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KASSEL. Die gefährliche Fahrt eines in Polen zugelassenen Sattelzugs auf der Autobahn 7 im Bereich Lohfelden beendete am Dienstagmorgen eine Streife der Baunataler Polizeiautobahnstation.

Wie die Polizisten bei der Kontrolle feststellten, war die Lenkung der Zugmaschine beschädigt und die Achsaufhängung des Aufliegers an mehreren Stellen gebrochen und gerissen. Auch die Ladung des Sattelzugs, etwa 20 Tonnen Schnittholz, war nur unzureichend gesichert. Gegen den 24-jährigen Fahrer aus Polen leiteten die Polizisten ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein.

Der Polizei war der auf der A 7 in Richtung Kassel in Schlangenlinien fahrende Sattelzug gegen 10 Uhr von einem Lkw-Fahrer gemeldet worden. Nachdem die Streife der Polizeiautobahnstation zu dem auffällig fahrenden Gespann aufschließen konnte, hielten sie den Sattelzug am Rasthof Kassel Ost an. Bei der Kontrolle offenbarte sich den fachkundigen Beamten schließlich der Grund für die Fahrweise: Neben der beschädigten Lenkung war die Stirnwand des Sattelaufliegers eingerissen und verrostet. Die Bremsen funktionierten nur teilweise, wodurch das Gespann im Steigungsbereich der Autobahn nur noch 40 km/h erreichte.

Wegen der technischen Mängel, die am selben Tag durch einen Gutachter bestätigt wurden, untersagten die Polizeibeamten die Weiterfahrt. Erst wenn ein Nachweis über die Reparaturen erbracht und die Ladung entsprechend gesichert wird, darf der Sattelzug wieder in Betrieb genommen werden. (ots/r)

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FRANKENBERG. Zwei Unfälle - ein Verursacher. Unter diesem Motto ereignete sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag zunächst eine Verkehrsunfallflucht und wenige Minuten später, um 23.49 Uhr, ein Unfall, infolge von nicht angepasster Geschwindigkeit unter Alkoholeinwirkung.

Zunächst befuhr am 18. Mai ein 24-jähriger polnischer Staatsbürger mit seinem in Polen zugelassen Opel Vectra die Landesstraße 3382 von Dodenau in Richtung Allendorf (Eder). Dabei geriet sein Fahrzeug zu weit nach links auf die Gegenfahrbahn und touchierte einen entgegenkommenden, grauen Ford Focus. Bei beiden Fahrzeugen wurden die Außenspiegel abgerissen. 

Während der Fahrer des Focus seinen Wagen zum Stehen brachte, entfernte sich der 24-Jährige vom Unfallort, wurde aber ausgebremst, als er mit seinem Opel eine Verkehrsinsel "abgeräumt" hatte und im Graben gelandet war.

Die Zeitnah am Unfallort eintreffende Streife überprüfte den Fahrer und stellte fest, dass der junge Mann keine Fahrerlaubnis besaß. Allerdings entging den Beamten nicht der intensive Alkoholgeruch, den der Mann verströmte. Ein Alkoholvortest ergab dann auch einen deutlich zu hohen Promillewert. Es folgte die Fahrt zum Krankenhaus, dort wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen, sein Fahrzeug musste abgeschleppt werden.

Im Anschluss erfolgte die Anzeigenaufnahme.

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MEDEBACH.  Am Samstag um 1.45 Uhr kam es auf der Oberschledorner Straße zu einem Verkehrsunfall. Aus bislang ungeklärter Ursache kam das Auto eines 30-jährigen Polen zwischen Oberschledorn und Düdinghausen von der Fahrbahn ab. Der Wagen geriet auf die Leitplanke und kippte nach rechts zur Seite. Nach einem Überschlag kam das Auto auf einer Wiese zum Stehen.

Der schwerverletzte Pole verließ seinen Opel, kehrte aber kurze Zeit später zur Unfallstelle zurück. Ein Zeuge entdeckte den verunfallten Wagen und den Verletzten und informierte die Polizei. Gegenüber der Polizei gab der 30-Jährige an, nicht gefahren zu sein. Zur Suche des eventuell verletzten und orientierungslosen Fahrers setzte die Polizei einen Hubschrauber ein. Der verletzte Pole wurde ins Krankenhaus gebracht. Da der Mann alkoholisiert war, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Sein Astra wurde sichergestellt.

Der Fahrer des Opels konnte trotz intensiver Suche aus der Luft, übrigens nicht ermittelt werden. Hinweise zur Sachverhaltsklärung nimmt die Polizeiwache in Winterberg unter der Rufnummer 02981/90 200 entgegen.

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KASSEL. Auf der Heimreise nach Polen legte ein 24-Jähriger in der vergangenen Nacht einen unfreiwilligen Zwischenhalt in Nordhessen ein. Er hatte sich im stark betrunkenen Zustand während der Fahrt in einem Kleinbus offenbar nicht besonders gut benommen, woraufhin ihn seine Mitfahrer gegen 22.20 Uhr an der Tank- und Rastanlage Bühleck-Süd an der A 44 mit seinem gesamten Hab und Gut kurzer Hand rausgeschmissen.

Ein Fernfahrer, der zuvor schon den Rausschmiss mit angesehen hatte, beobachtete anschließend, wie der stark betrunkene 24-Jährige aggressiv und scheinbar verwirrt mit freiem Oberkörper auf der Rastanlage unterwegs war. Er hielt den jungen Mann fest und verständigte die Polizei.

Die alarmierte Streife der Polizeiautobahnstation Baunatal brachte den weiterhin aggressiven und außer Rand und Band scheinenden 24-Jährigen mitsamt seinem Gepäck anschließend zur Ausnüchterung ins Polizeigewahrsam im Polizeipräsidium in Kassel.

Wie die Mitarbeiter der Wachpolizei im Polizeigewahrsam berichten, zeigte sich der 24-Jährige aus Polen bei seiner Entlassung am heutigen Morgen gegen 8 Uhr von einer völlig anderen Seite. Nun nicht mehr aggressiv und scheinbar wieder Herr seiner Sinne bekam er von ihnen sogar tatkräftige Unterstützung beim erneuten Antritt der Heimreise. Die Wachpolizisten zeigten dem über ausreichend Bargeld verfügenden 24-Jährigen zunächst den Weg zum benachbarten Hauptbahnhof und halfen ihm beim Transport seiner vier großen Reisetaschen, mit denen er am Abend zuvor an der Rastanlage aus dem Auto geflogen war. Wo die Reise des 24-Jährigen am Vortag begonnen hatte und wer seine Weggefährten waren, ist der Polizei nicht bekannt. (ots/r)


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