Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Computer

WALDECK-FRANKENBERG. Im Landkreis Waldeck-Frankenberg verzeichnete die Polizei in letzter Zeit erneut Anrufe von angeblichen Microsoft-Mitarbeitern. Aus diesem Grund möchte die Polizei vor der schon länger bekannten, miesen Betrugsmasche warnen, denn die Firma Microsoft ruft nicht bei Privatpersonen an. Die Polizei gibt Tipps, wie man sich schützen kann.

Betrugsopfer im Raum Frankenberg und Bad Wildungen

Eine 60-jährige Frau aus dem Raum Bad Wildungen bekam beim Benutzen ihres Computers eine Einblendung, in der sie aufgefordert wurde, zehn Euro zu überweisen, um ihre Microsoft-Lizenz zu verlängern. Anschließend erhielt sie eine Mail, in der man ihr mitteilte, dass sie offensichtlich versehentlich deutlich zu viel Geld überwiesen habe. Statt der geforderten zehn Euro seien es 999 Euro gewesen. Die Betrüger übersandten ihr einen angeblichen Bankcheck im Wert von 2.000 Euro und forderten sie auf, den Unterschiedsbetrag auf ein litauisches Konto zu überweisen. Da die Bad Wildungen die verlangten 1.001 Euro auch überwies, hat sie nun einen finanziellen Schaden von 1.011 Euro.

In einem schon etwas länger zurückliegenden Fall erhielt eine junge Frau aus dem Frankenberger Land einen Anruf von einem Mann, der sich als Mitarbeiter von Microsoft vorstellte. Ihm gelang es, das Vertrauen der Frau zu gewinnen. So konnte er sie dazu bewegen, ihm über eine Fernwartungssoftware Zugriff auf ihrem Rechner und ihr Mobiltelefon zu gewähren. Anschließend führte der Betrüger Überweisungen über den Online-Banking-Account der jungen Frau durch. Der Betrüger ergaunerte mehrere tausend Euro. In den beiden geschilderten Fällen waren die Betrüger erfolgreich, in den meisten Fällen scheitern sie jedoch.

Fast immer die gleiche Masche

Die Täter rufen oft mit manipulierten Telefonnummern bei den Opfern an. Die angeblichen, häufig nur Englisch oder gebrochen Deutsch sprechenden "Microsoft-Mitarbeiter" behaupten, dass der Rechner des Angerufenen Fehler aufweise, von Viren befallen oder gehackt worden sei oder ein neues Sicherheitszertifikat benötige und bieten ihre Hilfe an. Dazu sollen ihre Opfer auf ihren Geräten eine Fernwartungssoftware installieren mit der die angeblichen Probleme gelöst werden können.

Mit diesem Programm haben die Betrüger Zugriff auf die Rechner ihrer Opfer und können sensible Daten, beispielsweise Passwörter für das Online-Banking ausspähen. Darüber hinaus verlangen sie für ihre vermeintliche Service-Leistung eine Gebühr. Manchmal fordern Sie für das Erneuern einer angeblich abgelaufenen Lizenz ebenfalls Geld oder sie überreden ihre Opfer dazu, einen kostenpflichtigen Wartungsvertrag einzugehen.

Weigern sich die Betroffenen zu zahlen oder auf das Angebot einzugehen, drohen die Täter mit dem Sperren des Rechners und dem Verlust der Daten. Sie fragen u.a. nach den Kreditkartendaten, oder nutzen während des Fernzugriffs das Online-Banking des Geschädigten. Unter dem Vorwand die Transaktion sei fehlgeschlagen, verlangen sie u.a. Zugriff auf weitere Zahlungsarten und fordern eine nochmalige Zahlung. Zum Teil werden die Opfer dazu aufgefordert, im Supermarkt oder an der Tankstelle Gutscheincodes (z.B. iTunes) für das Bezahlen im Internet zu erwerben, so Polizeisprecher Dirk Richter.

-Anzeige-

Publiziert in Polizei

KORBACH. Großen Sachschaden richtete ein Unbekannter im Krankenhaus Korbach an. In der Zeit von Freitag, 20 Uhr, bis Samstag,03.20 Uhr, gelangte der Täter auf nicht bekannte Weise in den derzeit leerstehenden Trakt der ehemaligen Intensivstation.

Dort warf er Schränke und Rollcontainer um, riss einen Feuerlöscher von der Wand und demolierte die Einrichtung eines Büroraumes. Da der Täter auch vor medizinischen Geräte und Computern kein haltmachte, entstand erheblicher Sachschaden, der nach ersten Schätzungen der aufnehmenden Polizeibeamten ca. 10.000 Euro beträgt.

Im Zusammenhang mit dem Vandalismus im Krankenhaus könnte eine Beobachtung von Bewohnern eines Hauses in der Dr.-Hartwig-Straße stehen: Ebenfalls in der Nacht zu Samstag, etwa gegen 0.30 Uhr, beobachtet eine Zeugin, wie ein Mann über ein geparktes Auto in der Dr.-Hartwig-Straße lief. An dem Auto entstand nach ersten Feststellungen kein Schaden. Dieser Mann, der auch als Täter für die Sachbeschädigungen im Krankenhaus in Betracht kommt, konnte von der Zeugin wie folgt beschrieben werden: Etwa 25 bis 30 Jahre alt, von schlanker Gestalt. Der Mann trug eine Glatze und ist Brillenträger.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeistation Korbach, unter der Telefonnumer 05631/9710 entgegen.  (ots/r)

-Anzeige-




Publiziert in Polizei

SIEGEN. Eine 75-jährige Siegener Seniorin wurde Opfer hinterhältiger Telefonbetrüger, die sich als falsche Microsoft-Mitarbeiter ausgaben und die Konten der Seniorin um über 11.000 Euro erleichterten.  

Zur Mittagszeit hatte die Seniorin auf ihrem Festnetztelefon einen Anruf von einem vermeintlichen Microsoft-Mitarbeiter namens "Steve Johnson" erhalten, der vorgab, dass der Rechner der 75-Jährigen "gehackt" worden sei und sie nun entsprechende Arbeiten zur Bereinigung des Problems durchführen müsse. Die Kommunikation fand in englischer Sprache statt, der Anrufer hatte einen indischen Akzent.  

Durch die Mitwirkung der Siegenerin wurde der falsche Microsoft-Mitarbeiter dann für den direkten Zugriff auf den Computer und auch das Smartphone der älteren Dame freigeschaltet. Die mit der ganzen Situation letztlich überforderte 75-Jährige sah alsdann ständig nur noch aufleuchtende Buttons, die sie dann mit "Okay" o.ä. anklickte. Dann wurden Dateien der Seniorin geöffnet und sie sah überall Malware und rotes Aufleuchten. Und da angeblich auch die Firewall-Lizenz der Seniorin abgelaufen sei, bot "Mr. Johnson" der Siegenerin noch verschiedene Verträge an, deren Abrechnung via Kreditkarte erfolgen sollte.

Letztlich wurden die Konten der Siegenerin so um über 11.000 Euro erleichtert. Das für Betrugsdelikte Siegener Kriminalkommissariat 2 warnt deshalb erneut vor diesen perfiden Telefonbetrügern. Die Anrufer suggerieren ihrem jeweiligen Opfer meist in englischer Sprache mit deutlichem asiatischem Akzent, dass Microsoft einen angeblichen Viren- bzw. Trojanerbefall auf dem genutzten Computer festgestellt habe. Entsprechende Meldungen - so erläutert der hinterhältige Anrufer dann weiter - seien mehrfach beim Microsoft Support eingegangen und man wolle dem Nutzer nun helfen, diese Infektion zu beseitigen.

Tatsächlich kann nicht ausgeschlossen werden, dass der oder die Täter bereits zuvor eine Schadsoftware auf dem betroffenen Computer installiert haben und der Nutzer tatsächlich Performance-Probleme mit seinem Rechner hat. Während des Telefonates wird das Opfer nun aufgefordert, diverse Einstellungen im Betriebssystem vorzunehmen, bzw. bestimmte Letztlich wird für die angebliche Serviceleistung ein Geldbetrag gefordert, welcher in der Regel mittels einer Kreditkarte bezahlt wird. In diesem Zusammenhang gelangen die Täter auch noch an die Kreditkartendaten des Opfers.

Grundsätzlich ist anzumerken, dass Microsoft nie unangemeldet oder unaufgefordert Support-Anrufe tätigt, um Computerprobleme zu beheben. Die Kriminalpolizei rät daher:  

  • Beenden Sie solche Telefonate umgehend!  
  • Sollten bereits Änderungen erfolgt sein, trennen sie umgehend die Internetverbindung und lassen Sie den Computer fachkundig auf mögliche Schadsoftware überprüfen!  
  • Nehmen Sie keine Zahlungen vor!
(ots/r)

- Anzeige -

Publiziert in SI Polizei

KASSEL. In der vergangenen Woche kam es zu vier Angriffen mittels "Ransomware" auf Netzwerke von Firmen und Arztpraxen in Stadt und Landkreis Kassel.

In zwei Fällen öffneten Mitarbeiter eine angebliche Bewerbungsmail und starteten somit den Erpresservirus. In einem anderen Fall nutzte die Schadsoftware einen Fernwartungszugang, um das Computersystem zu infizieren. Ein größerer Schaden konnte zum Glück durch entsprechende Vorsorge der Unternehmen abgewendet werden. Unter anderem hatten sie fortlaufende Sicherungskopien ihrer Daten erstellt.

Abgesehen von einem mehrstündigen Arbeitsaufwand blieb das Ausmaß des Schadens gering und die Betroffenen vor dem Totalverlust ihrer Daten bewahrt. Finanzielle Zahlungen an die Erpresser leistete keines der vier erpressten Unternehmen.  

Die Ermittler des für Internetkriminalität zuständigen Zentralkommissariats 50 des Polizeipräsidiums Nordhessen raten zur Vorsicht beim Eingang von Bewerbungsmails oder Mails unbekannter Herkunft. Nach Möglichkeit sollten diese, bei unklarer Herkunft, auf einem nicht mit dem Firmennetz verbundenen PC geöffnet werden. Die Software der PC-Systeme sollte aktuell gehalten und Datensicherungen regelmäßig durchgeführt werden.  

Tipps der Polizei im Internet oder bei Facebook  

Auf der Website des Polizeipräsidiums Nordhessen unter http://k.polizei.hessen.de/385333904 oder in ihrem Facebookbeitrag zu diesem Thema unter https://www.facebook.com/PolizeiNordhessen/photos/a.378817879182530/615247315539584/?type=3&theater finden Sie weitere Informationen und Tipps zum Schutz vor Ransomware. (ots/r)

- Anzeige -


Publiziert in KS Polizei

HOMBERG. Wenige tausend Euro versuchten unbekannte Täter von einem Unternehmen im Schwalm-Eder-Kreis zu erpressen, nachdem sie eine Schadsoftware auf die Computeranlage des Unternehmens überspielt hatten.

Die Software blockierte mehrere zehntausend Dateien am Freitag, als eine als Bewerbung getarnte E-Mail einging. Eine Unternehmensmitarbeiterin klickte den ZIP-Anhang der E-Mail, in welcher sich die Bewerbungsunterlagen befinden sollten an und lud so einen Trojaner herunter. Durch diesen wurden insgesamt ca. 95.000 Dateien blockiert. Der Schaden fiel dem Unternehmen erst am 27. August auf, vonseiten des Unternehmens wurde ein Großteil der Daten gesichert. In einer gesonderten Datei wurde dem Unternehmen die Wiederherstellung der Daten gegen eine Zahlung von mehreren hundert Euro in Bitcoin in Aussicht gestellt.  

Bei Ransomware, auch Erpressungstrojaner, Kryptotrojaner oder Verschlüsselungstrojaner genannt, handelt es sich um ein Schadprogramm, welches Daten und Dateien auf Computern und/oder angeschlossenen Datenträgern verschlüsselt oder den Zugriff darauf verhindert. Für die Entschlüsselung wird ein Lösegeld (ransom) häufig in der Kryptowährung "Bitcoin" gefordert. Die Bezeichnung Ransomware setzt sich zusammen aus den Wörtern "ransom", welches aus dem englischen kommt und Lösegeld bedeutet und "software/malware".  

Präventionstipps der Polizei


  • Durch folgende Maßnahmen kann die Gefahr einer Infektion mit Ransomware und deren Folgen reduziert werden:
  • Führen Sie regelmäßig Updates der Software und Betriebssysteme durch.
  • Nutzen Sie aktuelle Anti-Viren-Software.
  • Führen Sie regelmäßig Datenbackups ihrer Daten vom Netzwerk auf getrennten Speichermedien (externe Festplatten) durch.  


Tipps für Unternehmen:


  • Ergreifen Sie Schutzmaßnahmen der Netzwerkinfrastruktur (Abschottung, abgestufter Aufbau, Trennung von Netzen etc.), um damit das Risiko einer Infektion und deren Ausbreitung im eigenen Netz zu reduzieren.
  • Beschränken Sie die Zugriffsrechte (Netzwerke, Computer) in geeigneter Form (z.B. lesen/schreiben, Admin/User) der Nutzer.
  • Legen Sie fest, welche zugelassenen und legitimen Softwareprodukte auf betriebliche Rechner installiert werden dürfen.
  • Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter regelmäßig für Infektionsmöglichkeiten. 


(ots/r)

- Anzeige -


Publiziert in HR Polizei
Mittwoch, 09 Mai 2018 17:23

Einbruch in Rathausgebäude

HOMBERG. In das Gebäude des Ordnungsamtes der Stadt Homberg, in der Obertorstraße, brachen unbekannte Täter in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ein und entwendeten mehrere Computer.

Die Täter brachen die Haupteingangstür auf und begaben sich, nachdem sie eine weitere Tür aufbrachen, in das 1. Obergeschoss, in den Bereich der Bauverwaltung. Hier durchsuchten sie sämtliche Schränke in den Büros.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurden mehrere Computer, zwei Tablett-PCs, ein Handy und eine Fotokamera entwendet. Der Wert der Beute beläuft sich auf 5.000 Euro, der angerichtete Sachschaden auf 3.000,- Euro.

Hinweise erbittet die Polizei in Homberg unter der Telefonnummer 05681/7740. (ots/r)

- Anzeige -


Publiziert in HR Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Abermals sind Betrüger, die sich als Mitarbeiter des Computerkonzerns Microsoft ausgeben, im Landkreis Waldeck-Frankenberg aktiv. Zuletzt erhielt eine Frau aus einem Lichtenfelser Ortsteil einen Anruf von einer englischsprachigen "Servicemitarbeiterin". Die Polizei warnt eindringlich vor der Masche.

Immer wieder fallen Angerufene auf diese Masche herein - nicht so am Samstag eine Computerbesitzerin aus Immighausen. Die meist englischsprachigen Täter geben vor, Mitarbeiter des Computerriesen zu sein. Sie behaupten dann, dass das System mit Schadsoftware belastet sei oder ein Update beziehungsweise Upgrade vorgenommen werden müsse. Weitere frei erfundene Geschichten sind ebenfalls denkbar.

Die Täter versuchen die Angerufenen zur Installation einer Fernwartungssoftware wie TeamViewer zu überreden, über die sie dann vollen Zugriff auf das Computersystem bekommen. Hinzu kommt dann noch die Aufforderung zur Bezahlung. Dazu wurde in vergangenen Fällen unter anderem auch in das Onlinebanking der Opfer eingegriffen und es wurden Zahlungs- oder Kreditkartendaten erfragt. Abgebucht wurden dann auch oft mehrere hundert Euro. Bei der Lichtenfelserin biss die angebliche Microsoft-Mitarbeiterin jedoch auf Granit - die Angerufene nutzt Apple-Geräte.

"Microsoft tätigt solche Anrufe nicht", verdeutlicht die Polizei immer wieder. Dier Ermittler raten zu folgender Reaktion:

  • Sollten Sie einen solchen Anruf bekommen, notieren Sie sich die im Display möglicherweise angezeigte Rufnummer und beenden Sie das Gespräch dann sofort
  • Lassen Sie sich nicht durch die Anrufer überlisten und überreden. Die Geschichten der Täter sind frei erfunden
  • Sollten Sie bereits auf die Masche hereingefallen sein, melden Sie den Vorfall schnellstmöglich bei der nächsten Polizeidienststelle
  • Informieren Sie auch Ihre Bank, deren Daten von der Betrugsmasche betroffen sind
  • Informieren Sie auch Familienmitglieder und Freunde über diese Masche, damit diese nicht in Ihrer Abwesenheit auf den Betrug hereinfallen

Auch Microsoft selbst warnt auf seiner Homepage vor diesen und weiteren Betrugsversuchen (hier klicken).

Anzeige:


{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

CALDEN. Geräte und Instrumente im Wert von 100.000 Euro haben bislang unbekannte Einbrecher aus einer Zahnarztpraxis in Calden gestohlen. Die Beamten der Ermittlungsgruppe der Polizeistation Hofgeismar sind nun auf der Suche nach möglichen Zeugen, die Hinweise auf die Täter oder ihr Fluchtfahrzeug geben können.

Mitarbeiterinnen hatten den Einbruch in die Praxis an der Holländischen Straße am Donnerstagmorgen gegen 7.30 Uhr bemerkt und die Polizei alarmiert. Nach deren Angaben waren die Täter über eine Nebeneingangstür in die Praxis eingebrochen, die sie mit einem unbekannten Werkzeug brachial aufgehebelt hatten. Anschließend durchsuchten sie zahlreiche Schubladen und Schränke und entwendeten aus allen Behandlungszimmern und dem Labor verschiedene medizinische Geräte, Zubehör, Computer, Computerzubehör, eine Digitalkamera sowie Zahngold.

Um die mit den Behandlungsstühlen verbundenen Multifunktionsgeräte mitnehmen zu können, hatten die Unbekannten dabei die Kabel mit Seitenschneidern durchtrennt. Nach einer ersten Einschätzung durch die Praxisinhaber dürften die Täter Beute im Wert von etwa 100.000 Euro gemacht haben. Womit sie das Diebesgut vom Tatort abtransportieren, ist derzeit unbekannt. Möglicherweise hatten die Täter ein Fahrzeug in der Nähe der Praxis abgestellt.

Die Ermittler der Polizeistation Hofgeismar bitten Zeugen, die in der Nacht zu Donnerstag in Calden möglicherweise Verdächtiges beobachtet haben und Hinweise auf die Täter oder ein Fahrzeug geben können, sich unter der Telefonnummer 05671/99280 bei der Polizei in Hofgeismar zu melden.

Im Spätherbst zwei ähnliche Einbrüche in Wolfhagen
Dieser Einbruch ist nicht der erste seiner Art im Kreis Kassel: Allein bei zwei Einbrüchen im Spätherbst des vergangenen Jahres wurden aus ein und derselben Arztpraxis in Wolfhagen Geräte für mehr als 300.000 Euro gestohlen. (ots/pfa)  

Anzeige:


{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in KS Polizei
Mittwoch, 15 Februar 2017 13:13

Wenn "Microsoft" anruft: Am besten sofort auflegen

WALDECK-FRANKENBERG. Abermals sind Betrüger, die sich als Mitarbeiter des Computerkonzerns Microsoft ausgeben, im Landkreis Waldeck-Frankenberg aktiv. Die Polizei warnt eindringlich vor der Masche.

Immer wieder fallen Angerufene auf diese Masche herein. Die meist englischsprachigen Täter geben vor, Mitarbeiter des Computerriesen zu sein. Sie behaupten dann, dass das System mit Schadsoftware belastet sei oder ein Update oder Upgrade vorgenommen werden müsse. Weitere frei erfundene Geschichten sind ebenfalls denkbar.

Die Täter überreden die Angerufenen zur Installation einer Fernwartungssoftware wie TeamViewer, über die dann die Täter vollen Zugriff auf das Computersystem bekommen. Hinzu kommt dann noch die Aufforderung zur Bezahlung. Dazu wurde unter anderem auch in das Onlinebanking der Opfer eingegriffen und Zahlungs- oder Kreditkartendaten erfragt. Abgebucht wurden dann auch oft mehrere hundert Euro.

"Microsoft tätigt solche Anrufe nicht", verdeutlichte am Mittwoch Polizeisprecher Volker König. Er rät zu folgender Reaktion:

  • Sollten Sie einen solchen Anruf bekommen, notieren Sie sich die im Display möglicherweise angezeigte Rufnummer und beenden Sie das Gespräch dann sofort
  • Lassen Sie sich nicht durch die Anrufer überlisten und überreden. Die Geschichten der Täter sind frei erfunden
  • Sollten Sie bereits auf die Masche hereingefallen sein, melden Sie den Vorfall schnellstmöglich bei der nächsten Polizeidienststelle
  • Informieren Sie auch Ihre Bank, deren Daten von der Betrugsmasche betroffen sind
  • Informieren Sie auch Familienmitglieder und Freunde über diese Masche, damit diese nicht in Ihrer Abwesenheit auf den Betrug hereinfallen

Auch Microsoft selbst warnt auf seiner Homepage vor diesen und weiteren Betrugsversuchen (hier klicken).

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei
Donnerstag, 09 Februar 2017 15:20

Vorsicht, Trojaner! Genauer Blick vor Doppelklick

WALDECK-FRANKENBERG. Mit angeblich offenen Forderungen werden derzeit Nutzer des Online-Auktionshauses eBay konfrontiert - doch den als Verfasser genannten Rechtsanwalt gibt es gar nicht, vielmehr sind hier Betrüger am Werk. Ihr Ziel ist es, einen Trojaner auf dem Rechner des Mailemfängers zu platzieren.

Als Absender der Mail erscheint beim Empfänger die Zeile "Rechtsanwalt DirectPay GmbH". Um Seriosität vorzugaukeln, wird in Klammern die Mailadresse "service(at)ebay.com" angezeigt. Im Anschreiben erfährt der Empfänger, dass er eine Zahlungserinnerung habe verstreichen lassen. Man habe nun letztmalig die Gelegenheit, die geforderte Summe zu begleichen. Zusätzlich zum offenen Betrag seien jedoch Gebühren von 46,63 Euro fällig. Eine genaue Aufstellung der Kosten sowie der weiteren Angaben seien im Anhang zu finden.

Und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Denn wer die angehängte Datei doppelklickt, öffnet nicht die Rechnungsaufstellung, sondern installiert einen Trojaner auf dem Computer. Damit sind die Absender der gefälschten Mails zum Beispiel in der Lage, Passwörter und andere sensible Daten auszulesen, den PC fernzusteuern oder gar zu sperren - um eventuell Lösegeld für die Wiederfreigabe zu erpressen. Ob diese nach Zahlung auch tatsächlich erfolgt, ist eher fraglich.

Welche Anzeichen können auf eine betrügerische Absicht hindeuten?

  • Man erhält eine Rechnung oder Mahnung, obwohl man gar nichts bestellt oder ersteigert hat
  • Ein Anschreiben enthält Fehler in Rechtschreibung und Zeichensetzung
  • Adressangaben des Absenders sind unvollständig oder fehlen ganz
  • Im angeblichen Mahnschreiben wird zeitlicher Druck aufgebaut, um den Empfänger zum Handeln zu drängen
  • Die Absender warnen vor drastischen Konsequenzen und Kosten
  • Vorsicht bei Mailanhängen, insbesondere mit der Endung .zip

Generell ist man gut beraten, vor dem Öffnen von Mailanhängen genau hinzusehen. Wer sich versehentlich auf die oben beschriebene Weise einen Trojaner "eingefangen" hat, sollte umgehend seinen Rechner physisch vom Internet trennen. Sollte der Trojaner jedoch den Rechner gesperrt haben, nützt dieses Vorgehen nichts mehr.

Tipp: Neben einem Virenscanner auf dem PC als Basisschutz sollte für eine gute Datensicherung gesorgt sein. Das gilt sowohl für Firmensysteme als auch für Privathaushalte. Wichtige Dateien gehen so im Falle eines Falles nicht verloren. (pfa)


Weitere Artikel zu den Themen Internet- und Cyberkriminalität, Phishing und Trojaner erhält man hier:
Suchergebnisse Cyberkriminalität 112-magazin.de

Anzeige:


{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei
Seite 1 von 6

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige