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BAD WILDUNGEN. Für eine Katastrophenschutzübung Mitte Juli suchen die Organisatoren noch zahlreiche Freiwillige, die sich als "Opfer" zur Verfügung stellen. Die sogenannten Mimen werden so geschminkt, dass sie wie Verletzte aussehen.

Die große Katastrophenschutzübung, an der zahlreiche Hilfsorganisationen aus dem ganzen Landkreis teilnehmen, findet am Sonntag, 13. Juli, in Bad Wildungen statt. Mit dieser Übung soll unter anderem die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen des Katastrophenschutzes verbessert werden, zum anderen will man für einen Realfall gut vorbereitet sein.

"Hierfür brauchen wir Mimen, die wie Verletzte geschminkt bekommen, diese dann spielen und von den Rettungskräften gerettet werden", erklärt Manuela Körtel von der Notfalldarstellung Bad Wildungen. Außerdem werden auch unverletzte Statisten gesucht. "Über Unterstützung würden wir uns sehr freuen".

Teilnehmer müssen älter als 16 sein
Die Vorbereitungen zur Übung beginnen am Sonntag, 13. Juli, gegen 8 Uhr. Die Übung selbst dauert bis etwa 15 Uhr. Wer Interesse an der Teilnahme hat und mindestens 16 Jahre alt ist, meldet sich per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Zum Dank für das Engagement bekommen die Freiwilligen nach Übungsende ein warmes Essen.

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Publiziert in Retter

BAD WILDUNGEN. Das war ein Lehrgangsabschluss mit Knalleffekt: Bundeswehr-Reservisten sind zum Ende eines Erste-Hilfe-Kurses im Wald bei Wildungen auf durch Schüsse und Minen schwer verwundete Soldaten getroffen - gespielt von täuschend echt geschminkten Notfalldarstellern.

Abgerissene Körperteile, offene Knochenbrüche, Schuss- und Schrabnellverletzungen, Schnittwunden oder Verbrennungen - diese und weitere Verletzungsmuster weisen die "Opfer" auf, die dem Szenario zufolge in einen Hinterhalt geraten sind und von Rebellen angegriffen wurden. Einige der Soldaten liegen am Boden und rufen um Hilfe, andere befinden sich auf und in einem beschossenen Unimog. Als die Bundeswehr-Reservisten, die beim DRK Bad Wildungen unter Leitung von Tanja Alsdorf einen Erste-Hilfe-Lehrgang absolviert haben, zum Abschluss des Kurses auf das Waldstück zueilen, um zu helfen, gibt es mehrere lautstarke Explosionen.

"Je echter das Szenario wirkt, desto ernster nehmen es die Teilnehmer", erklärt Manuela Körtel, Leiterin der Notfalldarstellung im DRK Bad Wildungen. Und tatsächlich: Die Reservisten, die im Lehrgang alles über die Versorgung von Verletzungen erlernt haben, sind mit Feuereifer bei der Sache, versorgen die stöhnenden und schreienden Verwundeten, fordern weitere Hilfe für sie an, betreuen die Männer und bringen sie in Sicherheit.

Weitere Mitglieder gesucht
Übungen wie die am vergangenen Sonntag verlangen der momentan zehnköpfigen Gruppe um Manuela Körtel einiges ab. Unterstützung im aktuellen Fall kam von der San-Bereitschaft Edertal und der Notfalldarstellung Kassel-Land, die auch die Pyrotechnik stellte. Die Bundeswehr in Fritzlar stellte die Kleidung für die "angegriffenen" Soldaten.

In der Regel "nehmen wir an Übungen teil und stellen dabei zum Beispiel Unfallopfer dar", erklärt die Leiterin. Auch bei einer Großübung in Rodenbach bei Frankenberg im vergangenen Herbst oder beim Verkehrssicherheitstag Ende Juni waren die Wildunger Notfalldarsteller mit von der Partie. Um auch künftig die Anfragen bedienen zu können, "suchen wir immer neue Mitglieder, die Interesse an dieser außergewöhnlichen Arbeit haben". In einem Grundlehrgang werde man mit dem Schminken der Verletzungen ebenso vertraut gemacht wie mit dem Darstellen. "Man sollte allerdings keine Angst vor Blut haben", sagt die Leiterin.

Weitere Informationen sind erhältlich auf der Facebook-Seite der Wildunger Notfalldarsteller oder per Mail an mkoertel(at)web.de bei Manuela Körtel.

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