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Samstag, 13 März 2021 17:53

Segelboot kentert - Feuerwehren im Einsatz

EDERTAL/WALDECK. Ein gekentertes Segelboot und zwei in Not geratene Personen lösten am Samstagnachmittag eine Alarmierung durch die Leitstelle Waldeck-Frankenberg aus.

Um 15.35 Uhr wurden die Feuerwehren Hemfurth-Edersee, Bringhausen sowie die Feuerwehr Waldeck zu einem Wasserrettungseinsatz auf dem Edersee, im Bereich Rehbach-Bringhausen gerufen. Passanten hatten ein umgekipptes - in der Seglersprache gekentertes - Segelboot gesehen und zwei Personen die sich im Wasser befanden. Daraufhin alarmierte die Leitstelle Einsatzkräfte der Feuerwehr, Rettungsdienste und Polizeikräfte zur Einsatzstelle.

Die Kameraden aus Hemfurth-Edersee brachten ihr Rettungsboot zu Wasser, ebenso die Kameraden aus Waldeck, die in den Wintermonaten ein Boot der DLRG besetzen. Bei Eintreffen der ersten Kameraden vor Ort, war das Segelboot wieder aufgerichtet worden und auf dem Weg in den sicheren Hafen. Die Segler hatten es in der Zwischenzeit geschafft, sich selbst aus der misslichen Lage zu befreien und das Boot aufzurichten. "Teils war es so stürmisch und stark böig, sowie regnerisch, das man nur 100 Meter Sicht auf dem Edersee hatte", beschreibt der Edertaler Gemeindebrandinspektor Dirk Rübsam die Situation.

Aus gegebenem Anlass weist Rübsam nochmals auf die Gefahren des derzeit nur 3.5 Grad warmen Edersees hin -  waghalsigen Bootsausflüge können schnell zur Lebensgefahr werden.

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EDERTAL. Mit hydraulischem Gerät musste am Dienstagvormittag eine Person aus einem Pkw gerettet werden - Am Einsatz beteiligt war die örtliche Feuerwehr aus Mehlen sowie die Ortsteilwehren Bergheim-Giflitz und Hemfurth-Edersee.

Nach Angaben der Polizei befuhr ein 80-jähriger Mann mit seinem schwarzen Peugeot gegen 9.50 Uhr die  Bundesstraße 485 von Buhlen in Richtung Mehlen. Nach einem Überholvorgang geriet der Naumburger in einer langgezogenen Rechtskurve auf den Grünstreifen, geriet dann in den Straßengraben und überschlug sich im Nahbereich des Viadukts. Das Fahrzeug blieb auf der Beifahrerseite liegen. 

Ersthelfer kontaktierten über die Notrufnummer 112 die Leitstelle und gaben an, dass eine Person im Fahrzeug eingeklemmt sei. Daraufhin wurden die Erdertaler Ortswehren alarmiert. Wie Gemeindebrandinspektor Dirk Rübsam mitteilte, ergab sich vor Ort folgendes Bild: Ein im Straßengraben verunfallter Peugeot lag auf der Beifahrerseite, im Fahrersitz befand sich eine angegurtete Person. Von der Feuerwehr wurde zuerst das Fahrzeug gesichert, da es drohte weiter umzukippen. Im nächsten Schritt stieg ein Retter in das Fahrzeug, um den Verunfallten zu betreuen. Hierbei wurde der Verletzte mit Feuerwehrrollschläuchen im Fahrzeug unterbaut, um die Person die im Gurt hing, zu entlasten – also den Druck des Gurtes vom Oberkörper zu nehmen. Desweiteren wurde ein Zugang durch das Fahrzeugdach mittels hydraulischem Rettungsgerät geschaffen, wodurch der Verletzte patientenschonend aus seiner misslichen Lage befreit werden konnte. Gegen 11 Uhr war der Einsatz der 25 Kameradinnen- und Kameraden beendet und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben worden. 

An dem im Landkreis Kassel (KS) zugelassenen Peugeot 1007 entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Ein Abschleppunternehmen transportierte den schrottreifen Peugeot ab. Der schwerverletzte Fahrer des Peugeot wurde in das Stadtkrankenhaus Bad Wildungen eingeliefert. (112-magazin.de)

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Freitag, 31 Juli 2020 16:08

MINI und Kawasaki kollidieren bei Emdenau

EDERTAL. Keine Chance seinen MINI rechtzeitig zum Stehen zu bringen hatte am Freitag ein 18-Jähriger aus Frebershausen - im Bereich Emdenau kam es zur Kollision mit einer Kawasaki.

Mit seinem silbergrauen Cooper war der 18-Jährige gegen 11.15 Uhr auf der Landesstraße 3332 von Gellershausen kommend in Richtung Kleinern unterwegs. In Höhe Emdenau verlangsamte der Fahrer die Geschwindigkeit und bemerkte, wie ein 53-jähriger Motorradfahrer mit seiner blauen Kawasaki von der Bushaltestelle auf die Straße fuhr. Trotz eingeleiteter Vollbremsung konnte ein Zusammenstoß mit der ZRX 1200 nicht mehr verhindert werden.

Bestätigt wurden die Angaben auch vom Unfallverursacher. Der Mann aus Reinhardshagen (Landkreis Kassel) hatte zuvor eine Rast an der Bushaltestelle durchgeführt und wollte auf die Straße auffahren. Dabei muss er den Cooper übersehen haben. Weil bei dem Zusammenstoß eine Hydraulikleitung am Motorrad abgerissen war, lief Öl auf die Fahrbahn. Daraufhin wurde die Feuerwehr Edertal um 12.10 Uhr mit dem Stichwort "H1 Ölspur nach VU"  alarmiert.  Die Ortsteilwehr Gellershausen rückte mit neun Kameraden unter Leitung des stellvertretenden Wehrführers Marcel Hauer zur Einsatzstelle bei Emdenau aus, beseitigte die ausgelaufenen Betriebsstoffe mit Ölbindemittel und sicherte die Einsatzstelle ab. Vorbildlich agierte der verunfallte Motorradfahrer, der seinen Helm mit einem Warndreiecküberzug versah und in entsprechendem Abstand vor der Unfallstelle zur Warnung nachfolgender Verkehrsteilnehmer aufstellte.

Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf 7000 Euro, wobei allein 5000 Euro der Kawasaki zugeordnet werden. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Sowohl der MINI, als auch die Kawasaki mussten abgeschleppt werden. (112-magazin.de)

Link: Unfallstandort am 31. Juli 2020 zwischen Gellershausen und Kleinern.

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Dienstag, 14 April 2020 09:44

Edertaler Wehren im Einsatz

EDERTAL. Zu zwei Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehren kam es Ostermontag in der Gemeinde Edertal. Nachdem die Wehren Mehlen und Bergheim-Giflitz gegen 18.02 Uhr, zu einem brennenden Gartenzaun ausgerückt waren, wurden die Wehren Böhne und Bergheim-Giflitz um 19.11 Uhr, unter dem Alarmkürzel „FWALD 1" nach Böhne in die Straße „In dem Grund" alarmiert.

Hier brannten 400 Quadratmeter Wald im Nahbereich eines Wohnhauses. Wanderer hatten das Bodenfeuer der Leitstelle Waldeck-Frankenberg gemeldet. Unter der Einsatzleitung des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Michael Rese wurde in Zusammenarbeit mit den Wehrführern Christoph Höhle aus Böhne und Mathias Ladwig aus Bergheim-Giflitz eine Brandbekämpfung mit drei C-Rohren über das Löschgruppenfahrzeug eingeleitet. Dazu wurde eine 700 Meter lange Löschwasserleitung aufgebaut und das Bodenfeuer mit zwei weiteren C-Rohren abgelöscht.

Als Entnahmestelle diente eine Zisterne der nahegelegenen Biogasanlage. Desweiteren war ein Landwirt mit einem Güllefass vor Ort und führte Wasser zur Brandbekämfung zur Einsatzstelle. Nach zwei Stunden war der Einsatz beendet und die 45 Einsatzkräfte konnten wieder abrücken. Während der Einsatzarbeiten war auch ein Streifenwagen der Polizeistation Bad Wildungen vor Ort. (112-magazin)

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Mittwoch, 10 Juli 2019 17:53

Unterholz brennt am Edersee

EDERTAL-HEMFURTH. Ein Feuer im Unterholz beim "Loghouse" rief am heutigen Mittwoch die Feuerwehr auf den Plan.

Nach Abgaben des Edertaler Gemeindebrandinspektors Dirk Rübsam war das Feuer an der Randstraße des Edersees in Höhe des Terassenhotels gegen 8.15 Uhr entdeckt worden. Ein Passant hatte die Leitstelle über die Notrufnummer 112 informiert und den Standort des Feuers durchgegeben.

Alarmiert durch das Stichwort "FWald1" setzte sich der Gemeindebrandinspektor mit weiteren acht Freiwilligen von Hemfurth in Richtung Ederrandstraße in Bewegung. Bei Eintreffen brannten ca. 30 bis 40 m² Waldboden. Die Kameraden der Feuerwehr Hemfurth-Edersee löschten den Brand schnell mit dem Tanklöschfahrzeug ab.

Warum der Brand am frühen Morgen im Unterholz neben der Ederseerandstraße ausgebrochen war, blieb ungeklärt. Jedoch liegt der Verdacht nahe, dass eine unachtsam aus dem Auto geworfene Zigarettenkippe den Brand verursacht haben könnte. Zum Glück war es windstill, so konnte sich das Feuer nicht weiter den Berg hinauf ausbreiten. Gegen 9.15 Uhr stand das Fahrzeug wieder Einsatzbereit in der Unterkunft. (112-magazin)

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WALDECK/EDERSEE. Vor einem Rätsel stehen derzeit Polizei, Rettungskräfte, DLRG und Einheiten der Feuerwehr am Edersee. Gesucht wird ein havariertes Boot und die dazugehörige Person.

Um 11.07 Uhr, am Dienstag, wurden die Wasserschutzpolizei und die Edertaler Ortswehren alarmiert um ein vermisstes Boot und den Skipper zu suchen.  Der Führer eines Fahrgastschiffes hatte beobachtet, wie eine Person ein gekentertes Boot an Land ziehen wollte. Beim genauen Hinsehen war sowohl das Boot, als auch die Person von der Wasseroberfläche verschwunden. Die Vermutung lag nahe, dass sowohl der Skipper, als auch das hellgraue Boot im See untergegangen waren.

Feuerwehr, DLRG und Taucher im Einsatz

Daraufhin wurden die Ortswehren aus Hemfurth, Affoldern und Bringhausen mit insgesamt 21 Einsatzkräften unter der Leitung von Dirk Rübsam alarmiert, die am Anleger eintrafen und ein Rettungsboot zu Wasser ließen. Mit eingeschaltetem Sonar wurde der Grund des Sees abgesucht, während die ersten Rettungskräfte der DLRG mit ihren beiden Booten das Einsatzziel am Terrassenhotel erreichten. Die Bootsführer sperrten die Einsatzstelle ab und hielten Kontakt zu den Tauchern, die zusätzlich mit Leinen von Land gesichert werden mussten. Eine Polizeistreife und eine RTW-Besatzung aus Bad Wildungen wurden ebenfalls angefordert.

Bis 16.30 Uhr gesucht

Wie Gerd Paulus von der Wasserschutzpolizei unterstrich, waren insgesamt fünf professionelle Taucher bis 16.30 Uhr an der Suchaktion beteiligt - allerdings ohne Ergebnis. Für den heutigen Tag wird die Suche nach dem Boot und der bislang unbekannten Person eingestellt. Ob am 2. Mai erneut eine Suchaktion gestartet wird, ließ Gerd Paulus offen: "Wir müssen uns beraten und werden dann entscheiden wie es weitergeht", so der Hauptkommissar gegenüber 112-magazin.de. 

Auch Berufstaucher im Einsatz

Eigens für den Einsatz in großen Tiefen wurde Berufstaucher Sebastion Noll aus Naumburg angefordert. Er bestätigte vor Ort, dass der Vollstau des Edersees die Suche erheblich erschwert habe. "Wir haben bis zu einer Tiefe von 25 Meter alles abgesucht, der See ist aber im Bereich der Staumauer teilweise 42 Meter tief", bestätigte der Berufstaucher das schwierige Unterfangen.  (112-magazin)

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BRINGHAUSEN/REHBACH. Starke Winde haben am Donnerstagmittag einen jungen Surfer im Edersee in Not gebracht - der Wassersportler kenterte mit seinem Surfbrett und musste gerettet werden.

Um 12.12 Uhr wurden die Wehren Hemfurth und Bringhausen durch die Leitstelle Waldeck-Frankenberg alarmiert. Mit 15 Einsatzkräften rückten die Freiwilligen unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Dirk Rübsam zur Einsatzstelle aus - ebenso die Wasserschutzpolizei Edersee und zwei Teams vom Deutschen Roten Kreuz.

Was war geschehen?

Ein 18-jähriger Wassersportler war in der Bringhäuser Bucht in den Edersee gestiegen um zu Surfen. Starke Winde ließen jedoch schnell die Kräfte schwinden, sodass der junge Mann in Richtung Scheid abgetrieben wurde. Ein weiterer Surfer hatte die Situation erkannt und setzte sich mit seinem Surfbrett und einem Paddel in Bewegung um den mittlerweile unterkühlten Wassersportler zu retten. Gemeinsam erreichten die beiden Männer das rettende Ufer, dort übernahmen die Einsatzkräfte der Feuerwehr den Verletzten und setzten mit dem Mehrzweckboot nach Rehbach über. Rettungskräfte des DRK nahmen den unterkühlten Sportler in Empfang und brachten ihn vorsorglich in das nächstgelegene Krankenhaus. (112-magazin) 

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