Brand: Flammen schlagen meterhoch aus Dach / VIDEO

Sonntag, 13. Januar 2013 20:03 geschrieben von  Migration

HÖRINGHAUSEN. Ein Kellerbrand in einem alten Fachwerkhaus im Ortskern von Höringhausen hat sich am Sonntagabend zum Vollbrand des Wohnhauses entwickelt. Mehr als zwei Stunden nach Ausbruch des Feuers schlugen die Flammen meterhoch aus dem Dach. Rund 70 Feuerwehrleute waren stundenlang im Einsatz, eine Frau kam mit Verbrennungen ins Krankenhaus.

Der Brand brach gegen 18 Uhr offenbar vor oder in einem Kellerverschlag eines älteren Wohnhauses in Fachwerkbauweise aus. Eine Frau, nach ersten Informationen der Polizei offenbar eine Bekannte der beiden Bewohner, versuchte vergeblich, die Flammen zu löschen. Dabei zog sie sich Verbrennungen zu und wurde von der Besatzung eines Rettungswagens ins Korbacher Krankenhaus gebracht.

Das Feuer griff von dem Kellerverschlag, in dem Autoteile wie Reifen lagerten, auf weitere Teile des Gebäudes über. Als die ersten Feuerwehrleute kurz nach der Alarmierung um 18.05 Uhr an der Einsatzstelle in der Berghöfer Straße eintrafen, drang dichter Rauch aus mehreren Fenstern und anderen Gebäudeöffnungen. Mehrere Trupps unter Atemschutz gingen gegen die Flammen vor, unter anderem auch im Innenangriff - im Erdgeschoss und ersten Stock ebenso wie in dem Kellerverschlag.

Stadtbrandinspektor Uwe Schaumburg, der mit seinen Stellvertretern Bernd Schäfer (Sachsenhausen) und Andreas Przewdzing (Netze) die Einsatzleitung hatte, forderte zur Unterstützung die Korbacher Drehleiter an. Nach mehr als zweistündigem Löscheinsatz von allen Seiten entwickelte sich das Feuer zum Vollbrand des Gebäudes: Meterhoch schlugen die Flammen schließlich aus dem Dach. Zu dieser Zeit hatten sich längst alle Kräfte aus dem Innenangriff zurückgezogen - zu gefährlich war es, sich noch in dem alten Wohnhaus aufzuhalten. Eine Decke war bereits eingestürzt.

Leben der Einsatzkräfte geht vor
"Die Gesundheit und das Leben meiner Kameraden sind wichtiger als zu versuchen, ein Haus zu retten, das nicht mehr zu retten ist", erklärte Schaumburg. Es sei unter anderem wegen der vertäfelten Wände nicht möglich gewesen, das Feuer wirksam zu bekämpfen. Außerdem hätten die Flammen in dem alten Fachwerkgebäude reichlich Nahrung gefunden. Nachdem der Dachstuhl in Vollbrand gestanden hatte und die Ziegeln hinuntergestürzt waren, sei es möglich gewesen, von der Drehleiter aus genügend Wasser in das brennende Haus zu geben. Damit war die größte Gefahr gebannt.

Die Kriminalpolizei nahm noch während der Löscharbeiten die Ermittlungen zur Brandursache auf. Einer der Ermittler sprach von einem Totalschaden an dem Haus, in dem ein Chamäleon verendete. Wegen des Alters und Zustandes des Gebäudes liege der Schaden vermutlich bei unter 100.000 Euro.


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Zuletzt bearbeitet am Montag, 14. Januar 2013 12:23

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