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KORBACH/BRILON. Erneut musste der Verkehrsdienst der Polizei im Hochsauerland bei Geschwindigkeitskontrollen erhebliche Überschreitungen feststellen.

Am Montagnachmittag kontrollierten die Verkehrsspezialisten die Geschwindigkeit auf der Bundesstraße 251 zwischen Brilon Wald und Willingen. Zwei Verkehrsteilnehmer verwechselten die Straße mit einer Autobahn. Eine 45-jährige Autofahrerin aus Olsberg wurde mit 150 km/h gemessen. Ein Motorradfahrer aus Korbach raste mit 165 km/h über die Straße. Erlaubt sind in diesem Bereich lediglich 100 km/h.

Die Olsbergerin sowie den 24-jährigen Korbacher erwarten hohe dreistellige Bußgelder, Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges bzw. zweimonatiges Fahrverbot. Leider kann nicht jedem Verkehrsteilnehmer vermittelt werden, dass sein eigenes Verhalten konkreten Einfluss auf sein Leben und die Gesundheit anderer Verkehrsteilnehmer hat. Deshalb wird die Polizei auch weiterhin konsequent gegen Raser vorgehen.

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Publiziert in Polizei

WINTERBERG. Im Bereich eines Winterberger Gewerbebetriebs kam es am Donnerstag (18. März) zu einem Zwischenfall. Auf dem Werksgelände der Sauerländer Asphalt GmbH war ein Kipp-Sattelzug damit beschäftigt, Fräsgut abzukippen. Während des Abladevorgangs kippte der aufgestellte Auflieger samt Zugmaschine auf die Beifahrerseite.

Der sich zum Unfallzeitpunkt im Lkw befindliche Fahrer wurde hierbei durch die Seitenlage in seiner Fahrerkabine eingeschlossen. Gegen 8.11 Uhr wurden die Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr durch die Leitstelle des Hochsauerlandkreises alarmiert. Da der Lkw-Fahrer über Rückenschmerzen klagte, wurde gemeinsam mit dem anwesenden Rettungsdienst entschieden, ihn möglichst schonend aus dem Fahrzeug zu befreien. Mithilfe von hydraulischem Rettungsgerät wurden daher Teile des Kabinendaches entfernt, um Zugang zum Fahrzeuginneren zu bekommen. Anschließend konnte der verletzte Fahrer durch den Rettungsdienst dem Krankenhaus zugeführt werden.

Weitere Einsatzkräfte sicherten parallel den Sattelzug gegen weitere Bewegungen. Ebenfalls wurden auslaufende Betriebsmittel aufgefangen und vorsorglich Löschmittel bereitgestellt. Im weiteren Verlauf unterstützte die Feuerwehr noch die Polizei bei der Unfallaufnahme. Mithilfe der Drehleiter konnte diese die Einsatzstelle aus größerer Höhe dokumentieren. Nach rund anderthalb Stunden waren alle Feuerwehreinheiten wieder zurück an ihren Standorten.

Im Einsatz befanden sich Einsatzkräfte des Löschzuges 1 sowie die Einheit Niedersfeld. Über den Unfallhergang sowie Schadenshöhe liegen der Feuerwehr keine Informationen vor.

Link: Freiwillige Feuerwehr Winterberg.

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Publiziert in HSK Feuerwehr
Dienstag, 15 September 2020 08:43

Ehepaar uneinig - Frau kommt ins Krankenhaus

EDERTAL. Ein Ehepaar aus Attendorn (Kreis Olpe) kam am Montag im Edertaler Ortsteil Rehbach mit ihren Elektrofahrrädern zu Fall - ohne Absprache gab der Ehemann (68) die Richtung vor, es kam zur Kollision.

Nach Zeugenaussagen befuhren die beiden Sauerländer gegen 16.05 Uhr nebeneinander mit ihren E-Bikes die Straße Am Rehbach in Richtung Wohnmobilstellplatz. Auf abschüssiger Straße bog der Ehemann unvermitelt ab, ohne die Partnerin darüber zu informieren. Er krachte in die Seite des anderen Pedelecs, sodass beide stürzten. 

Während der Attendorner nur leichte Verletzungen davontrug, wurde seine Frau (66) schwer verletzt. Der Notarzt stellte bei der Erstversorgung eine Fraktur der Hand fest - sie kam mit dem RTW ins Krankenhaus nach Bad Wildungen. An den teuren Bikes entstand Sachschaden. (112-magazin.de

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Publiziert in Retter

SCHMALLENBERG. Ein ungesichertes Fahrzeug machte sich im bergigen Sauerland selbständig, nachdem der Fahrer weder einen Gang eingelegt, noch die Feststellbremse betätigt hatte.

Am Freitag gegen 8 Uhr parkte ein 30-jähriger Fahrzeugführer aus Bad Fredeburg seinen silberfarbenen Peugeot auf dem Parkplatz des ehemaligen Kurmittelhauses. Da der Mann das Auto nicht gegen ein Wegrollen sicherte, setzte sich dieses in Bewegung. Das Fahrzeug rollte etwa 150 Meter rückwärts über eine Wiese und anschließend eine etwa 2 Meter tiefe Böschung herunter. Hier prallte das Auto gegen die Hauswand eines Wohnhauses an der Straße "Zum Hallenberg".

Eingekeilt zwischen Hauswand und Böschung blieb das Auto letztlich stehen. Verletzt wurde niemand. Das Fahrzeug musste mit einem Trecker mit Seilwinde geborgen werden. Am Pkw entstand Totalschaden, die Hauswand wurde zudem erheblich beschädigt. Der Fahrer musste ein Verwarngeld bezahlen.( ots/r)

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Publiziert in Polizei
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