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BRILON. Feuerwehr und Rettungsdienste wurden am Montagnachmittag (1. März 2021) um 14.51 Uhr zu einem Brand in die Hubertusstraße alarmiert. In einem landwirtschaftlichen Anwesen war auf der Deele ein Feuer ausgebrochen. Wie die Feuerwehr mitteilt, hatte der Brand bereits auf die hölzerne Decke übergegriffen.

Die Feuerwehr dämmte den Brand mit einem Kleinlöschgerät zunächst ein. In der Holzbalkendecke waren umfangreiche Nachlöscharbeiten unter Einsatz von schwerem Atemschutz erforderlich. Eingesetzt dazu wurde die Wärmebildkamera - mehrere Glutnester konnten entdeckt und abgelöscht werden. Die Decke wurde dazu mit einer Spezialsäge geöffnet. Daneben kam ein Hochleistungslüfter zum Einsatz, er entrauchte das gesamte Gebäude. Personen befanden sich bei Brandausbruch nicht im Gebäude. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte ein größerer Schaden verhindert werden.

Insgesamt waren 20 Einsatzkräfte mit sechs Fahrzeugen zwei Stunden im Einsatz. Die Hubertusstraße war für die Dauer der Löscharbeiten voll gesperrt. Die Brandursache muss ermittelt werden.

Link: Freiwillige Feuerwehr Brilon

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Mittwoch, 02 Dezember 2020 03:44

Wohnanhänger in Vollbrand - Wehren rücken aus

BATTENBERG. Am Dienstagabend brannte ein Wohncontainer in der Kernstadt Battenberg (Eder) komplett aus. Um 19 Uhr wurden die Wehren Battenberg und Berghofen in den Dornweg mit dem Stichwort "F2 - Wohnanhänger in Vollbrand" alarmiert.

Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden die Feuerwehr Allendorf (Eder) mit dem Einsatzleitwagen, die Feuerwehr Frankenberg (Eder), ein Funkwagen der Polizeistation Frankenberg und ein RTW zur Absicherung. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte brannte ein Wohncontainer in voller Ausdehnung. Zur Brandbekämpfung gingen zwei Trupps unter Atemschutz vor. Dem Löschwasser wurde für einen schnelleren Löscherfolg Netzmittel beigemischt. Nach der Meldung „Feuer aus" wurde die Einsatzstelle mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Brandursache geht laut Polizei vermutlich von einem Ofen aus, die Schadenshöhe beträgt 10.000 Euro. Gegen 20.45 Uhr war der Einsatz beendet.

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Publiziert in Feuerwehr

BRILON. Die Feuerwehr Brilon hat am Montagnachmittag einen brennenden Zug zwischen Brilon-Wald und Brilon-Stadt gelöscht. Im Zug befanden sich insgesamt sechs Personen.

Der Zugbegleiter des Triebzuges in Richtung Brilon-Stadt hatte kurz nach der Ausfahrt aus dem Bahnhof Brilon-Wald gegen 15.15 Uhr Rauch im durchgehenden Abteil bemerkt - der Lokführer stoppte den Zug am ehemaligen Haltepunkt Gudenhagen, kurz vor dem Gudenhagener Tunnel.

So konnten die vier Fahrgäste den Zug über den fast ebenerdigen alten Bahnsteig verlassen. Sie blieben unverletzt. Auch der Lokführer und der Zugbegleiter verließen den Zug und wurden nicht verletzt. Das Feuer war offensichtlich im Bereich des Motorraums der Baureihe 644 ausgebrochen.

Der Brand hatte auch bereits auf trockenes Gestrüpp am Bahnsteig übergegriffen. Unter Einsatz von schwerem Atemschutz wurde das Feuer zunächst im Fahrgestellbereich eingedämmt und dann abgelöscht. Über die Notentriegelung konnten die Türen des Zuges geöffnet werden, im Inneren waren umfangreiche Nachlöscharbeiten erforderlich. Dazu musste auch der Abteilboden mit Hilfe eines Motortrennschleifers geöffnet werden. Auch der Brand auf dem Bahnsteig konnte schnell gelöscht werden.

Zur Löschwasserversorgung wurde eine rund 400 Meter lange Schlauchleitung zur Kreuzung Haus Gruß verlegt. 35 Einsatzkräfte des Löschzuges Brilon waren bis 18 Uhr im Einsatz. Die Bundespolizei landete mit einem Hubschrauber an der Einsatzstelle, sie hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Zur Höhe des Sachschadens liegen der Feuerwehr keine Angaben vor. Die Bahnstrecke Brilon-Wald nach Brilon-Stadt ist bis auf Weiteres gesperrt. Direkt im Anschluss musste ein kleiner Flächenbrand an der Bundesstraße 251 abgelöscht werden. Dieser Einsatz war schnell beendet.

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Publiziert in HSK Feuerwehr
Sonntag, 12 Januar 2020 17:32

Gasalarm war zum Glück harmlos

ERNDTEBRÜCK. Als glücklicherweise harmlos entpuppte sich am Sonntagnachmittag ein vermeintlicher Gasalarm in Erndtebrück. Weil in einem Wohnhaus in der Uhlandstraße durch Anwohner Gasgeruch wahrgenommen wurde, alarmierten diese die Polizei und den Rettungsdienst.

Wenige Minuten nach dem Alarm trafen der Löschzug Erndtebrück, zwei DRK Rettungswagen aus Womelsdorf, die Polizei und der Notarzt aus Bad Berleburg an der Einsatzstelle ein. Unter der Leitung von Jens Maletschek wurden von der Feuerwehr unter schwerem Atemschutz zunächst vier Menschen aus der Wohnung geholt und dem Rettungsdienst übergeben. Weiterhin erfolgten Messungen der Feuerwehr, die aber glücklicherweise kein ausströmendes Gas feststellen konnten.

Dennoch wurde das Haus gut belüftet und auch ein Energieversorger zur Einsatzstelle beordert. Nachdem auch hier alle Messungen in Ordnung waren, konnten die Bewohner in ihr Haus zurückkehren. Sie waren in der Zwischenzeit vom Rettungsdienst wieder entlassen worden. Eine ältere Dame musste dennoch ins Krankenhaus eingeliefert werden. Nach Angaben der Feuerwehr war dies aber nicht dem vermeintlichen Gasaustritt geschuldet. Nach rund anderthalb Stunden war der Einsatz für die Kräfte beendet.

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MARIENHAGEN. Rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehren, des Rettungsdienstes und der Polizei wurden am Dienstagmittag gegen 11.20 Uhr zu einem Wohnhausbrand in den Vöhler Ortsteil Marienhagen alarmiert - zunächst  wurden Personen und Tiere im Gebäude vermutet, daher rückten die Ortswehren aus Marienhagen, Obernburg, Vöhl, Thalitter und Herzhausen, sowie der örtliche Einsatztrupp der Gemeinde Vöhl in voller Stärke an.

Noch während der Anfahrt zu dem Einfamilienhaus "Im Boden" ließ Einsatzleiter Marco Amert einen Trupp mit Atemschutz ausrüsten um zügig in das verqualmte Gebäude eindringen zu können. Zunächst wurde die Tür geöffnet, aus dem mitgeführten Tanklöschfahrzeugen wurde ein weiterer, mit den neuen Atemschutzgeräten ausgestatteter Trupp zum Brandherd ins Wohnzimmer geschickt um Glutnester mit einem schnellen Löschangriff bekämpfen zu können.

Parallel dazu öffneten die Freiwilligen die Fenster und bauten eine Wasserversorgung über die Hydranten auf. Nachdem die Suche im Haus auf die beiden Bewohner ergebnislos verlaufen war, atmeten die Einsatzkräfte auf - wie sich später herausstellen sollte waren die Besitzer der Immobile nicht zuhause. 

Umgehend nahmen Brandermittler der Kripo die Arbeit auf, das Ergebnis der Auswertung steht noch aus, hieß es am Abend aus Polizeikreisen. Fest steht, dass der Brandherd im Wohnzimmer in unmittelbarer Nähe des Kaminofens ausgebrochen sein muss. Das Haus gilt als unbewohnbar.

Im Nachgang ließ Amert mit der Wärmebildkamera das Gebäude auf weitere Glutnester untersuchen und ablöschen. Gegen 13.30 Uhr konnte der Einsatz beendet werden. Die genaue Schadenshöhe muss noch ermittelt werden.  (112-magazin)

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VOLKMARSEN. Am Dienstagabend wurden die Einsatzkräfte aus der Kernstadt zu einem brennenden Container im Industriegebiet Volkmarsen alarmiert. Das Feuer wurde von einem Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr abgelöscht. Anschließend wurde der Container mit Schaum geflutet.

Nach Angaben von Einsatzleiter Kai Wiebusch waren 24 Einsatzkräfte um 21.25 Uhr alarmiert worden. Unter Atemschutz ging ein Trupp vor, löschte den Brand ab und schäumte den Container voll. Etwa eine Stunde dauerte die Brandbekämpfung und die Nachbereitungen. Im Einsatz waren der  Gerätewagen-Logistik, ein Hilfeleistungstanklöschfahrzeug, ein Löschgruppenfahrzeug und der Einsatzleitwagen.  

Wie das Feuer entstanden ist, darüber konnte die Polizei keine Angaben machen.

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OBER-WERBE. Bis auf den Rahmen ausgebrannt ist ein Fiat Qubo am Samstag in Ober-Werbe, direkt vor dem Feuerwehrstützpunkt. Die Polizei geht von einem technischen Defekt als Brandursache aus.

Zunächst wurde die Feuerwehren aus Sachsenhausen und Nieder-Werbe in die Ober-Werber Straße alarmiert. Bei Eintreffen der 30 Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass der angegebene Pkw nicht in Nieder-Werbe, sondern in Ober-Werbe direkt vor dem Dorfgemeinschaftshaus in Vollbrand stand.

Um 17.52 Uhr hatte ein Passant den in Vollbrand stehenden Qubo entdeckt und den Notknopf des Alarmgebers am Ober-Werber Dorfgemeinschaftshaus gedrückt. Über die Sirene wurden die Einsatzkräfte aus Ober-Werbe alarmiert, die im Nu eine Wasserversorgung vom Hydranten zum brennenden Pkw aufbauen konnten. Ein Trupp unter Atemschutz  löschte den Qubo zwar ab, der Fiat war aber nicht mehr zu retten.   

Die Polizei spricht von wirtschaftlichem Totalschaden an dem Pkw, der einer Anwohnerin gehört. Auch der Asphaltbelag unter dem abgebrannten Pkw wurde in Mitleidenschaft gezogen. Waldecks Stadtbrandinspektor Andreas Przewdzing traf mit seiner Mannschaft ebenfalls vor Ort ein und konnte sich ein Bild von der Lage machen. Insgesamt waren 40 Ehrenamtliche im Einsatz. (112-magazin)

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FRANKENBERG. In der modernsten Magnesiumgießerei Deutschlands kam es am Donnerstagabend zu einem Feueralarm der Kategorie F3 - heute konnte Hettich Geschäftsführer Michael Schran einige Fragen zum Brand in der Produktionshalle an der Siegener Straße beantworten.

Eines vorweg: Es wurden keine Personen verletzt, der Sachschaden an der Maschine beträgt etwa 6000 Euro. Um 21.46 Uhr wurde von der Leitstelle die Alarmierung an die Frankenberger Wehr mit dem Alarmkürzel "F3" herausgegeben. Diese Stufe steht für Großbrände in Industrieanlagen, sodass Stadtbrandinspektor Martin Trost mit 60 Feuerwehrleuten aus Frankenberg, Rodenbach, Röddenau und Schreufa zur Einsatzstelle ausrückte - im Schlepptau die Drehleiter.

Dort angekommen, fanden die Brandschützer eine völlig verrauchte Halle vor. Unter Atemschutz drang ein Trupp in die Halle vor und erkundete die Lage. Schnell war klar, dass es sich nicht um einen Aluminiumbrand handelt, sondern um eine Überspritzung an einer Maschine  - dadurch wurde ein Kabelstrang an der Decke entzündet, der zu einer starken Rauchentwicklung führte. Die erst im Jahr 2015 eingeweihte Produktionshalle (Castwerk) verfügt über exzellente Brandschutzmaßnahmen, daher wird bei Auslösen eines Alarms automatisch die komplette Produktion heruntergefahren. 

Wie Michael Schran mitteilte, konnte die Firma auch von den eigenen Mitarbeitern profitieren: "Einige sind ebenfalls bei der Feuerwehr und unterstützten die Einsatzkräfte tatkräftig. Unter anderem wurde ein Staplerfahrer mit Atemschutz ausgerüstet, der die Kameraden mit der Teleskopgabel zur Decke beförderte, damit genügend Löschpulver zum Brandherd gelangen konnte", so der Geschäftsführer.  

Nachdem der Brand gelöscht war, wurde mit der Drehleiter das Dach kontrolliert, weitere Glutnester oder Hitzeentwicklungen konnten nicht lokalisiert werden. Eingesetzte Hochdrucklüfter sorgten für frische Luft und gute Sicht. Gegen 23.45 Uhr konnte die Einsatzstelle an den Fertigungsleiter übergeben werden. Nach Angaben von Michael Schran wird die Produktion heute (1. März 2019) um 14 Uhr wieder hochgefahren. (112-magazin)

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Dienstag, 05 Februar 2019 11:18

Großbrand in Sachsenberg: Wehren im Einsatz

SACHSENBERG. Zu einem Großbrand kam es am Dienstagmorgen in der Adolf-Müller-Straße in Sachsenberg. Um 6.42 Uhr alarmierte die Leitstelle die Feuerwehren, die Einsatzkräfte machten sich daraufhin unverzüglich auf den Weg.

Bei Ankunft der Wehren wurde ersichtlich, dass das Feuer in einem leerstehenden Gebäude ausgebrochen war, das direkt an ein Wohnhaus angrenzt. Da die Wehren keine Möglichkeit hatten in das Haus zu gelangen, wurde die Drehleiter aus Frankenberg angefordert um das Feuer zu bekämpfen. Als klar wurde, dass die Flammen sich weiter ausbreiten, wurde auch die Korbacher Drehleiter angefordert.

Zu diesem Zeitpunkt waren die Feuerwehren Sachsenberg, Neukirchen, Dalwigksthal, Münden, Rhadern, Goddelsheim, Korbach und Frankenberg vor Ort. Von zwei Seiten bekämpften die Einsatzkräfte die Flammen. Unter Atemschutz gingen sie auch vom Dach aus gegen das Feuer vor.

Zunächst war unklar, ob sich noch Menschen in dem angrenzenden Wohnhaus befanden. Diese bemerkten den Rauch aber direkt und konnten sich frühzeitig in Sicherheit begeben. Mit Rauchvorhängen versuchten die Einsatzkräfte weiteres Eindringen des Rauches in die Wohnungen zu verhindern.

Da die Einsatzkräfte nur langsam zum Brandherd vordringen können, werden sich die Löscharbeiten voraussichtlich bis in den Nachmittag ziehen.

Einsatzleitung hat Stadtbrandinspektor Klaus Debus, insgesamt waren bisher über 60 Freiwillige im Einsatz.

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Donnerstag, 24 Januar 2019 08:02

Rauchmelder rettet Hausbewohnern das Leben

BAD BERLEBURG. Rauchmelder retten Leben. Einmal mehr hat sich dieser Erkenntnis am frühen Donnerstagmorgen im Franz-von-Winckel-Weg in Bad Berleburg gezeigt. Dort hatte ein Rauchmelder angeschlagen – und um einen Kamin herum hatte in einem Zimmer ein Balken einer Holzwand zu kokeln begonnen.

Dem Alarm des Rauchmelders ist es zu verdanken, dass die Bewohner des Hauses gegen halb sechs in der Frühe geweckt wurden und sie die Feuerwehr alarmieren konnten, bevor es zu einem Schwelbrand mit verheerenden Folgen kommen konnte.

Wenige Minuten nach dem Alarm waren die Kameraden des Löschzuges 1 und der Löschgruppe Berghausen vor Ort, um unter schwerem Atemschutz ins Gebäude vorzugehen. Zum Glück war der Brand erst in der Entstehungsphase, sodass die Feuerwehrleute dem schnell ein Ende bereiten konnten. Bereits am Abend vorher war der Kamin von den Hausbewohnern bereits erloschen worden, hieß es.

Im Einsatz waren außerdem der DRK Rettungsdienst der Wache Bad Berleburg und Streifenwagen der Bad Berleburger Polizeiwache. Aber weder der Rettungsdienst noch die Polizei mussten einschreiten: Denn es gab glücklicherweise keine Verletzten und ebenso keinen Hinweis auf ein Fremdverschulden.

Nachdem die Feuerwehrleute Holzbalken und Verkleidung um den Kamin abgelöscht und ins Freie gebracht hatten, war der Einsatz schnell wieder beendet. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, ist noch nicht bekannt.  

 

Publiziert in SI Feuerwehr
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