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KASSEL. Ein Großaufgebot an Rettungskräften ist am Freitag auf die A 7 ausgerückt, wo es zu einem Auffahrunfall mit fünf beteiligten Fahrzeugen und fünf Verletzten gekommen war. Auch der Rettungshubschrauber Christoph 7 wurde angefordert.

Zwischen den Anschlussstellen Kassel-Nord und Hann.-Münden-Lutterberg waren nach Auskunft der Berufsfeuerwehr Kassel gegen 14.30 Uhr fünf Autos ineinander geprallt. Da zunächst mehrere eingeklemmte Personen gemeldet waren, entsandte die Leitstelle umfangreiche Rettungskräfte an die Einsatzstelle: Neben dem Rüstzug der Feuerwache 1 eilten der Rettungshubschrauber Christoph 7, ein Notarzteinsatzfahrzeug, fünf Rettungswagen, der Leitende Notarzt (LNA), der Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OLRD) und der Gesamteinsatzleiter der Feuerwehr Kassel zur Einsatzstelle.

Zehn Kilometer Stau
Vor Ort stellte sich heraus, dass sich fünf Personen durch den Aufprall überwiegend leicht verletzt hatten - niemand war in einem der beteiligten Fahrzeuge eingeklemmt. Die Verletzten wurden durch den LNA gesichtet und nach Versorgung an der Einsatzstelle auf Krankenhäuser im Kasseler Stadtgebiet verteilt. Die Feuerwehr Kassel sicherte die Einsatzstelle ab. Drei Hunde aus einem der Umfallfahrzeuge sollten vorübergehend in einem Tierheim untergebracht werden. Für die Rettungsarbeiten musste die Autobahn zeitweise voll gesperrt werden. Es bildete sich ein bis zu zehn Kilometer langer Rückstau.

Für die 34 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und der Feuerwehr endete der Einsatz nach rund einer Stunde. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache. Der Sachschaden wird von Polizei und Feuerwehr auf rund 20.000 Euro geschätzt.

Thema Rettungsgasse: Anfahrt zur Einsatzstelle problematisch
Problematisch gestaltete sich für die nachrückenden Einsatzkräfte die Anfahrt zur Einsatzstelle: Während die ersten Fahrzeuge noch eine Rettungsgasse vorgefunden hatten, konnten weitere Einsatzfahrzeuge teilweise nur im Schritttempo durch den Stau fahren. Die Rettungsgasse hatte sich bereits wieder aufgelöst. Die Feuerwehr appelliert daran, die Rettungsgasse bereits bei stockendem Verkehr zu bilden und diese unbedingt beizubehalten. Große Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr benötigen ausreichend Platz, um eine Einsatzstelle zügig zu erreichen. Es gilt die Faustformal: Die linke Spur fährt nach ganz links - alle andern Fahrstreifen fahren nach ganz rechts. Aktuell läuft in vielen Bundesländern eine Kampagne zur Rettungsgasse. Über Flyer und Banner an Autobahnbrücken wird auf diese, möglicherweise lebensrettende, Verkehrsregel hingewiesen. (r/pfa/Quelle: Berufsfeuerwehr Kassel)

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Beim Unfall zweier Sattelzüge mit insgesamt drei Verletzten auf der A 7 ist eines der Fahrzeuge in der Nacht umgekippt. Der liegende Lastwagen blockierte über Stunden die Autobahn in Fahrtrichtung Norden, mehr als fünf Stunden dauerte die Vollsperrung an.

Der Unfall passierte gegen 3 Uhr zwischen den Anschlussstellen Kassel-Nord und Lutterberg. Zu dieser Zeit fuhr ein Sattelzug aus Hannover auf dem rechten der drei in Richtung Norden führenden Fahrstreifen. Dieser musste wegen vorausfahrender Lkw verkehrsbedingt abbremsen. Dies bemerkte ein Fahrer eines nachfolgenden Sattelzuges aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern zu spät, fuhr auf und geriet nach links gegen die Mitteschutzplanke. Anschließend kippte der auffahrende Sattelzug um und blieb quer auf allen drei Fahrstreifen auf der Seite liegen.

Bei dem Unfall verletzten sich die beiden Lkw-Fahrer und ein Mitfahrer. Sie wurden vorsorglich vom Rettungsdienst in Kasseler Krankenhäuser gebracht. Seit dem Unfall blieb die A 7 voll gesperrt. Ab etwa 8 Uhr sollte ein Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Der Stau dürfte sich allerdings erst langsam wieder auflösen. Es müsse mit Behinderungen auch in den nächsten Stunden gerechnet werden, sagte ein Polizeisprecher am Morgen. Der Rückstau war gegen 7.30 Uhr etwa zehn Kilometer lang.

Kurios: Vor Freigabe einer Spur war die Polizei vor allem damit beschäftigt, die schlafenden Fahrer der im Stau stehenden Lastwagen zu wecken. Die Brummifahrer hatten den nächtlichen Zwangsstopp für ein Nickerchen genutzt.

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Publiziert in KS Polizei

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