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BAD WILDUNGEN. Am Samstagnachmittag nahm die Polizei Bad Wildungen einen 48-Jährigen fest, der im Verdacht steht, mindestens zwei Ladendiebstähle begangen zu haben. Da er außerdem mit Haftbefehl gesucht wurde, brachten ihn die Polizisten in eine Justizvollzugsanstalt.

Gegen 15 Uhr meldete ein Drogeriegeschäft in der Itzelstraße in Bad Wildungen, dass ein Unbekannter Kosmetikartikel gestohlen habe und geflüchtet sei. Aufgrund der guten Personenbeschreibung konnten die Bad Wildunger Polizisten gegen 15.40 Uhr einen 48-jährigen Tatverdächtigen festnehmen.

Bei der Durchsuchung des polizeibekannten Mannes fanden die Beamten neben dem Diebesgut aus dem Drogeriegeschäft weitere Gegenstände. Diese konnte später einem Diebstahl aus einem Baumarkt zugeordnet werden. Weiterhin stellten die Beamten bei der Überprüfung des Tatverdächtigen fest, dass der 48-Jährige mit Haftbefehl gesucht wurde. Da er die noch zu bezahlende Geldstrafe nicht begleichen konnte, wurde der wohnsitzlose Mann in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 24 Juni 2021 18:49

Mann flüchtet auf Dach von Supermarkt

BRILON. Ein mit Haftbefehl gesuchter Mann flüchtete am Mittwochabend auf das Dach eines Supermarktes. Nach mehrstündigen Gesprächen konnte der Briloner durch die Polizei festgenommen werden.

Gegen 18.30 Uhr erhielt die Polizei Hinweise darauf, dass sich der gesuchte Mann in einer Wohnung an der Altenbürener Straße aufhielt. Der Mann wurde wegen diversen Drogen- und Verkehrsverstößen per Haftbefehl gesucht. Als der Mann die Polizei erkannte, flüchtete er über einen Balkon auf das Dach eines angrenzenden Discounters. Um eine mögliche Gefährdung des Flüchtigen auszuschließen, sahen die Einsatzkräfte von einer Verfolgung auf das Dach ab. Stattdessen wurde der Briloner angesprochen und beruhigt.

Zeitgleich sperrten weitere Einsatzkräfte den Bereich um den Discounter weiträumig ab. Gemeinsam mit einer Familienangehörigen schafften es die Einsatzkräfte den Mann zur Aufgabe zu bewegen. Er kehrt in die Wohnung zurück. Gegen 21.30 Uhr konnte er schließlich verhaftet werden. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt, wie die Polizei berichtet.

Im Laufe des Donnerstags erfolgte die Vorführung des Briloners am Amtsgericht Schmallenberg. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei

FRANKENBERG. Die Polizei nahm in der Nacht von Samstag (17. April) auf Sonntag (18. April) zwei junge Männer fest, die beim Anblick eines Streifenwagens flüchteten. Nach den Festnahmen wurde der Grund der Flucht schnell klar: Ein 19-Jähriger hatte eine geringe Menge Marihuana dabei, ein 21-Jähriger warf kurz vor der Festnahme ein gestohlenes Mountainbike in eine Böschung. Zudem lag gegen ihn ein Haftbefehl wegen nicht geleisteter Sozialstunden vor.

Gegen 2.40 Uhr befuhr eine Polizeistreife die Röddenauer Straße in Frankenberg und wurde auf zwei junge Männer aufmerksam, die zu Fuß die Flucht ergriffen, als sie den Polizeiwagen sahen. Einer von ihnen warf kurz vor der Flucht ein Fahrrad in eine Böschung. Die Frankenberger Polizisten nahmen sofort die Verfolgung und konnten beide Männer nach kurzer Zeit festnehmen. Der 21-Jährige stürzte bei seiner Flucht und zog sich dabei Verletzungen zu, die später ärztlich behandelt wurden. Aufgrund von körperlichen Gegenmaßnahmen musste ein Polizist bei der Festnahme Pfefferspray einsetzen.

Bei der Durchsuchung des 19-Jährigen fanden die Polizeibeamten eine geringe Menge Marihuana. Er wurde nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Gegen ihn wird ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Bei der Überprüfung des sichergestellten Fahrrades stellte sich heraus, dass das hochwertige Mountainbike in der Nacht vom 8. auf den 9. April aus einer Scheune in Battenberg gestohlen wurde (siehe 112-Meldung vom 13. April 2021). Der Tatverdacht bezüglich des schweren Diebstahls des Mountainbikes richtet sich nun gegen den 21-Jährigen, auch wenn er in seiner ersten Vernehmung die Tat bestritt. Aufgrund des vorliegenden Haftbefehls wurde er in eine Jugendarresteinrichtung eingeliefert. (ots/r)

Link: Mountainbike aus Scheune gestohlen (13.04.2021)

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Publiziert in Polizei

MESCHEDE. Am Samstag gegen 14 Uhr erhielt die Polizei einen Einsatz in Meschede in der Lagerstraße bei der dortigen Post. Hier hatte die Post interne Ermittlungen wegen des Verschwindens von Postsendungen durchgeführt.

Eine 29-jährige Mitarbeiterin eines von der Post beauftragten Unternehmens zum Leeren von Briefkästen und Packstationen im Bereich Eslohe war dabei erwischt worden, wie sie mit ihrer gleichaltrigen Freundin, die sie zu ihrer Tour mitgenommen hatte, mehrere Briefe geöffnet hatte, um darin nach Bargeld zu suchen. Gleichzeitig wurden Kleidungsstücke, die möglicherweise aus Retourensendungen stammen, in ihrem Pkw gefunden. Hierzu wurden entsprechende Anzeigen erstattet. Bei der 29-jährigen Fahrerin ergaben sich Hinweise auf Betäubungsmittelkonsum, ein durchgeführter Test verlief positiv. Ihr wurde eine Blutprobe entnommen. Gegen die 29-jährige Freundin bestand bereits ein Haftbefehl, sie wurde festgenommen.

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Publiziert in HSK Polizei

SALZKOTTEN. Zwei Polizistinnen haben am Mittwoch einen flüchtigen Autofahrer gestellt, der zuvor einen Verkehrsunfall mit Verletzten verursacht hatte und mit europäischem Haftbefehl gesucht wurde.

Gegen 12.20 Uhr fiel einer Polizeistreife auf der Geseker Straße ein Jaguar-Fahrer auf, der während der Fahrt einen Tablet-PC nutzte. Die beiden Polizistinnen folgten dem Wagen in Richtung Paderborn. Als sie die Anhaltezeichen am Streifenwagen einschalteten, gab der Jaguar-Fahrer Gas. Das Auto beschleunigte stark und entfernte sich von der Streife. Am Rückstau in Höhe des Kreisverkehrs an der Dr.-Krismann-Straße fuhr der Jaguar links vorbei und fuhr entgegen der Fahrrichtung in den Kreisverkehr ein. Dabei kam zur Gefährdung eines Fußgängers.

Im Kreisverkehr kollidierte der Jaguar frontal mit einem aus Paderborn entgegenkommenden Nissan Qashqai. Die Autos schleuderten aus dem Kreisverkehr auf den Gehweg. Der Qashqai prallte gegen eine Laterne und blieb stark beschädigt in einem Kiesbett vor einem Autohaus liegen. Die 54-jährige Fahrerin erlitt leichte Verletzungen. Der Jaguar XF kam ebenfalls schwerbeschädigt auf dem Gehweg zum Stillstand. Kaum stand der Wagen, öffnete der Fahrer die Tür, stieg aus und flüchtete zu Fuß in die Straße An der Burg.

Die Polizistinnen folgten zunächst mit dem Streifenwagen. Da der Flüchtende die Wege verließ, sprangen auch die Beamtinnen aus ihrem Fahrzeug und sprinteten hinterher. Nachdem sowohl der Fahrer als auch die beiden Verfolgerinnen den knietiefen Rothebach durchquert hatten, schlossen die Polizistinnen auf dem parallel des Baches verlaufenden Gehweg auf. Sie stoppen den Mann, der sich widerstandslos festnehmen ließ. Auch er hatte bei dem Unfall Verletzungen erlitten und musste mit einem Rettungswagen unter Polizeibegleitung in ein Krankenhaus nach Paderborn gebracht werden.

Die verletzte Nissanfahrerin brachte der Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung ins nahegelegene Salzkottener Krankenhaus. Bei dem Unfall waren Sachschäden in Höhe von rund 20.000 Euro entstanden. Beide Autos mussten abgeschleppt werden. Im Fußraum des Jaguars lag das Tablet, welches als Beweismittel sichergestellt wurde. Nachdem die Personalien des 31-jährigen Jaguar-Fahrers ermittelt werden konnten, stellte sich heraus, dass gegen den Rumänen ein europäischer Haftbefehl aus seinem Heimatland vorlag. Zwei Jahre muss der Mann dort in Haft. Da der Verdacht von Alkohol- und Drogeneinwirkung bestand, wurden dem Jaguar-Fahrer eine Blutprobe entnommen. Eine Fahrerlaubnis besaß der 31-Jährige auch nicht. Über Nacht musste er im Krankenhaus versorgt werden und wurde von Polizisten bewacht.

Am Donnerstagvormittag kam er ins Polizeigewahrsam und wurde am Nachmittag an die Justiz überstellt. Wegen des Verdachts eines illegalen Einzelrennens, Straßenverkehrsgefährdung, Fahrerflucht, Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinwirkung und Fahren ohne Fahrerlaubnis läuft jetzt ein neues Strafverfahren gegen den 31-Jährigen. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei

HESSEN. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt führt seit mehr als einem Jahr in enger Zusammenarbeit mit der Finanzkontrolle Schwarzarbeit Fulda des Hauptzollamts Gießen und dem Finanzamt Offenbach II intensive Ermittlungen gegen eine Tätergruppe eines mutmaßlichen Schwarzarbeits-Netzwerkes durch.

Dienstag und am vergangen Freitag wurde in den frühen Morgenstunden eine großangelegte, gemeinsame Durchsuchungs- und Festnahmeaktion gegen die organisierte Schwarzarbeit im Baugewerbe durchgeführt. Damit gelang der Staatsanwaltschaft Darmstadt gemeinsam mit der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls zum dritten Mal innerhalb der letzten zwei Wochen ein wirksamer Schlag gegen organisierte Kriminalität in dieser Branche.

Bei der Razzia mit Schwerpunkt im Rhein-Main-Gebiet waren an beiden Tagen insgesamt mehr als 500 Beamte des Zolls im Einsatz, die von etlichen Steuerfahndern des Finanzamtes Offenbach unterstützt wurden. Dabei wurden ein mutmaßliches Netzwerk von Bau- und Scheinfirmen zerschlagen und vier mutmaßliche Haupttäter aufgrund bereits erwirkter Haftbefehle des Amtsgerichtes Darmstadt festgenommen. Ein weiterer Haftbefehl wurde wegen Verdunkelungsgefahr während der Maßnahmen erwirkt und ebenfalls vollstreckt.

Die Ermittler vollstrecken über 60 Durchsuchungsbeschlüsse, durchsuchten Firmenräume, Wohnungen und Steuerberaterbüros, überwiegend in Hessen, aber auch in Rheinlandpfalz, und stellten umfangreiche Beweismittel sicher. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht eine Baufirma im Landkreis Offenbach, gegen deren Verantwortliche der Verdacht besteht, die Firma nur zum Schein als sogenannte „Servicefirma“ zu betreiben. Unternehmenszweck ist die Erstellung von Scheinrechnungen, denen keinerlei Bauleistungen zugrunde liegen und der Verkauf solcher Rechnungen an Baufirmen. Die Verantwortlichen dieser Unternehmen wiederum sollen, die entsprechenden Beträge zwar an die Servicefirma überwiesen haben, jedoch das Geld - nach Abzug einer Provision - wieder bar zurückerhalten haben, um ihrerseits Schwarzlöhne bzw. Teilschwarzlöhne an die von ihnen beschäftigten Arbeiter zu zahlen. Um die hohen Barabhebungen und ihre Machenschaften zu verschleiern soll die besagte Firma darüber hinaus mehrere andere Scheinfirmen nutzen, um Bargeld für Schwarzlöhne zu generieren.

Weiterhin wurde ein Teil der Bauarbeiter von sogenannten "Kolonnenschiebern" im Auftrag von Baufirmen auf die Baustellen gebracht und über die besagte Firma angemeldet, um so die wahren Arbeitgeber zu verschleiern. So entstand ein komplexes Geflecht von Schein- und Baufirmen das eine Gruppe von Tätern nutzte, um im großen Umfang Steuern und Sozialversicherungsbeiträge zu hinterziehen. Den Beschuldigten wird bandenmäßiger Betrug, Steuerhinterziehung und Vorenthalten von Arbeitsentgelt vorgeworfen. „Wir gehen nach bisherigem Ermittlungsstand für den Zeitraum der letzten drei Jahre von einem Schaden für die Sozialkassen von insgesamt fast 6 Millionen Euro aus. Dazu kommt noch ein zu erwartender beträchtlicher Steuerschaden", so Michael Bender der Pressesprecher des Hauptzollamtes Gießen. Die Ermittlungen in mehreren parallel geführten Verfahren der Staatsanwaltschaften Darmstadt richten sich gegen insgesamt 22 Beschuldigte. Die 55- und 28-jährigen Betreiber der als Bauunternehmen getarnten Scheinfirma, beides türkische Staatsangehörige, wurden aufgrund bestehender Haftbefehle festgenommen und befinden sich in Untersuchungshaft. Sie sollen einen Schaden von etwa 3,4 Millionen Euro verantwortlich sein und gelten als Köpfe der Bande.

Ebenfalls festgenommen wurden ein 23-jähriger mutmaßlicher Mittäter aus Gießen sowie der 46-jährige Geschäftsführer einer Baufirma im Landkreis Neuwied, der im Verdacht steht unter Verwendung von gekauften Scheinrechnungen, Sozialabgaben in Millionenhöhe hinterzogen zu haben. Beide besitzen die türkische Staatsangehörigkeit. Wegen Verdunkelungsgefahr wurde während der Einsatzmaßnahmen ein weiterer Haftbefehl gegen einen 53-jährigen Deutschen erwirkt. Er wurde am Dienstag in seiner Wohnung in Frankfurt festgenommen. Darüber hinaus wurden 15 der Tätergruppe zugerechnete Personen erkennungsdienstlich behandelt.

Im Zuge der Maßnahmen wurden erhebliche Vermögenswerte gesichert. Speziell geschulte Vermögensabschöpfer des Zolls sicherten umfangreiche Vermögenswerte und pfändeten Konten und offene Forderungen für erbrachte Leistungen. Insgesamt hatte das Amtsgericht Darmstadt Vermögens-Arreste über 9,4 Millionen Euro erlassen. Bei den heutigen Durchsuchungen stellten die Ermittler umfangreiches Beweismaterial sicher, darunter auch Computer, Mobiltelefone und Datenträger, die durch Spezialkräfte des Zolls für IT-Forensik ausgewertet werden.

Bei dem Einsatz wurden auch Bargeldspürhunde des Zolls eingesetzt, die in mehreren Durchsuchungsobjekten nach verstecktem Geld suchten. In einer Wohnung erschnüffelte ein Bargeldspürhund 107.000 Euro in einer Einkaufstüte im Schlafzimmer. Insgesamt stellten die Zöllner 213.000 Euro Bargeld sowie das Auto eines der Beschuldigten, ein Ford Mustang, sicher. Auch 235 Gramm Marihuana, sechs Gramm Kokain und einige Schuss z.T. großkalibrige Munition, zwei nicht gekennzeichnete Luftgewehre sowie einen Totschläger entdeckten die Schwarzarbeitsfahnder. Die Maßnahmen dauern noch an. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

ZIERENBERG. Eine alkoholisierte Fahrerin kam von Straße ab, sie besitzt keinen Führerschein und wurde mit einem Haftbefehl gesucht.

Eine alkoholisierte Autofahrerin ohne Führerschein ist in der Nacht zum heutigen Mittwoch in einem Waldstück unweit des Gut Eschebergs bei Zierenberg mit ihrem Pkw von der Kreisstraße abgekommen und gegen einen Baum gekracht. Dabei zog sich die 29-Jährige aus Breuna sowie zwei Insassen im Alter von 14 und 30 Jahren ebenfalls Verletzungen zu.

Bei der 29-Jährigen, die eher leichtverletzt in ein Krankenhaus gebracht wurde, hatte ein Atemalkoholtest über 1,6 Promille ergeben, woraufhin ihr eine Blutprobe entnommen wurde. Darüber hinaus ist die Frau nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und wird mit einem europäischen Haftbefehl von Litauen gesucht, daher wurde sie festgenommen.

Wie die am Unfallort eingesetzten Beamten der Polizeistation Wolfhagen berichten, ereignete sich der Unfall gegen 4.10 Uhr auf der Kreisstraße 88. Die Polizei war alarmiert worden, weil der leichtverletzte 14-Jährige das nächstgelegene bewohnte Haus aufsuchte, dort nachts klingelte und um Hilfe bat. Die von den Bewohnern verständigte Streife der Polizei hatte den beschädigten Pkw und die beiden weiteren Verletzten anschließend im Waldgebiet ausfindig gemacht. Wie die ersten Ermittlungen ergaben, hatte die 29-Jährige am Steuer gesessen und war mit dem VW Touran von Breuna kommend in Richtung Escheberg unterwegs. Vermutlich aufgrund ihrer Alkoholisierung verlor sie in einer Linkskurve die Kontrolle über das Auto und krachte mit der Beifahrerseite gegen einen Baum.

Der 30-jährige Beifahrer aus Breuna kam anschließend ebenfalls ins Krankenhaus, der 14-Jährige aus Breuna später zu seinen Eltern gebracht worden. Weitere Ermittlungen ergaben, dass die an dem Touran angebrachten Kennzeichen gefälscht und nicht für dieses Fahrzeug ausgegeben waren. Das Auto war zur Unfallzeit nicht zugelassen. Der Wagen, dessen Beifahrerseite eingedrückt und dessen Vorderachse beschädigt worden war, musste abgeschleppt werden. Die 29-Jährige muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und weiterer Straftaten verantworten. Nach ihrer ärztlichen Versorgung wird sie wegen des europäischen Haftbefehls zudem einem Haftrichter vorgeführt werden. (ots/r)


Publiziert in KS Polizei

VOLKMARSEN/KASSEL. Die Handschellen klickten am Freitagvormittag bei einem 40 Jahr alten Mann nach einer Fahrkartenkontrolle. Der Volkmarser wurde mit mehreren Haftbefehlen von den Staatsanwaltschaften Kassel und Paderborn gesucht.

Der 40-Jährige fiel bei einer Fahrscheinkontrolle auf, als er am 2. Juli im Zug von Wabern bis Kassel-Wilhelmshöhe ohne Fahrkarte erwischt wurde. Weil er dem Zugbegleiter seinen Namen nicht nennen wollte, rief der Bahnmitarbeiter die Bundespolizei. Bei der anschließenden Feststellung seiner Personalien kam heraus, dass er von der Kasseler Staatsanwaltschaft mit insgesamt drei Haftbefehlen zwecks Strafvollstreckung zur Festnahme ausgeschrieben war. Der 40-jährige Wohnsitzlose, der aus Volkmarsen stammt, war u. a. wegen Betruges zu einer Geldstrafe von insgesamt 1300 Euro verurteilt worden. Da er die Strafe nicht zahlen wollte, kam der 40-Jährige anschließend für die nächsten 45 Tage ersatzweise in die Justizvollzugsanstalt Kassel-Wehlheiden. (ots/r)

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Publiziert in Polizei
Freitag, 20 September 2019 15:13

Deutscher liegt auf Straße und wird "umgebettet"

KASSEL. Hilfsbereit zeigte sich in der Nacht zu Donnerstag ein Autofahrer in der Mombachstraße in Kassel, der gegen 23.30 Uhr im Vorbeifahren auf einen auf der Straße liegenden und schlafenden Mann aufmerksam wurde. Da er den kurz vor der Brücke der Wolfhager Straße liegenden Schlafenden nicht wecken konnte, sicherte er die Stelle mit seinem Auto ab und verständigte die Polizei.

Der gerufenen Streife des Polizeireviers Nord blieb dann auch nichts anderes übrig, als dem Mann eine neue, weniger gefährliche Bleibe zukommen zu lassen. Der 31-jährige Deutsche, der zurzeit keinen festen Wohnsitz hat, wurde wegen Diebstahls aus dem Jahr 2018 mit Haftbefehl gesucht. Da er die Geldstrafe von 200 Euro, zu der er von einem Gericht verurteilt worden war, nicht bezahlen konnte, brachten ihn die Beamten zum Antritt der 20-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in die Justizvollzugsanstalt in Kassel-Wehlheiden. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

MARBURG-BIEDENKOPF. Ein mit Haftbefehl gesuchter 62 Jahre alter Mann leistete in Breidenbach am Dienstag, um kurz nach 14 Uhr, Widerstand bei seiner Festnahme.

Zivilstreifen der Kripo Marburg erkannten den Mann in seinem Lastwagen und hielten ihn an. Erst reagierte er überhaupt nicht auf die Weisungen der Kriminalbeamten, dann griff er sie an und beleidigte sie fortwährend. Letztendlich war außer der körperlichen Gewalt auch der mehrfache Einsatz von Pfefferspray notwendig, um die Festnahme durchzuführen. Der 62-Jährige und ein Polizeibeamter erlitten dabei leichte Verletzungen.

Pfefferspray, Messer und Nun-Chaku

Im Lastwagen fanden die Beamten ein großes Pfefferspray, mehrere Messer und einen selbst hergestellten Nun-Chaku. Auf den Mann aus dem Hinterland kommen damit weitere Verfahren u.a. wegen Beleidigung, tätlichen Angriffs auf die Polizei, Widerstand und Verstoß gegen das Waffengesetz zu.

Bitte keine Werbung

All das wäre gar nicht nötig gewesen. Zu dem Haftbefehl wäre es gar nicht gekommen, wenn der Mann die geforderte Geldstrafe, zu der er wegen Nötigung und Sachbeschädigung verurteilt worden war, schon vorher bezahlt hätte. Stattdessen hatte er behördliche Schreiben mit dem Hinweis "bitte keine Werbung" an den Absender zurückgeschickt. Die Aktionen während der Festnahme hätte er ebenfalls vermeiden können, denn genügend Geld hatte er bei sich. Ein Fenster herunterkurbeln und bezahlen wäre möglich gewesen.

Staat existiert nicht

Allerdings wollte er zunächst gerne mal sehen, wie weit der nicht existente Staat Bundesrepublik Deutschland und seine Angestellten gehen würden, sagte der Mann später. Es bleibt nun abzuwarten, wie er auf das Urteil nach den neuerlichen Anzeigen reagiert. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei
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