FRITZLAR. Auf der A 49 ist ein Mercedes-Sprinter eines Logistikunternehmens vollständig ausgebrannt. Auslaufender Kraftstoff setzte außerdem Teile der Fahrbahn sowie rund 100 Quadratmeter Böschung in Brand.
Der Löschzug Fritzlar und die Feuerwehr Werkel wurden am Dienstag gegen 17.25 Uhr auf die A 49 bei Kilometer 149,5 in Fahrtrichtung Norden alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Sprinter bereits in Vollbrand.
Der Fahrer hatte sich unverletzt in Sicherheit bringen können. Gemeinsam mit Kollegen gelang es ihm noch, die Pakete aus dem Laderaum zu holen und in einen anderen Sprinter umzuladen, obwohl der Motorraum zu diesem Zeitpunkt bereits brannte.
Die Einsatzkräfte löschten den brennenden Transporter sowie die durch ausgelaufenen Kraftstoff in Brand geratene Fahrbahn. Auch die Flammen auf der angrenzenden Böschung mussten bekämpft werden. Dort brannte eine Fläche von rund 100 Quadratmetern.
Nach Abschluss der Löscharbeiten waren umfangreiche Reinigungsmaßnahmen erforderlich. Eine spezielle Reinigungsmaschine säuberte die durch den Brand und ausgelaufene Betriebsstoffe verschmutzte Fahrbahn.
Während der Lösch- und Aufräumarbeiten musste die A 49 zwischen Wabern und Fritzlar für rund zwei Stunden und 45 Minuten vollständig gesperrt werden. Anschließend wurde der Verkehr in Absprache mit der Autobahn GmbH über den Standstreifen an der Einsatzstelle vorbeigeführt.
Insgesamt waren 26 Einsatzkräfte unter der Leitung des Fritzlarer Wehrführers Torben Stehl im Einsatz.
Im Rückstau ereignete sich später bei Borken ein schwerer Verkehrsunfall. Zu diesem Einsatz wurden unter anderem zwei Rettungshubschrauber angefordert.








