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WALDECK-FRANKENBERG. Sintflutartige Regenfälle und Hagel sind am Sonntag während eines starken Gewitters mit orkanartigen Sturmböen über Teilen Waldeck-Frankenbergs niedergegangen. Vor allem der Nordkreis war betroffen. Mehrere Feuerwehren rückten aus, um zum Beispiel umgestürzte Bäume zu beseitigen, vollgelaufene Keller leerzupumpen oder verstopfte Gullyeinläufe zu reinigen. Es entstanden teils hohe Schäden.

Das Ergebnis der Landratswahl war gerade mal zehn Minuten verkündet, da brach gegen 19.30 Uhr über dem Kreishaus in Korbach ein schweres Unwetter los. Starkregen ergoss sich über der Kreisstadt. Einige Straßen wurden überflutet, unter anderem die Arolser Landstraße unter der Eisenbahnbrücke. Dort stecken mehrere Autos fest.

Während eines Konzertes auf der Freilichtbühne überraschte nicht nur der Starkregen mit Hagel die Besucher, es brachen auch mehrere starke Äste von verschiedenen Bäumen ab und stürzten zum Beispiel vor eine Verkaufshütte für Getränke oder auf einen seitlichen Teil der Bühne. Verletzt wurde niemand, die Veranstaltung vorzeitig beendet. In der Nachbarschaft stürzte ein Baum auf ein Hausdach, die Stadtmauer fing den Baum jedoch ab - ohne Mauer wäre nach Einschätzung der Feuerwehr ein höherer Schaden entstanden. Auf der Altstadtfestmeile wurden mehrere Zelte beschädigt oder zerstört.

In eine der sogenannten Fialen am Turmumgang der Kilianskirche schlug offenbar der Blitz ein. Die schwere Zier an der nach Südwesten gerichteten Turmecke stürzte herab, schlug auf einem Kapellendach ein, riss die Dachrinne mit sich und blieb schließlich in Teilen auf dem Weg zwischen Gotteshaus und Museum liegen. Verletzt wurde wie durch ein Wunder niemand (siehe weiteren Bericht).

Auf dem und rund um den Korbacher Friedhof riss der Sturm zahlreiche Äste ab, eine große Birke brach in einer Höhe von gut zwei Metern ab und kippte auf mehrere Gräber. Der Friedhof müsse vermutlich am Montag für Besucher vorerst gesperrt werden, sagte am Abend Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt, der als Grund für die in diesem Gebiet verstärkten Schäden eine Windhose sieht. "An anderen Stellen ist überhaupt nichts passiert", meine Schmidt. Die Stadt werde Fachfirmen hinzuziehen, um die vielen Unwetterschäden zu beseitigen. Auch müssten wohl viele Bäume daraufhin untersucht werden, ob weitere Äste gebrochen seien und entfernt werden müssten.

Die Heerstraße in Korbach wurde halbseitig gesperrt, da dort am Fahrbahnrand der Stamm eines großen Baumes regelrecht gespalten wurde. Auch hier müsse am Montag eine Fachfirma hinzugezogen werden. Auf dem Viermündener Friedhof ist eine Sommerlinde offensichtlich vom Blitz gefällt worden. Auch dort zog ein Sturm mit heftigem Regen und auch Hagel auf. Kurze Zeit später fiel der Strom für circa eine Stunde aus.

In vielen Orten des Landkreises waren am Abend die Feuerwehren im Einsatz. So waren Manpower und Material unter anderem in Diemelstädter, Volkmarser und Bad Arolser Stadtteilen gefragt: Hier kippten ebenfalls Bäume um, außerdem liefen Keller voll Regenwasser. Die B 450 zwischen Bad Arolsen-Landau und Wofhagen-Gasterfeld wurde voll gesperrt. Auch die Bundesstraße 252 in Höhe Kirchlotheim war zeitweise gesperrt, nachdem Bäume umgestürzt waren.

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Publiziert in Feuerwehr

WINTERBERG. Auf einem Friedhof haben unbekannte Randalierer eine Spur der Verwüstung gezogen: Sie rissen Grabsteine um, zerstörten Grableuchten und brachen Grabkreuze ab. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen wegen Sachbeschädigung und Störung der Totenruhe.

Wie die Polizei im Hochsauerlandkreis am Sonntag berichtete, war es bereits in der Nacht zu Samstag kam im Winterberger Stadtteil Neuastenberg zu mehreren Sachbeschädigungen gekommen. Betroffen waren Häuser und Gärten in der Neuastenberger Straße sowie in den Straßen Am Hügel und Zur Postwiese.

"Regelrecht verwüstet wurde der örtliche Friedhof", sagte ein Polizeisprecher am Sonntagmorgen. Den Angaben zufolge wurden Grabsteine umgeworfen, Grableuchten zerstört und Grabkreuze abgebrochen. Hinweise auf den oder die Täter erbittet die Polizeiwache Winterberg unter der Telefonnummer 02981/90200.

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Publiziert in HSK Polizei
Donnerstag, 04 April 2013 07:59

Ausstellungsgrabstein umgeworfen und beschädigt

ERLINGHAUSEN. Die Ausstellungsstücke eines Steinmetz-Betriebes sind zum wiederholten Mal beschädigt worden. Aktuell warf ein Unbekannter einen Muster-Grabstein um, der dadurch Risse davon trug.

In der Zeit von Sonntagmittag auf Dienstagmittag beschädigten bislang unbekannte Täter einen Grabstein. Der Grabstein dient als Ausstellungsstück und befindet sich auf einem Gelände an der Marsberger Straße in Erlinghausen. Der oder die Täter stießen den Grabstein um, der dabei gegen einen weiteren Grabstein fiel. Durch den Anprall kam es zu Absplitterungen und Rissen am Stein. Der Schaden beläuft sich auf ca. fünfhundert Euro.

Nach Angaben des Eigentümers war dies nicht das erste Mal gewesen, dass seine Ausstellungsstücke beschädigt wurden. Vor gut sechs Monaten wurden bereits einige Grabsteine umgeworfen. Täterhinweise erbittet die Polizei Marsberg unter der Telefonnummer 02992/90200.

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Publiziert in HSK Polizei
Sonntag, 18 Dezember 2011 10:28

Auto fliegt bei Unfall auf Friedhof / VIDEO

WETHEN. Ein Auto ist am frühen Sonntagmorgen am Ortseingang von Wethen von der Kreisstraße abgekommen und auf dem angrenzenden Friedhof gelandet. Der Wagen riss einen Grabstein um und kam mit der Front auf einem weiteren Grab zum Stehen. Der 22 Jahre alte Fahrer blieb unverletzt.

Der junge Mann aus dem Warburger Ortsteil Rimbeck war am Sonntagmorgen gegen 4.20 Uhr von Germete kommend in Richtung Wethen unterwegs. Als er am Ortseingang den auf seine Mutter zugelassenen VW Polo abbremste, verlor der Fahrer auf Glätte die Kontrolle. Beim Gegenlenken kam der Polo eingangs einer Linkskurve nach rechts von der Straße ab, fuhr auf dem Grünstreifen eine Begrüßungstafel aus Holz und einen Blumenkübel um, überfuhr die Tannenstraße, durchbrach die Lebensbaumhecke des Friedhofes, riss einen Grabstein um und kam schließlich wenige Meter weiter zum Stehen. Der rechte Vorderreifen blieb dabei auf einem Grab stehen.

Nach dem Unfall verständigte der 22-Jährige die Polizei und wartete auf das Eintreffen der Streife. Der Warburger hatte keinen Tropfen Alkohol getrunken - ein Atemalkoholtest verlief laut Polizei negativ. "Der Fahrer hatte 0,0 Promille", unterstrich der Beamte an der Unfallstelle. Am Polo entstand bei dem außergewöhnlichen Unfall wirtschaftlicher Totalschaden. Der Gesamtschaden an Auto, Begrüßungsschild, Hecke und den Gräbern beträgt rund 6.000 Euro.

Ähnlicher Unfall vor einigen Jahren
Der Unfall sorgte am Morgen für viele neugierige Blicke bei den vorbeikommenden Autofahrern. Das Auto wurde erst gegen 10 Uhr durch ein Abschleppfahrzeug mit Kran geborgen. Bis dahin guckten sich auch einige Passanten die Unfallstelle aus der Nähe an. Ganz neu war der Anblick einigen "Besuchern" nicht - bereits vor einigen Jahren hatte ein Autofahrer die Kurve am Wethener Ortseingang nicht gekriegt und war auf dem Friedhof gelandet. Damals war das Auto jedoch über die Gräber hinweg geflogen, so dass nur der Wagen selbst beschädigt wurde.

Nach der Mitteilung durch die Polizei, dass am Grab ihrer Eltern durch einen Unfall der Grabstein umgerissen wurde, sei sie "sehr erschrocken" gewesen, sagte die Frau am Sonntag gegenüber 112-magazin.de. "Das geht einem schon ein bisschen nahe", schilderte die Diemelstädterin ihre erste Reaktion, "man ist da eben sehr berührt".

Publiziert in Polizei

Neustes 112-Video

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