Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Carport

GOSENBACH. Unbekannte Täter zündeten in der Nacht zu Montag gegen 23 Uhr in Gosenbach im Freisberger Weg einen Holzstapel an, der sich unter einem dortigen Holzcarport befand.

Glücklicherweise bemerkte ein aufmerksamer Nachbar, der gerade auf seiner Terrasse eine Zigarette rauchen wollte, den Feuerschein aus der Richtung des Carports. Der Nachbar alarmierte sofort den betroffenen Hauseigentümer und zusammen löschten die beiden dann mit eigenen Mitteln den brennenden Holzstapel.

Nur aufgrund dieses schnellen Eingreifens konnte ein Übergreifen des Feuers auf den Carport verhindert werden. Vermutlich handelt es sich bei den Brandstiftern um Jugendliche.

Sachdienliche Hinweise nimmt das Siegener Kriminalkommissariat 1 unter der Telefonnummer: 0271/7099-0 entgegen.

Publiziert in SI Polizei
Mittwoch, 09 Mai 2012 13:01

Brand in Auto und Carport war Brandstiftung

PADERBORN. Ein im Carport geparkter Opel ist in der Nacht auf Dienstag in Flammen aufgegangen. Den Grund für den Brand hat inzwischen ein Sachverständiger geklärt: Das Feuer wurde demnach bewusst gelegt. Der Schaden beträgt rund 50.000 Euro.

Der Besitzer des Opels wurde kurz nach Mitternacht von Knallgeräuschen geweckt. Der 49-Jährige entdeckte das Feuer unter seinem Carport, der an einen Hausanbau grenzt. Er weckte seine Mutter (78) und verließ mit ihr das Haus. Ein anderer Anwohner hatte bereits die Feuerwehr in die Paderborner Südstadt alarmiert.

Beim Eintreffen von Polizei und Löschzug stand der unter dem Carport stehende Opel Vectra komplett in Flammen; das Feuer hatte bereits das Carport erfasst. Durch den schnellen Löschangriff konnte das Wohnhaus gerettet werden, lobt die Polizei. Die Außenfassade wurde jedoch erheblich beschädigt. Auto und Carport wurden völlig zerstört.

Vorsichtshalber evakuierten die Einsatzkräfte sämtliche Bewohner der Reihenhauszeile. Sie konnten nach den Löscharbeiten zurück in ihre Wohnungen. Eine 78-jährige Bewohnerin des brandgeschädigten Hauses musste mit einem Schock ins Krankenhaus gebracht werden. Der Sachschaden wird mit Abschluss der Untersuchung 50.000 Euro geschätzt.

Die Polizei sucht Zeugen, die am späten Abend bis Mitternacht nahe des Brandortes verdächtige Personen beobachtet haben. Möglicherweise hat sich ein Verdächtiger auch nach Brandausbruch in Tatortnähe aufgehalten, schätzt die Polizei. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 05251/ 3060 entgegen.

Publiziert in KS Feuerwehr
Montag, 09 Januar 2012 18:27

Feuer vernichtet Garage und Wohnhaus-Dachstuhl

ALLENDORF (EDER). Erneut hat ein Feuer im Frankenberger Land einen hohen Schaden an einem Wohnhaus angerichtet: Ein durch Schweißarbeiten ausgelöster Garagenbrand ist am Montag auf den Dachstuhl eines Wohnhauses übergegriffen und hat nach ersten Schätzungen der Polizei einen Schaden von 150.000 bis 200.000 Euro verursacht. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand.

Ein 27 Jahre alter Bewohner eines Hauses in der Birkenstraße in Allendorf war laut Polizei am Montagnachmittag gegen 16 Uhr in einer zur Werkstatt hergerichteten Garage mit Schweißarbeiten an der Bodengruppe seines Ford Fiestas beschäftigt. Dabei fing der bitumenhaltige Unterbodenschutz des Wagens Feuer. Eigene Löschversuche gemeinsam mit dem herbeigerufenen Vater scheiterten. Die Flammen griffen zunächst auf die Garage und den Carport über. Von dort aus breitete sich der Brand auf den Dachüberstand und schließlich auch den Dachstuhl des von einer 15-köpfigen Großfamilie bewohnten Hauses aus.

Die Flammen fraßen sich laut Polizei unter den Dachpfannen hindurch, erfassten Holzkonstruktion und Isoliermaterial und zerstörten den Dachfirst auf ganzer Länge des Hauses. Die Feuerwehrleute bekämpften den Brand von außen vom Boden aus und vom Korb der hinzugerufenen Frankenberger Drehleiter aus sowie unter Atemschutz im Innenangriff. Immer wieder schlugen Flammen auf dem Dach. Die Garage selbst, der Wagen darin und der Carport davor wurden laut Polizei völlig zerstört. Unter Leitung des Allendorfer Gemeindebrandinspektors Robert Stutzmann waren insgesamt mehr als 50 Feuerwehrleute aus Allendorf, Rennertehausen, Haine, Battenfeld und Frankenberg im Einsatz.

Ebenfalls an der Einsatzstelle vertreten waren der stellvertretende Kreisbrandinspektor Horst Benner-Hensel, Beamte von Schutz- und Kriminalpolizei, der Frankenberger Notarzt und die Besatzung dreier Rettungswagen. Eine 16 Jahre alte Bewohnerin kam mit Verdacht auf eine leichte Rauchgasvergiftung zur Untersuchung ins Frankenberger Kreiskrankenhaus, ernsthaft verletzt wurde laut Polizei aber niemand. Das Haus der Großfamilie ist den Angaben zufolge derzeit unbewohnbar.

Erst an Weihnachten hatte es im Frankenberger Land in einem Wohnhaus gebrannt. Dabei war in der Nacht zum ersten Feiertag in Viermünden ein Schaden von bis zu einer halben Million Euro entstanden. Auch bei diesem Brand war glücklicherweise niemand verletzt worden.


Links:
Artikel "Nach Rauch am Tag Vollbrand in der Nacht" (25.12.2011, mit Fotos)
Feuerwehr Allendorf (Eder)
Feuerwehr Frankenberg

Publiziert in Feuerwehr
Seite 5 von 5

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige