur Rettung über den Hubschrauber vorbereitet. Nach dem Eintreffen des Hubschraubers wurde die weitere Vorgehensweise kurz zwischen den Führungskräften der verschiedenen Organisationen, dem Piloten sowie dem Einsatzleiter abgesprochen.

Anschließend wurde der Kranführer mit dem Hubschrauber aus 50 Metern Höhe gerettet und sofort ins Klinikum Kassel geflogen. Da zum Einsatzzeitpunkt starker Wind herrschte, war dazu gutes fliegerisches Können vom Piloten gefordert.

Positiv zu erwähnen ist, dass trotz der Besonderheiten des Einsatzes (Einsatzstelle in 50 Metern Höhe, Windstärke 6 mit Regen sowie Einsatzkräfte von verschiedenen Hilfsorganisationen) die Zusammenarbeit der 30 Einsatzkräfte während der fast dreistündigen Rettungsaktion reibungslos verlief. (Feuerwehr Kassel)

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Publiziert in KS Retter
Samstag, 04 Januar 2020 16:42

Blutspenden in Korbach am 6. Januar

KORBACH. Blutspenden sind für Empfänger einer dringend benötigten Blutkonserve wichtig. Aus diesem Grund findet am Montag, in der Zeit von 15 bis 19.30 Uhr, in der Arolser Landstraße 23, direkt im DRK-Haus, eine Blutspendeaktion statt. Die DRK-Bereitschaft freut sich auf eine rege Teilnahme.

Wer darf spenden?

Blut spenden dürfen alle gesunden Menschen im Alter zwischen 18 und 71 Jahren mit mindestens 50 Kilogramm Körpergewicht. Erstspender sollten nicht älter als 64 sein. Blut spenden kann, wer in den vergangenen vier Wochen keinen Infekt und keine Durchfallerkrankung sowie keinen operativen Eingriff hatte. Zwischen zwei Blutspenden sollten mindestens 56 Tage Abstand liegen. Männer dürfen in der Regel sechsmal, Frauen viermal im Jahr spenden.

"Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis mit", lautet der Hinweis von der DRK-Bereitschaft.

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Publiziert in Retter
Schlagwörter

FRANKENBERG. Zu einem ungewöhnlichen Einsatz rückte die Frankenberger Feuerwehr am Freitagnachmittag aus.

Eine Spaziergängerin aus Frankenberg war mit ihrem Dackel "Pepe" im Feld unterwegs. Der Hund ging plötzlich der Spur eines Fuchses nach und lief in ein Kanalrohr, das zur Ableitung von Regenwasser dient.

Somit verschwand Pepe und die Hundebesitzerin wählte den Notruf der Leitstelle Waldeck-Frankenberg. Gegen 16.45 Uhr rückte das HLF der Feuerwehr Frankenberg mit sechs Einsatzkräften unter der Leitung des Stadtbrandinspektors zur Einsatzstelle aus.

Vorerst konnte der Dackel nicht ausfindig gemacht werden, bis nach genauerer Erkundung ein Schachtdeckel entdeckt wurde. Dieser wurde mit Spaten und Schippe von Gras und Erde befreit und anschließend geöffnet. Somit konnte ein Zugang in das Kanalsystem geschaffen und auch der Hund entdeckt werden.

Um etwas Ruhe in die Situation zu bringen, entfernten sich die Einsatzkräfte daraufhin. Die Hundebesitzerin stieg anschließend in den Schacht, um ihren Pepe zu beruhigen. Nachdem der Dackel durch sein Frauchen ins Freie gebracht werden konnte, wurde der Schacht wieder verschlossen.

Insgesamt dauerte der Einsatz 45 Minuten und für Pepe und sein Frauchen ging ein abenteuerlicher Spaziergang zu Ende.

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WALDECK-FRANKENBERG. Wer bei einem Notfall richtig reagiert, kann Menschenleben retten - doch das will gelernt sein. Kurse bietet Rettungsassistent Erwin Richhardt an, der die private Organisation "Erste-Hilfe-Hessen" bereits im Jahr 2005 gegründet hat.

Im Alltag gerät man schnell in die Situation, als Ersthelfer gefragt zu sein: Bei einem Verkehrsunfall ebenso wie bei einem Arbeitsunfall, nach einem Herzinfarkt oder einem anderen medizinischen Notfall, nach einem Missgeschick bei der Gartenarbeit oder nach einem Sturz auf Glatteis. Wer im Fall der Fälle die richtigen Handgriffe kennt und anwendet, kann nicht nur Verletzungen versorgen, sondern mitunter sogar ein Menschenleben retten.

Im laufenden Monat Mai berichtete 112-magazin.de mehrfach über Notfälle, bei denen Ersthelfer nicht zögerten, sondern ihren  Mitmenschen umgehend Hilfe leisteten: Herausragend war dabei die Hilfe mehrerer Passanten aus Mainz nach einem Verkehrsunfall am 19. Mai auf der B 252 zwischen Thalitter und Herzhausen - dort versorgten sie einen verunglückten Motorradfahrer, leisteten Erste Hilfe, setzten den Notruf ab und betreuten den Schwerverletzten bis zum Eintreffen von Rettungswagen und Notarzt auf vorbildliche Weise. Die Helfer ernteten - verdientermaßen - viel Lob von Rettungskräften und Polizei.

Einen Tag zuvor ereignete sich ein Motorradunfall bei Vöhl. Zufällig kam ein First Responder an der Unfallstelle vorbei und konnte den Schwerverletzen bis zum Eintreffen des Promedica-Rettungsteams und des Rettungshubschraubers stabilisieren. Doch nicht immer sind Fachmänner als Ersthelfer vor Ort, viele Verkehrsteilnehmer haben vor Jahrzehnten einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert und sind völlig überfordert wenn der Fall der Fälle eintritt - hier gilt es nachzuschulen und sich für die Praxis fit zu machen.

Wie Rettungsassistent Erwin Richhard gegenüber 112-magazin.de mitteilte, entscheiden gerade bei Motorradunfällen wichtige Details über Leben oder Tod der verunfallten Verkehrsteilnehmer. Wer einen Erste-Hilfe-Kurs absolvieren möchte oder sein Wissen auffrischen muss, der kann sich bei Erwin Richhardt unter der Telefonnummer 0152 24362511 melden.

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Publiziert in Polizei
Freitag, 22 März 2019 10:37

Zimmerbrand: Feuerwehr rettet Frau aus Wohnung

KASSEL. Am späten Donnerstagabend kam es gegen 23 Uhr in einem Dreifamilienwohnhaus in der Brüder-Grimm-Straße zu einem ausgedehnten Küchenbrand.

Nachbarn riefen über den Notruf 112 die Feuerwehr um Hilfe, weil es im ersten Obergeschoss brannte. Ein ausgedehnter Zimmerbrand mit deutlich sichtbaren Flammen war bereits bei Ankunft der Feuerwehr erkennbar.

Die Feuerwehr ging zunächst mit mehreren Trupps und Atemschutz in die Brandwohnung vor, weil in dieser noch Personen vermutet wurden. Alle übrigen Bewohner hatten das Haus bereits verlassen. In der völlig verrauchten Wohnung konnte eine Bewohnerin gefunden und in Sicherheit gebracht werden. Sie wurde vom Rettungsdienst vor Ort behandelt und in ein Krankenhaus gebracht.

Der Brand war nach rund einer Stunde gelöscht, das Gebäude wurde anschließend gelüftet. Die übrigen Bewohner konnten nach Beendigung der Arbeiten in ihre Wohnungen zurückkehren. Es entstand ein Sachschaden von etwa 40.000 Euro, die Brandursache ist unklar.

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Publiziert in KS Feuerwehr
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