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DIEMELSEE. Motor abstellen und warten hieß es am Dienstagnachmittag auf der Landesstraße 3076 zwischen Flechtdorf und Adorf - ein Alleinunfall war für den Stopp verantwortlich.

Gegen 13.30 Uhr befuhr eine 51-Jährige aus der Gemeinde Diemelsee die Aartalstraße von Flechtdorf in Richtung Adorf. In einer Rechtskurve verlor die Fahrerin die Kontrolle über ihren roten Opel Vectra, das Fahrzeug stieß linksseitig gegen eine Leitplanke und prallte von dort im rechten Winkle ab, um im Gegenhang mit der Böschung zu kollidieren. Völlig beschädigt blieb das Fahrzueg dort stehen - die Adorferin verletzte sich dabei so schwer, dass sie ärztliche Hilfe benötigte. Zwei Ersthelfer bemühten sich um die verletze Person, setzten den Notruf zur Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab und sicherten die Unfallstelle.

Während der eintreffende Notarzt die 51-Jährige behandelte und anschließend einer RTW-Besatzung übergab, der die Patientin nach Korbach ins Krankenhaus brachte, nahmen die Beamten den Unfall auf. Ein Lkw-Fahrer rückte mit Schaufel und Besen an, um Trümmerteile und Erdreich von der Straße zu schippen. Bis zum Eintreffen des Abschleppers führten die Beamten den Verkehr wechselseitig an der unübersichtlichen Unfallstelle vorbei. Später musste die Landesstraße für den Abtransport des Wracks erneut voll gesperrt werden.

Den Sachschaden gibt die Polizei am schon älteren Vectra mit 2000 Euro an - die Leitplanke muss für 350 Euro erneuert werden.

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DIEMELSEE. Keine Chance hatte am Montagvormittag ein Rollerfahrer aus der Gemeinde Diemelsee - die Fahrerin eines Peugeot setzte rückwärts aus einer Parklücke auf die Flechtdorfer Straße zurück, ohne den Verkehr zu beachten. Darauhfhin war der Motorroller ungebremst in den Peugeot gefahren.

Vermutlich war Unaufmerksamkeit Schuld an der Kollision, die sich gegen 10 Uhr in Adorf ereignet hat. Nach ersten Informationen von Zeugen an der Unfallstelle befuhr ein 55-Jähriger mit seinem Peugeot-Roller die Flechtdorfer Straße in Richtung Ortskern. In Höhe der Hausnummer 2 setzte zeitgleich eine Frau (61) aus Rhenegge mit einem weißen Peugeot rückwärts aus einer Parkbucht heraus. Von diesem Manöver war der 55-Jährige scheinbar überrascht - ungebremst prallte der Roller ins Heck des Peugeots, der Biker selbst stieß mit dem Kopf gegen die Heckscheibe, sodass diese zersplitterte. Fahrer und Roller stürzten zu Boden, der Fahrer blieb benommen auf der Fahrbahn liegen.

Ärztliche Hilfe bekam der Verletzte von einem Allgemeinmediziner, der eine Praxis im Nahbereich unterhält. Der Arzt stabilisierte den 55-Jährigen und rief die Rettungsleitstelle an. Notarzt, Polizei und eine RTW-Besatzung trafen ein, versorgten den Verletzten und brachten ihn ins Krankenhaus. Nach derzeitigen Kenntnisstand wurde der Mann aus Rhenegge am Kopf verletzt, hinzu kommen Prellungen und Abschürfungen.

Während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme musste die Flechtdorfer Straße gesperrt werden.

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DIEMELSEE. In der Gemeinde Diemelsee hat sich am Samstag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet - vier Rettungswagen, ein Notarzt, eine Polizeistreife und die Feuerwehr waren im Einsatz.

Auf Nachfrage bei der Polizei bestätigte der Polizeiführer vor Ort, dass sich der Verkehrsunfall gegen 12.20 Uhr in Höhe von Hof Erleheim ereignet hat. Nach ersten Erkenntnissen befuhr eine 34-Jährige mit ihrem lichtblauen Opel Zafira aus der Hofeinfahrt nach links heraus um auf die Landesstraße 3076 in Richtung Helmscheider Höhe zu gelangen. Auf dem Beifahrersitz saß der Vater der 34-Jährigen. Vermutlich übersah die Fahrerin den von Links aus Richtung Korbach herannahenden roten Toyota, sodass es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzuge kam.

Infolge der Kollision blockierte die Bremsen am CX-5, der Toyota durchfuhr einen Flutgraben, nahm dabei das Schild "Abfallanlagen" mit und kam nach etwa 50 Metern auf einer Wiese zum Stehen. Die beiden Insassen (53) aus Lichtenfels wurden leichtverletzt. Zeugen wählten die Notrufnummer, sodass vier Rettungswagen auf dem Gelände des Hofes eintrafen - später musste ein Notarzt hinzugerufen werden. Insgesamt zählte die Polizei drei leichtverletzte Personen, die Unfallverursacherin trug sogar schwere Verletzungen davon.

Idealerweise befuhr die Besatzung eines Feuerwehrautos die Landesstraße kurz nach dem Unfall in Richtung Korbach. Die Kameraden hatten einen Termin zur Atemschutzprüfung und stoppten ihr Einsatzfahrzeug. Mit geübten Händen wurden die ausgelaufenen Betriebsstoffe abgestreut. Nach Schätzungen der mit der Unfallaufnahme beauftragten Beamten waren beide Fahrzeuge nicht mehr fahrtauglich und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtsachschaden beträgt knapp 20.000 Euro.(112-magazin)

Link: Unfallstandort am 26. Juni 2021 auf der L3076.

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Montag, 21 Juni 2021 10:40

Unfall in Diemelsee - 9000 Euro Sachschaden

DIEMELSEE. Hoher Grasbewuchs auf der Bankette führte am Sonntag auf dem Gemeindeweg zwischen Bontkirchen und Stormbruch zu einem Unfall mit Sach- und Personenschaden.

Nach Informationen der Polizei befuhr ein 21-jähriger Mann aus Marsberg mit seinem Audi A3 gegen 18.15 Uhr den Bülsenberg von Bontkirchen in Richtung Stormbruch. Zeitgleich steuerte ein Ehepaar aus Wirmighausen mit einem VW-Golf aus der Feldgemarkung in Höhe der Mönchsecke auf den Gemeindeweg zu, um nach rechts in Richtung Diemelsee abzubiegen.

Weil hohes Gras die Sicht auf den Durchgangsverkehr behinderte, tastete sich der 80-Jährige langsam vor und gab scheinbar im ungünstigen Moment Gas. Der vorfahrtsberechtigte Marsberger im Audi wurde überrascht und kollidierte mit dem Golf. Dabei trug die Ehefrau (78) im Golf leichte Verletzungen davon. Insgesamt wird der Sachschaden auf 9000 Euro geschätzt.

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DIEMELSEE/MARSBERG. Durch aufmerksames Fahrverhalten eines 59-jährigen Mannes aus Diemelsee und eine koordinierte Rettungsaktion durch Beamte der Polizeidienststelle Korbach konnte ein junger Uhu vor dem sicheren Tod bewahrt werden.

Nach Angaben der Polizei befuhr der 59-Jährige am Freitag gegen 18.30 Uhr die Kreisstraße 71 von Giebringhausen in Richtung Heringhausen. Im Bereich "Am Stein" fiel dem Autofahrer ein "Wollknäuel" mit gelben Augen am rechten Straßenrand auf - bei näherer Betrachtung stellte der Fahrer fest, dass es sich um einen Jungvogel handelt, der dringend Hilfe benötigt.

Zunächst wurde die Polizeidienststelle in Korbach informiert, die dem Finder mitteilte, dass die "Einsatzstelle" in diesem Bereich mit einem Warndreieck abgesichert werden müsse. Danach stellte der Beamte eine Verbindung zur Vogelpflegestation in Marsberg her - von dort erhielt der Finder wichtige Informationen zum Fang des geschwächten Greifvogels. In einem Karton ging die Reise vom Diemelsee zur Vogelpflegestation nach Essentho. Dort wurde der etwa vier Wochen alte Uhu untersucht und im Nachgang erhielt der Greif die erste Atzung - hungrig verspeiste er eine halbe Maus und das Bein eines Kükens.

Wie die Betreiber der Vogelpflegestation mitteilen, wäre der Uhu vermutlich verhungert, überfahren worden oder dem Raubwild zum Opfer gefallen. In etwa sechs Monaten soll der Uhu wieder am Diemelsee ausgewildert werden.

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Montag, 26 April 2021 10:45

Blutspenden in Adorf - bitte anmelden

DIEMELSEE. Blutspenden sind für Empfänger einer dringend benötigten Blutkonserve wichtig. Besonders in den Sommermonaten werden Blutkonserven knapp. Für Unfallpatienten, bei Krebs- und Herzerkrankungen sowie bei Komplikationen zu operativen Eingriffen werden dringend Blutkonserven benötigt. Aus diesem Grund findet am Freitag, 30. April, in der Zeit von 15 Uhr bis 19.30 Uhr in der Adorfer Dansenberghalle eine Blutspendeaktion statt. Sandra Zölzer vom DRK Ortsverein Adorf weist darauf hin, dass eine Blutspende nur mit vorheriger Terminreservierung stattfinden darf.  

Die Terminbuchung kann unter der Rufnummer 0800/1194911 erledigt werden oder online unter hier zur Terminreservierung klicken.

Wer darf spenden?
Blut spenden dürfen alle gesunden Menschen im Alter zwischen 18 und 71 Jahren mit mindestens 50 Kilogramm Körpergewicht. Erstspender sollten nicht älter als 64 sein. Blut spenden kann, wer in den vergangenen vier Wochen keinen Infekt und keine Durchfallerkrankung sowie keinen operativen Eingriff hatte. Zwischen zwei Blutspenden sollten mindestens 56 Tage Abstand liegen. Männer dürfen in der Regel sechsmal, Frauen viermal im Jahr spenden. Spender werden gebeten, ihren Blutspenderausweis mitzubringen, Erstspender benötigen den Personalausweis.

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DIEMELSEE. Mit seiner Aprilia ist am Sonntag ein Motorradfahrer auf der Diemelseerandstraße gestürzt - nach eigenen Angaben blockierte beim Abbremsen das Hinterrad, der Biker kam zu Fall und verletzte sich.

Ereignet hatte sich der Unfall am 24. April 2021 gegen 15.45 Uhr, als ein 50-Jähriger mit seiner Maschine die Landesstraße 3078 von der Sperrmauer in Richtung Heringhausen befuhr. In einer Linkskurve blockierte die Bremse des Hinterrades, der Fahrer verlor die Kontrolle über seine Aprilia und rutschte mit der Maschine gegen den Bordstein. Dabei zog sich der Fahrer aus dem Landkreis Soest Prellungen zu.

Weil der Alleinunfall an der Grenze von Hessen zum Land Nordrhein-Westfalen passiert war, eilten zunächst zwei Polizeistreifen aus dem Hochsauerlandkreis zur Unfallstelle. Später übernahm die Polizei Korbach und protokollierte den Unfall. Mit einem RTW wurde der Mann aus Erwitte ins Krankenhaus nach Marsberg transportiert.

An der Aprilia entstand Sachschaden von 1000 Euro.

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DIEMELSEE. Die Kameraden und Kameradinnen der Feuerwehr Diemelsee freuen sich über ein neues Fahrzeug in ihrem Fuhrpark. Für den Ortsteil Deisfeld konnten die Kameraden am 9. April ein TSF-L in Mudersbach (Siegerland) in Empfang nehmen und nach Deisfeld überführen. Bürgermeister Volker Becker und Gemeindebrandinspektor Karl-Wilhelm Römer begrüßten die coronakonforme kleine Gruppe am Abend am Feuerwehrhaus.

Im Jahr 2018 wurde ein gebrauchtes TSF-W in Deisfeld in Dienst gestellt, da das alte TSF durch einen technischen Defekt ausgefallen und eine Reparatur vollkommen unwirtschaftlich war. Die Ersatzbeschaffung wurde eingeleitet und im Rahmen der Landesbeschaffungsmaßnahme konnte vom Land Hessen ein IVECO Fahrgestell zur Verfügung gestellt werden. Der individuelle Aufbau wurde von der Gemeinde Diemelsee bei der Firma ADIK in Auftrag gegeben und durchgeführt. Dafür investierte die Gemeinde 69.500 Euro. 

Über die detaillierte Ausstattung hatten sich die Deisfelder Einsatzkräfte im Voraus intensive Gedanken gemacht. Herausgekommen ist ein besonderes und einzigartiges Fahrzeug. Die Bezeichnung TSF-L steht für Tragkraftspritzenfahrzeug-Logistik. Hierzu ist neben der Normbeladung am Heck eine Ladebordwand verbaut, über welche diverse bestückte Rollwagen zugeladen werden können. Vorteil ist, dass sie baugleich zum Gerätewagen Logistik in Adorf sind und im Bedarfsfall Rollwagen getauscht oder über die Deisfelder zu Einsätzen nachgeführt werden können. Darum wurde auf einen Wassertank verzichtet, da neben dem Hydrantennetz auch die Diemel mit diversen Staustufen durch den Ort fließt. Außerdem ist in jedem der umliegenden Orte ein Feuerwehrfahrzeug mit Wasser stationiert und die fahren nach Alarmplan bei Brandeinsätzen.

Zur weiteren Ausstattung gehören eine Akku-Säbelsäge und ein LED-Lichtmast. Gespeist werden die elektrischen Geräte über einen fest eingebauten Stromerzeuger. Außerdem wurde eine Rückfahrkamera für ein sicheres Rangieren verbaut. Gemeindebrandinspektor Karl-Wilhelm Römer freut sich über dieses besondere Fahrzeug in Diemelsee und ist überzeugt vom Konzept des TSF-L. Er bedankte sich bei Gemeindevorstand und der Gemeindevertretung für die Unterstützung bei der Beschaffung. Bürgermeister Volker Becker zeigte sich beeindruckt, dass die Deisfelder Kameraden in dieser Zeit mit Covid-19 solch ein Projekt engagiert durchgeführt haben. "Mit dieser Anschaffung wurde der Bedarfs- und Entwicklungsplan weiter umgesetzt, zur Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde Diemelsee", so Becker weiter.

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Donnerstag, 08 April 2021 13:22

Schwerer Unfall am "Rhenegger Kreuz" in Diemelsee

DIEMELSEE. Erneut ist es am "Rhenegger Kreuz" zu einem Unfall mit zwei verletzten Person gekommen - Feuerwehr, Polizei und eine Rettungswagenbesatzung der Johanniter Unfallhilfe aus Adorf waren am Donnerstag im Einsatz um den Unfall aufzunehmen, Menschen zu retten und Umweltschäden zu verhindern.

Nur wenige Sekunden nach dem Unfall, der sich um 12.05 Uhr auf der Landesstraße 3078 ereignet hatte, war eine Ersthelferin vor Ort und kümmerte sich um eine verletzte Fahrerin (33). Sichtbar unter Schock stehend erhielt die junge Frau eine Decke zum Warmhalten. Ein weiterer Helfer, der die Situation erkannte, stellte umgehend zwei Warndreiecke auf, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Der abgesetzte Notruf erreichte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg, die umgehend ein Rettungsteam aus Adorf zur Unfallstelle entsandte. Nur fünf Minuten nach der Alarmierung traf die RTW-Besatzung am Unfallort ein. 

Nach ersten Informationen an der Einsatzstelle hat sich der Unfall wie folgt abgespielt. Ein 60-jähriger Mann aus Sudeck befuhr mit seinem blauen Dacia die Kreisstraße 72 aus Sudeck in Fahrtrichtung Rhenegge. Im Kreuzungsbereich wollte der Fahrer die Landesstraße 3078 überqueren, um die Straße "Meierhof" zu erreichen. Nach Angaben des 60-Jährigen hielt er mit seinem Duster vorschriftsmäßig an, schaute nach links und rechts und beschleunigte sein Fahrzeug. Dabei übersah der Sudecker einen schwarzen Volkswagen, der von einer jungen Frau aus Richtung Adorf gesteuert wurde. Im Kreuzungsbereich schoss der Touran ungebremst in die Beifahrerseite des Dacia.

Beide Fahrzeugführer wurden verletzt in Krankenhäuser gebracht. Die Fahrzeuge wurden mit Totalschaden abgeschleppt, der Gesamtsachschaden wird von der Korbacher Polizei auf etwa 15.000 Euro geschätzt. Auslaufende Betriebsstoffe riefen die Feuerwehr Diemelsee auf den Plan - im Kreuzungsbereich wurde die Fahrbahn von Fahrzeugteilen befreit, im Nachgang musste die Ölspur beseitigt werden.

Link: Unfallstandort am 8.04.2021 auf der Landesstraße 3078 bei Rhenegge.

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WALDECK-FRANKENBERG. Am Karfreitag kontrollierten Polizisten im Rahmen eines landesweiten Aktionstages "Raser", "Tuner" und sogenannte "Autoposer" an zahlreichen Stellen im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Die Schwerpunkte der Verkehrskontrollen lagen am Eder- und am Diemelsee, wo Treffpunkte der Szene festgestellt werden konnten. Insgesamt wurden an dem von der "Autoposerszene" sogenannten "Carfreitag" etwa 130 Fahrzeuge kontrolliert, darunter etwa 110 Autos und 20 Zweiräder. Der Schwerpunkt der Kontrollen lag neben den technischen Veränderungen an den Fahrzeugen auch auf verbotenen Kraftfahrzeugrennen.

Am Morgen des Kontrolltages führten Beamte des Regionalen Verkehrsdienstes Geschwindigkeitsmessungen am Diemelsee durch. Dabei konnte aber lediglich ein Verstoß im Verwarnungsbereich festgestellt werden. Darüber hinaus stellten die Polizisten an den Kontrollstellen noch einen Fahrzeugführer fest, der ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs war. Zwei Autofahrer hatten keine Fahrzeugpapiere dabei. Gegen einen Verkehrsteilnehmer leiteten sie ein Verfahren wegen Urkundenfälschung ein, drei müssen ihr Fahrzeug demnächst wegen Mängeln bei der Polizei vorführen. Bei einem Autofahrer führten Veränderungen am Fahrzeug zum Erlöschen der Betriebserlaubnis.

Gegen Mittag nahm der Verkehr am Diemelsee deutlich zu. Die Polizisten trafen nun auf zwei Gruppen der "Poserszene", dabei handelte es sich insgesamt um etwa 25 Autos aus Nordrhein-Westfalen. Bei den anschließenden Überprüfungen der Autos und Fahrer stellten die Polizeibeamten mehrere Mängel fest, die in zwei Fällen eine Verwarnung und in drei Fällen eine Mängelkarte nach sich zogen. Bei zwei Autos führten nicht eingetragene Veränderungen wiederum zum Erlöschen der Betriebserlaubnis. Da sich die Fahrer und Mitfahrer der kontrollierten Gruppen nicht an die gültigen Corona-Regeln hielten, leiteten die Polizisten insgesamt 26 Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung ein. Außerdem wurde allen ein Platzverweis für den Diemelsee erteilt.

Ab Nachmittag kontrollierten die Polizeibeamten des Verkehrsdienstes am Edersee, wobei hier der Schwerpunkt im Bereich an der sogenannten "Taucherbucht" lag. Es konnten insgesamt über 100 Fahrzeuge festgestellt werden, die sich überwiegend in Kleingruppen auf Parkplätzen um den Edersee aufhielten. Zwischen Waldeck und Waldeck-West standen viele junge Menschen, die offensichtlich die vorbeifahrenden "Poser" beobachteten. Die Polizisten ahndeten über 20 Parkverstöße und beanstandeten knapp 10 Fahrzeuge. Letztlich erteilten sie etwa 60 Platzverweise an Personen der "Poserszene" und in etwa die gleiche Anzahl an die Zuschauer. Auch hier wurden wieder Verstöße gegen die Corona-Verordnung festgestellt, es kam zu insgesamt sieben Anzeigen. Diese betrafen insbesondere eine Gruppe von jungen Männer und Frauen aus dem Werra-Meißner-Kreis, die sich auf einem Parkplatz an der "Taucherbucht" aufhielten und dabei die Kontaktbeschränkungen und Hygienevorschriften nicht beachteten.

Bei den Kontrollen im restlichen Kreisgebiet konnten keine gravierenden Verstöße festgestellt werden. Auch außerhalb von Aktionstagen wird die Polizei weiterhin regelmäßig gezielte Kontrollmaßnahmen vornehmen, um den Gefahren, die durch "Tuner" und "Poser" im Straßenverkehr verursacht werden, entgegenzuwirken, schwere Verkehrsunfälle zu verhindern und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. (ots/r)

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