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Mittwoch, 17 August 2011 14:16

Schlägerei: Mit Eisenstange und Gullideckel?

BAD AROLSEN. Bis zu zehn junge Männer aus Twistetal und Kassel haben sich am Sonntag eine "massive Schlägerei" geliefert. Am frühen Sonntagmorgen gegen 6.15 Uhr standen sich die Kontrahenten nach Polizeiangaben vor einer Diskothek in der Großen Allee gegenüber. Einige der Beteiligten trugen teils massive Gesichtsverletzungen davon. Vier von ihnen mussten im Krankenhaus behandelt werden. Der Grund für die Schlägerei liegt noch im Dunkeln.

Zunächst gab es Angaben der Polizei zufolge eine Rangelei, in deren Folge ein Taxi leicht beschädigt wurde. Nachdem sich die Kontrahenten einige Meter entfernt hatten, soll plötzlich ein Gullideckel geflogen sein. Ob dieser einen der jungen Männer am Kopf traf, ermittelt derzeit die Polizei. Ebenfalls unklar ist, ob auch eine Eisenstange als Schlagwerkzeug zum Einsatz kam.

Die eingesetzten Beamten nahmen die Personalien von einigen der blutverschmierten Beteiligten auf. Sie müssen sich wegen der Beteiligung an einer Schlägerei und mehreren Körperverletzungsdelikten verantworten. Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise bitte bei der Polizeistation in Bad Arolsen, Tel.: 05691-9799-0; oder jeder anderen Polizeidienststelle.

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Donnerstag, 11 August 2011 19:01

Lagerschaden löst Reifenbrand aus

MENGERINGHAUSEN. Ein Lagerschaden an einem Rad eines Hubsteigers hat während der Fahrt einen Reifenbrand ausgelöst. Die Rettungsleitstelle alarmierte die Arolser Stützpunktwehr am Donnerstagmittag gegen 13 Uhr mit dem Einsatzstichwort "Brennt Anhänger alte Panzerstraße Richtung Volkmarsen". Das teilte Wehrführer Gordon Kalhöfer gegenüber 112-magazin.de mit.

Aufgrund der unklaren Ortsangabe fuhr die Feuerwehr sternförmig in Richtung Volkmarsen mit dem Schwerpunkt der alten Panzerstraße im Thielbachtal. Der Stadtbrandinspektor befuhr die alte Bundesstraße 450 an der Finnenbahn vorbei und bog auf die Hagenstraße Richtung Mengeringhausen ein. Kurz hinter dem Gefällstück entdeckten die Einsatzkräfte den Anhänger, einen Einachshubsteiger. Daraufhin beorderten die Brandschützer den Einsatzleitwagen und das Staffellöschfahrzeug durch das ehemalige Übungsgelände der Kaserne zum Einsatzort.

"Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Lagerschaden an dem Anhänger das rechte Rad des Anhängers in Brand gesetzt hatte", sagte der Wehrführer weiter. Erste Löschversuche mit einem Pulverlöscher hatten bereits Wirkung gezeigt. Beim Eintreffen qualmte die Felge noch und Wärmestrahlung war wahrnehmbar. "Mit dem Schnellangriff des Staffellöschfahrzeuges kühlten wir Felge und das Rad ab". Nach dem endgültigen Ablöschen fuhren die Feuerwehrleute den Anhänger von der Straße. Nach etwa 30 Minuten kehrten die neun Einsatzkräfte, die unter Leitung von Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer und Wehrführer Gordon Kalhöfer standen, zum Stützpunkt zurück. (Quelle: Feuerwehr Bad Arolsen)

Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 09 August 2011 17:23

Jeep kracht gegen Mülllaster

WETTERBURG. Ein Geländewagen ist mit einem Mülllaster zusammengestoßen. Der Autofahrer und seine Tochter wurden verletzt. Der 49 Jahre alte Autofahrer aus einem Twistetaler Ortsteil war am Dienstagmittag gegen 13 Uhr auf dem Weg von Wetterburg in Richtung Volkmarsen. Das Müllsammelfahrzeug eines Entsorgungsunternehmens aus dem Hochsauerlandkreis wollte vom Twistesee kommend die Landesstraße 3080 in Richtung Külte überqueren.

Der 43-jährige Lasterfahrer hielt laut Polizei an der Einmündung an, schaute nach links und rechts, sah keine Fahrzeuge auf der vorfahrtberechtigten Landesstraße und fuhr an. In diesem Moment sah er den von links auf der abschüssigen Straße herannahenden Geländewagen. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, gab der Lasterfahrer Gas - das 25 Tonnen schwere Gefährt beschleunigte allerdings nur langsam. Der Twistetaler wollte ebenfalls eine Kollision verhindern und wich nach links aus. Er stieß mit dem Wagen in die hintere linke Seite des Entsorgungsfahrzeugs.

Dabei erlitten der Mann und seine auf der Beifahrerseite sitzende Tochter Verletzungen - wie schwer diese sind, wusste eine der eingesetzten Polizeibeamtinnen am späten Nachmittag nicht. Der Lkw-Fahrer aus Korbach blieb unverletzt. Den Schaden am Geländewagen gab ein Polizist mit 7000 Euro an. Die Kosten für die Reparatur des Lasters betragen nach Schätzung der Polizei rund 4000 Euro.

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Samstag, 25 Juni 2011 16:01

Gummihunde gegen neue Motorräder getauscht

WALDECK-FRANKENBERG. Die Polizei im Kreis hat die Umstellung auf die neuen silber-blauen BMW-Dienstkräder abgeschlossen. Die Bad Arolser Polizeistation hat als letzte Dienststelle im Landkreis Ende Juni ihre bisherige - immerhin 20 Jahre alte - grün-weiße Maschine bei Präsidium in Kassel gegen das neue silber-blaue Dienstkrad eingetauscht. Damit verfügen die vier Polizeiwachen in Arolsen, Bad Wildungen, Korbach und Frankenberg sowie der Regionale Verkehrsdienst Waldeck-Frankenberg über die neuen Motorräder vom Typ BMW R900 RT, wie Verkehrsdienstleiter Ottmar Müller gegenüber 112-magazin.de bestätigte.

Hatten die alten "Gummihunde", wie BMW-Maschinen einst abwertend bezeichnet wurden, nur 75 PS und wenig moderne Technik, so sind die neuen Maschinen mehr als 80 PS stark und verfügen über so manche Raffinesse: So lässt sich die Frontscheibe in der Höhe verstellen, "um den Beamten dahinter zu schützen", erklärt der Arolser Polizist und Dienstkradfahrer Jürgen Wehrmann. Außerdem ist die eigens von BMW für den Polizeigebrauch gebaute R900 RT mit LED-Blaulichtern und einer für den künftigen Digitalfunk vorbereiteten Technik ausgestattet, hat ein verbessertes Anti-Blockier-System (ABS) und einen geringeren Spritverbrauch. Lack und Beklebung passen zur aktuellen Farbgebung der hessischen Polizei. Besser zu beladende und größere Staufächer würden einen weiteren Vorteil im täglichen Dienst darstellen, sagte Wehrmann. Er hat die grüne Leder- inzwischen gegen eine blaue Goretexkombi getauscht. Anfang der Woche holte er die Arolser Maschine in Kassel ab und machte sich zwischenzeitlich mit dem neuen Motorrad vertraut.

Auch als Polizist auf Motorrad ein Vorbild
"Man muss ein guter Motorradfahrer sein, um ein Dienstkrad benutzen zu können", erklärt der 48-jährige stellvertretende Dienstgruppenleiter. Schließlich seien Schutzleute auf Dienstmaschinen ein Vorbild. In den ersten Tagen stellte Wehrmann zudem fest, dass die "Silber-Blaue" bei der Bevölkerung noch mehr auffällt als die Vorgänger-Maschine: "Die Leute drehen sich nach der Maschine um und gucken lange hinterher".

Von hinten sehen vor allem Verkehrssünder die neuen Maschinen künftig. Denn im normalen Streifendienst eingesetzt, könne man sich rasch und flexibel vor ein anzuhaltendes Fahrzeug "setzen", um dieses per Handzeichen zu stoppen. Motorräder im Dienst würden aber noch weit mehr Vorteile darstellen, bekräftigt Jürgen Wehrmann. Bei der Absicherung von Sportveranstaltungen beispielsweise sei der Einsatz wegen Wendigkeit und geringer Breite unverzichtbar. "Man kann sehr schnell von hier nach da verlegen, hat eine ganz andere Beschleunigung und kann auch dort rasch wenden, wo es mit dem Streifenwagen nicht oder kaum möglich ist" - zum Beispiel auf der schmalen Ederseerandstraße. Bis dort ein Funkwagen auf dem nächsten Parkplatz gewendet hat und die Verfolgung eines Verkehrssünders aufnehmen kann, ist dieser lange weg. "Das ist mit einem Motorrad etwas ganz anderes", warnt der erfahrene Kradpolizist.

Jürgen Wehrmann hat in seiner zehnjährigen Zeit als Kradfahrer bei der Polizei so manche Einsätze gefahren. An einen Triathlon am Twistesee vor drei Jahren, in dessen Rahmen auch die hessischen Polizeimeisterschaften ausgetragen wurden, erinnert er sich aber noch ganz genau. Damals hatte ein Kollege aus Südhessen seinen Fahrradhelm vergessen und hätte um ein Haar nicht teilnehmen dürfen. Wehrmann bot zunächst seinen Motorradhelm an. "Damit hätte der Kollege über Funk sogar die Anweisungen seines Trainers hören können", sagt der Arolser Beamte mit einem Augenzwinkern. Der Kollege aus Südhessen lehnte dies aber ab. Mit dem Dienstkrad "bin ich dann kurzerhand zum nächsten Fahrradladen gefahren, habe einen Radhelm gekauft und dem Kollegen kurz vor dem Start gebracht", sagt der 48-Jährige. "Damit war die Teilnahme am Triathlon gesichert".

112-magazin.de wünscht den Dienstkradfahrern der Polizei im Landkreis allzeit gute und sichere Fahrt mit den neuen Maschinen!

Publiziert in Archiv - Sammlung
Dienstag, 09 August 2011 15:50

36-Jähriger bei Zusammenstoß verletzt

BRAUNSEN. Ein 36 Jahre alter Beifahrer ist beim Zusammenstoß zweier Autos verletzt worden. Beide Fahrer blieben unverletzt. Wie der Dienstgruppenleiter der Arolser Polizei am Dienstag gegenüber 112-magazin.de berichtete, war es am Sonntagnachmittag gegen 16.50 Uhr zu dem Unfall an der Einmündung der Kreisstraße 8 zur Bundesstraße 450 an der Zufahrt zum Twistesee-Parkplatz gekommen.

Den Angaben zufolge waren ein 71 Jahre alter Volkmarser und sein 36-jähriger Beifahrer aus einem Volkmarser Ortsteil mit einem Hyundai Getz von Braunsen kommend in Richtung Twistesee unterwegs. Als der Rentner von der K 8 nach links auf die B 450 einbog, übersah einen aus Richtung Bad Arolsen kommenden VW Touran, den ein 31 Jahre alter Mann aus Volkmarsen steuerte. Beide Autos stießen zusammen.

Nach dem Unfall rückten der Bad Arolser Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens zur Unfallstelle aus. Die Rettungskräfte brauchten den leicht verletzten 36-jährigen Beifahrer des Unfallverursachers lediglich ambulant an der Unfallstelle zu behandeln.

An beiden Autos entstand den Angaben zufolge wirtschaftlicher Totalschaden, der sich auf insgesamt rund 11.000 Euro beläuft.

Publiziert in Retter
Montag, 08 August 2011 17:38

Geldbörse aus Einkaufswagen gestohlen

BAD AROLSEN. Beim Einkaufen ist eine 81-jährige Bad Arolserin Opfer eines Diebes geworden. Die Seniorin wollte am Freitag in der Zeit von 11 Uhr bis 11.30 Uhr in einem Supermarkt in der Varnhagenstraße einkaufen. Ihre Handtasche samt Portmonee legte sie dazu in den Einkaufswagen.

An der Kasse stellte sie fest, dass ihre Handtasche entwendet worden war. Ein Unbekannter nutzte wohl einen unachtsamen Augenblick, um die Tasche zu stehlen. Der Dieb erbeutete neben Bargeld auch noch persönliche Dokumente der Seniorin.

Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise an die Polizeistation in Bad Arolsen, Telefon 05691/9799-0, oder jede andere Polizeidienststelle.

Publiziert in Polizei
Freitag, 05 August 2011 15:37

Einbrecher im Arobella-Fitnesscenter

BAD AROLSEN. Durch eine eingeworfene Scheibe sind Einbrecher in der Nacht auf Donnerstag ins Arobellabad eingedrungen. Die ungebetenen Gäste kamen n der Zeit von 22 Uhr bis 9 Uhr und warfen die Scheibe einer Zugangstür ein. Die Diebe durchsuchten die Räume des Fitnesscenters nach verwertbarem Diebesgut. Ob sie auch fündig wurden, kann bislang noch nicht gesagt werden.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise bitte bei der Polizeistation in Bad Arolsen, Tel.: 05691-9799-0; oder jeder anderen Polizeidienststelle.

Publiziert in Polizei
Donnerstag, 04 August 2011 18:06

Viehmarkt: Stabsstelle für Großeinsätze

BAD AROLSEN. Niemand will den "Fall der Fälle", doch die Helfer sind vorbereitet: Zum Viehmarkt gibt es eine Stabsstelle. In einem Schulungsraum im Feuerwehrstützpunkt könnten im Ernstfall alle Fäden zusammenlaufen: Weitab vom Markttreiben auf dem Festplatz Königsberg, mit allen technischen Voraussetzungen und Informationsmaterialen ausgestattet, stellt sich derzeit die eigens für dieses Wochenende eingerichtete Stabsstelle dar. Sie wird nach Angaben von Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer dann mit Feuerwehrleuten, Leitendem Notarzt, Organisatorischen Leiter Rettungsdienst und Polizisten besetzt, wenn es "eine Schadenslage mit zahlreichen Verletzten gibt".

Aus der Luft gegriffen ist eine solche Vorstellung laut Stadtbrandinspektor nicht: Die Explosion einer Propangasflasche auf dem Marktgelände oder ein Karussell-Unglück könnte eine große Zahl an Verletzten fordern. Deren direkte Versorgung, aber auch die Koordination überörtlich angeforderter Helfer würde in der Stabsstelle organisiert. Zahlreiche Funkgeräte und Telefone stehen im Stützpunkt ebenso bereit wie Listen mit Ansprechpartnern aller Organisationen, Rettunghubschrauber-Stationen oder Kliniken. "Von hier aus würden in einem solchen Ernstfall auch Maßnahmen der Polizei koordiniert", erklärt Karl-Heinz Meyer. Alle eingebundenen Kräfte würden bei einer Großschadenslage über ein vereinbartes Stichwort informiert und würden dann sofort die Stabsstelle besetzen.

Obwohl die Zusammenarbeit mit allen nötigen Aspekten intensiv vorbereitet wurde, hoffen die Mitglieder des Viehmarkt-Stabes vor allem auf eines: Dass sie nicht gebraucht werden.

Publiziert in Retter
Mittwoch, 03 August 2011 17:01

LKW versperrt Sicht: Kind gegen Auto

BAD AROLSEN. Ein Sechsjähriger ist mit seinem Fahrrad gegen ein fahrendes Auto geprallt. Ein Lkw hatte die Sicht versperrt. Der Junge war am Dienstagabend gegen 20.45 Uhr mit seinem Fahrrad auf der Tilsiter Straße in Richtung Festplatz unterwegs. An der Einmündung versperrte nach Polizeiangaben von Mittwoch ein geparkter Lkw beziehungsweise ein Anhänger die Sicht für das Kind - und eine sich auf der Straße Neuer Garten nähernde Autofahrerin.

Das Kind bog im engen Bogen und hinter dem Hindernis um die Kurve, so dass "die Autofahrerin keine Chance hatte", wie ein Polizist am Mittwoch gegenüber 112-magazin.de erklärte. Mit seinem Fahrrad touchierte der Sechsjährige den Mercedes der 34-jährigen Arolserin und kam zu Fall. Glücklicherweise blieb das Kind, das keinen Helm getragen hatte, unverletzt.

Bei dem Wagen der 34-Jährigen handelte es sich laut Polizei um einen "nagelneuen Benz" - an dem Mercedes entstand ein Schaden von rund 500 Euro. Am Fahrrad entstand kein Schaden.

Publiziert in Feuerwehr
Montag, 01 August 2011 14:14

Mit Pflasterstein ins Diakoniebüro

BAD AROLSEN. Unbekannte brachen in der Nacht von Freitag auf Samstag ins Büro der Diakonie in der Rauchstraße ein. Die Diebe warfen in der Zeit von Freitag, 18.30 Uhr, bis Samstag, 8.15 Uhr, einen Pflasterstein durch ein Fenster des Büros und öffneten es. Anschließend durchsuchten sie die Räume des Diakonischen Werkes. Ob sie fündig wurden, steht bislang nicht fest.


Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise bitte bei der Polizeistation in Bad Arolsen, Tel.: 05691-9799-0; oder jeder anderen Polizeidienststelle.

Publiziert in Polizei

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