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Mittwoch, 09 November 2011 13:01

Abzugshaube entfacht Küchenbrand: Zwei Verletzte

MENGERINGHAUSEN. Ein technischer Defekt in einer Dunstabzugshaube hat am Mittwochmittag einen Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Landstraße ausgelöst. Dabei erlitten die 61 Jahre alte Wohnungsmieterin und ein 14 Jahre junges Mädchen aus einer Nachbarwohnung vermutlich eine Rauchgasvergiftung und wurden ins Krankenhaus eingeliefert.

Die 61-Jährige hatte sich Polizeiangaben zufolge in der Küche ihrer Erdgeschosswohnung in dem Mehrfamilienhaus aufgehalten und Essen gekocht. Dabei war die Dunstabzugshaube in Betrieb, die nach Angaben eines Polizeibeamten plötzlich seltsame Geräusche von sich gegeben habe. "Die Frau dachte zunächst, dass irgendwo im Haus jemand  eine Bohrmaschine in Betrieb hat", sagte der Polizist gegenüber 112-magazin.de. Als die 61-Jährige gegen 12.30 Uhr aus dem Fenster schaute, sah sie Rauch aus der Abluftöffnung der Haube ins Freie dringen. Wenig später schlugen bereits Flammen aus der Dunstabzugshaube - durch einen technischen Defekt in dem Gerät hatte sich Fett entzündet.

Geistesgegenwärtig verließ die Frau die Wohnung, verschloss die Türen, verständigte die Feuerwehr und wartete deren Eintreffen vor dem Haus ab. "Die Frau stand als Einweiserin vor dem Mehrfamilienhaus", sagte der stellvertretende Stadtbrandinspektor Michael Seebold, der den Einsatz leitete. Die Kameraden der Arolser Stützpunktwehr, die als erste mit dem Einsatzleitwagen an der Brandstelle eintrafen, kümmerten sich sofort um die Menschenrettung im Haus. Weil die Wohnungsmieterin die Türen geschlossen hatte, sei das Treppenhaus noch weitgehend rauchfrei gewesen, erklärte Seebold. Die Feuerwehr führte insgesamt vier Erwachsene und ein Kind teils unter Fluchthauben ins Freie. "Danach sind wir in die Wohnung vorgegangen und haben den Brand mit wenigen Litern Wasser gelöscht", schilderte der Einsatzleiter das weitere Vorgehen. Zwei Kameraden hätten die Dunstabzugshaube ins Freie gebracht. Anschließend lüftete die Feuerwehr das Gebäude mit Hochdrucklüftern.

Zwei Katzen aus der betroffenen Wohnung hatte die Feuerwehr ebenfalls gerettet. Die 61-jährige Mieterin und eine 14 Jahre alte Nachbarin kamen mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Die Besatzungen zweier Rettungswagen sowie der Bad Arolser Notarzt waren zur Versorgung der Betroffenen an die Brandstelle geeilt. Ein weiterer Rettungswagen brach die Einsatzfahrt nach Mengeringhausen ab, weil die übrigen Bewohner kein Rauchgas eingeamtet hatten und eine medizinische Versorgung daher nicht nötig war.

Polizisten an der Einsatzstelle schätzten den durch den Brand entstandenen Schaden auf rund 25.000 Euro - die Flammen hatten von der Haube auf weitere Geräte und Möbel in der Küche übergegriffen sowie die Decke beschädigt. Gegen 13.15 Uhr bereits rückte die Feuerwehr wieder ab - damit war auch die Sperrung der Landstraße aufgehoben. Insgesamt waren 15 Einsatzkräfte aus Mengeringhausen und weitere 21 aus Bad Arolsen im Einsatz.


In den vergangenen Tagen hatten die Arolser Wehren mehrere Einsätze:
Lackierofen brennt: Großeinsatz (05.11.2011, mit Fotos)
Brandstiftung? Zwei Feuer zeitgleich (07.11.2011, mit Fotos)

Publiziert in Feuerwehr
Sonntag, 06 November 2011 15:45

Herzprobleme: Transporter gegen Baum

MEINERINGHAUSEN. Vermutlich wegen akuter Herzprobleme ist ein 47-jähriger Transporterfahrer mit seinem Kastenwagen von der Bundesstraße 251 abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Bei dem Unfall am Sonntagnachmittag erlitt der Korbacher schwere Verletzungen.

Der 47-Jährige war mit dem Renault-Transporter seiner Firma am Sonntag gegen 16.10 Uhr von Meinerunghausen kommend in Richtung Korbach unterwegs. In einer langgezogenen Linkskurve in Höhe eines Parkplatzes am Melm verlor der Fahrer aufgrund gesundheitlicher Probleme die Kontrolle über den weißen Kastenwagen. Das Fahrzeug kam nach links von der Fahrspur ab, überfuhr die in diesem Moment nicht befahrene Gegenspur und die Bankette und prallte schließlich frontal gegen einen Baum an der Böschung. Dadurch wurde der Transporter herumgeschleudert, der Mann am Steuer verletzt.

Der Korbacher Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens sowie Mitglieder der Bergwacht, die zufällig vorbeikamen, versorgten den Verletzten. Die Rettungskräfte lieferten den 47-Jährigen schließlich ins Korbacher Stadtkrankenhaus ein.

Die Bundesstraße blieb während des Rettungseinsatzes für gut eine halbe Stunde voll gesperrt. Aus Richtung Korbach sicherte ein Streifenwagen die Unfallstelle ab, aus Richtung Meineringhausen machte ein Polizist mit einem Dienstkrad die B 251 "dicht". Als Rettungswagen und Notarzt in Richtung Klinik abgefahren waren, ließen die Beamten die wartenden Autofahrer passieren. Während der Bergung des Transporters kam es erneut zu kurzen Wartezeiten. Am Renault entstand vermutlich Totalschaden.


112-magazin.de berichtete im Juni über die neuen Dienstkräder der heimischen Polizei:
Gummihunde gegen neue Motorräder getauscht (25.06.2011, mit Fotos)

Publiziert in Retter
Freitag, 04 November 2011 05:36

96-Jähriger parkt ein: Drei Autos beschädigt

MENGERINGHAUSEN. Ein 96 Jahre alter Autofahrer hat beim Einparken in der Landstraße einen Hyndai Santa Fe touchiert und einen VW Polo gerammt. Auch sein eigenes Auto, ein Mazda 323, ließ bei den Kollisionen Federn. Wenigstens wurde bei dem Unfall niemand verletzt.

Der in einem Arolser Stadtteil lebende Mann wollte nach Polizeiangaben von Freitag am Vortag gegen 12 Uhr in einer Metzgerei in der Landstraße in Mengeringhausen einparken. Als er die Parklücke am Straßenrand anvisierte und zum Einparken ansetzte, streifte er seitlich einen dort stehenden Geländewagen eines Twistetalers. Der 96-Jährige ließ sich von der ersten Kollision nicht davon abbringen, seinen Wagen in die ausgeguckte Lücke zu steuern. Dabei verursachte er Sekunden später den zweiten Unfall - der Mazda rammte den VW Polo einer Arolserin an Stoßstange und Kotflügel.

Trotz der geringen Schadenshöhe von insgesamt 1350 Euro wird der Einpark-Unfall vermutlich Folgen für den betagten Autofahrer haben. Man werde voraussichtlich eine Mitteilung an die Führerscheinstelle schreiben, erklärte der Dienstgruppenleiter am Freitagmorgen. Diese werde überprüfen, ob der 96-Jährige seine Fahrerlaubnis abgeben muss.

Publiziert in Polizei
Freitag, 10 Juni 2011 17:44

Kerze löst Brand aus: Fünf Verletzte

MENGERINGHAUSEN. Eine Kerze in der Wohnung einer 83-Jährigen hat in der Nacht einen Brand mit fünf Verletzten ausgelöst.

Das Feuer brach gegen 0.45 Uhr in der Erdgeschoss-Wohnung der Rentnerin in einem Achtfamilienhaus in der Berliner Straße in Mengeringhausen aus. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute waren die heruntergelassenen Wohnzimmer-Rollläden zum Balkon der 83-Jährigen bereits im oberen Teil verschmort. "Dahinter konnte man offenes Feuer sehen", sagte der Bad Arolser Wehrführer Gordon Kalhöfer gegenüber 112-magazin.de. Wärmestrahlung hatte zudem Teile des darüberliegenden Balkons verschmoren lassen.

Während sich die 83-Jährige offenbar bereits selbst ins Freie gerettet hatte, standen auf zwei Balkonen im oberen Geschoss insgesamt vier Hausbewohner, denen Rauch den Weg durchs Treppenhaus versperrte. "Diese Personen mussten schnellstmöglich aus dem Brandrauch gerettet werden", verdeutlichte der stellvertretende Stadtbraninspektor und Einsatzleiter Michael Seebold. Eine weitere Person sei mit einer Fluchthaube geschützt durch das Treppenhaus ins Freie geführt worden.

Rund 100 Einsatzkräfte
Neben der Rentnerin erlitten vier weitere Hausbewohner Rauchgasvergiftungen. Zunächst war in der Nacht von insgesamt acht Verletzten die Rede, die Polizei korrigierte diese Angaben aber nach unten. Während die Feuerwehrleute den Brand bekämpften, versorgten bereits Rettungskräfte die Verletzten. Insgesamt waren zur Erstversorgung und Brandstellenabsicherung sechs Rettungswagen-Besatzungen sowie die Notärzte aus Bad Arolsen und Korbach im Einsatz. Später kamen der Leitende Notarzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst hinzu, die den Großeinsatz koordinierten. Die Leitstelle alarmierte zudem die Schnelleinsatzgruppe des DRK, um einerseits die Brandstellenabsicherung für die Feuerwehrleute weiterhin zu gewährleisten und andererseits die Arolser Rettungswache für mögliche weitere Notfälle im Raum Arolsen besetzt zu halten. Rund 100 Einsatzkräfte waren nach dem Feuer auf den Beinen.

Nachdem die Brandschützer das Feuer in der Wohnung unter Atemschutz gelöscht hatten, brachten sie über den Balkon verbrannte Einrichtungsgegenstände nach draußen. Mit der Wärmebildkamera überprüften sie die Wohnung auf versteckte Glutnester und löschten diese ab. Nach einer ersten Einschätzung der Polizei an der Einsatzstelle hatte eine offenbar umgefallene Kerze im Wohnzimmer der 83-Jährigen das Feuer ausgelöst. Laut Polizei hatte die Rentnerin zunächst selbst versucht, den Brand zu löschen - vergeblich.

Wohnung nicht mehr bewohnbar
Mit einem Hochdrucklüfter pressten die Brandschützer den Rauch aus dem Treppenhaus, um den nicht verletzten Bewohnern die Rückkehr ins Haus zu ermöglichen. Die meisten Bewohner verfolgten den Löscheinsatz vom Grundstück vor dem Haus aus. Auch zahlreiche Nachbarn, die durch den Einsatz wach geworden waren, verfolgten das Geschehen. Die Wohnung der 83-Jährigen ist durch das Feuer unbewohnbar. Der Schaden beläuft sich nach einer ersten Schätzung der Polizei auf 50.000 Euro.

Beamte der Kriminalpolizei übernahmen routinemäßig die Ermittlungen an der Brandstelle - das ist immer dann der Fall, wenn an einem Gebäude durch Feuer Schaden entsteht.

Publiziert in Feuerwehr
Samstag, 25 September 2010 16:14

Auto rammt Kuh: Zwei Schwerverletzte

MENGERINGHAUSEN. Erneut hat ein Auto eine ausgerissene Kuh erfasst. Fahrer und Beifahrer erlitten schwere Verletzungen.

Dabei hätten die beiden 25 Jahre alten Männer aus Bad Arolsen und Wolfhagen noch Glück gehabt - durch den Aufprall des Tieres hätten die Autoinsassen auch getötet werden können, sagte ein Polizist an der Unfallstelle. Die Beamten erschossen die verletzte Kuh, die nach der Kollision am Fahrbahnrand lag und nicht mehr aufstehen konnte.

Der Fahrer aus Bad Arolsen war am frühen Samstagmorgen gegen 2.20 Uhr mit seinem Begleiter auf der Bundesstraße 252 von Twiste kommend in Richtung Bad Arolsen unterwegs. Kurz vor der Abfahrt nach Mengeringhausen erfasste der 25-Jährige mitten auf seiner Fahrspur die Rotbunte. Das Tier schleuderte auf die Motorhaube, zerstörte die Windschutzscheibe und schob mit großer Wucht das gesamte Fahrzeugdach des älteren Toyotas nach hinten. Anschließend stürzte die Kuh auf die Fahrbahn. Die Polizei sperrte die Bundesstraße in beiden Richtungen.

Die Besatzungen zweier Rettungswagen und der Bad Arolser Notarzt versorgten die beiden Verletzten und lieferten sie anschließend ins Kasseler Klinikum ein. Fahrer und Beifahrer hatten unter anderem Gesichtsverletzungen durch Glassplitter davongetragen.

Suche nach zweiter ausgerissener Kuh erfolglos
Der von der Polizei verständigte Mengeringhäuser Landwirt transportierte das erschossene Tier mit einem Radlader ab. Die Suche nach einer weiteren ausgerissenen Kuh blieb in der Nacht zunächst ohne Erfolg. Die Rotbunten hatten zuvor auf einer Weide am Mengeringhäuser Kornhaus gestanden.

Die Polizei hatte bereits im Laufe des Abends einen Hinweis auf die ausgebüxten Tiere erhalten. Die Beamten fanden die Kühe allerdings nicht - wenige Stunden später kam es zu dem schweren Unfall. Zuletzt erst vor zwei Wochen hatte ein Ehepaar auf der Strecke zwischen Eilhausen und Helsen einen ausgerissenen Bullen mit dem Auto erfasst. Die Eheleute aus Volkmarsen kamen mit dem Schrecken davon, am Auto entstand Totalschaden, das Tier musste damals eingeschläfert werden.

Den Schaden am Toyota des Arolsers gab eine Polizistin an der Unfallstelle mit rund 3000 Euro an. Nachdem die Beamten Trümmerteile beseitigt und die Bundesstraße gefegt hatten, gaben sie die Strecke nach der Bergung des Wagens gegen 4.30 Uhr wieder frei.

Publiziert in Retter
Samstag, 19 Juli 2008 10:59

21-Jähriger stürzt aus zweitem Stock

MENGERINGHAUSEN. Ein 21-jähriger Mann ist in der Nacht zu Samstag aus dem zweiten Stock gestürzt und schwer verletzt worden.

Der junge Mann zog sich schwere Kopfverletzungen zu, schwebt laut Polizei aber offenbar nicht in Lebensgefahr. Nach dem Unglück, das sich gegen 1 Uhr am frühen Samstagmorgen ereignete, wurde der 21-Jährige zunächst ins Arolser Krankenhaus gebracht und von dort aus später in eine Kasseler Klinik verlegt.

Wie die Ermittlungen der Arolser Polizei ergaben, hatte eine kleine Gruppe von etwa fünf Personen in einem Mehrfamilienhaus in der Berliner Straße gefeiert. Dabei sei in der Wohnung eines 23-Jährigen im zweiten Stock "reichlich" Alkohol geflossen. Um frische Luft zu schnappen, trat der 21-Jährige gegen 1 Uhr auf den Balkon. Die anderen Gäste und der Wohnungsinhaber blieben im Wohnzimmer und hörten plötzlich ein Krachen. Als sie zum Nachsehen auf den Balkon gingen, sahen sie den 21-Jährigen am Boden vor dem Haus liegen.

Der junge Mann, der seine Wohnung im ersten Stock des Hauses hat, war den Angaben zufolge "zum Glück" bei seinem Sturz von einer Hecke abgefangen worden. Es handele sich um einen Unfall, sagte der Dienstgruppenleiter am Morgen. Es sei auszuschließen, dass der 21-Jährige von einer anderen Person vom Balkon gestoßen wurde. Die genauen Umstände würden noch ermittelt. Notarzt und Rettungsassistenten versorgten den Schwerverletzten und lieferten ihn schließlich in die Klinik ein.

Einer der Partygäste beschimpfte die eingesetzten Polizisten "aufs Übelste", woraufhin der Betrunkene die Nacht in einer Zelle der Arolser Wache verbringen durfte. Was der Anlass für die Party war, stand zunächst nicht fest.

Publiziert in Retter
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Donnerstag, 04 November 2010 13:24

Drehleiter und Helikopter im Einsatz

MENGERINGHAUSEN. Zur Unterstützung des Rettungsdienstes hat die Feuerwehr einen Patienten per Drehleiter zu Boden befördert.

Ein Patient musste nach Angaben der Arolser Feuerwehr aufgrund seiner Verletzungen schonend aus dem ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Breslauer Straße zum Rettungswagen auf der Straße gebracht werden. Notarzt und Rettungsassistenten forderten deshalb am Donnerstag gegen 8.20 Uhr die Feuerwehr Bad Arolsen mit der Drehleiter an. Die Leitstelle alarmierte die Kameraden daraufhin per Funkmeldeempfänger.

Die Einsatzkräfte setzten die Drehleiter ein und holten den Patienten erschütterungsarm über die Krankentragenhalterung des Drehleiterkorbes nach unten und übergaben ihn dort an das Rettungsdienstpersonal. "Dabei hat sich wieder einmal das Spineboard der Feuerwehr, ein Rettungsbrett zum Patiententransport, bewährt", sagte Wehrführer Gordon Kalhöfer gegenüber 112-magazin.de.

Weitere Aufgabe der Brandschützer war es, den angeforderten Rettungshubschrauber Christoph 7 einzuweisen und den Landeplatz an der katholischen Kirche zu sichern. Der Patient wurde im Rettungswagen versorgt und dann zum Rettungshubschrauber transportiert - die Besatzung flog den Patienten in eine Kasseler Klinik. Angaben über Alter des Mannes und Art der Verletzungen lagen nicht vor.

Der Einsatz der zehn ausgerückten Feuerwehrkameraden war gegen 10 Uhr beendet.

Publiziert in Feuerwehr
Mittwoch, 01 Juli 2009 11:08

70 Tiere bei Brand verendet

MENGERINGHAUSEN. Beim Brand in einer Kleingartensiedlung sind am Mittwochmorgen rund 60 Kaninchen und zehn Hühner verendet.

Mehrere Anrufer meldeten der Polizei und der Leitstelle am Morgen gegen 7 Uhr aufsteigenden Rauch und Feuerschein aus der Laubenkolonie, die an der Verlängerung der Berliner Straße außerhalb von Mengeringhausen liegt. Die alarmierten Feuerwehren aus Bad Arolsen und Mengeringhausen rückten aus, beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen die eigentliche Hütte und mehrere Anbauten wie ein Stall in Vollbrand.

Die Brandschützer gingen teils unter Atemschutz gegen die Flammen vor und setzten drei C-Strahlrohe ein. Um eventuell versteckte Brand- oder Glutnester aufzuspüren, benutzten die Feuerwehrleute auch eine Wärmebildkamera.

Der Besitzer der Laube gab der Polizei gegenüber an, dass etwa 60 Kaninchen und zehn Hühner durch das Feuer ums Leben kamen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Beamten schließen eine vorsätzliche Brandstiftung nicht aus, aber auch ein vermutlich am Vorabend abgebranntes Lagerfeuer könnte die Flammen entfacht haben, sagte der Dienstgruppenleiter auf Anfrage von 112-magazin.de. Der Schaden liegt bei 1500 bis 2000 Euro, so die ersten Schätzungen. Menschen wurden nicht verletzt.

Publiziert in Feuerwehr
Sonntag, 13 Juli 2008 07:43

Magic Circle: Mann stirbt nach Unfall

MENGERINGHAUSEN. Nach dem Besuch des Magic Circle-Festivals ist ein Fußgänger am frühen Sonntagmorgen von einem Auto erfasst worden. Er erlag später in einer Kasseler seinen schweren Verletzungen.

Der 40 Jahre alte Mann aus Warstein hatte nach Angaben der Bad Arolser Polizei das Heavy-Metal-Festival auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne besucht und am frühen Morgen den Weg zu dem einige hundert Meter entfernt gelegenen Campingplatz angetreten. Er lief ersten Erkenntnissen zufolge auf der zur Bundesstraße ausgebauten ehemaligen Panzerstraße.

Gegen 3.50 Uhr befuhr ein 19 Jahre alter Mitarbeiter einer Hilfsorganisation mit einem Ford die Strecke vom Twistesee kommend in Richtung Festivalgelände. Dabei erfasste er den dunkel gekleideten Fußgänger, der auf die Motorhaube schleuderte und mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe schlug. Als das Auto nach wenigen Metern zum Stehen kam, fiel der 40-Jährige zu Boden und blieb schwer verletzt liegen.

In Kasseler Klinik gestorben
Notarzt und Rettungsassistenten, die beim Festival Dienst versahen, waren innerhalb weniger Minuten an der Unfallstelle und versorgten den Schwerverletzten. Später brachten sie ihn mit dem Rettungswagen in eine Kasseler Klinik. Nach Angaben der Polizei starb der 40-Jährige dort wenige Stunden später. Der Autofahrer aus Baunatal blieb zumindest körperlich unversehrt, sein Beifahrer zog sich Schnittverletzungen durch Glassplitter zu.

Feuerwehrleute aus Mengeringhausen leuchteten die Unfallstelle aus und sperrten die Hagenstraße komplett ab. Ein Gutachter nahm noch am frühen Morgen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft die Untersuchungen an der Unglücksstelle auf. Die Bundesstraße blieb bis um kurz nach 6 Uhr voll gesperrt. Ob der Fußgänger alkoholisiert war, stand zunächst nicht fest. Es wurde eine Blutentnahme angeordnet.

Die beiden Brüder des 40-Jährigen, die ebenfalls das Festival besucht hatten, waren auch auf dem Weg zum Campingplatz, wurden laut Polizei aber nicht Zeugen des schweren Unfalls.

 
 

Publiziert in Retter

MENGERINGHAUSEN. Die getötete 39-Jährige ist nicht, wie zunächst vermutet, erstochen, sondern erschossen worden.

Vom unbekannten Täter fehlt weiterhin jede Spur, wie Polizeisprecher Volker König am Sonntagabend berichtete. Das Ergebnis der Obduktion im gerichtsmedizinischen Institut in Gießen ergab, dass die 39-jährige Frau mit mehreren Schüssen getötet wurde - aus ermittlungstaktischen Gründen macht die Polizei keinerlei Angaben zur Schusswaffe.

Die zweifache Mutter hatte sich vor der Tat mit Freunden bis gegen 24 Uhr zur Mitternachtssauna im Arobellabad aufgehalten und war von dort aus nach Hause in den Finkenweg nach Mengeringhausen gefahren. Nach Verlassen ihres Autos wurde sie in der Garageneinfahrt von einem bislang unbekannten Täter erschossen. Nachbarn hatten einen lauten Streit wahrgenommen und die Polizei verständigt.

Die Hintergründe der Tat liegen weiter im Dunkeln. Die Kriminalpolizei in Korbach ermittelt und ist auf der Suche nach Zeugen, die die Verstorbene nach Verlassen der Sauna noch gesehen haben. Wer Angaben zu Personen oder Fahrzeugen machen, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten, sollte sich mit der Kriminalpolizei in Korbach unter der Rufnummer 05631/971-0 in Verbindung setzen.

Publiziert in Polizei

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