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MARBURG-BIEDENKOPF.  Verletzungen erlitt ein Autofahrer am Montagvormittag, 23. September bei einem Unfall zwischen Bracht und Schönstadt. Der 62-Jährige aus dem Kreis Waldeck-Frankenberg verlor um 9.45 Uhr vor einer Rechtskurve die Kontrolle über seinen Wagen.

Er kam auf regennasser Fahrbahn zunächst nach rechts ab, überschlug sich, schoss anschließend quer über die Straße und kam letztendlich im linken Straßengraben auf den Rädern stehend zum Stillstand. Der Fahrer wurden von einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in die Uni-Klinik gebracht. Zur Schwere der erlittenen Verletzungen liegen der Polizei derzeit keine weiteren Informationen vor.

Aufgrund auslaufender Betriebsstoffe war die Kreisstraße 3 für Reinigungsarbeiten bis etwa 14 Uhr voll gesperrt. An dem älteren Suzuki entstand ein geschätzter Totalschaden von 5000 Euro. (ots/r)

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MARBURG-RONHAUSEN. Unendliche Qualen hat ein Fuchs am Sonntag, (9. Juni) bei Ronhausen  erleiden müssen -  eine Spaziergängerin fand den verletzten Fuchs nahe am Waldrand von Ronhausen in einer sogenannten Schlagbügelfalle. Der schwer verletzte Fuchs überlebte den Fang durch die Falle nicht.

Derzeit ist die Jagd auf Füchse verboten. Außerdem deuten die Gesamtumstände darauf hin, dass die nicht zugelassene Falle ohne Erlaubnis und offenbar ohne jegliche Sachkunde in unzulässiger Weise aufgestellt wurde. Die Polizei ermittelt daher wegen des Verdachts der schweren Jagdwilderei und Tierquälerei und bittet um Hinweise.

Gibt es Zeugen der Fallenauslegung? Wer kann Hinweise auf Personen geben, die eine solche Falle (siehe Bild) besessen haben oder ausgelegt haben könnten? Hinweise bitte an den Umweltschutzsachbearbeiter bei der Polizei Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060.

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MARBURG. Polizeibeamte erleben tagtäglich kuriose Dinge während der Arbeitszeit. Gleich zwei außergewöhnliche Fälle mussten die Ordnungshüter erst kürzlich bearbeiten. Das Fazit der Polizistendanach ist eindeutig: Nicht jeder Besuch bei der Polizei zum Zwecke der Anzeigenerstattung verläuft ohne Probleme und kann zudem mit einer bösen Überraschung enden.

Aber der Reihe nach. Am Mittwochvormittag, 15. Mai, erschien ein junger Mann bei der Marburger Polizei, um den Verlust seines Ausweises anzuzeigen. Der zuständige Beamte stellte schnell fest, dass gegen den 20-Jährigen ein Haftbefehl vorlag. Da er den geforderten Geldbetrag zur Abwendung der Haft nicht bezahlen konnte, sitzt er nun für eine Weile in einer Justizvollzugsanstalt ein.

Einen Tag später, am 16. Mai, meldet sich ein offenbar alkoholisierter Mann kurz nach Mitternacht telefonisch bei der Polizei, um die Sachbeschädigung an seinem Auto anzuzeigen. De rHinweis der Beamten, doch bitte zur Tageszeit und nüchtern bei der Polizei zu erscheinen, fruchtete nicht wirklich. Zwei Stunden später erschien der 24-Jährige auf der Dienststelle und gab an, ein Bekannter habe ihn gefahren. Als die Ordnungshüter ihn Minuten später aus dem Foyer zur Anzeigenaufnahme ins Büro holen wollten, fehlte von ihm jede Spur. Das rief eine Streife auf den Plan, die den erheblich alkoholisierten Mann hinter dem Steuer seines Wagens auf der Beltershäuser Straße stoppte. Es folgte eine Blutentnahme und die Sicherstellung des Führerscheines. Alles in allem; wirklich dumm gelaufen. (ots/r)

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MARBURG. Ein polizeibekannter 29 Jahre alte Fahrer eines gestohlenen schwarzen VW Polo lieferte der Marburger Polizei eine filmreife Verfolgungsjagd - der Mann ist nicht im Besitz eines Führerscheins, die Flucht vor der Polizei endet mit der Festnahme des Fahrers.

Nach Angaben der Polizei hatte der 29-Jährige am Mittwoch nicht auf das Blaulicht und die Anhaltesignale eines Zivilwagens der Polizei reagiert und war geflüchtet. Auf der Fahrt von Cappel über die Stadtautobahn versuchte er, den ihm verfolgenden Zivilwagen zu rammen. Die Fahrt endete letztlich in der neuen Kasseler Straße. Dort fuhr der Mann mit seinem Polo auf einen Polizeibeamten zu, der ein unmittelbares Erfassen durch das Auto nur knapp verhindern konnte. Der Beamte erlitt dabei keine schwerwiegenden Verletzungen. Im Verlauf des Geschehens kam es zur Kollision zwischen dem VW Polo, dem Zivilwagen und einem mittlerweile hinzugekommenen Streifenwagen.

Abgewiesen von dem Zusammenstoß mit dem Polo prallte der Streifenwagen frontal gegen einen Baum. Sowohl die Besatzung des Streifenwagens als auch die des Zivilwagens erlitten dabei Verletzungen. Bei der anschließenden Festnahme durch weitere eintreffende Beamte leistete der Polofahrer erheblichen Widerstand. Bei ihm handelt es sich um einen hinlänglich u.a. wegen diverser Betäubungsmittelverstöße polizeibekannten Deutschen aus dem Ostkreis. Die Polizei veranlasste bei ihm eine Blutprobe. Nach notärztlicher Versorgung brachten Rettungswagen die vier verletzten Beamten und den festgenommenen verletzten Fahrer zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus.

Der Fahrer erlitt augenscheinlich keine schwereren, lebensbedrohlichen Verletzungen, verblieb aber stationär im Krankenhaus. Die Polizeibeamten konnten das Krankenhaus zwar wieder verlassen, waren aber nicht mehr dienstfähig. Bei dem benutzten Fahrzeug handelte es sich um den am Dienstag, 5. Februar, zwischen 18.20 und 19 Uhr vom Zentralparkplatz in der Ortsmitte (Marktplatz) von Schweinsberg gestohlenen älteren schwarzen VW Polo. Die ursprünglichen Marburger Kennzeichen lagen im Auto und waren ausgetauscht worden durch ebenfalls gestohlene VB-Kennzeichen. Wie der 29-jährige in den Besitz des Polos kam, bzw. ob er selbst den Autodiebstahl begangen hat, bedarf weiterer Ermittlungen.

In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Marburg wurden zur Rekonstruktion des Geschehens in der Neuen Kasseler Straße ein Kfz.-Sachverständiger hinzugezogen und sämtliche Fahrzeuge zur Spurensicherung sichergestellt. An dem Streifenwagen und am Polo entstanden erhebliche Schäden. Die Feuerwehr leuchtete die Neue Kasseler Straße für die Spurensuche und die Arbeit von Polizei und Kfz.-Sachverständigem aus und unterstützte bei der Vollsperrung zwischen der Zimmermanstraße und Schlosserstraße, die von etwa 20 Uhr an mehrere Stunden dauerte.

Noch am Abend erfolgten erste Befragungen der Anwohner der Neuen Kasseler Straße mit dem Ziel, Zeugen des Geschehens zu finden. Nach weiterem Ermittlungsstand fiel der Pkw vor der Flucht vor der Polizei in Cappel auf und verursachte dort durch ein abruptes Bremsmanöver einen weiteren Unfall. Der ihm nachfolgende Wagen wich aus und kollidierte mit einem dritten Fahrzeug. Bei diesem Unfall gab es keine Verletzten und einen insgesamt nur geringen Schaden.Die Ermittlungen und Prüfungen insbesondere hinsichtlich der Tatvorwürfe sind noch nicht abgeschlossen. (ots/r)

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ERDHAUSEN. Nach dem schamlosen Ausnutzen der Hilfsbereitschaft einer 70-jährigen Frau ermittelt nunmehr die Polizei und bittet um Hinweise.

Gesucht wird ein silberblauer 5'er BMW mit einem zur Tatzeit montierten bulgarischen Kennzeichen. Der seriös wirkende, gut gepflegte und mit Anzug bekleidete, alleinige Insasse des Autos stand am Dienstag, den 12. Juni gegen 20.30 Uhr am Ortseingang von Weidenhausen. Die Seniorin bot dem scheinbar in Not geratenen Mann ihre Hilfe an. Dieser erklärte, dass er für die notwendige Weiterfahrt in die Niederlande Geld für Benzin benötige, seine Karte aber leider defekt sei. Die Seniorin ließ den Mann auf ihre Kosten für fast 80 Euro tanken. Zum Dank fuhr dieser dann weg, ohne seine zuvor zugesagten Kontaktdaten zu hinterlassen.

Erste Hinweise auf dieses Auto erhielt die Polizei gegen 18.15 Uhr. Die Polizei konnte den offenbar in Bewegung befindlichen Wagen dann aber am angegebenen Ort, in der Nähe und auch bei der späteren Fahndung nach dem Trickbetrug nicht finden. Wo steht ein solcher silberblauer 5'er BMW mit bulgarischem Kennzeichen oder eventuell auch mit demontierten Kennzeichen?

Entsprechende Hinweise bitte an die Polizei in Biedenkopf unter der Telefonnummer 06461/92950 oder an die Kriminalpolizei in Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060. (ots/r)

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Freitag, 03 November 2017 07:13

Mann mit Pelzkapuze zieht blank

MARBURG. Die Polizei bittet um Hinweise zu einem Exhibitionisten, der sich am Mittwoch, 01. November, gegen 20.30 Uhr vor zwei jungen Frauen entblößt hatte. Tatort war die Erfurter Straße. Der Mann sprach die Frauen in Englisch an und entfernte sich, als man drohte, die Polizei zu verständigen und zeitgleich ein Auto vorbeifuhr.

Der Gesuchte ist etwa 1,70 Meter groß und zwischen 25 und 30 Jahre alt. Er hat dunkle Haare, helle Haut und ein breites Gesicht. Bekleidet war der Mann mit einer schwarzen Schildkappe, dunklen Schuhen, er trug eine Jeans und einen dunklen Wintermantel mit pelzbesetzter Kapuze.

Hinweise, die zur Identifizierung des beschriebenen Mannes beitragen könnten nimmt die Kriminalpolizei Marburg unter der Telefonnummer 06421/406-0 entgegen.

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Mittwoch, 14 Juni 2017 05:05

Leichen am Richtsberg? - Polizei klärt auf

MARBURG. Seit Montag, 12. Juni kursiert unter der Überschrift "7 Leichen am Richtsberg" ein Beitrag im Netz, der einer offiziellen Pressemeldung ähnelt, jedoch jeglicher Grundlage entbehrt und von vorne bis hinten frei erfunden wurde, teilte gestern Pressesprecher Martin Ahlich mit.  Die Polizei Marburg hat mittlerweile die Staatsanwaltschaft um Prüfung rechtlicher Schritte gebeten. Inzwischen klickte schon eine sechsstellige Zahl von Menschen auf den Beitrag. Viele nahmen diese Schreckensnachricht für bare Münze, waren verängstigt und verunsichert, kommentierten entsprechend und leiteten die Nachricht, leider ohne sich an offizieller Stelle zuvor mal rück zu versichern, weiter.

Mit solchen Meldungen werden Menschen einfach nur in völlig unsinniger Weise verängstigt und beunruhigt. Um derartige Auswüchse und Folgen zu vermeiden, bittet die Polizei darum, sich vor der Weiterverbreitung von solchen oder gleichartigen Nachrichten seriöser Informationsquellen zu bedienen. Auch eine vorherige Recherche im Internet über den Verbreiter der Nachricht bringt wichtige Informationen.

In diesem Fall nämlich stammt die Nachricht von einem Portal, auf dem jeder seine eigenen Fake News kreieren und generieren kann, um mit absolut echtaussehenden, jedoch völlig fiktiven Meldungen bewusst zu täuschen. Das Aussehen der Fake News ähnelt tatsächlichen Internetseiten oder Blog-Einträgen mit Titelbild und Überschrift. Alles ist zur Verbreitung im Netz gedacht und steht in dem Internetportal unter dem Motto: Erstelle deinen Witz in wenigen Sekunden oder Erfinde dein eigenen Fake News und lege alle deine Freunde rein! Du kannst deine erfundenen Nachrichten auf Facebook und anderen sozialen Netzwerken teilen. Worauf wartest du noch? Lass den Spaß beginnen!

"Trotz des Hinweises, dass sich jeder Verfasser, sofern sein Beitrag die öffentliche Ordnung beeinträchtigt, mit strafrechtlicher Verfolgung rechnen muss, kam es zu diesem Beitrag, der definitiv weder lustig noch spaßig ist. Hier ist die Grenze deutlich überschritten", so Martin Ahlich von der Marburger Polizei.

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Donnerstag, 04 Mai 2017 13:45

Äthiopier festgenommen - Mädchen begrapscht

MARBURG. Dank der sehr guten Personenbeschreibung des 17-jährigen Opfers eines sexuellen Übergriffs, endete die Fahndung der Polizei mit einer vorübergehenden Festnahme. Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen im Landkreis lebenden 17-jährigen Äthiopier. Dieser steht unter dem dringenden Verdacht das ihm unbekannte Mädchen gestern zwischen 22 und 22.30 Uhr, in der Neuen Kasseler Straße auf unflätige Weise und sehr direkt mit eindeutigen Absichten angesprochen und bedrängt zu haben.

Dabei suchte er auch mehrfach unmittelbaren Körperkontakt. Letztendlich schaffte es das 17-jährige Mädchen u.a. durch ihre deutlich zum Ausdruck gebrachte Abneigung,so  dass der  Athiopier nicht weiter vorging und sich entfernte. Das Mädchen blieb körperlich unverletzt. Dank der detaillierten Personenbeschreibung nahm die Polizei den Tatverdächtigen etwa 40 Minuten später am Marburger Bahnhof vorläufig fest.

Die Polizei ermittelt zudem gegen seinen etwas über 20 Jahre alten Begleiter, der an der eigentlichen Tathandlung nicht beteiligt war. Ausreichende Haftgründe lagen nicht vor. Die Ermittlungen dauern an (ots/r)

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