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Sonntag, 04 März 2012 13:54

Mittags betrunken in Vorgarten gekracht

VASBECK. Am helllichten Tag ist ein stark betrunkener Autofahrer mitten im Ort von der Massenhäuser Straße abgekommen. Der Subaru des 52-Jährigen streifte zunächst auf einer Länge von rund 30 Metern eine hohe Mauer und landete dann in einem Vorgarten.

Der Mann aus Willingen war am späten Sonntagvormittag gegen 11.40 Uhr aus Richtung Massenhausen kommend in Richtung Adorf unterwegs. In der Ortsdurchfahrt verlor der 52-Jährige die Kontrolle über sein Auto und kam in einer scharfen Kurve von der Fahrbahn ab. Nachdem die Mauer den Wagen nicht stoppen konnte, durchbrach der Willinger mit seinem Auto einen Jägerzaun. Dahinter blieb das Auto auf einem Grundstück stehen. Der Fahrer überstand den Unfall unverletzt.

Der Besatzung einer Polizeistreife blieb bei der Unfallaufnahme nicht verborgen, dass der 52-Jährige "reichlich alkoholisiert" war, wie es der Dienstgruppenleiter auf Anfrage von 112-magazin.de formulierte. Seine Kollegen brachten den Willinger zur Blutentnahme ins Korbacher Krankenhaus. Einen Führerschein zum Sicherstellen hatte der Fahrer den Angaben zufolge nicht bei sich. Dies werde jedoch "nachgeholt". Sollte sich jedoch herausstellen, dass er überhaupt keinen Führerschein besitzt, so würde er nicht nur wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss angezeigt, sondern auch wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Der Schaden am Auto beträgt rund 4000 Euro, der an Mauer und Zaun beläuft sich auf rund 2000 Euro.

Die Korbacher Polizei hatte es erst am frühen Morgen mit einem betrunkenen Unfallfahrer zu tun: Am Willinger Viadukt überfuhr ein 26-Jähriger aus Warstein eine Verkehrsinsel und flüchtete. Dank einer aufmerksamen Zeugin klärten die Beamten den Fall aber schnell.


112-magazin.de berichtete über den Unfall, die Flucht und den später folgenden Feuerwehreinsatz:
Alkohol: Insel abgeräumt und geflüchtet (04.03.2012)

Publiziert in Polizei
Freitag, 23 Dezember 2011 15:35

Kaminbrand greift auf Küche über

VASBECK. Ein Kaminbrand in einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Massenhäuser Straße hat am Donnerstagabend auf die Küche übergegriffen. Durch die starke Hitzeentwicklung im Schornstein fing eine Arbeitsplatte Feuer.

Der Kaminbrand war der Leitstelle gegen 18.30 Uhr gemeldet worden, von dort aus wurden umgehend die Feuerwehren aus Vasbeck und Adorf alarmiert. Insgesamt 30 Einsatzkräfte beider Wehren rückten mit fünf Fahrzeugen in die Massenhäuser Straße aus.

Beim Eintreffen der Feuerwehren brannte der Kamin im unteren Drittel. Laut Feuerwehrsprecher Günter Radtke hatte die um den Kamin herum gebaute Arbeitsplatte bereits Feuer gefangen. "Das Feuer konnte aber im Keim erstickt werden", sagte Radtke über den Einsatz. Es sei gut gewesen, dass die Feuerwehr früh alarmiert wurde. Wäre der Brand später entdeckt worden, so hätte dies zu größeren Schäden führen können.

Auf allen drei Etagen des Wohnhauses stellte die Feuerwehr Sicherheitsposten. Mit der Wärmebildkamera registrierten die Brandschützer Außentemperaturen am Kamin von bis zu 300 Grad, beim Ausräumen des brennenden Glanzrußes sogar bis zu 1000 Grad im Inneren. Vor dem Eintreffen des Bezirksschornsteinfegermeisters nutzten die Feuerwehrleute den Kaminkehrersatz aus Adorf, um den Glanzruß mit einer Schlagkugel zu lösen und über die Reinigungsklappe zu entsorgen. Der Schornsteinfeger aus Bad Arolsen unterstützte nach seinem Eintreffen die Arbeit der Feuerwehr.

Da der Kamin langsam nach oben sauber brannte und permanent kontrolliert werden musste, zog sich der Einsatz entsprechend in die Länge. Erst nach mehr als Stunden war ein Temperaturrückgang zu erkennen. Nachdem bereits drei Adorfer Fahrzeuge frühzeitig abrückten, blieb ein Löschfahrzeug bis 22 vor Ort. Sogar bis Mitternacht stellten die Vasbecker eine Brandwache. "Die Feuerwehr sollte immer frühzeitig alarmiert werden", appellierte der Sprecher, denn nur so könne großer Schaden vermieden werden.


Link:
Feuerwehr Adorf

Publiziert in Feuerwehr

VASBECK. Rund 40.000 Liter Gülle sind am Neujahrsmorgen durch einen vermutlich mutwillig geöffneten Schieber ausgelaufen.

Die Gülle war aus einem Güllebehälter an der Biogasanlage zwischen Vasbeck und Massenhausen ausgetreten. Am Samstagmorgen gegen 9 Uhr alarmierte die Leitstelle zunächst die Feuerwehr aus Vasbeck und wenig später auch die Kameraden aus Adorf - die Wehr verfügt über Kanaldichtkissen, mit denen sich Öffnungen flexibel verschließen lassen. Insgesamt rückten 21 Brandschützer in vier Fahrzeugen aus, wie Feuerwehrsprecher Günter Radtke gegenüber 112-magazin.de erklärte.

Einsatzleiter war der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Torsten Behle aus Adorf. Nach Angaben des betroffenen Landwirts waren bis zu 40.000 Liter Gülle ausgelaufen. Der Landwirt reagierte den Feuerwehrangaben zufolge schnell und umsichtig: Er verhinderte größeren Schaden, indem er mit einem Radlader einen Erdwall aufschob - und so ein provisorisches Sammelbecken errichtete.

Mit Güllewagen wurde die Gülle laut Radtke schließlich abgepumpt und in den Behälter zurückgefüllt. Die Feuerwehren reinigten die Fläche anschließend mit Wasser. Die Adorfer Wehr rückte nach etwa einer Stunde wieder ab, die Vasbecker Kameraden blieben noch an der Einsatzstelle.

Polizei und ein Vertreter der Unteren Wasserbehörde waren ebenfalls an der Einsatzstelle. Laut Feuerwehrsprecher war der Schieber an dem Güllebehälter mutwillig geöffnet worden. Die Ermittlungen dazu dauern an.

Publiziert in Feuerwehr
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VASBECK. Eine junge Frau aus Willingen hat am Dienstagmorgen auf der Strecke zwischen Adorf und Vasbeck einen Kieslaster überholt und dabei die Kontrolle über ihren VW Polo verloren. Der Wagen kam von der Straße ab, prallte gegen einen Wasserdurchlass im Graben und überschlug sich. Die Upländerin stieg mit leichten Verletzungen aus.

Die 23-Jährige habe großes Glück gehabt, sagten Polizisten an der Unfallstelle. Die Frau befuhr am Dienstag gegen 5.50 Uhr die Landesstraße 3078 aus Richtung Adorf kommend in Richtung Vasbeck. Wenige Meter vor dem Ortseingang überholte sie einen Kieslaster, kam dabei in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab. Der Polo überfuhr die Bankette, geriet in den Graben und stieß nach etwa 60 Metern gegen einen Wasserdurchlass. Davon abgewiesen, überschlug sich der Polo und kam nach weiteren 25 Metern entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung im Graben auf den Rädern zum Stehen.

Die Willingerin befreite sich selbst aus dem Auto, sie kam mit leichten Verletzungen davon. Der Lkw-Fahrer informierte die Rettungskräfte, die Besatzung des in Adorf stationierten Johanniter-Rettungswagens eilte zur Unfallstelle. Die Rettungsassistenten lieferten die Leichtverletzte vorsorglich ins Arolser Krankenhaus ein.

An dem älteren Polo entstand Totalschaden, den ein Polizist mit rund 5000 Euro angab. Der Lkw wurde nicht in den Unfall verwickelt.

Publiziert in Retter
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