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WALDECK-FRANKENBERG. Das Einsatzprotokoll der Polizei verzeichnete zum 1. Mai weniger Einsätze als in den Jahren davor. Wie Polizeisprecherin Michaela Urban am Montag mitteilte, hätten sich die bereits in den vergangenen Jahren durchgeführten Jugendschutzkontrollen unter den jungen Leuten herumgesprochen und zeigten immer mehr Wirkung. Trotzdem sei es zu einigen Streitereien und Körperverletzungen gekommen, deren Eskalation jedoch durch schnelles Einschreiten meist verhindert worden sei.

Am Twistesee (wir berichteten bereits am Samstag) und auch in Edertal-Rehbach war der Zulauf geringer als in den Jahren zuvor. Schon auf den Zufahrtswegen wurden im Vorfeld Kontrollen durchgeführt. Einige junge Leute hatten Hochprozentiges oder Mixgetränke dabei, was aufgrund ihres Alters nicht erlaubt war. Die Flaschen wurden den Jugendlichen oder auch Heranwachsenden, die in Begleitung von Jugendlichen waren, ausnahmslos abgenommen.

Die sogenannte Chaotenwiese am Twistesee füllte sich gegen Nachmittag auf schätzungsweise 350 Personen und die Stimmung der Jugendlichen wurde mit zunehmender Alkoholisierung gereizter. Daher kam es zu einigen Einsätzen mit Streitigkeiten und körperlichen Auseinandersetzungen. Es wurden zwei Strafanzeigen wegen Körperverletzung (eine wegen gefährlicher Körperverletzung) aufgenommen. Auch die Rettungskräfte hatten gut zu tun. Es erfolgten sechs Transporte aufgrund von Verletzungen und übermäßigen Alkoholkonsums in Krankenhäuser in Korbach und Bad Arolsen.

Der Strand am Campingplatz Rehbach am Edersee war bis in die Nachmittagsstunden, im Vergleich zu den Jahren davor, nur mäßig besucht. Die Einsatzkräfte zählten etwa 180 Personen. Hier kam es zu keinen Vorfällen oder Ausschreitungen. Im Dienstbezirk der Polizeistation Frankenberg blieb es ruhig und ohne besondere Vorkommnisse

In Korbach verliefen die Kontrollen mit dem Ordnungsamt sehr entspannt. Es wurden einige Wandertruppen angetroffen, die sich auf den Weg nach Nieder-Ense oder zur Goldhäuser Hütte begeben hatten. Auf der Halbinsel Scheid trafen sich nur wenige junge Menschen und ließen sich am Ufer nieder. Auch in diesem Jahr mussten wieder einige Flaschen hochprozentigen Alkohols sichergestellt werden.

Im Hinblick auf die immer noch sehr bedenkliche Entwicklung von übermäßigen und teils verantwortungslosen Alkoholkonsums junger Menschen werden die Jugendschutzkontrollen auch im kommenden Jahr fortgesetzt.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 30 April 2015 12:47

Kontrollen: In 70er-Zone mit Tempo 130 erwischt

MEDEBACH. Kaum ist der Blitzmarathon vergessen, da treten viele Verkehrsteilnehmer wieder ungehemmt aufs Gaspedal: Zwei Raser hat die Polizei bei einer Kontrolle auf der L 740 zwischen Medebach und Küstelberg erwischt. Einer von ihnen war mit 130 Sachen in einer Tempo-70-Zone unterwegs.

Der Verkehrsdienst der der Polizei im Hochsauerlandkreis führte am Dienstagnachmittag an der Landstraße 740 in der Nähe von Hallacker Geschwindigkeitskontrollen durch. Gemessen wurde an Stellen, an denen 100 beziehungsweise 70 km/h zulässig sind. Dabei zeigte das Messgerät in zwei Fällen sehr deutliche Überschreitungen an.

Der Fahrer eines Autos mit Anhänger wurde mit 118 km/h gemessen. Für diese Überschreitung von 48 km/h erwarten den Mann ein Bußgeld (mindestens 240 Euro), zwei Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg und ein vierwöchiges Fahrverbot. Diesen Wert "überbot" ein 20 Jahre alter Mann aus Winterberg aber noch deutlich: Bei ihm zeigte das geeichte Messgerät einen Wert von 130 km/h bei erlaubten 70 Stundenkilometern. "Auch er sollte sich bereits jetzt auf eine mehrwöchige führerscheinlose Zeit einstellen", sagte am Donnerstag Polizeisprecher Ludger Rath. Zusätzlich zu dem Geschwindigkeitsverstoß wurde durch die Polizei noch ein weiteres Bußgeldverfahren gegen den 20-Jährigen eingeleitet. Er hatte kurz zuvor ein Überholverbot ignoriert und trotz der Beschilderung überholt.

Fahren ohne Führerschein
Mit einem Verfahren anderer Art sieht sich ein anderer Autofahrer konfrontiert. Auch er wurde mit überhöhter Geschwindigkeit gemessen. Bei der sich anschließenden Kontrolle konnte er aber keinen Führerschein vorweisen. Der Grund: Die Fahrerlaubnis war dem jungen Mann aus Waldeck bereits vor einiger Zeit entzogen worden. Deshalb wird gegen 24-Jährigen nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.


In demselben Streckenabschnitt gab es Mitte März bereits Kontrollen - mit ähnlich erschreckendem Ergebnis:
In 70er-Zone mit 128 km/h überholt – trotz Verbots (16.03.2015)

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Publiziert in HSK Polizei
Dienstag, 07 April 2015 19:23

Im Golf mit Tempo 183 über die Umgehung gerast

WALDECK-FRANKENBERG. Auch während der Osterfeiertage hat der Regionale Verkehrsdienst der Polizei im Landkreis Radarmessungen durchgeführt. Unangefochtener Spitzenreiter war ein Autofahrer aus der Großgemeinde Vöhl, der mit 183 km/h auf der Korbacher Umgehung erwischt wurde. 600 Euro Bußgeld und drei Monate Fahrverbot sind die Konsequenzen für den Golffahrer. Insgesamt wurden 242 Temposünder erwischt.

Die Beamten des RVD waren am Karfreitag zwischen 10 und 15.30 Uhr auf der Korbacher Umgehungsstraße im Einsatz und überprüften den in Fahrtrichtung Frankenberg rollenden Feiertagsverkehr. In diesem Zeitraum fuhren 671 Fahrzeuge durch die Kontrollstelle, 8,5 Prozent der Fahrzeuge waren zu schnell, so dass die Beamten in 41 Fällen ein Verwarnungsgeldverfahren einleiteten. 16 Fahrzeuge waren allerdings so schnell, dass ein Bußgeldverfahren eingeleitet werden musste. Das heißt, neben dem Bußgeld werden auch noch Punkte im Flensburger Fahreignungsregister fällig. In diese Kontrolle geriet auch der oben genannte Golffahrer aus einem Vöhler Ortsteil - mit sage und schreibe 183 km/h. Neben dem Bußgeld von 600 Euro und drei Monaten Fahrverbot kommen auf ihn zwei Punkte in Flensburg zu.

Ederseerandstraße: Fast jedes zweite Fahrzeug zu schnell
Am Ostermontag kontrollierten die Beamten dann in der Zeit von 10.30 bis 15 Uhr auf der Ederseerandstraße in Waldeck-West (30er-Zone). In diesem Zeitraum durchfuhren 440 Fahrzeuge die Messstation. "Das Ergebnis war erschreckend", sagte Polizeisprecher Volker König am Dienstag. 42 Prozent der Fahrzeuge waren zu schnell, so dass die Beamten in 157 Fällen ein Verwarnungsgeld aussprachen und in 28 Fällen ein Bußgeldverfahren einleiteten. Die schnellste hier gemessene Geschwindigkeit betrug 72 km/h. Das bedeutet für den Audifahrer aus dem Landkreis Kassel, dass er mit einem Bußgeld von 160 Euro, zwei Punkten und einem Fahrverbot von einem Monat rechnen muss.

Karsten Grebe vom Verkehrsdienst: "Besonders an den Messergebnissen in der Tempo-30-Zone kann man sehen, wie wichtig es ist, Geschwindigkeitsbeschränkungen zu überwachen. Verkehrsteilnehmer müssen zu jeder Tages- und Nachtzeit mit Verkehrskontrollen rechnen".

Die Polizisten achteten aber neben der Geschwindigkeit auch auf andere Dinge. "Es gibt nach wie vor Fahrzeugführer, die sich während der Fahrt nicht anschnallen", sagte Polizeisprecher König. Allein am Ostermontag stellten die Beamten zehn solcher Verstöße festt.


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Publiziert in Polizei

PADERBORN. Das traditionelle Treffen der Autotuningszene ist am Karfreitag in Paderborn ohne herausragende Störungen verlaufen. Dennoch beschäftigten zahlreiche Tuner an ihrem "Carfreitag" die Polizei wegen diverser Verkehrsverstöße.

Bereits am frühen Vormittag trafen sich die ersten Autofreunde auf einem Parkplatz am Pohlweg, um ihre technisch veränderten Autos vorzuführen. Bis zum Mittag füllte sich diese oberhalb des Südrings gelegene Parkfläche mit etwa 500 Autos, so dass keine weiteren Parkmöglichkeiten mehr gegeben waren. Parallel dazu trafen weitere getunte Autos auf dem gegenüber gelegenen Parkplatz an der Universität ein. Nach Schätzungen der Polizei kamen hier etwa 800 bis 1000 Fahrzeuge zusammen.

Mit Tempo 92 in der Stadt
Zeitgleich befuhren etwa 200 Szeneautos während des ganzen Tages diverse innerstädtische Straßen. Gefährliche Situation, wie sie in den vergangen Jahren immer wieder entstanden waren, stellte Polizei diesmal nicht fest. Bei Geschwindigkeitskontrollen fielen insgesamt 25 junge Autofahrer auf, weil sie im Stadtgebiet deutlich zu schnell waren. Gegen alle wurden deshalb Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Fünf Temposünder davon waren sogar mit mehr als 80 km/h bei erlaubten 50 km/h unterwegs, so dass sie zusätzlich mit einem Fahrverbot rechnen müssen. Schnellster Raser war ein junger Opelfahrer, der am Mittag auf dem Paderwall mit Tempo 92 km/h gemessen worden war.

In diesem Jahr führte die Polizei in der Nähe des Berliner Rings Drogentests durch. In einem eigens dafür aufgestellten Container mussten zahlreiche Autofahrer Urinproben abgeben. Zwei Autofahrer waren unter Einfluss von Betäubungsmitteln unterwegs. Zudem ertappte die Polizei zwei Autofahrer, die gar nicht im Besitz eines Führerscheins waren.

Ein besonderes Augenmerk hatte die Polizei auf die technischen Veränderungen gerichtet, die an den meisten Autos vorgenommen waren. Während die große Mehrzahl der Tuner ihre Veränderung im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften durchgeführt hatte, wurden bei rund 50 Fahrzeugen Mängel festgestellt, die den Vorgaben des Gesetzgebers nicht entsprachen. Darüber hinaus ahndete die Polizei bei 20 Autofahrern sonstige Verstöße wie beispielsweise Fahren ohne Gurt oder Telefonieren während der Fahrt. Gegen 20 Uhr hatten sich die meisten Tuner, die unter anderem aus Hannover, Dortmund, Kassel, Lippe oder dem Hochsauerlandkreis angereist waren, wieder auf dem Heimweg gemacht.

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Publiziert in PB Polizei

KASSEL. Mit dem Fokus auf berauschte Verkehrsteilnehmer hat die Polizei mehrstündige Verkehrskontrolle auf der Frankfurter Straße durchgeführt. Dabei gingen den Beamten nicht nur Fahrer ins Netz, die tatsächlich unter Einfluss von Drogen am Steuer saßen…

Beamte der Fahndungsgruppe der Polizeiautobahnstation Baunatal führten die Kontrollen mit Unterstützung der Operativen Einheit Kassel am Dienstag zwischen 13 und 16.30 Uhr durch. Dabei überprüften sie in Höhe des Park Schönfelds die stadtauswärtsfahrenden Verkehrsteilnehmer. Der Schwerpunkt lag bei der Erkennung von Drogenfahrten.

Sturmhaube, Gaspistole und Schlagstock gefunden
Gleich zu Beginn der Kontrolle fiel ein Autofahrer auf, der unmittelbar vor der Kontrollstelle seinen Wagen auf einen dortigen Parkplatz lenkte, obwohl er zuvor offenbar die Frankfurter Straße geradeaus fahren wollte. Die Beamten nahmen den Fahrer und seinen Wagen gerade deshalb unter die Lupe und wurden auch fündig. Der in Vellmar wohnende 20-Jährige war ohne Fahrerlaubnis unterwegs. Zudem reagierte ein Drogenvortest auf Cannabiskonsum und hatte eine ärztliche Blutentnahme auf der Dienststelle zur Folge.

Die Beamten fanden bei der anschließenden Kontrolle seines Autos etwas Marihuana. Da er auch eine Gaspistole, eine Sturmhaube und einen Teleskopschlagstock im Auto mitführte, informierten die Beamten die Kripobeamten des für Raubstraftaten zuständigen K 35. Dort wird nun geprüft, ob der 20-Jährige, der bereits in der Vergangenheit wegen Eigentumsdelikten polizeilich in Erscheinung getreten ist, für mögliche weitere Überfälle in Frage kommt. In jedem Fall muss er sich wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss, illegalen Besitzes von Betäubungsmitteln und der Verstöße gegen das Waffengesetz verantworten. Außerdem fanden die Beamten bei der sich anschließenden Wohnungsdurchsuchung noch eine kleine Menge Haschisch.

Cannabis konsumiert
Im Verlauf der weiteren Kontrolle zogen die Beamten noch zwei weitere drogenberauschte Fahrer aus dem Verkehr. In beiden Fällen reagierten Drogenvortests bei den Kasseler Fahrern auf Cannabisprodukte. Beide mussten die Beamten auf die Dienststelle zu einer Blutprobe begleiten. Die beiden 31 und 36 Jahre alten Männer sehen sich nun einem Strafverfahren wegen des Verdachts des Fahrens unter Betäubungsmitteleinfluss gegenüber.

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Publiziert in KS Polizei

MARBURG-BIEDENKOPF. In Kirchhain saßen ein 32-Jähriger und ein 19-Jähriger unter Drogeneinfluss am Steuer, auf der B 454 fuhr ein 54-Jähriger mit seinem Wagen in Schlangenlinien. Trotz der angekündigten verstärkten Verkehrskontrollen durch die Polizei in der Faschingszeit waren am Wochenende wieder einige unverbesserliche Autofahrer unter dem Einfluss von berauschender Stoffe unterwegs. Die Folge: Mehrere Autofahrer mussten sich Blutproben unterziehen, den Führerschein sind sie los. Das teilte die Polizei mit.

Fall 1: Am Sonntag um 13 Uhr stoppte die Polizei in Kirchhain einen BMW mit einem 32-jährigen Mann aus dem Ostkreis am Steuer. Ein Drogenschnelltest reagierte positiv.

Fall 2: Wegen offensichtlich überhöhter Geschwindigkeit in der Stadt fiel der Polizei in Kirchhain am Sonntag um 22 Uhr ein VW Golf auf. Der 19-jährige Fahrer stand augenscheinlich unter dem Einfluss von Rauschmitteln. Außerdem musste die Polizei sein Auto wegen gravierender Mängel stilllegen. Eine weitere Anzeige gibt es gegen den jungen Mann wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz: Im Auto fanden die Beamten Marihuana.

Fall 3: Ebenfalls am Sonntag, bereits gegen 18.35 Uhr, führte das Ergebnis eines Alkotests zu einer Blutprobe. Der 54-jährige Fahrer eines Daimlers war durch seine Schlangenlinienfahrt auf der Bundesstraße 454 aufgefallen. Sein Führerschein blieb bei der Polizei.

Wie die Polizei mitteilte, werden die Beamten ihre verstärkten Kontrollen während der Faschingstage fortsetzen. Die Polizei appelliert daher nochmals dringend an die Autofahrer, sich nicht unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ans Steuer zu setzen.

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Publiziert in MR Polizei

DIEMELSTADT. Bei einer Schwerlastkontrolle der Polizei in Diemelstadt haben die Beamten einigen Lkw-Fahrern die Weiterfahrt verboten. In den meisten Fällen stellten die Ordnungshüter allerdings nur geringfügige Verstöße fest.

Der Regionale Verkehrsdienst Waldeck-Frankenberg unter Leitung von Polizeihauptkommissar Ralf Werner führte die Kontrolle am Dienstag mit Unterstützung von Kollegen der umliegenden Polizeistationen an der Anschlussstelle der A 44 zur Bundesstraße 252 durch. Unterstützt wurden sie dabei von einem Mitarbeiter des Amtes für Arbeitsschutz vom Regierungspräsidium Kassel, der für die Ahndung von Verstößen gegen die Sozialvorschriften zuständig ist.

Nach Angaben von Polizeioberkommissar Arnfried Schlömer wurden bei der Kontrolle zumeist geringfügige Verstöße, zum Beispiel gegen die Sozialvorschriften, festgestellt. In einigen Fällen waren die Tatbestände aber schwerwiegende: So waren zwei tschechische Lkw waren mit 4,05 Metern und 4,10 Metern Gesamthöhe zu hoch, da Zugfahrzeug und Auflieger jeweils nicht zusammen passten. Die Fahrer mussten ihre Fahrt an der Kontrollstelle beenden, bis die Speditionen geeignete Zugfahrzeuge zur Verfügung stellten. Auf die Fahrer und Halter kommt eine Bußgeldanzeige zu.

Ebenso wurde bei einem mit Bauholz beladenen Lkw die Weiterfahrt zunächst untersagt, da die zulässige Achslast der Antriebsachse um mehr als zehn Prozent überschritten war. Nach Umschichten der Ladung erlaubten die Polizisten dann aber die Weiterfahrt. Den Fahrer erwartet trotzdem ein Bußgeldverfahren von 110 Euro. Außerdem gibt es einen Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg.

Die Kontrollkräfte stellten auch Geschwindigkeitsverstöße der Lkw-Fahrer fest - das war durch das Auslesen der digitalen Kontrollgeräte möglich und wurde vor Ort geahndet.

Polizeihauptkommissar Ralf Werner, seit Dezember 2014 neuer Leiter des Regionalen Verkehrsdienstes, erklärte, dass Kontrollen dieser Art immer wieder eklatante Verstöße ans Licht bringen. Daher würden derartige Kontrolle auch künftig durchgeführt.

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Publiziert in Polizei
Freitag, 05 Dezember 2014 14:34

Ralf Werner ist die neue "Kontroll-Instanz"

WALDECK-FRANKENBERG. Ralf Werner ist die neue "Kontroll-Instanz" bei der heimischen Polizei: Der 52-Jährige leitet ab sofort den Regionalen Verkehrsdienst, dessen zehn Beamte sich unter anderem um Tempo-, Motorrad- und Lkw-Kontrollen kümmern. Der Wahl-Waldecker tritt die Nachfolge von Ottmar Müller an, der in den Ruhestand wechselte.

Der aus Wolfhagen stammende und in einem Waldecker Stadtteil wohnende Polizeihauptkommissar hat sich schon früh in seiner inzwischen 36-jährigen Dienstzeit auf das Fachgebiet Verkehr spezialisiert, gehört aktuell dem sogenannten Kontrolltrupp Nordhessen an und ist einer von nur zwei Gefahrgutkoordinatoren im gesamten nordhessischen Flächenpräsidium - bei allen Fragen rund um das Thema Gefahrgut steht Ralf Werner seinen Kollegen der verschiedenen Direktionen als versierter Ansprechpartner zur Verfügung.

Nach fast 20-jähriger Dienstzeit an der Polizeistation Wolfhagen wechselte der Vater von zwei inzwischen erwachsenen Söhnen zur Autobahnpolizei nach Baunatal, wo Werner als Dienstgruppen- und Abschnittsleiter tätig war - auch oder gerade hier war sein Fachwissen immer wieder gefragt. Am 1. Dezember nun trat der Hauptkommissar seinen Dienst in leitender Funktion an neuer Wirkungsstätte in Korbach an.

"Ich konnte es nicht besser treffen", sagte der neuer RVD-Leiter am Freitag bei seiner offiziellen Vorstellung vor der heimischen Presse. Er sei nicht nur offen und warmherzig empfangen worden, er sei auch fachlich in bester Gesellschaft: Seine neun Kolleginnen und Kollegen des Verkehrsdienstes bezeichnete Werner als ausgesprochen firm in diesem Metier, außerdem seien die Beamten hochmotiviert. Mit seinem Team wolle er nun daran arbeiten, die Verkehrsmoral auf den heimischen Straßen zu erhöhen. Der Zuständigkeitsbezirk des Verkehrsdienstes umfasst ein Netz von jeweils 500 Kilometern Landes- und Kreisstraße sowie weitere 250 Kilometer Bundesstraßen im gesamten Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Ralf Werner, der in seiner Freizeit gern Motorrad fährt, glaubt nicht, dass ihm nach seiner Tätigkeit bei der Autobahnpolizei hier im Landkreis langweilig wird. So zähle es zu den Aufgaben des Verkehrsdienstes, das Verhalten der Verkehrsteilnehmer an Kindergärten und Schulen im Auge zu werfen, den Schwerlastverkehr zu überwachen, die Motorradfahrer und ihre Maschinen im Blick zu behalten und vieles mehr. "Es gibt viel zu tun", sagte Ralf Werner.


In seiner ersten Woche als Chef beim RVD gab es gleich zwei außergewöhnliche Einsätze:
Sattelzug kommt von Umgehung ab und kippt um (01.12.2014, mit Video u. Fotos)
Zwei Holz-Lkw um insgesamt 21 Tonnen überladen (05.12.2014)

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Deutlich weniger Verkehrstote im Kreis, jedoch mehr Schwerverletzte bei einer insgesamt leicht rückläufigen Zahl an registrierten Fällen: Das sind Eckpunkte der Verkehrsunfallstatistik 2013, die die Polizei am Montag vorstellte. Fast jeder dritte der 3727 Unfälle war im Berichtsjahr ein Wildunfall.

Nach jeweils zehn Todesopfern bei Verkehrsunfällen in den Jahren 2010 und 2011 stieg die Zahl der getöteten Menschen bei Unfällen auf heimischen Straßen im Jahr 2012 deutlich auf 19 an. Die aktuelle Statistik für das Jahr 2013 weist sechs Verkehrsunfälle aus, bei denen jeweils ein Mensch zu Tode kam. In fünf der Fälle erlitten Autoinsassen tödliche Verletzungen, in einem Fall erlag ein Motorradfahrer den erlittenen Verletzungen. In einem der sechs Fälle war laut Unfallstatistik Alkohol im Spiel.

Die Gesamtzahl an Verkehrsunfällen im Jahr 2013 lag dem Zahlenwerk zufolge bei 3727 und damit 56 weniger als im Vorjahr. "Damit liegt Waldeck-Frankenberg bei der Gesamtentwicklung im Landestrend", sagte am Montag der für die Erstellung der Statistik verantwortliche Erste Polizeihauptkommissar Wilfried Meier, Leiter der Führungsgruppe bei der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg. Entgegen dem Landestrend habe sich im Kreis die Zahl der bei Unfällen schwer verletzten Menschen entwickelt. Während hessenweit rund sieben Prozent weniger Schwerverletzte registriert wurden, verzeichnete die hiesige Polizei einen rund dreiprozentigen Anstieg.

Während die Zahl der Verkehrsunfälle, bei denen Alkohol, Drogen oder sogar ein kombinierter Genuss eine Rolle spielten, von 137 (2012) auf nunmehr 91 sanken, erhöhte sich ein anderer Wert in der Statistik: Nach 636 Fällen von Unfallflucht im Jahr 2012 entfernten sich im Berichtsjahr 668 Fahrer unerlaubt von der Unfallstelle. Die Aufklärungsquote liegt laut Meier nahezu unverändert bei rund einem Drittel. Einen Anstieg verzeichnete die Polizei auch bei den Verkehrsunfällen von Motorradfahrern: Nach 140 registrierten Fällen 2012 kletterte dieser Wert zuletzt auf 172. Meier nannte hier unter anderem Wetterfaktoren: Nach einem verregneten Sommer 2012 seien die Bedingungen im Folgejahr wieder deutlich besser gewesen - jedoch mit Folgen.

Die Zahl der Wildunfälle liegt der Unfallstatistik zufolge auf weiterhin hohem Niveau. Seit 2010 liegt der Wert auf deutlich über 1000 Wildunfällen pro Jahr in Waldeck-Frankenberg, zuletzt waren es 1326 (2012) und 1211 (2013) - gleichmäßig verteilt auf den gesamten Landkreis. Um entgegenzuwirken, engagieren sich heimische Polizisten im 2009 ins Leben gerufenen Arbeitskreis Wildunfälle. Die Gruppe bringt unter anderem aus Spendengeldern finanzierte blaue Katzenaugen an verschiedenen Strecken im Kreis an. Das reflektierende Scheinwerferlicht von Fahrzeugen soll Wildtiere abschrecken. Der Arbeitskreis setzt sich aus Vertretern der Jägerschaft, Kreisverwaltung, Kreisgenossenschaft, Straßenverkehrsbehörde, Hessen-Mobil und der Polizei zusammen.

Weitere Informationen zur Unfallstatistik folgen!

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Trotz des anfangs eher trüben und kühlen Wetters sind am 1. Mai wieder viele Wandergruppen in die Natur gezogen. Erwartungsgemäß wurde dabei in vielen Fällen reichlich aber leider auch oft zu viel Alkohol getrunken. An verschiedenen Schwerpunkten hatte die Polizei daher Präsenz gezeigt und - wie sich herausstellen sollte - dies war der richtige Weg, um Straftaten im Keim zu ersticken.

Dennoch kam es vereinzelt zu Schlägereien, deren Eskalation jedoch durch schnelles Einschreiten meist verhindert wurde. So berichteten die Beamten aus Frankenberg von 200 bis 300 überwiegend jungen Menschen, die sich nahe Dodenau in den Ederauen auf einer Wiese zusammengefunden hatten. Insgesamt verlief dieses Treffen zwar friedlich, Einsatzleiter Ottmar Vöpel berichtete allerdings von teilweise sehr bedenklichem Alkoholkonsum der Jugendlichen, die teilweise schon auf dem Weg in die Ederauen stark alkoholisiert von ihren Eltern abgeholt werden mussten.

Ruhe in Nieder-Ense, auf Scheid fliegen die Fäuste
In Korbach verliefen die Kontrollen in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt "sehr entspannt", wie Polizeisprecher Dirk Virnich am Freitag sagte. Hatten sich noch vor einigen Jahren Scharen junger Menschen auf den Weg nach Nieder-Ense begeben, so scheint dieser Trend gestoppt. Ebenfalls erfreulich ist, dass die Wanderer vermutlich durch die konsequenten Kontrollen der Vorjahre kaum hochprozentigen Alkohol dabei hatten. Allerdings trafen sich auf der Halbinsel Scheid zahlreiche Wandergruppen mit insgesamt rund 50 jungen Menschen, von denen in den Nachmittagsstunden, bedingt durch übermäßigen Alkoholkonsum, eine aggressive Stimmung ausging. Es kam hier zu zwei Schlägereien, ein junger Mann aus Korbach musste von der Polizei für den Nachmittag aus dem Verkehr gezogen werden.

Auf dem gegenüberliegenden Ederseeufer in Rehbach hatten die Beamten aus Bad Wildungen Position bezogen. Auch hier fanden sich Wandergruppen ein und ließen sich am Ufer nieder. Einsatzleiter Reinhard Caspar berichtete von einer ausgelassenen, aber entspannten Stimmung. Gegen Abend kam es aber leider auch dort zu einer kleineren Schlägerei, auch hier bedingt durch Alkoholkonsum der Beteiligten.

Größter Andrang auf Chaotenwiese am Twistesee
Den größten Andrang meldete die Polizei aus Bad Arolsen. Auf der sogenannten Chaotenwiese am Twistesee hatten sich zeitweise mehr als 500 junge Menschen aufgehalten. Dort war es bereits schon am Mittag zu einer Schlägerei zwischen drei jungen Männern gekommen. Immer wieder kam es trotz Präsenz der Polizei zu kleineren Schlägereien, die zum Glück jedoch im Keim erstickt werden konnten. Ursache der Auseinandersetzungen war auch hier der übermäßige, meist mit Hochprozentigem betriebene Alkoholmissbrauch.

Neben den körperlichen Auseinandersetzungen hatten auch die Rettungsdienste alle Hände voll zu tun. Nicht nur Verletzungen durch alkoholbedingte Stürze, sondern auch mindestens zwei junge Männern musste mit Verdacht auf Alkoholvergiftung in Krankenhäuser in Korbach und Bad Arolsen eingeliefert werden.

Aufgrund der noch immer sehr bedenklichen Entwicklung im Hinblick auf übermäßigen und teils verantwortungslosen Alkoholkonsum junger Menschen kündigte die Polizei bereits an, zu den kommenden traditionellen Wandertagen - beispielsweise an Christi Himmelfahrt - entsprechende Präsenz zu zeigen.

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