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KASSEL/ROTHENDITMOLD. Die Nacht auf Samstag endete für zwei stark alkoholisierte junge Männer, die zuvor die Rechnung ihres Taxis nicht bezahlen wollten und deshalb geflüchtet waren, mit der Ausnüchterung im Polizeigewahrsam.

Wie die eingesetzten Streifen berichten, hatte sich der Taxifahrer gegen 1.20 Uhr aus der Angersbachstraße gemeldet. Die beiden in Bettenhausen eingestiegenen Fahrgäste, die zuvor offenbar deutlich dem Alkohol zugesprochen hatten, waren bei der Ankunft in Rothenditmold schnell aus dem Taxi gesprungen und flüchteten, ohne den Fahrpreis von rund 30 Euro zu bezahlen.

Wenige Minuten später gelang es den hinzugeeilten Polizisten zunächst den alkoholisierten, zwischen einigen Müllsäcken schlafenden 21-Jährigen ausfindig zu machen, der äußerst aggressiv reagierte. Während der Fahrt auf die Polizeistation beschimpfte er fortwährend die Beamten, weshalb sie zusätzlich eine Anzeige wegen Beleidigung gegen den jungen Mann aus Fulda fertigten.

Später konnte ein Diensthund auch noch den 24 Jahre alten Mann aus Bad Hersfeld aufspüren, der nicht weit entfernt zwischen anderen Müllsäcken zunächst geschlafen und dann vergeblich versucht hatte, vor den Polizisten zu flüchten. Ein Atemalkoholtest bei dem jungen Mann ergab 2,3 Promille - er konnte sich allein nicht mehr auf den Beinen halten. Auch ihn brachten die Beamten angesichts der kalten Außentemperaturen zur Übernachtung in die Ausnüchterungszelle. Die Ermittlungen gegen beide dauern an. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei
Dienstag, 20 Mai 2014 23:04

Erneut Warnung vor gefälschten Rechnungen

WALDECK-FRANKENBERG. Dubiose Betrüger überschwemmen bundesweit zumeist Gewerbetreibende mit fingierten Rechnungen. Da diese falschen Rechnungen mit der Post an die korrekten Firmenadressen gesandt werden, lassen sie sich auf den ersten Blick nicht so leicht als Fälschung erkennen.

Derzeit sind Rechnungen der Firma "officedirectstore.com" im Umlauf. Bei der Korbacher Kripo haben sich bereits einige besorgte Gewerbetreibende gemeldet. Bisher wurde in allen Fällen in englischer Sprache ein Rechnungsbetrag von 580 Euro eingefordert. Im Kleingedruckten ist zu lesen, dass es sich lediglich um ein Angebot für einen Softwaredownload handelt. Der Link für diesen Download werde nach Zahlung des genannten Betrages auf ein spanisches Konto freigeschaltet. Eine Ähnlichkeit zum Tinten- und Toner-Versandhändler OfficeDirect.de ist vermutlich beabsichtigt.

Wer auf solch eine Rechnung hereingefallen sein sollte, der solle sich an die nächste Polizeistation wenden, rät Polizeisprecher Volker König.

Warnung auch vor falschen Gerichtskostenrechnungen
Der Sprecher warnte in diesem Zusammenhang erneut vor gefälschten Gerichtskostenrechnungen, die bereits seit Juni 2013 an Adressaten im gesamten Bundesgebiet versandt wurden. Die Empfänger werden aufgefordert, angebliche Gerichtskosten mit einem beigefügten Überweisungsformular auf Konten bei bulgarischen Banken zu überweisen. In den meisten Fällen bezogen sich die "Gerichtskostenrechnungen" auf Insolvenzverfahren, wobei die Täter die benötigten Daten den Insolvenzveröffentlichungen der Gerichte entnahmen. Es wurden aber auch "Gerichtskostenrechnungen" in Handels- und Vereinsregistersachen, möglicherweise auch in anderen Verfahren, versandt.

Bei den Kostenrechnungen wurden jeweils nicht oder nicht in der angegebenen Form existierende Justizbehörden angegeben. Für Hessen handelt es sich in den bisher bekannt gewordenen Fällen um

  • das "Zentrale Registergericht Kassel", meist mit Zusatz "AKU Restschuldbefreiung/ Privatinsolvenz",
  • das "Zentrale Registergericht Groß- Gerau" mit Zusatz "PAZ-Restschuldbefreiung",
  • das "Zentrale Registergericht Darmstadt-Dieburg" mit Zusatz "PAZ-Restschuldbefreiung".
  • ein "Handels- und Gewerberegister" mit Angabe des Amtsgerichts Kassel bei den Rechnungsdaten.

Es ist bekannt, dass auch unter den Briefköpfen von existierenden oder fiktiven Justizbehörden anderer Länder, so

  • dem "Zentralen Registergericht Arnsberg" und
  • dem "Registergericht München"

gefälschte Gerichtskostenrechnungen versandt wurden. Die Polizei rät, sich im Zweifelsfall vor der Überweisung angeblicher "Gerichtskosten" bei der Polizei oder einem Gericht zu vergewissern. Stutzig machen sollte bereits, wenn ausländische Bankverbindungen angegeben werden.

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Publiziert in Polizei
Schlagwörter
Sonntag, 15 April 2012 06:10

Witwen werden Opfer von Telefonsex-Betrug

SCHWALM-EDER-KREIS. Witwen in Nordhessen sind Opfer einer neuen Betrugsmasche geworden: Sie haben Briefe erhalten, in denen ein Inkasso-Unternehmen die Begleichung von Rechnungen für Erotik-Dienstleistungen anmahnt, die ihre verstorbenen Männer vor ihrem Tod in Anspruch genommen haben sollen.

Der Kripo in Waldeck-Frankenberg ist noch kein Fall bekannt, Reinhard Giesa von der Polizeidirektion Schwalm-Eder sagt allerdings gegenüber der HNA: „Es ist davon auszugehen, dass es noch mehr Betroffene gibt.“ Allein in Homberg gab es vergangene Woche fünf Anzeigen.

Meist hätten ältere Menschen diese Briefe erhalten, sagt Giesa. Im Detail ging es um die angebliche Inanspruchnahme von Sex-Hotlines. „Bei dieser Masche versuchen die Täter, die Scham der Senioren sowie die Angst vor der Beschädigung des guten Rufs auszunutzen.“ Dafür haben die Trickbetrüger offenbar auch Todesanzeigen ausgewertet, so die HNA weiter.

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